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Sport

VSK Stormarn kegelt sich mit zwei Siegen aus dem Tabellenkeller

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VSK Stormarn/hfr

Die 1. Herrenmannschaft des VSK Stormarn

Am vergangenen Wochenende (22./23.November) standen für die Kegler vom VSK Stormarn die nächsten Heimspiele in der Saison in der 2. Bundesliga Nord / West an.

Am Samstag um 13 Uhr hatten die Kegler vom KC Springe 52 (Platz 4 mit 10:8 Punkten) und am Sonntag ab 10 Uhr die Kegler von der SG Harburg (Platz 9 mit 7:11 Punkten) zu Gast auf ihren Kegelbahnen in Hoisbüttel/Ammersbek.

Die Spieler des VSK Stormarn hatten sich viel vorgenommen für dieses Wochenende, wollte man doch die ungeliebten Abstiegsränge verlassen und mit einer überzeugenden Leistung zurück in die Erfolgsspur finden.

“Im letzten Jahr hatten die Gegner aus Springe bei uns schon nichts geholt und eine heftige Niederlage einstecken müssen. Gegen die Aufsteiger aus Harburg wollten wir nichts anbrennen lassen, schließlich haben die Harburger schon einen Punkt aus Neumünster entführt”, so der VSK-Vorsitzender Thorsten Lützow.

Mit einer konzentrierten Leistung gingen am Samstag die Anstarter Götz Wohlgemuth (902 Holz) und Manfred Broer (891 Holz) für die Stormarner ins Rennen und spielten stark auf, sie holten einen Vorsprung von 32 Holz raus.

In der Mittelkette stach Kai Hölscher (907 Holz) stark hervor und nahm seinem Gegner 9 Holz ab. Ebenfalls in der zweiten Kette spielte Lukas Weber, der zuvor lange in einem Formtief steckte. “Lukas ist wie eine Wundertüte, man weiß nie wie es laufen wird, eine Tendenz ist nicht vorherzusagen” so Kapitän Thorsten Kröger.

Lukas zeigte in diesen Partien aber endlich wieder was in ihm steckte und spielte starke 897 Holz – ein Aufwärtstrend zu dem ihn die ganze Mannschaft beglückwünschte. Beide Spieler nahmen zusätzlich ihren Gegnern weitere 18 Holz ab.

So konnten die Schlussstarter mit einem beruhigenden Vorsprung von 50 Holz auf die Bahn gehen. Es spielten Hermann Thiesen (898 Holz) und Thorsten Lützow (900 Holz). Sie knüpften an die guten Ergebnisse ihrer Mannschaftskameraden an. Die Stormarner gewannen das Spiel mit 3:0 (5395:5307 +88) und konnten stolz auf die geschlossene Mannschaftsleitung sein.

“Einen großen Respekt aber dennoch für die Mannschaft aus Springe. Mit einem Mannschaftsschnitt von +44 haben sie sich teuer verkauft” so der einhellige Tenor der Stormarner Kegler und Zuschauer. Bester Kegler bei Springe war Lothar Deutscher mit 898 Holz.

Am Sonntag war der Aufsteiger aus Harburg beim VSK zu Gast. Mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen nach dem Spiel am Tag zuvor, wollten die Stormarner Kegelasse nun das Wochenende perfekt machen. Die Kapitän fand die richtigen Worte in der Mannschaftsbesprechung und hatte ein glückliches Händchen mit der Aufstellung.

Es startete Götz Wohlgemuth (900 Holz) an und konnte sein Ergebnis vom Vortag bestätigen. Mit ihm in der ersten Kette spielte Dirk Herre (885 Holz) stark auf und die beiden erzielten einen Vorsprung von 49 Holz.

In der zweiten Ketten spielten wieder Kai Hölscher und Lukas Weber. Kai spielte wie am Vortag überragend und konnte sein Ergebnis von 907 Holz bestätigen. Lukas spielte erneut konzentriert und ruhig und kam mit 880 Holz von der Bahn. Gemeinsam erhöhten sie den Vorsprung auf stolze 137 Holz.

Als Schlussstarter konnten Hermann Thiesen (895 Holz) und Thorsten Lützow (891 Holz) jetzt das Spiel locker nach Hause fahren und den zweiten Sieg an einem Wochenende perfekt machen. Das Spiel endete 3:0 (5358:5204 +154). Bester Kegler bei Harburg war Thomas Pieper mit 886 Holz

Mit diesem 6:0 vom Wochenende kletterte der VSK Stormarn aus dem Tabellenkeller und steht jetzt mit 10:14 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz.

Mannschaftskapitän Thorsten Kröger sagte, “dass man mit dieser Leistung sich hier vor keinem Verstecken muss. Erfreulich, dass Lukas wieder auf Kurs ist, Und der Rest der Mannschaft geschlossen gespielt hat. So haben es die Gegner umso schwerer einen Punkt zu entführen.”

Mit dem Selbstvertrauen wollen die Stormarner an ihrem letzten Spielwochenende in diesem Kalenderjahr am 6.12. beim Aufsteiger Oldenburg / Nds. und 7.12. in Cuxhaven auf weitere Punktejagd gehen.  

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Bad Oldesloe

Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe mit erster Turnierteilnahme

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Gut neun Monate nach Gründung der Fußball-Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe, in Kooperation mit den Stormarner Werkstätten und dem Kreissportverband Stormarn, nahm dieses Team erstmals an einem Turnier teil.

Christian Bauer (blaues Trikot) stoppt diesen Angriff mit vollem Einsatz. Fotos: VfL Oldesloe

Es ging zum „Kalle-Stawikowski-Cup“, der von der Vorwerker Diakonie ausgerichtet und an der Lübecker Lohmühle auf Kunstrasen ausgetragen wurde. Hier sollte man auf Kleinfeld auf andere Werkstätten, Förderschulen und soziale Einrichtungen treffen.

Die Aufregung war bei allen Spielern riesengroß. Für die meisten Kicker des Teams war es absolutes Neuland.

„Aufgrund von Corona konnten wir leider auch nicht so trainieren wie wir es uns gewünscht hätten, aber für mich war klar das wir diese Einladung gerne annehmen“, so Trainer Rainer Fischer. Schon vor dem Beginn war die Platzierung für den bekannten Oldesloer Coach Nebensache.

„Sie sollen das hier einfach genießen und auf sich wirken lassen. Der Spaß steht absolut im Vordergrund“, erklärte „Fischi“. So hatte der Veranstalter auch extra darauf hingewiesen das man keine Scheu haben sollte spielschwächere Akteure mitspielen zu lassen. Da immer ein Betreuer mit auf dem Platz stehen durfte, kickten Daniel Elten von den Stormarner Werkstätten und Pia Görrissen vom KSV Stormarn mit.

Für Görrissen, die selbst Fußball gespielt hat, und die Inklusionsmannschaft wie Elter bei jedem Training begleitet auch eine tolle Erfahrung.

Im ersten Spiel sah man allen die Aufregung und Nervosität an. Mit einer knappen 0:1 Niederlage verließ man den Platz.

Im zweiten Vorrundenspiel steigerte man sich schon ein wenig und spielte Remis, wobei Stephan Knorr für seinen bereits geschlagenen Keeper in höchster Not rettete. Nach der Vorrunde wurde in zwei leistungsgerechte Gruppen eingeteilt.

Im dritten Spiel konnte man gegen Marli II dann auch endlich jubeln. Das erste Tor war zudem wohl auch das Tor des gesamten Turnieres, denn Davor Peric hob den Ball gekonnt aus 30 Metern über den Torwart hinweg. „Der Jubel nach dem ersten eigenen Tor war unbeschreiblich“, beschrieb VfL-Pressewart Nico v. Hausen die Szenerie nach dem Treffer.

Nun hatte man Blut geleckt und gewann die Partie noch mit 3:0. Zwischen den Spielen bot der VfB Lübeck eine Stadionführung an.

Auch der VfL nahm dieses Angebot gerne an und ließ sich von dem Geschäftsstellenleiter Florian Möller das Innenleben der alterwürdigen Lohmühle zeigen.

Nach dem Mittagsessen gab es noch weitere Partien. Und die Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe wurde immer stärker, zeigte als Mannschaft sogar richtige Spielzüge. Auch der Leiter des Bildungszentrums der Stormarner Werkstätten, Jan Domeier, konnte sich davon überzeugen und staunte wie einige mitgereiste Eltern nicht schlecht. „Das sieht ja schon nach Fußball aus. Wie haben Sie das gemacht“, fragte ein Elternteil in Richtung Trainer Fischer.

Rainer Fischer grinste erfreut und war sichtbar stolz auf seine Schützlinge. Wobei gerade er einen großen Anteil daran hat.

„Rainer hat seine ganz eigene Art mit den Jungs umzugehen. Sie vertrauen ihm und das ist die halbe Miete. Wie er in dieser kurzen Zeit aus den Jungs eine richtige Einheit geformt hat ist schon eine ganz tolle Sache“, so von Hausen. Auch Werkstätten-Betreuer Daniel Elter ist voll des Lobes.

„Einige Jungs sind bei ihrer Arbeit oft allein oder kapseln sich ab. Hier blühen sie richtig auf. Einige reden jetzt wo sie früher kaum ein Wort gesprochen haben. Und vorallem, sie lachen. Das ist besonders schön!“ In der Tat genoss jeder Spieler diese für sie neuen Eindrücke und Erlebnisse auf diesem Turnier. Am Ende langte es sogar für Platz zwei in ihrer Leistungsgruppe, punktgleich und ungeschlagen.

Steven Burmeister freute sich als Sieger der Geschicklichkeitsübung über Eintrittskarten für ein Heimspiel des VfB Lübeck

Bei der Siegerehrung herrschte nochmal große Freude, denn neben Pokalen und Medaillen hatte die Vorwerker Diakonie auch einige Geschicklichkeitsübungen wie Fußballcurling oder Torwandschießen als Rahmenproramm vorbereitet. Und hier sahnte die Inklusionsmannschaft des VfL ab. Der 1. Platz ging an Steven Burmeister, der sich über zwei Karten für ein Heimspiel des VfB Lübeck freute. Auch Panuwatra Tangboon und Günter Timmann belegten vordere Plätze und bekamen Präsente.

„Wir bedanken uns bei der Vorwerker Diakonie für dieses tolle Turnier bei dem Toleranz und Fairplay im Vordergrund standen und auch beim VfB Lübeck für die Stadionführung. Die strahlenden Gesichter unserer Spieler sprachen Bände“, so VfL-Pressewart von Hausen abschließend.

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Lübeck

21:13: Cougars gewinnen Spitzenspiel gegen die Dolphins

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Lübeck In einem engen und sehr umkämpften Spitzenspiel gegen die Paderborn Dolphins haben die Lübeck Cougars mit 21:13 deutlich gewonnen.

Timo Oppermann (Nr. 93, Luebeck Cougars) beim Spiel Lübeck Cougars gegen Paderborn Dolphins. Foto: John Garve

Die Cougars sind dabei deutlich besser in das Spiel gekommen. Eine gute Leistung der Defense konnte den ersten Drive der Dolphins direkt nach vier Versuchen beenden.

Im darauffolgenden ersten Drive der Cougars sorgte ein 40 Yards Pass von Quarterback Jadrian Clark auf Receiver Michael Kresowaty für die ersten Punkte. Nur 5 Minuten später konnten die Paderborn Dolphins nach einem 1 Yard Run von Running Back Chris Elliot ausgleichen.

Im zweiten Quarter waren es dann wieder die Lübeck Cougars, die nach einem tollen Pass von Clark auf Receiver Karl-Bruno Schröder erneut in Führung gehen konnten.

Nur 10 Sekunden vor der Halbzeit waren es dann wieder die Dolphins in Person von Quarterback Carlos Martin Nieto, der nach einem Lauf für den Anschluss sorgen konnte. Dank eines geblockten Fieldgoals ginge die Cougars aber mit einer 14:13 Führung in die Halbzeit.

Späte Punkte in der zweiten Hälfte

In der zweiten Halbzeit dauerte es lange, bis die Cougars erneut Punkten konnten. 5 Minuten vor Ende des Spiels war es dann Runningback Ashton Hear, der auf 21:13 erhöhen konnte.

Die Dolphins versuchten daraufhin noch einmal alles, doch unserer Defense gelang es, die Führung zu sichern. Ausschlaggebend hier vor allem die Interception von Suero Monterro, zwei Minuten vor Ende des Spiels.

Die Cougars gehen damit mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen in das nächste Auswärtsspiel gegen die Hildesheim Invaders am kommenden Samstag.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Renommierte Fußball-Clubs starten beim VfL-Jugendturnier

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Bad Oldesloe Manchester United, Rapid Wien und RB Leipzig starten beim Jugend-Fußballturnier des VfL Oldesloe. Die Engländer schickten vorab einen Offiziellen ins Travestadion.

Borussia Dortmund, Sieger des letzten Internationalen Sparkassen-Holstein-Cups 2019.

Es sind klanghafte Namen, die die Herzen aller Fußballfans höher schlagen lassen: Manchester United, Rapid Wien, Banik Ostrau , HSV, St. Pauli, VfL Wolfsburg, RB Leipzig, Union Berlin – um nur einige zu nennen. Sie alle – und viele weitere renommierte Clubs – sind dabei, wenn der VfL Oldesloe am 28. und 29 Mai den Internationalen Sparkassen-Holstein-Cup 2022 austrägt.

Manchester United schickte vorab sogar einen Offiziellen, der sich vor Ort von den Gegebenheiten einen Eindruck verschaffte.

Erik Balschun (Hauptorganisator VfL Oldesloe), Neil Gittins (Manchester United), Stefan Möding (Orgateam VfL Oldesloe). Fotos: VfL Oldesloe

Aus der Region mit dabei sind unter anderem der VfB Lübeck, der Bargfelder SV, die SG Stormarn Süd und die Gastgeber mit zwei Teams. „Wir freuen uns riesig das große Turnier nach zwei Jahren Corona-Pause wieder ausrichten zu können und fiebern dem Wochenende entgegen“, betont VfL-Pressewart Nico v. Hausen.

Schirmherr des in Norddeutschland am hochkarätigsten besetzten E-Jugendturniers ist Rouwen Hennings, Fußballer aus Bad Oldesloe, der seit 2016 bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag steht und seine ersten Schritte mit dem runden Leder beim VfL Oldesloe machte.

Einer der Höhepunkte steht am Sonnabend gegen 9.30 Uhr mit dem feierlichen Einlauf der 28 Mannschaften ins Travestadion auf dem Programm. Zwischen 12 und 14 Uhr – während der Mittagspause – steht der beliebte HSV-Dino für ein gemeinsames Gruppenfoto oder Selfie zur Verfügung. Der AMC Stormarn wird neben dem Exer einen Infostand haben und Interessierte über sein Vereinsleben informieren.

Gespielt wird mit sechs Feldspielern und einem Torwart auf dem Kleinfeld sowohl im Travestadion als auch auf dem Kunstrasenplatz Exer in vier 7er-Gruppen.

Die Spielzeit beträgt 16 Minuten. Es gibt neben der Vorrunde eine Zwischen-, Haupt-, und eine Finalrunde. Die Platzierung wird erstens durch Punktzahl und danach durch Torverhältnis, die mehr erzielten Tore, der direkte Vergleich oder abschließend durch ein 9-Meter-Schießen ermittelt.

Am Sonnabend wird der erste Anpfiff um 10 Uhr von den Schiedsrichtern ertönen. Das letzte Gruppenspiel ist für 17.12 Uhr terminiert. Am Sonntag wird bereits um 9 Uhr mit der Zwischenrunde begonnen. Das große Finale ist am 29. Mai gegen 14.45 Uhr angesetzt.

Auch der Fair-Play-Gedanke kommt an beiden Turniertagen nicht zu kurz, denn die Firma Ferrotec, die das Turnier seit vielen Jahren begleitet, hat auch 2022 wieder einen Fair-Play-Award ins Leben gerufen.

Nico von Hausen: „Hinter diesem Preis steht die Idee, respektvollen, freundlichen Umgang mit anderen zu honorieren. Sportliches Verhalten zählt nicht nur beim Wettkampf, sondern ist die Voraussetzung für einen kooperativen, erfolgreichen Umgang mit anderen. Wir freuen uns sehr das Guido Jasmund und sein Team diesen Award auch in diesem Jahr ausspielen.“

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