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Kultur

Nach nur vier Tagen: Schüler präsentieren Romeo&Julia-Musical!

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hfr

Schüler bei den Proben zu ihrem

In nur vier Tagen haben sie ein Musical auf die Beine gestellt: Am heutigen Freitag, 28. November, präsentieren 100 Schüler des achten Jahrgangs der Ida-Ehre-Schule „Romeo&Julia“.

Sie haben viel Kraft, Energie, Zeit und Nerven aufgewendet und kennen nun spätestens Schweiß, Muskelkater, Müdigkeit und das schleichende „das schaff ich nicht“ – Gefühl. Aber sie haben es geschafft! Die Schüler haben alle diese Gefühle überwunden und präsentieren nun „ihr“ Musical“.

Die Vorführung ist der Abschluss eines Prozesses, der für jeden Menschen von elementarer Bedeutung ist: Unter Zeitdruck arbeiten, an Grenzen stoßen, sie überwinden, in einer Gruppe arbeiten, sich einbringen – auch gegen innere und äußere Widerstände. Und schließlich die eigene Leistung bzw. die des Teams einem realen, kritischen Publikum zu präsentieren. Nicht „cool sein“, sondern „sich einbringen“ ist die Devise der Woche.

Die Schüler lernen gemeinsam etwas auf die Bühne zu bringen. Sie müssen tanzen, singen, sprechen, mit strikter Disziplin und ohne Aggression.

Für jeden Schüler ist das ein Schlüsselerlebnis. Lehrerin Stefanie Bluhm: „Außergewöhnliches zu leisten und dafür sofort Anerkennung zu bekommen. Sie begegnen sich auch nach der Projektwoche mit mehr Respekt und erkennen gegenseitig die erbrachte Leistung an.“

Das Musical entstand im Rahmen des Projektes „Musical@School“, das von der Stahlberg Stiftung gefördert wird.

Stiftungs-Gründer Dr. Constantin Stahlberg: „Was mir in Erinnerung bleibt, ist die überwältigende Begeisterung bei allen Mitwirkenden gemeinsam etwas Tolles geleistet zu haben! Eine Erfahrung, die ich jedem, aber vor allem jeden jungen Menschen, wünsche. Jeder sollte einmal im Leben auf einer Bühne stehen.“

Die Musicalwoche ist eine Pflichtveranstaltung für alle Schüler. Das heißt, die Musical-Dozenten müssen auch die Verweigerer und Außenseiter mit einbeziehen, und dass ihnen das gelingt, wird diese Aufführung zeigen.

„Romeo&Julia“, Freitag, 28. November, 17 Uhr, in der Festhalle. Der Eintritt ist frei.

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Kultur

Dritte Ahrensfelder Kulturnacht mit Musik, Poetry-Slam und Sportler-Talk

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Lisa Studt (hinten v.l.), Udo van Stevendaal, Martin Studt, Svenja Frobel, Anke Rath, Andreas Goldau, Gabriell Tunici, vorn: Finn Mohawk Knebusch, Luca Finn Pohlmann
Foto: H. Bagdassarian/hfr

AhrensburgAhrensfelde – Die Ahrensfelder Kulturnacht geht am 25. Januar in die dritte Runde. Mit einem bunt gemischten Programm fördern die Kulturbanausen das soziale Leben in Ahrensfelde und bieten jungen Künstlern eine Bühne.

Initiatoren sind Martin Studt (Betreiber des gleichnamigen Reitstalls in Ahrensfelde), Andreas Goldau (ex-Fußballcoach des SSC Hagen Ahrensburg) und Heinz Mölk (ex-Teamkapitän der Volleyballer des Oststeinbeker SV).

ROSKØNIG sorgt für einen besonderen musikalischen Moment im Peerstall Cavallino. Seine Musik beschreibt er selbst wie folgt: Zwischen der Melancholie einer halbleeren Flasche französischen Weißweins bei einer Kippe und der Euphorie einer fixen Idee während der Fahrt in einer warmen Sommernacht. Genau dort entfaltet der Singer-Songwriter mit seiner Akustikgitarre im Anschlag und zerschlissenen Jeans seinen Sound.

Poetry Slam ist derzeit in aller Munde – die Kulturbanausen bringen diese Form eines literarischen Vortragswettbewerbs nach Ahrensfelde. Die Moderation übernimmt, wie schon im vergangenen Jahr, Lennart Hamann, ein in der Szene überregional bekannter Hamburger Slam-Poet.

Sieben Sportler aus Ahrensburg – vom Triathlon-Weltmeister bis zum Profiboxer – plaudern aus den Nähkästchen.

Mit dabei sind Udo van Stevendaal (2017 Altersklassen-Weltmeister im Triathlon), Svenja Frobel (Teilnehmerin an den Special Olympics Weltsommerspielen in Abu Dhabi), Lisa Studt (erfolgreiche Springreiterin), Gabriell Tunici (Profiboxer), Thorsten König (DM-Teilnehmer im Schießen), Finn Mohawk Knebusch (will den Liegestützen-Weltrekord knacken) sowie die Fußballbrüder Kai, Rico und Luca Finn Pohlmann vom SSC Hagen.

Die Ahrensfelder Kulturbanausen laden für Sonnabend, 25. Januar, zur „3. Kulturnacht“ in den Peerstall Cavallino, Querweg 1, Ahrensfelde ein. Einlass ist um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Kartenvorbestellung per E-Mail: kulturbanausen@web.de

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Kultur

Glinde: Felix Mendelsohn Jugendorchester begeistert bei Neujahrskonzert

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Foto: Stadt Glinde/hfr

Glinde – Am Sonntag,19. Januar, fand im Forum im Schulzentrum Glinde zum vierten Mal das Neujahrskonzert der Stadt Glinde in Kooperation mit dem Golf Gut Glinde statt.

Mit dem „Felix Mendelssohn Jugendorchester“ aus Hamburg füllte dabei ein knapp 60-köpfiges hochkarätiges Ensembles die komplette Bühne aus.

Mit im Gepäck hatten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Prof. Clemens Malich anspruchsvolle Werke von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn, Dmitri Schostakowitsch und Franz Liszt.

Am Ende des knapp zweistündigen Konzerts zeigte sich das Publikum von der Energie und Spielfreunde des Jugendorchesters begeistert und ließ die Nachwuchsmusiker erst nach einer Zugabe wieder von der Bühne.

„In diesem Jahr sind wir mit dem Neujahrskonzert noch einmal neue Wege gegangen, denn mit dem „Felix Mendelssohn Jugendorchester“ war nun zum ersten Mal ein Sinfonieorchester bei uns zu Gast. Das dies wunderbar im Forum vom Schulzentrum funktionieren kann, haben wir an diesem Abend auf besondere Weise erleben dürfen“, zeigte sich Bürgermeister Rainhard Zug nach dem Konzert angetan.

Foto: Stadt Glinde/hfr

Das „Felix Mendelssohn Jugendorchester“ gehört mit über 100 Mitgliedern im Alter von 10 bis 27 Jahren zu den größten und erfolgreichsten Ensembles seiner Art in Deutschland. Viele Mitglieder sind Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“.

Das Orchester gab bereits gefeierte Konzerte in Sälen wie der Philharmonie Berlin, dem Dvořák- und Smetana-Saal in Prag, dem Mozarteum Salzburg oder der Oper Marseille. Im Januar 2017 hatte das Orchester die Ehre, als erstes Jugendensemble im Großen Saal der neueröffneten Elbphilharmonie zu spielen.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Musikschule schafft neue Angebote für Kinder und Senioren

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Bad Oldesloe – Zum Jahreswechsel hat die Oldesloer Musikschule mehrere neue Ensembles gegründet, damit Schüler Routine am Instrument bekommen und erste Erfahrungen vor Publikum sammeln können.

Dozentin Susanne Pocs (von rechts) und Musikschulleiter Marian Henze mit dem neuen Kinder-Ensemble “La Mausica”

Das neue Kinder-Ensemble „La Mausica“ feierte bereits eine Premiere beim Weihnachtskonzert und wird auch künftig öffentlich auftreten.

„Ein Instrument lernen ist eine Sache, mit anderen zusammen spielen und dann auch noch auf einer Bühne eine ganz andere“, sagt Musikschulleiter Marian Henze. Vielen Kindern und auch Erwachsenen falle das schwer. „Aber es bringt sehr viel und ist gut für die Ausbildung des Gehörs, nicht nur für sich allein zu spielen“, so Henze. Unter professioneller Anleitung können Musikschüler in den schuleigenen Ensembles gemeinsam musizieren.

„La Mausica“ für Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren probt dienstags alle zwei Wochen an Streich- und Blasinstrumenten.

Auch für Erwachsene und Senioren bietet die Musikschule ab diesem Jahr neue Kurse an, etwa das Blockflöten-Ensemble sowie einen Gruppenunterricht in Musiktheorie- und Gehörbildung (donnerstags 17.15 bis 18 Uhr, KuB).

Bei der musikalischen Erwachsenenbildung will Marian Henze in diesem Jahr eine weitere Lücke in der Musikschule füllen: „Wir wollen zunächst mit internen Fortbildungen in die musikalische Bildung von Menschen im Alter, also in die Musikgeragogik einsteigen, um dann Angebote daraus zu entwickeln.“

Derzeit unterrichten an der Oldesloer Musikschule rund 60 Dozenten. Die Schülerzahl beläuft sich inklusive externer Kooperationen mit Schulen wie „Klasse musiziert“ auf rund 2000.

Weil Auftritte wichtig sind, plant die Musikschule auch in diesem Jahr einen Wettbewerb. „Wir haben festgestellt, dass ein Tag nicht reicht und deswegen werden wir das Programm auf ein ganzes Wochenende ausweiten“, sagt Marian Henze. Beim Musikschulewettbewerb (16. und 17. Mai) können Schüler Stipendien und andere Preise gewinnen. Die Gewinner des vergangenen Jahres werden am 17. Januar, 18 Uhr, ein Konzert im Rathaussaal geben. Der Eintritt ist frei.

Längst setzt die Musikschule nicht mehr nur auf klassischen Musikunterricht und betrachtet auch andere Aspekte. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr ein Kinder-Musical aufgeführt. In „Tuishi pamoja“ (19. und 21. Juni) erzählen 23 Kinder eine Geschichte über Vorurteile, Freundschaft und Toleranz. Marian Henze: „Unser Musical-Kurs hat etwas schleppend begonnen aber letztendlich gab es doch noch genug Anmeldungen.“

Erwachsene können bei der Schule für Ballett und Tanz unter anderem Unterricht in Ballett, Modern Dance und Jazz-Dance nehmen.

Das aktuelle Angebot der Oldesloer Musikschule liegt im Kultur- und Bildungszentrum aus und wurde gemeinsam mit dem Programm der Volkshochschule an die Haushalte in Bad Oldesloe und Reinfeld verteilt. Anmeldungen und Informationen zu den Kursen unter www.oldesloer-musikschule.de.

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