Folge uns!

Bad Oldesloe

30 Grad, 30 Bands, 1000 Besucher: So war die Party am "Pogosee"

Veröffentlicht

am

Finn Fischer

Die Rocker- und Metalgemeinde zeigte sich zufrieden mit den Darbietungen

Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad feierten rund 1000 Menschen drei Tage am Poggensee. Der ProKlangstadt Verein hatte etwa 30 Bands für zweieinhalb Bühnen gebucht.

Dem Festival folgen like a Sir.Erste Erkenntnis des Wochenendes: Unter den Besuchern sind immer mehr Dauercamper. Bereits am Freitagabend, kurz nach Einlassbeginn, war der ausgelagerte Zeltplatz voll belegt.

Das Team griff spontan durch:  Provisorisch wurde  ein Teil des Festival-Geländes im hinteren Bereich für Camper freigegeben. Schließlich wollte man niemanden wieder nach Hause schicken.

Klangstadt-Sprecher Patrick Niemeier: “Wir freuen uns, dass das Band-Konzept wieder so gut aufgegangen ist. Die Entscheidung, Susanne Blech ein weiteres Mal als den Hauptact am Samstagabend zu planen, hat sich absolut bezahlt gemacht.”

Die Elektropop-Band aus dem Rhein-Ruhrgebiet war bereits im letzten Jahr am Poggensee, wollte unbedingt wiederkommen. Und warum etwas verändern, was funktioniert? Etwa 800 Menschen ließen den Boden vor der Bühne beben. Ein Riesenerfolg für Band und Organistoren. 

Ähnlich verhielt es sich auch mit der Band “Langtunes”, die nach Susanne Blech am Samstag spielte. Die Iraner gaben dem Open Air ebenfalls zum zweiten Mal die Ehre. Und dieses Mal durften sie als Schlusspunkt am Sonnabend ran. Ihr Prog-Art-Rock kam gut an. 

Christian Bernardy vom Klangstadt: “Wir wollen etwas für die Region auf die Beine stellen und dafür hängen wir uns rein. Die Begeisterung des Publikums und das große Engagement der Mitwirkenden und Sponsoren zeugt uns, dass wir es nicht so falsch machen.” Es sei wichtig, dass man langsam wachse und sozusagen auf dem Boden bleibe. “Wir wollen gar nicht viel größer werden, sondern, dass was wir machen von Jahr zu Jahr ausbauen und verbessern”, so Bernardy weiter. 

Volles Haus bei De DrangdüwelsAuch am Freitag war der Hauptact mit den Folkrockern von “De Drangdüwels” augenscheinlich gut gewählt. Und dass die regionalen Bands Fensterplatz und Serpentic Publikum lockten, zeige siche erneut.

 Während sich Freitag und Samstagabend viele jüngere Besucher vor den Bühnen tummelten, ging es tagsüber eher familiär zu. Der ein oder andere Künstler wirkte dann etwas verloren auf der großen Bühne. Die Hitze zog die Zuschauer in den Schatten und an den Strand. 

Neu in diesem Jahr und konzeptionell eine gute Idee: Eine dritte, kleinere Zeltbühne, der sogenannte Ballroom. Das Zelt hatte Klangstadt erstmals neben der Sandbühne aufgestellt, für Kleinkünstler und Poetry Slam am Vormittag. Doch an einem effektiven Hitzeschild muss noch gearbeitet werden. Unter praller Sonne, 30 Grad und 30 Menschen im Zelt, heizt sich selbiges schnell auf, was Künstler und Publikum zum Zerfließen bringt. “Die Grundidee stimmt. Das neue Konzept wird angenommen. An der Ausführung wird noch nachgebessert für 2015”, so Niemeier. “Wir haben immer viele neue Ideen, das macht das Ganze ja aus”

Kleinigkeiten zu meckern gibt es bei einer solchen großen Veranstaltung immer. Doch entscheidend ist:  Das Gesamtbild stimmt weiterhin. Bad Oldesloe kann sich auf sein kleines Festival schon ordentlich etwas einbilden.

“Alleine schafft man das natürlich nicht. Neben dem festen Klangstadt-Kern haben wir auch diesmal wieder viele Helfer gehabt, die für Freikarten gearbeitet haben”, sagt Klangstadt-Mitglied Birte Thelen. “Denn, seien wir ehrlich, wir werden alle nicht jünger und brauchen auch neue Impulse im Team, damit das Open Air auch noch in den nächsten Jahren organisiert werden kann.”

Ein großer Teil spielt sich hinter den Kulissen ab, für die Augen der Gäste unsichtbar. Backstage mussten rund 100 Helfer und 30 Bands mit Catering versorgt werden.

Und die Sicherheit? Wie üblich gab es keinerlei ernsthafte Zwischenfälle. “Wir hatten keine Alkoholvergiftungen zu behandeln und Schlägereien gab es auch nicht. Die wird es, glaube ich, hier auch nie geben”, sagt Oliver Renter (ASB). “Ein paar Behandlungen wegen der Hitze hatten wir aber schon. Manche waren zu lange in der Sonne oder haben zu wenig getrunken.”

Ob 2015 wieder Musik über den Poggensee schallt, steht wie immer jetzt noch nicht fest. “Wir setzen uns zusammen, analysieren alles, diskutieren neue Ideen für das nächste Jahr, schauen was und wie wir es finanzieren können und dann geht es in die Planung. Man muss auch immer sehen, wie das Team sich entwickelt. Alle haben Jobs, Familie und so weiter. Da das hier ein ehrenamtlich organisiertes Fest ist und keien Profi-JOb, muss man von Jahr zu Jahr schauen. Wir gehen aber aktuell von einer Fortsetzung aus”, so Niemeier. 

Bürgermeister Tassilo von Bary: “Da kann man sich nur bedanken, dass hier so ein tolles Fest auf die Beine gestellt wird.”

Die Ausfallbürgschaft (10.000 Euro) der Stadt wird wie schon in den vorangegangenen Jahren auch diesmal wohl nicht benötigt werden. Nach dem bisherigen Stand trägt sich das Open Air wieder durch den Eintritt und den Getränkeverkauf.

Hier die bisherigen Fotostrecken (weitere folgen)

Klangstadt Open Air: Der Sonnabend in Bildern mit Susanne Blech und Langtunes
Klangstadt Open Air: Das war der Freitag – weiter geht’s!

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Radfahrer am Poggensee von Reh umgerannt und schwer verletzt

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Am 15. April 2021 kam es in den Abendstunden in der Nähe von Bad Oldesloe im Bereich des Poggensees zu einem Wildunfall.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 21:30 Uhr fuhr ein Radfahrer am Poggensee entlang in Richtung Neufresenburg, als ein Reh aus dem Schilf kam und in das Fahrrad lief.

Der Radfahrer stürzte und wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Am Fahrrad entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Das Reh entfernte sich unerkannt vom Unfallort.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Tödlicher Verkehrsunfall bei Bad Oldesloe: Mercedes rutscht in geparkten Lkw

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Am 13. April kam es gegen 14:30 Uhr auf der BAB 1 zwischen den Anschlussstellen Reinfeld und Bad Oldesloe zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verunglückte.

Feuerwehr im Einsatz. Archivfoto: Stormarnlive.de

Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein 52- Jähriger aus dem Landkreis Uelzen mit einem PKW Mercedes den mittleren Fahrstreifen der BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg. Kurz vor dem Rastplatz Trave kam er aus ungeklärter Ursache auf den linken Fahrstreifen und stieß mit einem dort fahrenden Jaguar zusammen.

Der Mercedesfahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen die rechte Schutzplanke im Einfahrtsbereich des Rastplatzes Trave. Das Fahrzeug überschlug sich und rutschte auf dem Dach liegend unter einen geparkten LKW.

Der 52- Jährige wurde bei dem Unfall eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 40-jährige Jaguarfahrer aus Hamburg wurde leicht verletzt. Der 56-jährige polnische LKW- Fahrer blieb unverletzt. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Die Autobahn musste für 1,5 Stunden voll gesperrt werden. Zur Schadenshöhe können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

SH Netz investiert rund 25 Millionen Euro in Strom- und Gasnetze im Kreis Stormarn im Jahr 2021

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) wird im laufenden Jahr trotz andauernder Corona-Krise rund 25 Millionen Euro in Strom- und Gasnetze im Kreis Stormarn investieren.

Stromleitung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

„Konkrete Projekte im Strombereich sind unter anderem Baumaßnahmen in den Umspannwerken Braak und Lübeck-Niendorf, das im Kreis Stormarn sowohl Kunden von SH Netz als auch von TraveNetz versorgt“, berichtet Carsten Hack, Leiter des zuständigen Netzcenters von SH Netz in Ahrensburg. „Beide Vorhaben dienen der Versorgungssicherheit der angeschlossenen Kunden.“

Neben umfangreichen Bauarbeiten in den Umspannwerken plant der Netzbetreiber unter anderem die Verkabelung von Freileitungen, den Austausch von Ortsnetzstationen sowie die Modernisierung und Wartung von Betriebsmitteln im Strom- und Gasnetz. So investiert SH Netz im Gasbereich in den Neubau einer Gasübernahmestation in der Gemeinde Hoisdorf. Die vorbereitenden Arbeiten für das insgesamt rund 2,5 Millionen Euro teure Projekt haben bereits im Sommer 2020 mit der Verlegung einer neuen Leitung begonnen. „Der eigentliche Bau der Gasübernahmestation läuft seit einigen Wochen“, so Carsten Hack.

Für die Instandhaltung der bestehenden Strom- und Gasnetze hat SH Netz in diesem Jahr rund 5,1 Millionen Euro eingeplant, für Investitionsmaßnahmen weitere rund 19,5 Millionen Euro. Der Netzbetreiber überprüft dazu regelmäßig, an welchen Stellen im Netz Sanierungsbedarfe bestehen. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt dann in enger Abstimmung mit den Kommunen vor Ort.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung