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Fußball

Verbandsliga 3. Spieltag: Eichede II verliert und vier Tore im Stormarnderby

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Stormarnlive

Der SSV Pölitz und der VfL Tremsbüttel begegneten sich auf Augenhöhe

In der Fußballverbandsliga stand am Wochenende der dritte Spieltag auf dem Programm. Im Fokus des Interesses befand sich natürlich das Stormarnderby zwischen SSV Pölitz und VfL Tremsbüttel. Der SV Eichede II musste gegen den starken Oldenburger SV ran und der TSV Trittau nach Lübeck. Ahrensburg bekam es mit Eintrach Groß Grönau zu tun.

SSV Pölitz – VfL Tremsbüttel 2:2 (2:2)

Aufsteiger Pölitz hatte aus den ersten beiden Spielen vier Punkte geholt. Tremsbüttel kam mit zwei Auftaktsiegen im Gepäck zum SSV. Beide Mannschaften überzeugten unter der Woche vor allem offensiv. Und das setzte sich im Stormarnderby fort. Zacharia Salhi brachte Pölitz früh durch einen guten Freistoß in Front (11.), bevor Jonas Fahrenkrog per Kopf ausglich (19). 

Jan Beyer brachte die Gäste dann sogar kurzzeitig in Front (26.). Doch Niklas Rueder glich für Pölitz wieder aus (29). Anschließend war vor der Pause Pölitz sogar nah an der Führung. In der zweiten Halbzeit kontrollierte Tremsbüttel das Spiel, ohne aber ein weiteres Tor erzielen zu können.

Beide Mannschaften verdienten sich somit einen Punkt und bleiben im dritten Spiel ungeschlagen. Die Bilanz für Pölitz lautet: 5 Punkte aus den ersten drei Spielen, bei Tremsbüttel stehen 7 Punkte auf dem Konto.

Oldenburger SV – SV Eichede II (U23) 1:0 (1:0)

Ein erster kleiner Rückschlag für die neue U23 des SV Eichede. Im Duell zweier Aufstiegsfavoriten unterlagen die Steinburger knapp durch ein Strafstoßtor in der 34. Minute.  Nach zuvor zwei überzeugenden Siegen, war es die erste Niederlage für SV Eichede II, die somit auf immerhin sechs Punkte aus den ersten drei Spielen kommen, aber den perfekten Saisonauftakt verfehlten.

Vfb Lübeck II – TSV Trittau 0:6 (0:2)

Trittaus Trainer Matthias Räck hatte vor der Saison gewarnt, dass schwere Wochen bevorstehen könnten, nach einer nicht optimalen Vorbereitungsphase. Nach dem überzeugenden Sieg gegen TuS Lübeck zum Auftakt setzte es nun Niederlagen gegen TSV Pansdorf und die Reserve des VfB Lübeck. Gegen Lübeck II war Trittau vor allem defensiv überfordert und kam offensiv nicht zur Entfaltung. Die ersten richtigen Chancen boten sich dem TSV erst, als das Spiel bereits verloren war. Hinzu kam die Verletzung von Danny Hilbert, der bereits nach einer halben Stunden mit Knieschmerzen ausgewechselt werden musste. Damit steht Trittau mit nur drei Punkten aus drei Spielen kurz vor einem Fehlstart in die neue Saison.

Eintrach Groß Grönau – SSC Hagen Ahrensburg 6:1 (1:1)

Der SH-Liga Absteiger aus Ahrensburg driftet zu Saisonbeginn direkt in eine Minikrise. Über einen möglichen Wiederaufstieg muss man sich zumindest nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel aktuell weniger Gedanken machen. Ahrensburg war früh in Führung gegangen, musste aber noch vor der Pause den Ausgleich hinnehmen. Dennis Moldenhauer drehte dann in der zweiten Hälfte groß auf und erzielte vier Tore gegen die Stormarner Schlossstädter. 3:8 Tore und nur drei Punkte – ein enttäuschender Saisonauftakt für den SSC Hagen.

 

 

 

 

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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