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Bad Oldesloe

Altstadt e.V. wehrt sich gegen Gerüchte: Das Oldesloer Stadtfest findet statt

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Finn Fischer

So soll das Stadtfest am 13. Juni wieder starten. Bürgermeister Tassilo von Bary lässt die Tauben steigen

Viele Oldesloer machten sich mittlerweile Gedanken: “Findet das Stadtfest wirklich statt?” wurde auch die Stormarnlive-Redaktion in den vergangenen Tagen und Wochen mehrfach gefragt. Die Antwort lautet: Ja, es wird stattfinden. Denn trotz Rückschlägen, ist der altstadt e.V. optimistisch, dass eine gute Veranstaltung auf die Beine gestellt werden wird. Helfer werden dafür allerdings noch benötigt.  

 Es läuft nicht ganz rund beim altstadt e.V. .Wenige Wochen vor einer der größten Oldesloer Veranstaltungen soll sich mit Hako der Hauptsponsor verabschiedet haben. Für die Altstädter unerwartet und unerklärlich. Und das mitten in einer Phase, in der schon viele Kreisstädter daran zweifelten, ob das Fest stattfindet. 

Denn noch hängen keine Plakate, gibt es keine Flyer und auch über das Programm ist offiziell noch sehr wenig bis nichts bekannt. ungewöhnlich ruhig war es rund um das große Fest, wenn man bedenkt, dass es schon ab dem 13. Juni stattfinden soll. Doch jetzt gehen die ehrenamtlichen Organisatoren in die Offensive. “Das Stadtfest findet statt”, legen sich die Altstädter fest. Alles andere seien nur Gerüchte. 

Mit dabei sein werden Bands wie Jeden Tag Silvester, Dog Hill Session oder The Ages. Der Disco-Tower in der Hindenburgstraße wird allerdings aufgegeben. Dort hatte es vor zwei Jahren immer wieder Ärger unter Feiernden gegeben. 

Der Abschied des Hauptsponsors ist nicht der erste Rückschlag. So gelang dieses Mal keine Zusammenarbeit mit der Oldesloer Bühne und der Musikerinitiative Klangstadt, wie sie zunächst angestrebt worden waren. Und auch mehrere ehemalige, federführende Mitglieder haben sich in den vergagnenen Jahren aus dem Verein verabschiedet, darunter mehrere Gründungsmitglieder. Die Begründung: vereinsinterne Unstimmigkeiten und eine inhaltliche Ausrichtung, die nicht den ursprünglichen Zielen enstpräche. 

Einst war der altstadt e.V. angetreten, um alles anders zu machen als Profiorganisatoren. Mit viel Herzblut ging und geht man zur Sache, aber nicht alle Ideen ließen und lassen sich umsetzen. Für manches Gründungsmitglied ist man so aber zu weit ab von der Originalidee. Sie zogen die Konsequenzen. Dem altstadt e.V. fällt es schwer, diese Lücken zu schließen. 

Doch nun schaut der Verein nach vorne.Mit vollem Elan liegt man in den letzten Zügen der langwierigen Vorbereitungen.

In einem aktuellen Bericht der Lübecker Nachrichten verspricht die Programmchefin des Vereins, Sabine Stock, den Besuchern ein abwechslungsreiches und buntes Programm an dem auch viele lokale Musiker und Vereine teilhaben werden.

Finanzielle Unterstützung gibt es von Seiten der Stadt. Die hat einen Zuschuss für das Kulturhofprogramm genehmigt, dass durch den Verlust der traditionellen Zusammenarbeit mit der Oldesloer Bühne nun selbst ausgestaltet werden muss. Eine angedachte Kooperaton mit anderen Vereinen konnte hier nicht kurzfristig umgesetzt werden. Die Musikschule bestreitet allerdings einen Teil des Wochenendprogramms, wie schon vor zwei Jahren. 

Neben dem Kulturzuschuss von mehreren tausend Euro für die Kulturhofbühne hat die Lokalpolitik auch eine Ausfallbürgschaft zugesichert, sollte das Fest am Ende defizitär sein. Auch zahlreiche Sponsoren sind weiterhin mit an Bord. Die Finanzierung ist so gesichert. 

Und der Verein blickt auch schon optimistisch in die weitere Zukunft. Schon zu Beginn des Jahres sagte Sabin Stock gegenüber Stormarnlive, dass man durchaus plane 2015 ein Treidler- und Hafenfest und 2016 wieder ein Stadtfest durchzuführen. Abhängig wird das scherlich aber auch davon sein, wie die Oldesloer das Stadtfest in diesem Jahr annehmen. 

Gesucht werden dringend noch Helfer für den Aufbau der Stände und auch für die Durchführung der Veranstaltung selbst. Denn die schon immer angespannte Personalsituation im Verein altstadt e.V. hat sich über die Jahre eher verschlechter als verbessert. Wer mithelfen möchte, kann via Facebook Kontakt aufnehmen. 

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Bad Oldesloe

Geo-Vortrag in Bad Oldesloe: Auf Spurensuche in der Arktis

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Bad Oldesloe – Blaues Gletschereis, Polarlichte, Eisbären und eine atemraubende Bergkulisse – das und vieles mehr erwartet die Besucher der nördlichsten Insel Norwegens – und die des Bildervortrages der Expedition von Prof. Dr. Eckart Dege im Bürgerhaus in Bad Oldesloe.

Foto: Universitätsgesellschaft

Die arktische Inselgruppe Spitzbergen war während des Zweiten Weltkriegs wiederholt das Ziel kleiner Gruppen deutscher Wissenschaftler und Soldaten, die hier hinter den feindlichen Linien Wetterstationen errichteten und die für die Wettervorhersage Europas unerlässlichen Daten in die Heimat funkten. Der letzte dieser Wettertrupps, elf Meteorologen und Soldaten unter der Leitung des Geographen Dr. Wilhelm Dege, arbeitete von September 1944 bis zum September 1945 im äußerst schwer zugänglichen Nordosten dieser Inselgruppe.

1985 wurde der Vortragende, Sohn des damaligen Leiters dieses Wettertrupps und ebenfalls Geograph, vom norwegischen Verteidigungsministerium eingeladen, an einer Expedition in das ehemalige Operationsgebiet seines Vaters teilzunehmen, um eventuelle Hinterlassenschaften dieses Wettertrupps zu bergen.

Diese mit Schiff und Hubschrauber durchgeführte Expedition entwickelte sich nicht nur zu einer spannenden Schatzsuche, sondern ermöglichte dem Vortragenden auch Einblicke in große Teile dieser faszinierenden arktischen Inselgruppe.

Der Vortrag der Universitätsgesellschaft beginnt um 20 Uhr am Donnerstag, 26. September, im Bürgerhaus. Eintritt 5 Euro, für Studenten/Schüler 2 Euro.

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Bad Oldesloe

Das kleine Fest der Durschnittlichkeit

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Livemusik war vorhanden Foto: SL

Bad Oldesloe – Zwei Abende auf dem “Bier und Genussfest in Bad Oldesloe”: Irgendwer singt “Sweet Home Alabama” und die Zuschauer singen mit, irgendwer singt “Wonderwall”, der dritte Act, der das heute macht und irgendwer lässt das Publikum raten, von wem die Songs sind, die er gerade covert.

Niemand macht viel falsch, niemand fällt groß auf. Lebende, austauschbare Jukeboxen unterhalten ein Publikum mit Hits, die dieses kennt und das Publikum honoriert das, indem es nicht wegläuft, sondern noch ein Bier bestellt – die Rechnung geht auf.

Man hofft, dass niemand von denen auf der Bühne mal davon träumte, mit eigener Musik Erfolg zu haben und Menschen zu erreichen und nun auf einem Bierfest in der norddeutschen Provinz landete. Denn einige haben durchaus Talent, aber zu viel Eigenständigkeit würde hier nur stören.

Foto: SL

Es stimmte, was angekündigt wurde vor dem “Bier- und Genussfest” in Bad Oldesloe, dass die Musik nicht im Mittelpunkt stehen wird. Namen wurden zunächst von den Veranstaltern gar nicht genannt. Denn die Musik – so ehrlich war man von Anfang an – sei nur Beiwerk.

Dass sie leise sein werden und bei Gesprächen nicht “stören”, war im Vorfeld als Qualität der lebenden “Jukeboxen” hervorgehoben wurde – es stimmte lustigerweise nicht so ganz.

Die Menschen sitzen an Tischen, sie trinken Bier, sie konsumieren an den wenigen Foodständen ein wenig Essen und die Musik ist dazu da, sie ein wenig auf dem Platz zu halten. So ungefähr wie Party-Djs nur dass diese halt live spielen. Das Ganze ist eine Fest des Kommerzes , ansonsten erschließt sich der tiefere Sinn nicht.

Das einzige was an diesem Fest mit Bad Oldesloe zu tun hat, ist , dass am Freitagabend die nachgebuchte Oldesloer Sängerin Gabi Liedtke aufgetreten ist, die sich souverän durch ihr Repertoire spielte und “ablieferte”. Vor der Bühne war zu merken, dass es schlau ist, lokale Bands spielen zu lassen.

Das alles hat den Hauch eines leicht gehobenen Oktoberfests mit seichtem Pop-Rock statt Schlager und Volksmusik und ohne Zelt halt. Und wenn man schon einige Bier intus hat und vergessen, wo man ist, dann könnte man sich auch vorstellen, dass das hier in Wanne-Eickel , Paderborn, Castrop-Brauxel oder einem Dorf bei Bielelfeld stattfindet. “Bier- und Genussfest” – das ist so unverbindlich, das kann überall sein. Alles ist nett, aber unpersönlich.

Dass das Highlight ein Stand ist, der einem mittelalterlichen Handelsschiff nachempfunden ist, sagt schon viel über eine Veranstaltung aus.

Foto: Sl

Selbst bei den Gastronomen vermisst man das Lokalkolorit und auch eine gewisse Auswahl. Vor allem im Essensbereich fällt das Sortiment überschaubar aus. Und unter einem Bierfest hätte man sich dann doch eine größere Auswahl an Brauereien vorgestellt. Aber auch das ist nicht schlimm, es ist halt so. Es ist nett, es ist alles Durchschnitt. Es fühlt sich okay an, man rennt nicht schreiend weg und irgendwie ist es so total belanglos, dass es sogar zu egal ist, um sich darüber aufzuregen.

Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags öffnen die Stände auf dem Oldesloer Marktplatz übrigens nochmal. Es wird sicherlich niemanden stören.

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Bad Oldesloe

“Stormarn Magic” präsentiert neue Show bei öffentlichem Training

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonnabend, 21. September, trainiert die bekannte Oldesloer Marching Band “Stormarn Magic” wieder auf dem Exer. Es ist eine wichtige Generalprobe vor dem Auftritt bei einem großen Musikwettbewerb in Enschede (Niederlande).

Um 15:30 Uhr können alle neugieren Musikliebhaber und Marching-Band-Fans kostenlos in den Genuss der neuen Show “Journey of man” kommen. Denn dann werden die “Magics” diese inklusive Kostümen in voller Länge auf dem Sportplatz am Exer proben.

Die “Magics” sorgen auch für Kaffee und Kuchen, damit das leibliche Wohl der Zuschauer gesichert ist.

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