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Norddeutschland

LKA bittet um Mithilfe bei Leichenidentifizierung

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LKA SH/hfr

Das LKA bittet um HIlfe bei der Identifizierung dieser Person

Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein wurde im Rahmen der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit durch die nationale Polizei der Republik Irland ersucht, bei der Identifizierung eines unbekannten Toten zu unterstützen.

Der Leichnam wurde am 08.12.2006 im Westen von Irland in einer Gegend, bekannt als “Inagh Valley” in Clifden, Co Galway, entdeckt. Eine Autopsie ergab keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Wer kennt diesen Mann?Aufgrund mitgeführter Gegenstände besteht der Verdacht, dass es sich um einen Deutschen, möglicherweise mit Bezügen nach Schleswig-Holstein, handeln könnte. Ein Abgleich mit bekannten Vermisstenfällen verlief bislang negativ.

Auch die Ermittlungen aufgrund eines aufgefundenen Brillenputztuches eines Optikers aus Neumünster haben die Ermittler nicht weitergebracht. Aus diesem Grund wurde durch die irische Polizei eine Gesichtsrekonstruktion veranlasst.

Die männliche Person war vermutlich zwischen 19 und 64 Jahre alt und zwischen 169 cm und 174 cm groß. Der Taillenumfang betrug 94 cm. Der Mann hatte kurze hellbraune Haare.

Die Bekleidung des unbekannten Toten wird wie folgt beschrieben:

– Oberbekleidung: gelbe Kapuzenjacke mit marineblauem Fleece-Futter und dem Label “Bush Sports” – Strickweste mit demMarkennamen “Normal Wells” mit einem beide Ärmel hinunterlaufendenschwarzen und weißen Streifen und Reißverschluss – OrangefarbenerPullover Marke “Napapijri Geographic” und Emblem der norwegischenFlagge auf de linken Seite – Beigefarbene (Lauf)Schuhe ausLederimitat mit dem Markennamen “Marco Donati”, in beiden Schuhen befand sich eine Senkfußeinlage mit dem Herstellernamen “Fussbett”

Wissen Sie von jemandem, der möglicherweise 2005 nach Irland reiste, um dort Urlaub zu machen und nicht zurückkehrte? Sieht die Gesichtsrekonstruktion jemandem ähnlich, den Sie kannten und zu dem Sie den Kontakt verloren haben?

Die Polizeit bittet um Ihre Hilfe bei der Identifizierung dieser Person und sind für jede hilfreiche Information dankbar.

Sollten Sie Hinweise geben können, wenden Sie sich bitte an ihre örtlich zuständige Kriminalpolizei- oder jede andere Polizeidienststelle.

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Politik und Gesellschaft

Land fördert Schulsanierungen mit 120 Millionen Euro

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Kiel – In dieser Woche hat die Landesregierung das größte Schulbauprogramm gestartet, das es bisher in Schleswig-Holstein gegeben hat. Bis zu 120 Millionen Euro stehen damit für den Bau und die Sanierung von Schulen im Land bereit. 

Klassenzimmer (Symbolbild). Foto: pixabay.com

„Angesichts der Corona-Pandemie haben die Landesregierung und alle im Landtag vertretenen Parteien im vergangenen Jahr ein Konjunkturpaket geschnürt. Neben zusätzlichen Mitteln für Investitionen in Krankenhäuser sind darin auch diese Gelder für Schulbaumaßnahmen enthalten“, erläutert der Ahrensburger CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Koch, zugleich Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kieler Landtag. 

Von den Geldern des Schulbauprogramm entfielen rund 10 Millionen Euro auf den Kreis Stormarn. Empfänger der Förderung seien die kommunalen Träger der öffentlichen Schulen, also Gemeinde, Städte und Kreise. Förderfähige Investitionsmaßnahmen seien die Sanierung, der Umbau und die Erweiterung eines bestehenden Schulgebäudes ebenso wie die Errichtung eines Neubaus. Der Landeszuschuss betrage 50 Prozent der Ausgaben, allerdings begrenzt auf maximal drei Millionen Euro pro Schulgebäude bzw. eine Million Euro pro Schulsporthalle.

„Auch wenn die Kommunen in den letzten Jahren bereits viel in ihre Schulen investiert haben, ist der Sanierungsstau an den öffentlichen Schulen immens. Gerade in den Corona-Zeiten hat sich gezeigt, dass nicht mehr alle Klassenräume den heutigen Anforderungen entsprechen, wenn z.B. keine Lüftung durch das Öffnen der Fenster möglich ist. Deshalb wollen wir mit diesem Förderprogramm die Kommunen bei der Schulsanierung unterstützen und weitere Schulbaumaßnahmen initiieren“, so Tobias Koch. 

Das jetzt aufgelegte Schulbauprogramm ist bereits das dritte in dieser Wahlperiode.

50 Millionen Euro seien aufgrund des Jamaika-Koalitionsvertrages vor drei Jahren ausgelobt worden.

Hieraus werde z.B. der Neubau der Grundschule Bünningstedt in der Gemeinde Ammersbek mit 2 Millionen Euro gefördert. Hinzu kam ein Bundesprogramm für Schulbaumaßnahmen in finanzschwachen Kommunen, von dem rund 100 Millionen Euro auf Schleswig-Holstein entfielen. Davon profitierte u.a. die Gemeinde Grönwohld mit ihrer Grundschule.

Anträge auf Zuschüsse aus dem Schulbauprogramm des Landes können ab dem 1. Juni 2022 gestellt werden. Bis dahin haben die Kommunen nun Zeit, um die erforderlichen Unterlagen wie z.B. Bauzeichnungen sowie die Kosten- und Finanzierungsplanung zusammenzustellen. Nach erfolgter Bewilligung müssen die Baumaßnahmen anschließend spätestens bis Ende Juni 2024 umgesetzt werden.

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Herzogtum-Lauenburg

Rollerfahrerin stirbt bei Verkehrsunfall in Geesthacht

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Geesthacht Am Mittwochabend (17.11.) kam es gegen 17.50 Uhr im Einmündungsbereich Berliner Straße / Trift in Geesthacht zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Leichtkraftrad.

Rettungsdienst im EInsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Ermittlungstand befuhr ein 42 Jahre alter Mann mit einem Opel Astra die Straße Trift in Richtung Berliner Straße. Im dortigen Einmündungsbereich bog er dann verbotswidrig nach links ab.

Dabei übersah der Opel-Fahrer die von links herannahende und vorfahrtsberechtige Geesthachterin auf ihrem Roller.

Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die 57-jährige wurde lebensgefährlich verletzt und verstarb wenig später im Krankenhaus.

Der Opel-Fahrer erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

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Kiel

16-Jährige auf Zugfahrt belästigt: Mann (39) in Kiel festgenommen

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Kiel – Auf einer Zugfahrt von Rendsburg nach Kiel hat ein Mann (39) eine 16-Jährige sexuell belästigt. Der Mann wurde am Bahnhof von der Bundespolizei fesetgenommen.

Eine Streife der Bundespolizei an einem ICE im Hamburger Hauptbahnhof- Foto: Bundespolizei/hfr

Auf der Zugfahrt hatte der Mann das Mädchen im Zug angesprochen. Im Zuge des Gespräches kam er der 16-Jährigen immer näher und berührte sie dabei an Händen, Armen und Schulter.

Zusätzlich sprach er ihr gegenüber noch obszöne Worte aus, sodass sie angeekelt zurückwich.

Nach Ankunft auf dem Bahnhof Kiel, lief das Mädchen sofort zur Bundespolizei am Hauptbahnhof und erstattete Strafanzeige gegen den Mann.

Da sie ihren Peiniger so gut beschreiben konnte, wurde dieser noch am Haupteingang angetroffen und festgenommen.

Nach dem Tatvorwurf, war der Mann zunächst sehr aggressiv gegenüber der eingesetzten Streife und wollte nicht mit zur Wache kommen.

Erst nach mehrfacher Androhung von unmittelbarem Zwang und dem Einschalten der Bodycam, beruhigte er sich wieder.

Das geschädigte Mädchen erkannte den Mann bereits mit Annäherung an die Wache zweifelsfrei wieder.

Sie wurde dann in den hinteren Teil der Wache verbracht und bis zum Eintreffen eines Betreuers durch eine Kollegin betreut.

Eine Überprüfung seiner Person im Fahndungssytem ergab keine aktuelle Fahndung.

Der polizeibekannte Mann wird sich wegen seiner Tat verantworten müssen

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