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Norddeutschland

Rettende Spürnase: Polizeihündin findet vermisste 15-Jährige

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Polizei RZ/Hfr

Die Rauschgiftspürhündin Emmi fand in der Nacht zu Sonntag glücklicherweise rechtzeitig eine vermisste Jugendliche.

Die stark alkoholisierte 15- jährige war am Samstagabend mit über zwei Promille ins Krankenhaus nach Ratzeburg gebracht worden. Kurz vor Mitternacht rief ein Mitarbeiter des Krankenhauses bei der Polizei an, dass die Patientin soeben geflohen war.

Sie war im rückwärtigen Bereich des Gebäudes über einen Zaun geklettert und in der Dunkelheit verschwunden. Die Fahndung nach der Jugendlichen in den angrenzenden Straßen und Wegen verlief ergebnislos. Sie war zunächst spurlos verschwunden. Der Hundeführer Helge Schamlott (Polizeihauptmeister) vom Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Ratzeburg hatte seiner Diensthündin Emmi daraufhin eine Geruchsprobe vor die Nase gehalten.

Im Krankenhaus hatte er zuvor von dem lackierten Holzstuhl, auf dem die 15- jährige gesessen hatte, mit einer „sterilen Wundauflage“ einen so genannten Geruchsvorhalt gefertigt.
Emmi nahm die Spur der 15- jährigen auf. In der Straße Waldesruher Weg zog es sie erst einmal in Richtung „Kleinbahndamm“. Nach ca. 100 Metern jedoch kehrte sie um und lief in den unbeleuchteten Waldwanderweg Richtung Farchau.

Nach 200 Metern wiederum stoppte Emmi plötzlich und fing an ihre Nase in die Luft zu heben. Plötzlich sprang sie von einem Hang aus über einen Wassergraben. Hier lag die 15- jährige im Gebüsch. Als sie den Hund sah, stand sie auf und torkelte hangabwärts, wo sie in den Wassergraben stürzte. Die Beamten zogen sie sofort aus dem kalten Wasser heraus und brachten die 15- jährige zurück ins Krankenhaus. Aktuelles zum Gesundheitszustand der Jugendlichen ist nicht bekannt.

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Polizei und Feuerwehr

Falsche Kennzeichen, kein Führerschein: Polizei verhaftet 31-Jährigen bei Verkehrskontrolle

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Trappenkamp – Die Beamten des Verkehrsüberwachungstrupps haben am Dienstag (19.01.2021) in Trappenkamp den richtigen Riecher bewiesen.

Polizeikontrolle (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 13:30 Uhr fiel den spezialisierten Beamten der Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg ein BMW besetzt mit zwei Personen auf.

Bei der durchgeführten Kontrolle in der Friedlandstraße konnten die Beamten ermitteln, dass die angebrachten Kennzeichen nicht für dieses Fahrzeug durch eine Zulassungsstelle ausgegeben worden waren.

Der PKW und die zwei Insassen, ein Mann und seine Beifahrerin, wurden daraufhin einer umfangreichen Kontrolle unterzogen.

Währender Kontrolle legte der Fahrzeugführer einen Kaufvertrag vor und erklärte, dass er das Fahrzeug noch nicht zugelassen bzw. versichert habe.

Anhand der Fahrzeugidentifizierungsnummer und im Abgleich mit den Kennzeichen stellten die Beamten dann fest, dass die angebrachten Kennzeichen für ein anderes Fahrzeug ausgegeben waren.

Der Fahrzeugführer konnte zudem keine erforderliche Fahrerlaubnis vorlegen.

Darüber hinaus ergab eine polizeiliche Überprüfung, dass für den 31jährigen Fahrzeugführer Aufenthaltsermittlungen verschiedener Staatsanwaltschaften vorlagen und er zur Festnahme ausgeschrieben ist.

Zur Verkündung des Haftbefehls wurde der Fahrzeugführer dem AG Neumünster vorgeführt.

Das Fahrzeug wurde vorrübergehend stillgelegt.

Ihn erwarten jetzt Strafanzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis.

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Lübeck

Hundehasser legt Nagel-Frikadellen in Lübeck aus!

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Lübeck – Eine Lübeckerin (33) konnte gerade noch rechtzeitig verhindern, dass ihre Hündin eine der mit Nägeln gespickten Frikadellen auffrisst. Das Tier hatte das Fleischbällchen bereits im Maul.

Fotos: Polizei

Am Dienstagmorgen (6.1.) ging die Hundehalterin mit ihrer Rottweilerhündin im Bereich der Zuwegung zur Grünanlage am Moislinger Dorfteich spazieren.

„Sie bemerkte, dass die Hündin eine Frikadelle im Maul hielt. Diese konnte rechtzeitig entfernt werden, so dass das Tier sich nicht verletzte“, berichtet die Polizei.

Bei genauer Betrachtung bemerkte die 33-jährige Lübeckerin, dass sich Nägel in dem Fleischbällchen befanden!

Foto: Polizei

Dieser Sachverhalt wurde zur Anzeige gebracht. Eine Absuche ergab, dass noch eine weitere Frikadelle ausgelegt war. Hinweise zu diesem Sachverhalt werden von der Polizeistation Moisling unter der Rufnummer 0451-1310 erbeten.

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Polizei und Feuerwehr

Lübecker (38) stirbt nach Angriff: Mordkommission ermittelt

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Lübeck – Am Mittwoch (30.12.2020) wurde in der Adolfstraße in Lübeck St. Getrud ein schwer verletzter Mann angetroffen. Die Verletzungen erwiesen sich als so schwer, dass er später im Krankenhaus verstarb.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Sachstand gehen die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Mordkommission der Polizeidirektion Lübeck von einem Gewaltverbrechen aus. Im Zuge der Ermittlungen werden dringend Zeugen gesucht.

Gegen 3:45 Uhr wurde die Polizeileitstelle über Hilferufe aus dem Bereich der Travemünder Allee informiert.

Die alarmierten Beamten fanden kurz darauf in der Adolfstraße einen 38-jährigen Mann mit schweren Verletzungen auf dem Boden liegend vor.

Trotz eingeleiteter Reanimation und notärztlicher Versorgung verstarb der Lübecker am Mittwochmorgen in einem Lübecker Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat die Obduktion des Leichnams durch die Lübecker Rechtsmedizin beantragt.

Aufgrund der Sachlage und der Art der Verletzungen ermitteln die Lübecker Staatsanwaltschaft und die Mordkommission der Polizeidirektion Lübeck wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes.

Die Klärung der weiteren Hintergründe ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei fahndet aktuell mit Hochdruck nach einem Tatverdächtigen.

Vor diesem Hintergrund werden Zeugen gesucht, die am Mittwoch in der Zeit von 03:30 Uhr bis 04:30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Adolfstraße beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegengenommen.

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