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Bad Oldesloe

Kinderrechtefest mit politischen Forderungen

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Finn Fischer

Tolles Fest für Kinder: Die Abschlussveranstaltung der Stormarner Kindertage auf dem Marktplatz in Bad Oldesloe

Mit einem großen Kinderrechte-Fest enden die 14. Stormarner Kindertage. Das bunte Treiben auf dem Marktplatz der Schwerpunktstadt Bad Oldesloe ist der Abschluss von zwei Wochen intensiver Auseinandersetzung mit den UN-Kinderrechten im Kreis Stormarn.

In über 120 Veranstaltungen haben sich 54 Stormarner Organisationen und Einrichtungen mit Themen wie Bildung, Schutz vor Gewalt, Kindergesundheit, Kinderarmut, Mitbestimmung und gelingender Erziehung auseinandergesetzt. Von vielen Veranstaltungen sind wichtige Impulse für einen kindergerechten Kreis ausgegangen.

Rundgang der Politiker und OffiziellenDer Schirmherr der Stormarner Kindertage, Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, dankt in seinem Grußwort allen Beteiligten: „Der Schutz, die Förderung und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist eine Kernaufgabe unserer Gesellschaft. Die vielen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind ein Garant für qualitativ hochwertige Unterstützung von Familien mit Kindern.

Mit Ihrem großen Engagement während der Stormarner Kindertage zeigen Sie, dass Ihr Wissen um die Lebenssituationen von Familien mit Kindern eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung unseres Kreises zu mehr Kindergerechtigkeit ist.“

Für Birgitt Zabel, 1. Vorsitzende des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn, waren das ganz besondere Kindertage: „Die Stormarner Kindertage sind noch politischer geworden. Es gab hervorragende Veranstaltungen zur Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen u.a. in Bad Oldesloe und in Glinde, auf dem Kinderrechte-Platz in Bad Oldesloe führte täglich mindestens eine Einrichtung eine Aktion zu einem Kinderrecht durch, in Reinfeld setzten sich mehr als 100 Jugendliche mit dem Thema und den Folgen von Kinderarmut auseinander.

Allein diese drei Beispiele von den mehr als 120 Veranstaltungen machen deutlich, dass die Bedeutung der UN-Kinderrechtskonvention im Kreis Stormarn gewachsen ist, 25 Jahre nach ihrer Verabschiedung. Wir müssen dahin kommen, dass alle Entscheidungen die Kinder betreffen in ihrem besten Interesse und mit ihrer Beteiligung getroffen werden. Dieser verbindliche Rechtsanspruch muss von allen Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und den Organisationen endlich ernst genommen und umgesetzt werden.“

Auch Horst Möller, 1. Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bad Oldesloe, zieht ein positives Resümee: „Ich glaube, dass Bad Oldesloe seiner Aufgabe als Schwerpunktstadt der Stormarner Kindertage mehr als gerecht worden ist. Alle Beteiligten haben gezeigt, dass sie es verstehen, zusammen für etwas Gutes zu arbeiten. Dazu gehören die Kinderrechte-Aktionen auf dem Mühlenplatz, das Kinder-Kunst-Projekt ‚Soziale Plastik‘ das ein weiteres Kunstwerk für Deutschlands ersten Kinderrechte-Park geschaffen hat, verschiedene Fachveranstaltungen und noch mehr. Allein diese Zusammenarbeit der Akteure schafft einen Mehrwert, der weit über die Stormarner Kindertage hinaus wirken wird.“

„Die 14. Stormarner Kindertage enden mit einem großen Kinderfest, aber für viele notwendige Veränderungen für Kinder und Familien waren sie erst der Anfang.“, ergänzt Ingo Loeding Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes, „Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden 15. Stormarner Kindertage in 2015.“

Das Kinderrechte-Fest in Bad Oldesloe fand in Kooperation mit der Gemeinschaft Oldesloer Kaufleute (GOK) statt die an diesem Tag ihren verkaufsoffenen Sonntag feierte. An 40 Stationen konnten die Kinder spielen, toben, basteln, ihre Geschicklichkeit beweisen, essen und trinken sowie neue Dinge lernen.  

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Bad Oldesloe

“Pendler werden bestraft”: Oldesloer Wählergemeinschaft kritisiert neue Parkgebühren

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Bad Oldesloe – Die Wählergemeinschaft Für Bad Oldesloe (FBO) stemmt sich gegen die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Ausweitung der Parkgebührenpflicht auf Bereiche an Bahnhof und Schulen sowie die zudem noch geplanten weiteren Gebührenerhöhungen in der Innenstadt.

Parkautomat (Symbolbild)

Die Erhöhung der Parkgebühren im Innenstadtbereich wird nach Meinung der Wählergemeinschaft dazu führen, dass Einkaufen in Oldesloes City deutlich unattraktiver wird und schadet den ohnehin durch Corona arg gebeutelten Geschäften noch weiter.

„Schlimmer geht es nicht! Der Zeitpunkt zur Verteuerung des Parkens in der Oldesloer Innenstadt ist fatal. Was denken sich die Parteien bloß dabei? Ich kann es nicht fassen, dass allein die FBO sich gegen diese zerstörerischen Beschlüsse wendet“, ist Karin Harms empört. „Ich bin überzeugt davon, dass hier total am Bürgerwillen vorbeientschieden wird. Ich habe mich umgehört: In meinem Bekanntenkreis ist man ausnahmslos entsetzt!“

Viele Einzelhändler kämpften bekanntlich nach monatelangen Zwangsschließungen und Lockdown um ihr wirtschaftliches Überleben.

Sie brauchen nach Auffassung der FBO Unterstützung durch die Innenstadt fördernde Rahmenbedingungen, denn viele Kunden hätten sich in den letzten Monaten das Bestellen im Internet angewöhnt.

Diese Kundschaft für Kaufen in Oldesloe zurückzugewinnen brauche Zeit, die viele Einzelhändler schon jetzt kaum haben.

„Alle in unserer Stadt Verantwortung tragenden Menschen sollten stattdessen gemeinsam an einem Strang ziehen und Einkaufen in Oldesloe attraktiver machen. So hat die FBO schon vor einem Jahr vorgeschlagen, für die Zeit der Pandemie ganz auf Parkgebühren zu verzichten und stattdessen mit Parkscheiben kostenfreies Parken im Innenstadtbereich zu ermöglichen. Die Oldesloer Politik aber versetzt den Geschäften und damit der Innenstadt durch die nun geplanten Maßnahmen auch noch gezielt den Todesstoß“, ist Karin Harms überzeugt.

Auch die Einführung von Parkgebühren im Park-and-Ride-Haus und den Stellplätzen rund um den Oldesloer Bahnhof wird von der FBO abgelehnt.

„Man kann doch nicht ernsthaft diejenigen bestrafen, die Bahn und Bus nutzen. Solche Beschlüsse sind in jeder Beziehung auch extrem klimaschädlich: Kommen zum ohnehin teuren Bahnfahren auch noch Parkgebühren am Bahnhof, werden die ohnehin gegenüber anderen Arbeitnehmern benachteiligten Pendler vielfach gleich ganz das Auto zur Fahrt zum Arbeitsplatz nutzen”, sagt Harms.

Die FBO wünscht sich offenere Diskussionen im Vorfeld von Entscheidungen. Transparenz und Offenheit seien wichtig. Ohne die Öffentlichkeit ausgehandelte „gemeinsame Anträge“, die dann schnell durchbeschlossen werden, ohne dass eine öffentliche Diskussion mit den Bürgern stattfinde, führten zu unnötiger Politikverdrossenheit.

„Niemand kann alles wissen. Öffentliche Diskussion mit den Bürgern und ein fairer Austausch von Argumenten sind unerlässlich für gute Entscheidungen. Das fehlt in Bad Oldesloe leider weitgehend“, ist Karin Harms überzeugt. Da eine öffentliche Veranstaltung zum Thema wegen der Pandemie derzeit nicht möglich ist, bittet die FBO um Rückmeldungen der Bürger auch zum Thema Parkgebühren an info@fboldesloe.de .

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Bad Oldesloe

Feuer zerstört Trabbi in Oldesloer Parkhaus: Polizei vermutet Brandstiftung

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Bad Oldesloe – Am 11. Mai wurde gegen 1 Uhr in der Käthe-Kollwitz-Straße in Bad Oldesloe ein Feuer gemeldet. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Nach bisherigem Erkenntnisstand brach der Brand in der unteren Parkebene aus. Alle Parkebenen waren stark verraucht.

Ein Trabant brannte beim Eintreffen der Einsatzkräfte in voller Ausdehnung.

Die neben dem Trabbi stehenden Fahrzeuge, ein VW Touran und ein Audi TT brannten ebenfalls.

Die Löscharbeiten wurden durch die starke Rauchentwicklung und die Gefahr von explodierenden Gastanks erschwert. Die Gastanks ließen Druck ab und erzeugten hohe Stichflammen.

Es wurden Hinweise auf Brandstiftung gefunden, denen die Kriminalpolizei Bad Oldesloe nachgeht.

Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf 40.000 Euro geschätzt. Am Parkhaus entstand erheblicher Sachschaden, die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Wer kann Angaben zu dem Brand machen? Wer hat vor und während des Feuers verdächtige Personen in der Nähe des Parkhauses gesehen? Hinweise nimmt das Polizeirevier und die Kriminalpolizei Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 501-0 entgegen.

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Bad Oldesloe

Auto-Pendler müssen am Oldesloer Bahnhof künftig zahlen

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Bad Oldesloe – Die Zeit der kostenfreien Parkplätze am Oldesloer Bahnhof ist vorbei. Auf Vorschlag der Stadtverwaltung hat der Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss beschlossen, dass auf den Park-and-Ride-Parkplätzen in Zukunft Gebühren erhoben werden.

Park + Ride Symbolfoto: SL

Der Grund: Zu viele Fremdparker, die die eigentlich für Bahn- und Busreisende vorgesehenen Plätze besetzen.

Bürgermeister Jörg Lembke: “Die Pendlerparkplätze werden sehr stark fremdgenutzt von Menschen, die in der Nähe wohnen oder arbeiten. Deswegen sind wir der Meinung, dem regulativ entgegen wirken zu müssen.”

Außerdem müssen auch Radfahrer im neuen Fahrradparkhaus für einen Stellplätze bezahlen. “Es wäre schwer zu vermitteln, warum Radfahrer zahlen müssen, Autofahrer aber nicht”, so Lembke.

Die Freien Bürger Oldesloe (FBO) konnten sich mit dieser Maßnahme nicht so recht anfreunden. „Das trifft die Falschen. Nämlich Menschen, die für ihren Arbeitsweg die Bahn nutzen“, sagte Dirk Sommer, Vorsitzender der Wählergemeinschaft. Er sei nicht glücklich, dass 638 Parkplätze jetzt kostenpflichtig werden sollen, vor allem am Bahnhof.

Auch in anderen Straßen will Bad Oldesloe künftig Parkgebühren erheben, etwa in der Breslauer Straße, der kleinen Salinenstraße und auf den Parkplätzen vor dem Krankenhaus im Wolkenweher Weg.

Besonders im Fokus: Die Schulen. Auch auf den Schulparkplätzen in der Olivet-Allee und vor der Theodor-Mommsen-Schule in der Hamburger Straße wird für das Abstellen eines Fahrzeugs künftig Geld verlangt.

Ursprünglich wollten Stadt und Politik Fahrzeuge mit E-Kennzeichen kostenfrei parken lassen. Diese Idee wurde jetzt zurückgenommen.

Matthias Adrion (Die Grünen): „Daten zeigen mittlerweile, dass Hybridautos keineswegs umweltfreundlicher sind, als viele Verbrenner und rechtlich ist es nicht möglich, ausschließlich reine Elektroautos zu befreien.“

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