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Kein Wunder: Wolfsburg II verliert, SV Eichede steigt ab

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SV Eichede/hfr

Der Leistungskader mit den Spielern der ersten und zweiten Mannschaft des SV Eichede

Sie hatten gehofft und die Wahrscheinlichkeit war da, doch am Ende reichte es knapp doch nicht für den Klassenerhalt in der Regionalliga. Weil der VfL Wolfsburg II überraschend gegen Großaspach 0:1 verlor, steigt er nicht in die 3. Liga auf, bleibt in der Regionalliga und der erhoffte freie Platz für den SVE entfällt. 

Nach dem 0:0 der Wolfsburger im Hinspiel in Großenaspach, war die Hoffnung bis Sonntagnachmittag noch lebendig. Der Vfl galt als heimstark und man rechnete damit, dass die Wolfsburger das Rückspiel im eigenen Stadion für sich entscheiden könnten. Doch es kam anders. 

Damit entglitt dem SV Eichede der letzte Strohhalm zum Klassenerhalt. Im Endeffekt kann man aberden Wolfsburgern die Schuld geben. Mit 22 sieglosen Spielen in Folge war der SVE in eine Negativspirale geraten, aus der man sich erst an den letzten beiden Spieltagen spät mit zwei Siegen befreien konnte. Im Endeffekt, wie man seit heute weiß: zu spät. 

Nun geht es für den SVE zurück in die Schleswig-Holstein-Liga. Durch den Abstieg der eigenen Reserve und des SSC Hagen Ahrensburg aus der SH-Liga in die Verbandsliga, bleibt Eichede damit aber der Verein in Stormarn, der am höchstklassigsten spielt – zunächst ein schwacher Trost, aber die Steinburger werden sicherlich neu angreifen. 

Nach einem Jahr mit dem Doppelaufstieg der ersten und zweiten Mannschaft – folgte nun der Doppelabstieg. Aber manchmal kann man aus solchen Rückschlägen ja auch Schlüsse ziehen und Erfahrungen sammeln, die bereits den nächsten Höhenflug vorbereiten. 

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SV Preußen Reinfeld verabschiedet “Krisso”: Kristof Rönnau beendet Karriere

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Reinfeld 127 Pflichtspiele – 130 Tore für den SV Preußen 09 Reinfeld. Mehr Worte braucht es nicht, um festzustellen, dass hier am Ende der Saison 2021/2022 ein ganz großer von der Bühne geht.

Foto: @appix_HL/SVP

Es war das Jahr 2016 als Kristof „Krisso“ Rönnau zum ersten Mal die Fußballschuhe für den SV Preußen schnürte, damals noch in der Verbandsliga Süd/Ost. Und schon hier beginnt die beeindruckende Bilanz unserer Nr. 11. In 31 Verbandsliga-Spielen knipste „Krisso“ gleich satte 43-mal und trug so mit seinen Toren entscheidend zum Aufstieg in die Landesliga bei.

In der Landesliga erstmal Akklimatisieren? Fehlanzeige! In seinen beiden Landesliga-Spielzeiten ging es direkt mit Toren satt weiter. Hier baute „Krisso“ seine überragende Bilanz direkt aus und konnte in 52 Landesliga-Spielen 63-mal einnetzen.

In der 2. Landesliga-Spielzeit bedeutete dies den Aufstieg mit dem SVP in das Oberhaus Schleswig-Holsteins.

In bislang 35 Einsätzen im Oberhaus traf „Krisso“ 18-mal für den SVP.

Jan-Henrik Schmidt, Sportlicher Leiter beim SV Preußen-Reinfeld: “Und wir hoffen, dass hier bis zum Saisonende noch ein paar Tore hinzukommen. Abseits von allen Statistiken verlieren wir mit Kristof leider auch einen richtig guten Typen. An eine Kabine ohne „Krisso“ wird man sich erst gewöhnen müssen.”

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Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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