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Norddeutschland

Gruselfund: Spaziergänger findet menschlichen Schädel im Sachsenwald

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Symbolfoto: Stormarnlive

Bei einem Spaziergang entdeckte ein Passant einen menschlichen Schädel im Sachsenwald. Bei einer großangelegten Suchaktion stießen Polizeibeamte auf weitere Leichenteile. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um die Überreste einer unbekannten Frau.

Der Schädel lag in dem Gebiet des Waldes an der Bundesstraße 404 und der Landesstraße 159, ausgehend von der Straße Radekamp. Am letzten Montag und Dienstag suchten je vier Hundeführer der Polizei mit ihren Leichenspürhunden über Stunden nach weiteren Hinweisen – zunächst ohne Erfolg.

Etwa 200 Meter vom Fundort des Schädels entfernt entdeckten dann Beamte eines Suchtrupps am Dienstagnachmittag weitere Knochen und Bekleidungsstücke.

Polizeisprecherin Sonja Kurz: “Die Bekleidungsteile lassen darauf schließen, dass es sich um eine weibliche Person handeln könnte. Der Schädel wird derzeit in der Rechtsmedizin untersucht. Das Ergebnis steht noch aus.”

Des Weiteren wird geprüft, ob die Knochenteile und der Schädel zusammen gehören. Beamte des Kommissariats 6 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck sind momentan am Fundort zur Spurensicherung. Die Kriminalpolizei in Geestacht prüft ebenso “offene” Vermisstenfälle. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise für ein Fremdverschulden vor.

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Polizei und Feuerwehr

Für fast 300.000 Euro: Segeberg schafft Löschdecken für seine Feuerwehren an

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Bad Segeberg – Nach einem Beschluss des Kreistags sind den Feuerwehren in Segeberg jetzt Löschdecken im Wert von rund 282.000 Euro übergeben worden.

Landrat Jan Peter Schröder und Kreisbrandmeister Jörg Nero beim Probedurchlauf. Foto: KFV Segeberg

Ursprünglich war eine große Veranstaltung geplant, bei der jede Feuerwehr ihre Löschdecke direkt vom Landrat erhalten sollte. Dies hat aber die Corona-Pandemie leider nicht zugelassen, die Anforderungen an Sicherheits- und Hygienekonzept wären zu hoch gewesen.

Daher übergab Landrat Jan-Peter Schröder die Löschdecken an die 116 Feuerwehren dem Kreiswehrführer Jörg Nero, stellvertretend für die Wehren.

Eine Löschdecke ist für die Kreisausbildung vorgesehen und wir künftig bei der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern mit eingesetzt.

Die Löschdecke wird über der Fahrzeug gezogen. Foto: KFV Segeberg

Nach einführenden Worten durch Kreiswehrführer Jörg Nero und Landrat Schröter erläuterte Tim Schulte-Frankenfeld (Fa. TSF) die Eigenschaften und den Umgang mit der Löschdecke. Die Ausbilder des Kreislehrgangs “Atemschutzgeräteträger” unter der Leitung von Fabian Caspers führten anschließend die Löschwirkung der Decke mit realem Feuer vor, bei dem ein Auto in Brand gesteckt wurde.

Hersteller der Löschdecke ist die norwegische Firma Bridgehill. Sie hat eine Größe von 6x8m und ein Gewicht von 38 Kilo.

Nach Herstellerangaben kann sie bis zu 50-mal eingesetzt werden.

Aufmerksam wurde der Kreisfeuerwehrverband Segeberg auf die Decke durch den Umstand, dass es in den vergangenen Jahren mehrere Brände von Elektrofahrzeugen gab, welche wegen der verbauten Batterien nur schwer zu löschen gewesen waren. Es folgten Versuche, die brennenden E-Autos in großen Containern zu fluten.

Mit der Decke ist es möglich, die Brände schnell zu ersticken, in dem die Sauerstoffzufuhr unterbunden wird.

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Hamburg

Hamburg: Mit Haftbefehl Gesuchter belästigt Reisende

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Festnahme Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Hamburg – Am 18. September gegen 09.50 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (58) am Hauptbahnhof fest. Zuvor belästigte der deutsche Staatsangehörige am Eingangsbereich lautstark mehrere Reisende.

Eine Präsenzstreife der Bundespolizei wies den Mann auf sein Fehlverhalten hin und überprüfte anschließend die Personalien. Ergebnis: “Ausschreibung zur Festnahme”

Seit Januar 2020 wurde der Verurteilte mit einem Haftbefehl gesucht. Der Mann hatte eine geforderte Geldstrafe wegen mehrfacher Bedrohung nicht gezahlt und sich anschließend auch einer Ladung zum Strafantritt nicht gestellt.

Jetzt hat der Gesuchte eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen zu verbüßen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest im Bundespolizeirevier ergab einen Wert von 2,52 Promille. Nach entsprechender Kontrolle durch einen Arzt wurde der Mann einer Haftanstalt zugeführt.

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Polizei und Feuerwehr

Ratzeburg: Mann entreißt 10-Jährigem den Turnbeutel – Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ratzeburg – Eine unglaublich feige Tat in Ratzeburg. Am Donnerstagnachmittag ist es in der Riemannstraße in Ratzeburg zu einer möglichen Raubstraftat zum Nachteil eines 10-jährigen Kindes gekommen, zu dem die Kriminalpolizei Ratzeburg aktuell nach Zeugen sucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen ging das Kind gegen 16.20 Uhr von der Bushaltestelle Mechower Straße in Richtung Mecklenburger Straße. Ein unbekannter Mann habe sich dann von hinten genähert und nach dem auf dem Rücken getragenen Sportbeutel gegriffen. Es kam zu einem kleinen Gerangel, in dessen Verlauf das Kind geschlagen worden sei“, sagt Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Dem Täter gelang es mit dem Sportbeutel in unbekannte Richtung zu entkommen.

Er konnte wie folgt beschrieben werden: – ca. 185 cm – 190 cm – ca. 30 – 40 Jahre alt – braune Haare, schwarzes Basecap – bekleidet mit einem schwarzen Pullover mit Vogel-Motiv – trug eine graue Jogginghose mit Kampfhundmotiv und schwarze Nike-Schuhe

Die Kriminalpolizei Ratzeburg hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen und sucht nach Zeugen der Tat oder nach Personen, die Angaben zum Täter machen können. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541/809-0.

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