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Bad Oldesloe

Neues Kurparkfest-Konzept: Ohne Kino-Spektakel – aber mit Musik und Wein

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Finn Fischer

Die Veranstalter freuen sich auf ein familienfreundliches Kurparkfest.

Musik statt Kino: Eigentlich gab es am letzten August-Wochenende im Vorfeld des Kurparkfestes immer Blockbuster auf einer Leinwand zu sehen. Diesmal fällt das Kino-Spektakel aus. Die Veranstalter haben an dem Konzept geschnitzt – und präsentieren nun ein Musikprogramm und Weinstände pfälzischer Winzer.

Dass es in diesem Jahr keine Filme geben wird, stand nicht von vornherein fest. Ideen für das Kurparkfest gab es viele. “Wir wollten diesmal etwas mit Musik machen”, sagt Agnes Heesch vom Veranstaltungsmanagement der Stadt. Und wenn, dann richtig.

Vor allem auf eine ausgereifte Beschallungs-Technik wurde Wert gelegt. So sollen auf der Kurparkwiese mehrere Lautsprecher aufgestellt werden, die den Sound gleichmäßig verteilen und so für eine angenehmere Geräuschkulisse als im Vorjahr sorgen. Für eine Kinoleinwand reichte dann das Budget am Ende dieses Mal nicht mehr aus.

“Eine ausgewogene Beschallung ist für uns sehr wichtig. Die Besucher sollen sich miteinander unterhalten können. Und auch wir wollen mit den Gästen ins Gespräch kommen”, sagt Winzer Reinhold Becker, der bereits seit zehn Jahren seine Weine in Bad Oldesloe präsentiert.

Insgesamt vier Winzer haben ein breites Portfolio an verschiedenen Weinen anzubieten.

Für eine gediegene Beschallung und das Kulturprogramm engagierten die Veranstalter die Agentur Musical & More. Mit DJ und Live Musik. Am Freitagabend, 29. August, 17 Uhr eröffnet Marion von Richly die Veranstaltung mit Livemusik. Anschließend legt ein DJ auf. Am Sonnabend übernimmt die Musical-Darstellerin Xandra Dee. Außerdem werden zwei Animateurinnen die Gäste unterhalten.

OHO-Kino-Betreiber und Mitorganisator Heinz Wittern: “Es ist uns wichtig, dass wir hier ein Fest für alle machen. Jeder ist eingeladen. Eintritt gibt es nicht und wer wenig Geld hat, kann sich Verpflegung mitbringen, ein Picknick machen und der Musik lauschen.”

Für die Kinder wird das Mehrgenerationenhaus OASE eine Spielecke einrichten.

“Wir machen eine Dekoration mit Stroh. Damit kann man viel Spaß haben. Wir spielen, basteln und notfalls bewerfen wir uns damit. Das wird sehr lebhaft werden”, sagt OASE-Leiterin Andrea Kefrig-Blase. Für die Kleinen gibt es Geschichten von der Raupe Nimmersatt. Geplant ist außerdem eine klassische Schnitzeljagd (H. Wittern: “Dass, was man vor Geocaching mit GPS gemacht hat.”)

Den kulinarischen Part übernehmen Barbara und Robert Cicaocki, die Pächter des THC, mit Antipasti und Käseplatten. Das Team vom OHO-Kino-Center bietet außerdem Cocktails, Getränke, Snacks und ähnliches an.

Bürgermeister Tassilo von Bary: “Das ist zum Ende des Sommers immer noch Mal eine schöne Sache und Möglichkeit mit den Vinzern und Nachbarn ins Gespräch zu kommen.”

Das Musikprogramm ist am Freitag und Sonnabend zu sehen. Am Sonntag (ab 12 Uhr) folgt dem Programm dann das traditionelle “kleine Kurparkfest”, das unter Regie der Kurpark-AG von Bad Oldesloer Vereinen und Verbänden gestaltet wird. Die Vinzer sind alle drei Tage auf der Kurparkwiese zu finden.

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Bad Oldesloe

Keine Mini-Züge in der Sporthalle: Oldesloer Modellbahn-Ausstellung fällt aus

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Bad Oldesloe – Kurz und knapp teilen die Eisenbahnfreunde Bad Oldesloe mit: Die Modellbahnausstellung wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen.

Modellbahn Foto: Schleicher/Hfr

Eigentlich wäre das über die Grenzen Oldesloes hinaus bekannte Treffen von Modellbahnern in diesem Jahr zum 35. Mal veranstaltet worden.

“Wir hoffen sehr, dass wir diese Ausstellung im November 2021 wieder durchführen können”, sagt Uwe Schleicher von den Modellbahnfreunden.

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Bad Oldesloe

Trotz Pandemie-Auflagen: Oldesloer Einzelhändler halten an Einkaufssonntag fest

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Bad Oldesloe – Am kommenden Wochenende planen die Oldesloer Einzelhändler einen verkaufsoffenen Sonntag (1.11. von 13 bis 18 Uhr). Trotz der hohen Infektionszahlen soll das „Lichterfest“ nicht abgesagt werden. Einen Laternenumzug wird es allerdings nicht geben.

Ordner beim Foodtruck-Einkaufssonntag in Ahrensburg. Foto: Fischer

Ob der verkaufsoffene Sonntag stattfinden wird, war in den vergangenen Tagen noch unklar. Jetzt haben die Organisatoren eine Entscheidung getroffen. Das „Lichterfest“ soll der Pandemie nicht zum Opfer fallen. Zumindest nach jetzigem Stand.

Veranstalter Jan Rohde: „Nach reiflicher Überlegung und Austausch mit den Behörden von Stadt und Kreis, haben wir uns entschlossen den verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen.“

Zusätzliche Auflagen werden selbstverständlich umgesetzt und auch gewissenhaft kontrolliert, wie Jan Rohde sagt:

„Wir wollen zeigen , dass auch unter diesen schwierigen Umständen ein wenig Normalität möglich ist, wenn sich alle Beteiligten und Besucher an die gängigen Regeln halten.“

Das Infektionsgeschehen haben die Veranstalter dennoch weiter im Blick.

Vom Markt, über die gesamte Hindenburgstraße bis zum Ende der Besttorstraße haben sich die Gewerbetreibenden viel einfallen lassen, um die Bürger und Gäste in die Innenstadt zu locken.

Alle Geschäfte werden die Eingangsbereiche illuminieren und ihre Kunden mit Aktionen, besonderen Angeboten und Überraschungen zum Bummeln einladen.

Zusammen mit einigen Marktbeschickern gibt es auf dem Wochenmarkt in abgespeckter Form kulinarische Besonderheiten der Region, auch ein Foodtruck mit Grünkohl-Außerhaus Verkauf ist wieder dabei.

„Auf Grund der Corona Situation verzichten wir in diesem Jahr auf den großen Laternenumzug und Stände in der Fußgängerzone, nur so können wir die notwendigen Abstände sicherstellen“, sagt Jan Rohde und weist nochmals auf die Maskenpflicht in der Innenstadt hin. Ein Sicherheitsdienst soll die Einhaltung sicherstellen.

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert von 50 überschritten: Stormarn verschärft erneut Corona-Einschränkungen

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Bad Oldesloe – Der Kreis Stormarn verliert bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie weiter die Kontrolle über die Ausbreitung. Das Gesundheitsamt bezeichnet das Infektionsgeschehen als “zunehmend diffus”. Der Inzidenzwert liegt am Montag bei 53,6 Infektionen pro 100.000 Einwohnern.

Das bedeutet, dass dem Kreis innerhalb der letzten sieben Tage 131 Neuinfektionen gemeldet wurden.

Nur wenige Tage nach der Verschärfung der Maßnahmen durch eine Ausweitung der Maskenpflicht auf stark frequentierte öffentliche Räume hat der Kreis eine neue kritische Marke von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern erreicht.

Bei diesem Inzidenzwert hatte Landrat Henning Görtz eine erneute Verschärfung der Maßnahmen angekündigt.

Diese werden sich nach der entsprechenden Landesverordnung richten.

Konkret bedeutet das: Generelles Verbot des Außerhausverkaufes von Alkohol ab 23.00 bis 06.00 Uhr des Folgetags (Gaststätten, Tankstellen oder beispielsweise Supermärkten) und Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum auf maximal zehn Personen.

Schüler müssen jetzt auch im Unterricht einen Mund-und-Nasenschutz tragen.

In der Gastronomie gilt weiterhin eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr des Folgetags und auf öffentlichen und stark frequentierten Plätzen eine Maskenpflicht.

Bei Veranstaltungen sind maximal 100 Personen erlaubt. Das gilt sowohl für Innenräume als auch für Außenbereiche. Ausnahmen sind nur mit einem mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzept möglich.

Private Feiern im öffentlichen Raum (etwa Gaststätten) und auch in privaten Innenräumen sind auf maximal zehn Personen zu begrenzen. Auch hier müssen Ausnahmen mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden.

Landrat Henning Görtz: “In den letzten Tagen und Wochen ist ein kreisweiter, aber auch bundesweiter kontinuierlicher Anstieg der Infektionsfälle zu vermerken. Es bedarf deshalb auch grundrechtseinschränkender Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion. Die hier angeordneten Maß nahmen stellen sich hierbei als verhältnismäßig dar.”

Sollte sich das Infektionsgeschehen nach zehn Tagen nicht merklich beruhigen, kann es zu weiteren Verschärfungen kommen.

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 908 (Stand: 26.10., 13:00 Uhr). Davon sind 659 Personen wieder genesen, 210 aktuell in Quarantäne, vier in stationärer Behandlung. 35 Personen sind verstorben.

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