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Bad Oldesloe

"BiZ bei Nacht"-Ausbildungsmesse: Hier findet jeder seinen Traumberuf!

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Finn Fischer

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Das Berufsinformationszentrum (BiZ) wird zur Messehalle! Knapp 60 Unternehmen werden hier nächste Woche ihr Portfolio an Ausbildungsberufen vorstellen. Damit ist „BiZ bei Nacht“ die größte Ausbildungsmesse der Region.

Vier Stunden, 60 Unternehmen, 100 Ausbildungsberufe. In der näheren Umgebung gibt es für Jugendliche wohl keine bessere Möglichkeit, sich über berufliche Karrierechancen zu informieren.

„Das ist die Chance über den Tellerrand zu schauen und zu erleben, welche beruflichen Möglichkeiten es hier in der Region gibt“, sagt BiZ-Teamleiterin und Mit-Organisatorin Claudia Osada.

Viele Firmen sind zum sechsten Mal – seit Beginn an – dabei. Für andere ist es eine Premiere. Immer mehr Unternehmen entdecken die Ausbildungsmesse als Instrument, um neuen Nachwuchs zu werben. „Durch den demographischen Wandel wird es auch für uns immer schwieriger, Azubis zu finden“, erklärt Frank Thielebein. Noch hat der technische Ausbildungsleiter bei Hako keine Probleme, mit einem Bewerbermangel. „Aber eine Tendenz ist erkennbar.“

Wie Hako sind fast alle teilnehmenden Firmen im Bezirk der Agentur für arbeit Bad Oldesloe angesiedelt. Der regionale Aspekt des Abends ist für Agenturchefin Dr. Heike Grote-Seifert besonders wichtig: „So bietet sich allen Jugendlichen die Möglichkeit, die Vielfalt der Ausbildungsangebote im Kreis Stormarn und Herzogtum-Lauenburg kennen zu lernen. Unsere Region hat viel zu bieten.“

 

Biz bei Nacht: Diese Unternehmen stellen sich vor

Derzeit sind 511 bei der Arbeitsagentur gemeldeten Azubi-Stellen noch nicht besetzt – 30 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. „Anhand dieser Zahlen zeigt sich, dass es für Unternehmen zunehmend schwieriger wird, ihre Stellen zu besetzen“, so Grote-Seifert.

Besonders betroffen: Handwerk, Einzelhandel, Hotel- und Gaststättengewerbe.

Neben den dualen Ausbildungen informieren sechs Hochschulen aus dem Norden über unterschiedlichste Studienmöglichkeiten. Etwas Besonderes hat sich die Fachhochschule Flensburg einfallen lassen: Sie bringt eine mobile Braustation mit – für alkoholfreies Bier, versteht sich.

Wie schon in den letzten Jahren hat das Organisationsteam auch ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. „Die Moderation übernimmt das Team des Schülerradios des Eckhorst Gymnasiums in Bargteheide und die Tanzschüler der Tanzschule Wulff werden auftreten“, kündigt Mit-Organisatorin Martina Kock an. Ein Highlight: Der Auftritt der jungen Sängerin Renaz Abdul, die schon bei „The Voice Kids“ teilgenommen hat. Naneben winkt in einer Tombola ein Tablet-PC als Hauptpreis.

Neben beruflichen Perspektiven sollen auf der Messe auch praktische Berwerbungstipps gegeben werden. Mit-Organisatorin Carola Oder: „Wir bekommen von Unternehmen immer wieder zu hören, dass viele Bewerbungen nicht besonders toll sind.“ Neben den vielen Programmpunkten und Messeständen werden auch BiZ-Berufsberater im Einsatz sein und mitgebrachte Bewerbungsunterlagen checken und Verbesserungsvorschläge bieten.

Informationen zum Berufseinstieg bietet auch die geplante Vortragsreihe: „Wege nach der 9. Klasse“ (17.15 Uhr), „Wege nach der 10. Klasse“ (18 Uhr), „Wege für Abiturienten“ (19 Uhr) und „Nach der Schule ins Ausland“ (20 Uhr).

“Biz bei Nacht”, am Mittwoch, 24. September, von 17 bis 21 Uhr in der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

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Bad Oldesloe

Wegen steigender Corona-Zahlen: Asklepios Klinik Bad Oldesloe verhängt erneut Besuchsverbot

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Bad Oldesloe – Die stark steigende Zahl von Coronainfektionen im Kreis Stormarn hat auch Auswirkungen auf die Asklepios Klinik Bad Oldesloe. Ab sofort gilt im Oldesloer Krankenhaus wieder ein Besuchsverbot.

Die Asklepios Klinik in Bad Oldesloe

„Als Krankenhaus der Grund- und Regelversorger tragen wir in der derzeitigen Situation eine besondere Verantwortung. Mit dem Besuchsverbot ergreifen wir vorsorglich Maßnahmen für den maximal möglichen Schutz aller Patienten sowie der Beschäftigten. Darüber hinaus soll auch die Leistungsfähigkeit unserer Klinik bei weiter steigenden Infektionszahlen gewährleistet bleiben“, erklärt Klinik-Geschäftsführerin Sigrun Senska die Maßnahme.

Das Besuchsverbot tritt ab 23. Oktober 2020 in Kraft und gilt bis auf Weiteres für alle Bereiche der Bad Oldesloer Klinik.

Ausnahmeregelungen betreffen lediglich gesundheitliche Ausnahmesituationen und erfolgen nach Absprache.

„Wir verstehen, dass es schwer fällt, auf den Besuch von Freunden und Verwandten im Krankenhaus zu verzichten: Doch gerade ältere Patienten mit Vorerkrankungen, die ein höheres Risiko für einen ernsten Covid 19-Verlauf aufweisen, profitieren davon, wenn in der aktuellen Situation anstelle eines persönlichen Besuchs zum Telefon gegriffen wird“, sagt Sigrun Senska.

Dr. Armin Frank, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin in der Asklepios Klinik Bad Oldesloe

Dr. Armin Frank, Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Bad Oldesloe, ergänzt:

„Zum Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen wird dringend empfohlen, alle Kontakte auf ein unerlässliches Maß zu beschränken, um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Wichtiger denn je sind allgemeine Hygienemaßnahmen und die Einhaltung der Husten- und Niesetikette. Unabdingbar ist es, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen sowie auf das Händeschütteln zu verzichten.“

Weiterhin gilt: Personen aus dem Kreis Stormarn, die einen Verdacht auf eine Corona-Infektion haben, melden sich telefonisch bei ihrem Hausarzt oder, wenn der Hausarzt keinen Dienst mehr hat, bei der Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117.

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Bad Oldesloe

Ab sofort: Sperrstunde und Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in Stormarn

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Bad Oldesloe – Sperrstunde und Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen: Der Kreis Stormarn hat eine neue Allgemeinverfügung erlassen, um die Corona-Pandemie einzudämmen.

Mundschutz gegen das Coronavirus Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Am Mittwoche hatte der Kreis Stormarn einen Inzidenzwert von 38,1 Infektionen auf 100.000 Einwohner erreicht und damit die Grenze von 35 überschritten.

Das müssen Menschen in Stormarn jetzt beachten:

  • Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung überall dort zu tragen, wo Menschen länger und/oder dichter zusammen kommen, z.B. auf Märkten, belebten Plätzen, Einkaufsstraßen.
  • Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie ab 23.00 bis 06.00 Uhr des Folgetags
  • Beschränkungen für Veranstaltungen, dazu zählen auch private Feiern

Ab 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt außerdem:

  • Generelles Verbot des Außerhausverkaufes von Alkohol ab 23.00 bis 06.00 Uhr des Folgetags (Gaststätten, Tankstellen oder beispielsweise Supermärkten).
  • weitergehende Kontaktbeschränkungen

Im Kreis Stormarn waren am Mittwoch 32 weitere Neuinfektionen zu verzeichnen. Darunter sind auch sieben von neun Bewohnern sowie fünf Beschäftigte eines Alten- und Pflegeheimes im Westen des Kreises.

In dieser Einrichtung arbeiten Pflegeheimleitung und Heimaufsicht des Kreises daran, die Versorgung sicherzustellen. Ansonsten erstrecken sich die Infektionsquellen auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens, z.B. Feierlichkeiten, Reisen oder Sport.

Landrat Dr. Görtz: „Vor dem Hintergrund der aktuell wieder gestiegenen Fallzahlen der Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus im gesamten Bundesgebiet, in Schleswig-Holstein sowie der Anzahl an Neuerkrankungen an COVID-19 im gesamten Gebiet des Kreises Stormarn müssen unverzüglich wirksame Maßnahmen zur Verzögerung der Ausbreitungsdynamik und zur Unterbrechung von Infektionsketten ergriffen werden.“

Effektive Maßnahmen seien dazu dringend notwendig, um im Interesse des Gesundheitsschutzes die dauerhafte Aufrechterhaltung der wesentlichen Funktionen des Gesundheitssystems sowie der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sicherzustellen.

Görtz: „Die großflächige Unterbrechung, Eindämmung bzw. Verzögerung der Ausbreitung des neuen Erregers stellt das einzig wirksame Vorgehen dar, um diese Ziele zu erreichen. Sie alle können durch Ihr umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln dazu beitragen, dass diese Grenzwerte wieder unterschritten werden.”

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Bad Oldesloe

Kritische Marke überschritten: Corona-Inzidenzwert in Stormarn auf 38,1

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Bad Oldesloe – 93 Menschen sind in Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage positiv auf das Coronavirus gestestet worden. Das entspricht einem Inzidenzwert von 38,1 Infektionen pro 100.000 Einwohnern.

Landrat Henning Görtz hatte für den Fall, dass der Inzidenzwert in Stormarn den Wert 35 erreicht, Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsdynamik angekündigt.

“Dazu gehören zum Beispiel eine Ausweitung der Maskenpflicht, Einschränkungen für private Feiern und Veranstaltungen sowie die Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie”, so Görtz.

Als gemeinsames Ziel wurde auf der Bund-Länderkonferenz am 14. Oktober 2020 formuliert, die Infektionsdynamik in Deutschland unter Kontrolle zu behalten.

Die Infektionszahlen müssen auch im Herbst und Winter, wenn das gesellschaftliche Leben wieder überwiegend in Räumen stattfindet, so niedrig gehalten werden, dass eine Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt möglich bleibt.

Landrat Henning Görtz: „Nur gemeinsam kann es uns gelingen, den schnellen Anstieg der Infektionszahlen in unserem Kreis wieder zu begrenzen, um das Erreichen des weiteren Grenzwertes (50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in 7 Tagen) möglichst zu verhindern und die Menschen zu schützen. Mein Appell: Abstand halten, die Regeln und Empfehlungen beachten und Rücksicht nehmen.“

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 817 (Stand: 21.10., 13:00 Uhr). Davon sind 635 Personen wieder genesen, 144 aktuell in Quarantäne, drei in stationärer Behandlung. 35 Personen sind (somit) verstorben.

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