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Fußball

Verbandsliga 2. Spieltag: Pölitz und Eichede mit Torfestivals

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Stormarnlive

Salhi bejubelt seinen Führungstreffer für den SSV Pölitz gegen TSV Schlutup

Der SSV Pölitz hat das erste Heimspiel seiner Vereinsgeschichte in der Verbandsliga überzeugend mit 5:0 (3:0) gegen TSV Schlutup gewonnen. Der SV Eichede II schoss TuS Lübeck sogar mit 7:1 ab. Ernüchterung derweil in Ahrensburg. Der SSC Hagen verlor mit 0:1 gegen die Resver des VfB Lübeck .

Der 2. Spieltag der Verbandsliga der Stormarn Teams im schnellen Rückblick

SSV Pölitz – TSV Schlutup 5:0 (3:0)

Die Fans der Schwarz-Weißen aus Pölitz waren gespannt auf die Heimpremiere und wurden nicht enttäuscht. Ihre Elf siegter souverän und hochverdient mit 5:0 gegen die Gäste aus Schlutup, die allerdings auch seit der 15. Minute nach einer roten Karte gegen ihren Schlussmann (nach Handspiel außerhalb des Strafraums) nur noch zu zehnt auf dem Feld waren. Salhi und Rodewald trafen doppelt für die Platzherren. Jan Henrik Schmidt steuerte auch einen Treffer bei. Mit vier Punkten aus zwei Spielen ist Pölitz damit der Start in die Verbandsliga gut gelungen.

TuS Lübeck – SV Eichede II 1:7 (0:4)

Nikita BojarinowDer SH-Liga Absteiger untermauerte in Lübeck seine Ambitionen in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen. Simon Leu schoss die Gäste aus Steinburg bereits nach vier Minuten in Front. Neuzugang Nikita Bojarinow erhöhte schon vier Minuten später auf 2:0. Es trafen außerdem bei dem auch in der Höhe verdieten Sieg Marco Schubring (3), Phillip Hautz und Daniel Mueggenburg. In dieser Form wird Eichede ein gewichtiges Wort um die oberen Plätze in der Verbandsliga mitzusprechen haben.

 TSV Pansdorf – TSV Trittau 3:1 (2:1)

Die Favoriten aus Pansdorf gerieten auf eigenem Platz zunächst trotz Überlegenheit durch einen Treffer von Maximilian Wiebke (34.) in Rückstand. Doch wenige Minuten später fiel der Ausgleich. Noch vor der Pause erhöhte Pansdorf sogar auf 2:1. Trittau gelang es am Ausgleich zu schnuppern, doch auch hatte weiterhin Chancen. Nico Hofmann entschied das Spiel schließlich durch ein unglückliches Eigentor in der 86. Spielminute.

VfB Lübeck II – SSC Hagen Ahrensburg 1:0 (0:0)

Gegen den SV Eichede II hatte die Reserve der Lübecker im Auftaktspiel noch mit 2:4 verloren. Gegen den zweiten Stormarner SH-Liga Absteiger gelang nun ein Sieg. Die Ahrensburger schafften es nicht gegen gut stehende Lübecker in Führung zu gehen. In der 85. Minute erzielte die Heimelf dann den Siegtreffer und sorgte bei den Ahrensburgern für leichte Ernüchterung im Bezug um den Kampf um den Wiederaufstieg.

TSV Travemünde – VfL Tremsbüttel 3:4 (2:2)

Kurz vor der Pause lagen die Travemünder noch vorne, doch Dirk Schneider drehte die Partie mit zwei Treffern zum 2:3 für die Gäste. Die Heimelf glich in der 65. Minute aus. Doch Jascha Fahrenkrog schaffte es in der letzten Spielminute den Sieg für die Stormarner zu sichern. Schon gegen Büchen-Siebeneichen hatte Tremsbüttel kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielt. Mit 7:5 Toren und 6 Punkten aus den ersten beiden Spielen zeigt sich Tremsbüttel offensiv und nervlich stark, aber auch noch anfällig in der Defensive.

 

 

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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