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Bargteheide

"Rex, such!" 85 Hunde bei der Meisterschaft der Spürnasen in Bargfeld-Stegen

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Finn Fischer

Aufstellen zum Gruppenfoto: An der Meisterschaft nahmen 85 Rettungshunde teil.

Ein guter Spürhund ersetzt 100 menschliche Retter bei der Suche nach einer vermissten Person. Bei den meisten Rettungshunden, die am Wochenende an der Deutschen Meisterschaft in Bargfeld-Stegen in Trümmern oder im Wald um die Wette stöberten, dürfte der Schnitt noch höher sein.

Bärbel Dreisow (Foto) vom Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) aus Bargfeld-Stegen mit Hund Xenia.Einmal im Jahr messen sich auf der vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) ausgerichteten Deutschen Meisterschaft der Rettungshunde. Die Disziplinen: Fährtensuche, Flächen- und Trümmersuche. Jeder Starter präsentierte außerdem in der Abteilung “Unterordnung und Gewandtheit” seine Fähigkeiten wie Lenkbarkeit auf Distanz, Tragen und Übergeben, Apportieren, Ablegen unter Ablenkung, Überqueren einer waagerechten Leiter.

“Wir arbeiten im Hundesport dafür, die Grundlagen für den ernsten Einsatz zu stellen”, sagte VDH-Obmann Detlef Kühn vor der Präsentation der Gewinner. Die Spitzenveranstaltung zeigte Hunde verschiedener Rassen in den verschiedenen Prüfungsstufen.

Bärbel Dreisow (Foto) vom Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) aus Bargfeld-Stegen: “In diesem Jahr sind 85 Hunde in den verschiedenen Disziplinen gestartet. Für die Meisterschaft konnten wir die Kiesgrube in Borstel und einen Teil des Grabauer Waldes nutzen.”

Neben dem Wettbewerb erfreuten sich Besucher an Präsentationen verschiedener Organisationen. So war unter anderem der Zoll mit seiner Schutzhundestaffel vertreten.

Die sind die Champions in der Kategorie Trümmersuche (B): Denny Stübling mit Loki (1. Platz), Rolf Häusermann mit Dante de L`arcane des Loups (2. Platz) und Sina Bosch mit Flip (3. Platz).Die ersten Plätze belegten Simone Kleehammer mit Flashdance red Enola vom schwarzen Panther (Fährte “A”), Albrecht Josenhans mit Franca von der Lobdeburg (Fährte “B”), Jane Keller mit Blaiid Louis a nordic Summoner`s Tale (Fläche “A”), Michaela Beck mit Kalinka von der Widenau (Fläche “B”), Denny Stübling mit Loki (Trümmerprüfung “B”).

Landrat Klaus Plöger: “Über die Einladung, bei der Meisterschaft zu sprechen, habe ich mich gefreut. Hunde sind meine Lieblingsviecher.” Es verdiene höchste Anerkennung, sich für den Schutz des Lebens anderer Menschen einzusetzen.

Er gratulierte der Elite des internationalen Hundesports. Teams waren aus den Niederlanden, der Schweiz, der Slowakei, Dänemark und Tschechien angereist.

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Bad Oldesloe

Schon wieder: Bauschutt und Asbest in der Natur entsorgt

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Bargteheide/Bad Oldesloe – Es ist einer der größten Fälle illegaler Müllentsorgung der vergangenen Jahre: Unbekannte haben in der vergangenen Woche an mehreren Orten große Mengen an Bauschutt und asbesthaltigen Materialien in der Natur entsorgt.

Foto: Polizei

Zunächst entdeckte die Polizei einen großen Schutthaufen auf einem Verbindungsweg bei Bad Oldesloe zwischen Blumendorf und der Landesstraße 226 und eine weitere Deponie beim Kreuz Bargteheide.

Nun wurden zwei weitere Ablageorte von Abfällen bekannt

Einer südlich von Lasbek-Dorf zwischen Landesstrasse und Autobahn, ein weiterer nahe des Autobahnanschlusses Tremsbüttel.

Hier wurden zwischen Montag und Donnerstag (6. bis 9. Januar) erneut Bauschutt und -holz sowie asbesthaltige Faserzementplatten und eine grüne Regentonne abgeladen. Teil der Ablagerungen ist unter anderem auch ein gelb gestrichenes Stück Sperrholz.

Der Abfall aller drei Ablagerungen scheint vom Abriss eines Holzgebäudes zu stammen. Die Menge beläuft sich auf ca. 10 Kubikmeter.

Es gibt bereits Hinweise auf einen grünen Transporter mit Pritsche und Anhänger mit Gitter-Bordwänden, der mit den Abfallablagerungen in Zusammenhang stehen könnte.

Die Ermittler für Umwelt-und Verbraucherschutz vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Bad Oldesloe haben die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise an 04531/501-542 oder 04531/501-543.

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Polizei und Feuerwehr

Bargteheide: Männer stehlen Smartphones – zweiter Tatverdächtiger flüchtig

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Symbolfoto: SL

Bargteheide – Am 9. Januar um 13.15 Uhr kam es zu einem Diebstahl von Smartphones aus einem Handyshop in Bargteheide. Zwei Tatverdächtige betraten einen Handyshop in der Rathausstraße.

Während einer der beiden in der Tür stehen blieb, ging der zweite zu den ausgestellten Waren.

Nach Ansprache durch einen Mitarbeiter des Shops riss er zwei hochwertige Smartphones aus deren Sicherung. Beide Täte ergriffen zu Fuß die Flucht und wurden von einem Mitarbeiter des Shops verfolgt.

Ein Tatverdächtiger konnte vom Mitarbeiter und zwei zu Hilfe eilenden Passanten in der Straße Am Markt festgehalten werden. Er wurde der Polizei übergeben und vorläufig festgenommen”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat beim Amtsgericht Ahrensburg den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen Fluchtgefahr gegen festgenommenen Tatverdächtigen beantragt.

Der zweite Tatverdächtige ist weiterhin flüchtig, er wird wie folgt beschrieben:

– männlich – 20-25 Jahre alt – ca. 180 cm groß – schwarze kurze Haare – dunkel bekleidet

Das Stehlgut im Wert von rund 2000 EURO fehlt ebenfalls. Wer Hinweise zum zweiten Tatverdächtigen, seiner Fluchtrichtung oder einem möglicherweise genutzten Fahrzeug geben kann, melde sich bitte bei der Polizeistation Bargteheide unter Tel: 04532/7071-0

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Ratgeber

Bargteheider Grünen laden zum Moorsparziergang mit Experten

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Foto: Grüne Bargteheide/hfr

Bargteheide – Frische Luft schnappen und viel erfahren über das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Klimaschutz – das können Interessierte bei einem Spaziergang ins Bargteheider Moor.

Dazu laden die Bargteheider Grünen am Sonnabend, 11. Januar, 11 Uhr ein. Treffpunkt ist der Feldweg Ecke Lohe/Am Redder, gegenüber von famila.

Unter fachkundiger Führung von Ingo Hartung, der das Moor wie seine Jackentasche kennt und ein Buch darüber geschrieben hat, geht es von dort los. Zunächst wandert die Gruppe etwa 200 Meter Richtung Hammoor zur alten Zufahrt zur ehemaligen Mülldeponie, dem sogenannten „Rackerberg“. Von da aus geht es dann Richtung Süden in die Kernfläche des Moores. 

Mit von der Partie ist neben Ulrike Graeber vom Naturschutzbund Deutschland (nabu) auch Philipp Meinecke von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein, einer Tochter der Stiftung Naturschutz. Meinecke ist zuständig für die Region Stormarn und kennt sich aus mit den Moorförderprogrammen des Landes und des Bundes.

Von dort aus wird viel Geld zum Erhalt und Schutz der Moore bereit gestellt, weil sie als CO2-Senke einen wichtigen Part beim Klimaschutz übernehmen. Ein vernässtes Moor bindet ein Vielfaches an CO2 im Gegensatz zu Baumpflanzungen.

„Für den Klimaschutz in Bargteheide ist die Vernässung des Moores ein wichtiges Projekt. Wie es sich fachgerecht umsetzen lässt, ohne den Stadthaushalt mit mehreren hunderttausend Euro zu belasten, das werden wir auf unserem Spaziergang erörtern“, so Ruth Kastner, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Der Neujahrsspaziergang ist etwa acht Kilometer lang, dauert rund zwei Stunden. Festes Schuhzeug wird empfohlen.

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