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Norddeutschland

Rettende Spürnase: Polizeihündin findet vermisste 15-Jährige

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Polizei RZ/Hfr

Die Rauschgiftspürhündin Emmi fand in der Nacht zu Sonntag glücklicherweise rechtzeitig eine vermisste Jugendliche.

Die stark alkoholisierte 15- jährige war am Samstagabend mit über zwei Promille ins Krankenhaus nach Ratzeburg gebracht worden. Kurz vor Mitternacht rief ein Mitarbeiter des Krankenhauses bei der Polizei an, dass die Patientin soeben geflohen war.

Sie war im rückwärtigen Bereich des Gebäudes über einen Zaun geklettert und in der Dunkelheit verschwunden. Die Fahndung nach der Jugendlichen in den angrenzenden Straßen und Wegen verlief ergebnislos. Sie war zunächst spurlos verschwunden. Der Hundeführer Helge Schamlott (Polizeihauptmeister) vom Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Ratzeburg hatte seiner Diensthündin Emmi daraufhin eine Geruchsprobe vor die Nase gehalten.

Im Krankenhaus hatte er zuvor von dem lackierten Holzstuhl, auf dem die 15- jährige gesessen hatte, mit einer „sterilen Wundauflage“ einen so genannten Geruchsvorhalt gefertigt.
Emmi nahm die Spur der 15- jährigen auf. In der Straße Waldesruher Weg zog es sie erst einmal in Richtung „Kleinbahndamm“. Nach ca. 100 Metern jedoch kehrte sie um und lief in den unbeleuchteten Waldwanderweg Richtung Farchau.

Nach 200 Metern wiederum stoppte Emmi plötzlich und fing an ihre Nase in die Luft zu heben. Plötzlich sprang sie von einem Hang aus über einen Wassergraben. Hier lag die 15- jährige im Gebüsch. Als sie den Hund sah, stand sie auf und torkelte hangabwärts, wo sie in den Wassergraben stürzte. Die Beamten zogen sie sofort aus dem kalten Wasser heraus und brachten die 15- jährige zurück ins Krankenhaus. Aktuelles zum Gesundheitszustand der Jugendlichen ist nicht bekannt.

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Wirtschaft

Kein Verdienst während Quarantäne: SH streicht Entschädigung für Ungeimpfte ab Oktober

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Ungeimpfte bekommen während einer Quarantäne keine Entschädigung für Verdienstausfall. Diese Regelung soll in Schleswig-Holstein bereits ab dem 1. Oktober gelten – einen Monat früher als in anderen Bundesländern.

Foto: Tumisu/Pixabay

Bisher werden Arbeitnehmer im Falle einer Quarantäne entschädigt. Wer wegen einer Coronaerkrankung zu Hause bleiben muss, bekommt trotzdem eine Lohnfortzahlung.

Das wird sich jetzt ändern, zumindest für Ungeimpfte.

Die Landesregierung hat am Mittwoch beschlossen, bereits ab dem 1. Oktober keine Entschädigungen mehr an ungeimpfte Arbeitnehmer zu zahlen.

Ausgenommen sind nur Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Auch Ungeimpfte, die krank sind, sollen weiter Geld erhalten. Alle anderen müssen das finanzielle Risiko dann selbst tragen.

Das Land setzt damit einen Bundesbeschluss um, einen Ermessensspielraum gibt es nicht.

Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP): “Der Bundesgesundheitsminister hat unmissverständlich klargemacht, dass die Länder keinen Ermessensspielraum haben, dass es geltendes Recht ist, das umzusetzen.” 

Hintergrund der Entscheidung ist, dass am 26. September alle Impfzentren schließen. Jeder, der sich impfen lassen möchte, hat bis dahin die Möglichkeit gehabt und somit ein Impfangebot bekommen.

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Kreis Ostholstein

Wohnwagen gestohlen: Betrunkener Dieb dachte es wäre ein Geschenk

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Lensahn – Einem Urlauber ist am Montagnachmittag ein Wohnwagen gestohlen worden. Der Dieb konnte schnell ermittelt werden – und hatte eine Erklärung für seine Tat.

Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 14:55 Uhr wurde der Polizei über Notruf durch einen Urlauber aus Sachsen-Anhalt mitgeteilt, dass er gerade mit seinem PKW zum Strand fuhr, als ihm plötzlich sein Wohnwagen entgegen kam.

Da sein Tablet noch im Wohnwagen lag, konnte er der Polizei den aktuellen Standort mitteilen.

Die bereits verständigten Streifenwagen aus Oldenburg in Holstein und Lensahn fanden kurz darauf den Anhänger sowie den Fahrer vor seiner Wohnanschrift.

Der 52-jährige Mann erklärte, dass ihm der Wohnwagen von einem Freund geschenkt worden sei. Dies stellte sich nun aber, aufgrund eines Missverständnisses, als unwahr heraus.

Im Gespräch mit dem Ostholsteiner, der den Wohnwagen mit seinem eigenen Transporter gezogen hatte, bemerkten die Polizisten, dass er zudem betrunken war.

Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,12 Promille.

Dem Mann wurde daher eine Blutprobe auf der Wache in Oldenburg/Holstein entnommen sowie sein Führerschein beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt.

Er muss sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls sowie der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Den Wohnwagen konnte der Besitzer wieder mitnehmen und seinen Urlaub fortsetzen.

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Kreis Segeberg

Vermisste Hundewelpen im Tierheim abgegeben

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Elmshorn – Die am Sonntagvormittag in Elmshorn als vermisst gemeldeten Hundewelpen sind wieder da.

Foto: Privat/Facebook.com

Das hat die Polizei jetzt mitgeteilt. Die beiden Tiere wurden demnach bereits am Montag bei einem Tierheim abgegeben.

Zunächst ging die Polizei nach ersten Ermittlungen davon aus, dass die beiden Labradorwelpen von dem Grundstück der Halter entwendet wurden.

“Ob tatsächlich ein Diebstahl vorgelegen hat oder die beiden Labradorweibchen ausgerissen sind, lässt sich noch nicht sagen”, teilt ein Polizeisprecher jetzt mit.

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