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Norddeutschland

Im Sprinter auf der A24: Diebe verstecken sich zwischen ihrer Beute

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Polizei RZ / hfr

Beamte des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Ratzeburg nahmen auf der BAB 24 vier mutmaßliche Einbrecher vorläufig fest, die in der Region und in Dänemark für Diebstähle verantwortlich sein könnten.

Den Beamten fiel während der Streifenfahrt, gegen 10.30 Uhr auf der BAB 24 in Fahrtrichtung Berlin, ein Opel Combo (Sprinterklasse) mit einem französischen Kennzeichen auf. Die Fenster zum Laderaum des Wagens waren komplett abgedunkelt.

Sie hielten den Fahrer, einen 26- jährigen Mann aus Rumänien, auf dem Autobahnrastplatz Gudow an. Auf dem Beifahrersitz saß ein 38- jähriger Bekannter des Fahrers, ebenfalls aus Rumänien. Als die Beamten sich den Wagen näher ansahen, entdeckten sie auch den Grund für die sorgsam abgedunkelten Fenster. Beim Öffnen der Türen zur Ladefläche kam die “Ladung” zum Vorschein.

Insgesamt neun hochwertige Fahrräder, ein Rennrad und acht Mountainbikes. Außerdem fanden sie noch diverse technische Geräte (u.a. Laptop, Mischpult, I- Pod). Der Wert wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Im restlichen Laderaum, zwischen Fahrzeughimmel und den gestapelten Fahrrädern, hatten sich zwei weitere Mitfahrer, ein 28- jähriger und ein 38- jähriger Rumäne, unter Decken zusammengekauert und versteckt.

Die Müllsäcke, in die sie die Fahrräder teilweise verpackt hatten, besaßen eine dänische Beschriftung. Angeblich hätten die Männer die Fahrräder in Dänemark rechtmäßig erworben. Quittungen konnten sie jedoch nicht vorlegen. Außerdem hatten sie, ebenfalls in diversen Plastiktüten verpackt, etwa 30 Packungen Haarshampoo dabei. Weitere Ermittlungen ergaben, dass einige Gegenstände in Dänemark als entwendet gemeldet worden waren.

Die vier Rumänen waren in Dänemark ein paar Tage zuvor bei einem Kraftstoffdiebstahl den dortigen Polizeibeamten aufgefallen. Nach der Entrichtung einer Geldbuße durften sie danach ihre Fahrt fortsetzen. Die Beamten nahmen die vier Männer vorläufig fest und stellten den Opel Combo mitsamt Inhalt sicher. Der Wagen war ordnungsgemäß in Frankreich zugelassen worden (nicht gestohlen).

Der 26- jährige Fahrer war im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Überprüfungen und Ermittlungen zu den anderen Gegenständen dauern derzeit noch an. Die dänischen Behörden stellten einen Antrag auf eine so genannte Festsetzung mit anschließender Auslieferung. Die vier rumänischen Staatsbürger werden heute Nachmittag einem Richter am Amtsgericht Ratzeburg vorgeführt.

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Wirtschaft

Kein Verdienst während Quarantäne: SH streicht Entschädigung für Ungeimpfte ab Oktober

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Ungeimpfte bekommen während einer Quarantäne keine Entschädigung für Verdienstausfall. Diese Regelung soll in Schleswig-Holstein bereits ab dem 1. Oktober gelten – einen Monat früher als in anderen Bundesländern.

Foto: Tumisu/Pixabay

Bisher werden Arbeitnehmer im Falle einer Quarantäne entschädigt. Wer wegen einer Coronaerkrankung zu Hause bleiben muss, bekommt trotzdem eine Lohnfortzahlung.

Das wird sich jetzt ändern, zumindest für Ungeimpfte.

Die Landesregierung hat am Mittwoch beschlossen, bereits ab dem 1. Oktober keine Entschädigungen mehr an ungeimpfte Arbeitnehmer zu zahlen.

Ausgenommen sind nur Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Auch Ungeimpfte, die krank sind, sollen weiter Geld erhalten. Alle anderen müssen das finanzielle Risiko dann selbst tragen.

Das Land setzt damit einen Bundesbeschluss um, einen Ermessensspielraum gibt es nicht.

Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP): “Der Bundesgesundheitsminister hat unmissverständlich klargemacht, dass die Länder keinen Ermessensspielraum haben, dass es geltendes Recht ist, das umzusetzen.” 

Hintergrund der Entscheidung ist, dass am 26. September alle Impfzentren schließen. Jeder, der sich impfen lassen möchte, hat bis dahin die Möglichkeit gehabt und somit ein Impfangebot bekommen.

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Kreis Ostholstein

Wohnwagen gestohlen: Betrunkener Dieb dachte es wäre ein Geschenk

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Lensahn – Einem Urlauber ist am Montagnachmittag ein Wohnwagen gestohlen worden. Der Dieb konnte schnell ermittelt werden – und hatte eine Erklärung für seine Tat.

Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 14:55 Uhr wurde der Polizei über Notruf durch einen Urlauber aus Sachsen-Anhalt mitgeteilt, dass er gerade mit seinem PKW zum Strand fuhr, als ihm plötzlich sein Wohnwagen entgegen kam.

Da sein Tablet noch im Wohnwagen lag, konnte er der Polizei den aktuellen Standort mitteilen.

Die bereits verständigten Streifenwagen aus Oldenburg in Holstein und Lensahn fanden kurz darauf den Anhänger sowie den Fahrer vor seiner Wohnanschrift.

Der 52-jährige Mann erklärte, dass ihm der Wohnwagen von einem Freund geschenkt worden sei. Dies stellte sich nun aber, aufgrund eines Missverständnisses, als unwahr heraus.

Im Gespräch mit dem Ostholsteiner, der den Wohnwagen mit seinem eigenen Transporter gezogen hatte, bemerkten die Polizisten, dass er zudem betrunken war.

Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,12 Promille.

Dem Mann wurde daher eine Blutprobe auf der Wache in Oldenburg/Holstein entnommen sowie sein Führerschein beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt.

Er muss sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls sowie der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Den Wohnwagen konnte der Besitzer wieder mitnehmen und seinen Urlaub fortsetzen.

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Kreis Segeberg

Vermisste Hundewelpen im Tierheim abgegeben

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Elmshorn – Die am Sonntagvormittag in Elmshorn als vermisst gemeldeten Hundewelpen sind wieder da.

Foto: Privat/Facebook.com

Das hat die Polizei jetzt mitgeteilt. Die beiden Tiere wurden demnach bereits am Montag bei einem Tierheim abgegeben.

Zunächst ging die Polizei nach ersten Ermittlungen davon aus, dass die beiden Labradorwelpen von dem Grundstück der Halter entwendet wurden.

“Ob tatsächlich ein Diebstahl vorgelegen hat oder die beiden Labradorweibchen ausgerissen sind, lässt sich noch nicht sagen”, teilt ein Polizeisprecher jetzt mit.

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