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Bargteheide

Feuer in DBS-Turnhalle in Bargteheide: Angeblich Brandstiftung

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KFV Stormarn/hfr

Dieses Foto zeigt das gesamte Ausmaß der Schäden

Offenbar machen Brandstifter jetzt nicht einmal mehr vor Schulen Halt: Heute morgen brannte es in der Turnhalle der Dietrich-Boenhoeffer-Schule in Bargteheide. Alles deutet auf Brandstiftung hin. Die Brandstelle ist von der Landespolizei beschlagnahmt.

Die Landespolizei beschlagnahmte die Brandstelle. Niemand darf das Gebäude betreten.Nach Stormarnlive-Informationen soll es sich bei der Ursache des Feuers in der Turnhalle am Schulzentrum um Brandstiftung handeln.

Offenbar verschaffte sich ein Unbekannter Zutritt zur Halle, türmte in aller Seelenruhe Sportgeräte auf und zündete diese dann an. Offiziell von der Polizei bestätigt ist dies allerdings noch nicht.

Fest steht: Der Schaden ist immens. Das Innere der Turnhalle ist im Grunde nicht mehr existent. Der Schaden dürfte in die Zehntausende gehen. Sportunterricht wird hier bis auf weiteres nicht mehr stattfinden.

Gebrannt hatten Teile des Spezial-Turnhallenbodens. Das Feuer führte zu einer sehr starken Rauch- und Rußentwicklung.

Wie es mit dem Schulsport und den in der Halle trainierenden Sportmannschaften in den nächsten Wochen weitergeht, muss ebenfalls geklärt werden.

Die Reste: Ein verkohlter Haufen Müll.Bargteheides Bürgermeister Henning Görtz war am Morgen bereits vor Ort, um sich über das Geschehen zu informieren. Vor dem Eingang sind noch die Reste des Infernos zu besichtigen – ein Haufen aus angesengter Dämmwolle und verkohlten Brettern.

Eine Stunde lang dauerten die Löscharbeiten am Sonnabendmorgen gegen 5 Uhr. Erhebliche Rauchentwicklung und starke Hitzewirkung hinderten die eintreffenden Feuerwehrleute daran, den etwa 3.200 Quadratmeter großen Gebäudekomplex zu betreten. Da der Brandherd zunächst nicht lokalisiert werden konnte, aber wegen der starken Hitzeentwicklung eine Rauchgasdurchzündung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden die Feuerwehren aus Tremsbüttel, Klein Hansdorf/Timmerhorn, Jersbek und Delingsdorf nachalarmiert

“Da die drei Hallen durch lange Flure und Gänge miteinander verbunden sind, gestaltete sich die großflächige Erkundung der Gebäude wegen der extrem starken Rauchentwicklung als schwierig. Es gab für die Kameraden, die unter Atemschutz in den Gebäuden unterwegs waren überhaupt keine Sicht”, erklärte Einsatzleiter Sven Arne Werner. 

Einsatzkräfte vor der Halle  /  Foto:KFV In der Turnhalle – dem kleinsten Gebäude – brannte der Kunststoff-Fussboden auf einer Fläche von etwa 25 Quadratmetern. Im Innern des Gebäudes herrschten wegen der starken Rauchentwicklung Temperaturen von über 400 Grad; dichter schwarzer Rauch waberte durch die Räume. Der Löschangriff erfolgte unter Vornahme von fünf C-Rohren durch Haupt- und Nebeneingang der Halle.

“Nur durch diesen massiv geführten Innenangriff konnten wir in letzter Minute ein Durchzünden der Flammen und damit wahrscheinlich einen Totalverlust des Gebäudes verhindern”, meinte Wolfgang Schramm, Gemeindewehrführer in Bargteheide. Für dieses Szenario war bereits ein weiterer Löschangriff über das Hallendach unter Einsatz einer Drehleiter vorbereitet worden. Die Löscharbeiten im Gebäude wurden von elf Trupps unter Atemschutz bewerkstelligt.

Der gesamte Einsatz an dem knapp 100 Brandbekämpfer – darunter über 30 Atemschutzträger – der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide und umliegender Wehren beteiligt waren, nahm allerdings für manche der Hilfskräfte über drei Stunden in Anspruch.

Löscharbeiten in der Halle /  Foto: KFV Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehren konnte nicht verhindert werden, dass das Sportzentrum stark beschädigt wurde. Insbesondere durch die heftige Rauchentwicklung wurden nicht nur die drei Hallen, sondern auch Geräte-, Umkleide- und Sanitär-Räume schwer in Mitleidenschaft gezogen. Bargteheides Bürgermeister Dr. Henning Görtz war an den Brandort geeilt um sich ein Bild über die Schäden zu verschaffen. In den nächsten Wochen wird es hier wohl keinen Sport geben”, sagte Görtz nach einem Rundgang durch das beschädigte Sportzentrum.

Viele Bargteheider sind nach mehreren nächtlichen Autobränden verunsichert.Immer wieder ist es in den vergangenen Monaten in Stormarn zu Brandstiftungen gekommen. Ob am Ende sogar ein Zusammenhang zu dieser Feuerserie besteht, ist unklar.

 

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Kultur

Rosenmontag im Kleinen Theater: Die Schmidtparade kommt

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Bargteheide – Das Schmidt Theater von der Reeperbahn rockt am Rosenmontag das Kleine Theater Bargteheide – mit Corny Littmann persönlich!

Gern kostümiert kommen: Die Schmidtparade im Kleinen Theater am Rosenmontag. Foto: Oliver Fantitisch

Schlaghosen rauslegen, Blümchen-Minis aufbügeln, Vokuhila-Perücken auftoupieren: Am Rosenmontag, dem 24. Februar, geht’s im Kleinen Theater Bargteheide mit einer rasanten Schlagersause ab in die 70er und 80 Jahre. Und wer könnte diese Hits besser präsentieren als der Chef des Hamburger Schmidt Theaters.

Mit augenzwinkerndem Charme und viel Ironie kitzelt das von Corny Littmann lustvoll in Szene gesetzte Stimmungsbild das Lebensgefühl jener Jahre wach.

Auf den Plätzen im Kleinen Theater wird es wie im vorigen Jahr sicher niemand halten, wenn zu den Super-Sahneschlagern aus den Schmidt-Erfolgsproduktionen „Sixty Sixty“, „Karamba!“ und „Das Beste aus den 80ern!“ die Party-Stimmung hochkocht.

Das Vergnügen der fetzigen Revue ist neben dem Kreativteam um Mirko Bott und Martin Lingnau auch dem tänzerisch und musikalisch perfekt aufeinander eingespielten Ensemble zu verdanken. Es wird in herrlich schrägen Nummern die Schlagersternchen und Showmaster von einst auf die Bargteheider Bühne zurückholen.

Schmidtparade, Rosenmontag, 24. Februar, 20 Uhr. Karten im Vorverkauf 31 Euro, ermäßigt 29 Euro. Tickets können online gebucht und selbst ausgedruckt werden unter www.kleines-theater-bargteheide.de.

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Szene

Filmfest im Kleinen Theater: 27 Beiträge eingereicht

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Bargteheide – 27 Kurzfilme waren deutschlandweit eingereicht worden, neun wurden von der Vor-Jury ausgewählt und werden auf der Gala des ersten Filmfests im Kleinen Theater gezeigt. Passend zu den vielen unterschiedlichen Genres, werden auch die verschiedene Preise vergeben.

„Erst kam die Oscar-Verleihung, dann die Berlinale und danach das erste Filmfest im Kleinen Theater am 29. Februar um 19 Uhr in unserem schönen Bargteheider Kino“. sagt Norbert Ohl, Chef der Kinosparte im Kleinen Theater und Vorstand im Verein Kleines Theater Bargteheide e.V.

Er freut sich sehr auf die Vorstellung und Verkündung der Sieger, die eine hochkarätige Jury ermitteln wird. Es wird tatsächlich kurzweilig, denn die Filme sind nur zwischen 5 und 15 Minuten lang. Abgebildet werden mehrere Genres unterschiedlichster Art.

Von Dokumentation über Comedy bis zu Drama und Thriller ist alles dabei.

Ein Abend voller Emotionen ist garantiert. Ein besonderes Vergnügen für die Zuschauenden wird der Publikumspreis sein, den jeder vor Ort durch seine Stimme geben kann.

Melvin Jäpel, ebenfalls im Vorstand des Vereins Kleines Theater Bargteheide e.V. war der Initiator.

Foto: Max Möller

Er ist Jungfilmer und baute das Filmfest weitestgehend allein auf. „Kreativen Geschichten eine Plattform in Stormarn zu bieten und dabei junge und ältere Filmschaffende zu verbinden, war die Motivation das Filmfest ins Leben zu rufen“, sagt Melvin Jäpel.

Die eingereichten Kurzfilme kamen aus ganz Deutschland, viele auch von Studierenden an renommierten Filmhochschulen.

Aber auch Privatfilmer, Jungprofis und ältere Filmschaffende im Alter von 16 bis 52 reichten ihre Werke ein. Auch zwei Stormarner Regisseure sind nominiert. Die Auszeichnungen werden in fünf Kategorien erfolgen: Bester Film, beste Kamera, bestes Drehbuch, bestes Schauspiel und den Publikumspreis. Unterstützung fand das Projekt durch die Bargteheider Buchhandlung und MK Pokale, welche die Preisgelder und die Siegertrophäen stiften.

Zur Jury gehören Johannes Pollmann (Filmproduzent vom Kieler Tatort und dem neuen Udo Lindenberg Film), Sophie Apelt (Redakteurin), Dr. Henning Görtz (Landrat Kreis Stormarn), Yvonne Adamek (Wildcard Gewinnerin), sowie natürlich die Kinochefs im Verein, Melvin Jäpel (Filmemacher aus Bargteheide) und Norbert Ohl (Bürgermeister von Elmenhorst).

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Polizei und Feuerwehr

Sturm “Sabine”: Baum kippt bei Todendorf auf Autobahn

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Todendorf – Bei Todendoorf ist durch eine Sturmböe ein Baum entwurzelt worden und auf die Autobahn gefallen. Ein Autofahrer konnte nur knapp ausweichen. Verletzte gab es nicht.

Sturmwarnung Symbolfoto: Olaf Naami

Der Baum kippte am Montagnachmittag (10.2.) gegen 14.25 Uhr auf die A1 in Fahrtrichtung Hamburg und kam auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen zum Liegen. Der Verkehr konnte über die 3. Fahrspur an der Gefahrenstelle vorbei geleitet werden.

Aufgrund der anhaltenden Wetterwarnung vor schweren Sturmböen, mussten insgesamt acht gefährdete Bäume abgenommen werden.

Die Autobahn musste bis zum Abschluss der Forstarbeiten kurzfristig voll gesperrt werden. Hierbei entstand leichter Rückstau.

Insgesamt entstanden nur leichte Sachschäden. Ein Pkw trug leichte Lackschäden davon. Die Außenschutzleitplanke wurde durch den umgekippten Baum beschädigt.

Nachdem die Reinigungsarbeiten der Fahrbahn abgeschlossen waren, konnte der Einsatz um 17:40 Uhr beendet werden.

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