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Norddeutschland

Irrsinns-Tat: Bauer findet mit Nägeln gespickte Maiskolben

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Symbolfoto Polizei / hfr

Auf einem Feld in Lübeck St. Jürgen kam es offenbar zu einer Manipulation des dort angebauten Futtermaises. Bei der Ernte am 03.10.14 stellte der Landwirt fest, dass sich Nägel sowohl im Maisfeld als auch direkt in den Maiskolben befanden.

Das Feld des geschädigten Bauern grenzt an die Straße “Wohrt”, wohin die Polizei gerufen wurde. Der Landwirt teilte mit, dass er am Freitagvormittag mit der großflächigen Ernte des Maises begonnen hatte. Im Randbereich seines Feldes schalteten dann in den Mähmaschinen enthaltene Metalldetektoren das Gerät plötzlich ab.

Bei einer Kontrolle stellte der 43-Jährige fest, dass Unbekannte offensichtlich Metallteile verschiedener Größe zwischen die Maispflanzen gelegt hatten. Zudem waren Nägel unterschiedlicher Länge auch direkt in die Maiskolben gesteckt worden.

Der Randbereich, der an die dortige Bebauung grenzt, war auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern betroffen. Ein weiteres Abmähen des Feldes in diesem Bereich war weiterhin nicht möglich, da die Mähmaschinen immer wieder abschalteten. Die landwirtschaftlichen Geräte sind durch die mit der Abschaltautomatik versehenen Detektoren gegen entsprechende Schäden geschützt.

Dieses verhindert zum einen Defekte an den Maschinen, gleichzeitig aber auch, dass Nägel oder andere Metallreste in die in diesem Fall ausschließlich als Futtermais verwendeten Pflanzen gerieten.

Diese würden sonst die Tiere nicht unerheblich verletzen oder laut Aussage des Geschädigten gar deren Tod verursachen. Landwirtschaftliches Gerät wurde durch diese offenbar gezielte Aktion nicht beschädigt.

Durch den Ernteausfall ist dem Bauern ein Schaden von etwa 200 Euro entstanden. Was den Landwirt allerdings am meisten beschäftigt, ist die Frage: “Wer macht so etwas?”. Bisher gibt es keine Tatverdächtigen in der Sache und somit bleibt auch ein Motiv offen. Wann genau diese Metallteile (zumeist Nägel und Drähte) im Feld verteilt und Nägel in die Maiskolben gesteckt wurden, kann nicht konkretisiert werden.

Es kann gut sein, dass bereits vor einigen Wochen Nägel in die Pflanzen gesteckt wurden und sie mitgewachsen sind. Die Lübecker Polizei sucht nun Zeugen, die sich bitte unter der Rufnummer 0451-1310 melden.

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Norddeutschland

Zugunglück bei Sütel: Bahn zerteilt Fertighaus und entgleist

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Sütel – Am Freitagmorgen (01.10.21) kam zu einem Bahnbetriebsunfall am Bahnübergang Sütel, wobei ein Zug entgleiste.

Foto: Bundespolizei

Gegen 00:30 Uhr erhielt die Bundespolizei Kiel Kenntnis von einem Zusammenstoß zwischen einem Schwertransport und der in Richtung Puttgarden fahrenden Regionalbahn.

Daraufhin wurde die Strecke für den Zugverkehr gesperrt und Streifen der Bundespolizei aus Lübeck und Puttgarden fuhren unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten zum Unfallort.

Hier konnten die Beamten feststellen, dass ein Schwertransport, mit einem Mobilheim beladen, den beschrankten Bahnübergang Sütel passieren wollte.

Dabei setzte das Fahrzeug mit der Unterseite auf und musste die Fahrt unterbrechen.

Der betroffene LKW war das zweite Fahrzeug einer Kolonne von insgesamt drei Fahrzeugen, die alle sogenannte Mobilheime geladen hatten. Das erste Fahrzeug passierte hinter dem Begleitfahrzeug mühelos den Bahnübergang, während das Zweite auf dem Bahnübergang stecken blieb.

Noch bevor das Fahrzeug angehoben werden konnte, kam es zu dem Unfall. Hierbei entgleiste das Triebfahrzeug mit einer Achse. Aufgrund des starken Aufpralls wurde das Fahrzeug, die Ladung (Mobilheim) und die Regionalbahn stark beschädigt. Aus dem Zug und dem Sattelauflieger liefen Betriebsstoffe aus.

Die Trümmerteile erstreckten sich auf einer Strecke von ca. 80 Metern.

Neben der Landes- und Bundespolizei war die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen sowie eine Rettungswagenbesatzung im Einsatz. Insgesamt waren mehr als 30 Einsatzkräfte beteiligt.

Der einzige Fahrgast, die Lokführerin und der Fahrer des Schwertransportfahrzeuges erlitten einen Schock, blieben aber sonst unverletzt.

Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung hat die Unfallstelle durch zwei Sachverständige geprüft. Nach der Begutachtung wurde der Bereich des Unfallortes zur Beseitigung der Trümmerteile sowie der Bergung des LKW freigegeben.

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Polizei und Feuerwehr

Viehdiebe stehlen vier trächtige Kühe von einer Weide in Escheburg

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Escheburg – In der Nacht vom 26. auf den 27. September 2021 wurden von einer Weide im Speckenweg in Escheburg (Kreis Herzogtum-Lauenburg) vier Kühe entwendet.

Kug auf einer Weide (Symbolbild). Foto:Christoffer Borg Mattisson/Pixabay

Nach aktuellem Erkenntnisstand wurden drei trächtige Kühe sowie eine Kuh die gerade gekalbt hatte in der Zeit vom 26. September, 22 Uhr bis 27. September, 8.30 Uhr von der Weide entwendet.

Die Kühe sind braun/ weiß. Das kurz zuvor geborene Kalb wurde am Ort der Geburt durch die Täter zurückgelassen. Dieses lebt noch und muss jetzt von Hand aufgezogen werden. Die Zäune waren noch intakt.

Aufgrund der Spurenlage wurden die Tiere in einem Anhänger abtransportiert.

Die Polizei in Geesthacht hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich des Speckenweges in Escheburg beobachtet? Wer kann Angaben zum Verbleib der Tiere machen? Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer: 04152/ 8003-0 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Hausdurchsuchung: Polizei überführt 18-Jährigen nach Raub

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Geesthacht – Am 25. September kam es in der Hansastraße in Geesthacht zu einem schweren Raub. Der 18-jähriger Geschädigter fuhr mit seinem Fahrrad vom Hamwarde kommend über die Hansastraße in Richtung Berliner Straße.

Polizei Symbolfoto: Maximilian Weber/Pixabay

In der Hansastraße wurde er von einem Unbekannten aufgehalten und zunächst nach der Benutzung seines Mobiltelefons gefragt, was er ihm auch aushändigte.

Im Anschluss verweigerte der Unbekannte die Rückgabe und forderte zudem Bargeld und die Herausgabe von Airpods.

Um diesem Nachdruck zu verleihen, zeigte er auf eine griffbereit stehende Eisenstange.

Dem Geschädigten gelang es den unbekannten Täter einem Tauschhandel vorzuschlagen – sein Handy gegen die Airpods. Darauf ließ sich der Täter ein. Der Jugendliche ergriff sein Handy, überließ dem Täter die Airpods und flüchtige vom Tatort zur Geesthachter Polizeistation, um dort den Vorfall zur Anzeige zu bringen.

Die anschließenden Ermittlungen führten zu einem 18-jährigen Tatverdächtigen. Noch am Sonntag (26.09.2021) wurde die Wohnung des Geesthachters durchsucht.

Dabei konnten einige Beweismittel sichergestellt werden, u.a. auch das Raubgut. Die weiteren Ermittlungen zu der Tat dauern an.

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