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Bad Oldesloe

Nach dem Umzug ins KuB: Was passiert mit dem VHS-Gebäude?

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Finn Fischer

Steht wohl ab Frühjahr 2016 erstmal leer: Das derzeitige Quartier der Volkshoch- und Musikschule.

So denn das Kultur- und Bildungszentrum irgendwann einmal fertig gestellt ist, ziehen Volkshoch- und Musikschule um. Dann steht ihre derzeitige Heimat in der Königstraße leer. Was mit dem schönen aber maroden Gebäude anschließend passieren soll, weiß allerdings bisher niemand so genau…

Nach dem derzeitigen Stand soll das Kultur- und Bildungszentrum im Frühjahr 2016 bezugsfertig sein. Dann leeren sich die Räumlichkeiten in der Königstraße 33. Doch was fängt man mit den leeren Fluren und Zimmern an? Darüber herrscht Unklarheit in der Verwaltung und in der Lokalpolitik. Das Gebäude gehört der Stadt Bad Oldesloe, Pläne für eine Nutzung gibt es aber noch nicht. 

Fest steht bisher: Abgerissen werden soll der Altbau nicht. Ein mal angedachter Verkauf steht offensichtlich derzeit auch nicht mehr zur Diskussion.

Bürgermeister Tassilo von Bary: “Es ist ein imposantes und für das Stadtbild prägendes Gebäude. Wir müssen uns Gedanken machen, was wir damit anfangen.”

Doch viel Zeit ist nicht mehr. Ein Leerstand dürfte teuer sein. Das Haus muss weiterhin beheizt und bewirtschaftet werden, um dem endgültigen Verfall entgegen zu wirken. Schon jetzt ist die Grundsubstanz schlecht. Das Dach ist kaputt, es regnet rein. Die Fenster halten die Wärme nicht – umfangreiche Sanierungsmaßnahmen wären seit Jahren notwendig gewesen. 

Wären in der Vergangenheit schon genau diese Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt worden, hätte sich die Musikschule durchaus vorstellen können, in dem Quartier zu bleiben. Doch seit den KuB-Planungen stand diese Option nicht mehr auf der Agenda. Denn der Umzug der Musikschule in das neue Vorzeigegebäude im ehemaligen Amtsgericht ist beschlossene Sache. 

“Wir waren nie gegen diesen Standort. Hätte man hier vor einiger Zeit ein oder zwei Millionen in die Renovierung und Sanierung investiert, wäre es weiterhin ein gutes Gebäude mit ausreichend Platz gewesen. Das Problem waren immer die Sanierungsmängel, wie die Technik und das Dach. Es ist ja an sich ein schönes Gebäude”, sagt Musikschulleiter Alireza Zare. Für die nicht mal die Hälfte der Kosten des KuBs seien auch Um- und Ausbauten für VHS und Musikschule am jetztigen Standort durchaus möglich gewesen. 

Stattdessen steht in rund anderthalb Jahren der Umzug in das rund zehn Millionen Euro teure KuB an. Was dann in der Königstraße gegenüber der Stadtbibliothek bleibt, ist ein schönes, renovierungsbedürftiges und leeres Anwesen in bester Lage.

“Am Vernünftigsten ist es dann wohl, das ganze Gelände einmal neu zu überplanen”, sagt von Bary. Immerhin ist da ja auch noch die alte, durch ein Feuer größtenteils zerstörte Moock-Villa im angrenzenden Bereich. “Fest steht, dass wir für das VHS-Gebäude ein sinnvolles Konzept brauchen.”

Wie das aussehen wird, steht jedoch in den Sternen.

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Bad Oldesloe

Erneut Impfaktion im Oldesloer Hölk ohne Anmeldung

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Bad Oldesloe – Am Mittwoch, den 19. Januar besteht im Treffpunkt Plan B Im Hölk 2 in Bad Oldesloe erneut die Möglichkeit, sich zwischen 9:30 und 17:30 Uhr gegen Corona impfen zu lassen.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe

Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Booster-Impfungen. Eine Impfärztin berät vor Ort. Kinder können ab 12 geimpft werden. Ab 14 Jahren dürfen sie allein in die Impfung einwilligen. Die Teams sind mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna ausgestattet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden muss lediglich ein gültiges Ausweisdokument und ein Impfpass, sofern vorhanden.  

Das Treffpunkt-Team empfiehlt allen, die noch nicht geimpft sind, diesen unkomplizierten Termin ohne Anmeldung im Treffpunkt unbedingt zu nutzen.

Quartiersmanagerin Maria Herrmann betont: „Die letzte Aktion im November mit fast 400 Teilnehmern war ein großer Erfolg. Deshalb haben wir uns entschieden, diese Impfangebote auch weiter zu organisieren. Wir sind sicher, dass auch diesmal alles in entspannter Atmosphäre abläuft“.

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Bad Oldesloe

Waren werden knapp: BrAWO-Center bittet um Möbelspenden

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Bad Oldesloe – Beim BrAWO-Center Bad Oldesloe werden die Waren knapp. Besonders die Auswahl an Möbeln, Haushaltswaren und Kinderspielzeug ist inzwischen überschaubar.

„Wer sich von alten, aber gut erhaltenen Möbeln trennen möchte, sollte uns anrufen. Wir vereinbaren einen Termin, bauen ab und transportieren die Möbelstücke zu uns“, erklärt Betriebsleiter Thorsten Ehlers. Auch alte Fahrräder, die wieder fahrtüchtig gemacht worden sind, stehen bei den Kunden hoch im Kurs. Dieser Bereich ist in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut worden.

Das BrAWO-Center, Im Hölk 2, ist telefonisch unter der Nummer 0 45 31 – 80 40 810 oder per E-Mail unter brawo-center.oldesloe@awo-bildungundarbeit.de zu erreichen.

Der Zulauf in der Einrichtung der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA) im Kreis Stormarn ist trotz der Pandemie ungebrochen. Neben Möbeln sind vor allem Kleidungsstücke, besonders Kinderkleidung, aber auch Hausrat wie zum Beispiel Töpfe, Pfannen, Geschirr, Handtücher und Gardinen sehr begehrt.

Die Sozialkaufhäuser der AWO BA – wie hier das BrAWO-Center Bad Oldesloe – verbinden drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen sorgen sie für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH). Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden wieder in den Verwertungskreislauf gebracht.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Polizei nimmt Verdächtigen nach Einbruch in Waschanlage fest

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Bad Oldesloe – In der Neujahrsnacht (01.01.2022) nahmen Polizeibeamten einen 42-jährigen Mann fest, der sich zuvor wohl Zutritt zu einer Waschanlage in der Lily-Braun-Straße in Bad Oldesloe verschafft hatte.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 3.40 Uhr wurden die Beamten in die Lily-Braun-Straße entsandt, nachdem dort der Einbruchsalarm ausgelöst wurde.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine gewaltsam geöffnete Tür an einem Rolltor fest. Bei der Absuche des Objektes befanden sich keine Täter mehr in den Räumlichkeiten.

Im Rahmen von sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte auf der B 208 in der Ratzeburger Straße ein 42-jähriger Tatverdächtiger aus Nordwestmecklenburg mit seinem Fahrzeug gestellt und vorläufig festgenommen werden.

In dem Wagen wurde Einbruchswerkzeug gefunden.

Stehlgut war nach erster Prüfung des Betreibers der Waschanlage nicht zu beklagen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Tatverdächtige nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er wird sich wegen des versuchten Diebstahls in einem besonders schweren Fall verantworten müssen.

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