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Trittau

Trittauer Gymnasiasten erfolgreich bei “Jugend forscht”

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Stormarnlive

Phillipp Müller und Niklas Nathmann, Handys im Einsatz zur Wellenmessung

Bei “Jugend forscht”  mussten wieder  jungen Forscher aus ganz Schleswig-Holstein in Kiel beweisen, was in Ihnen steckt. Viele Schulen konnten ihre Erstplatzierten Gewinner aus der Vorrunde zum Wettbewerb schicken. Das Gymnasium Trittau war mit drei Gruppen vertreten.

Die Jüngsten waren Carlotta Höft und Caroline Haas im Bereich Chemie bei Schüler experimentieren. Sie hatten detailliert untersucht, ob sich mit Kastanien, genauer gesagt, der Stärke in den Kastanien, ein ökologischer Klebstoff herstellen lässt und ob sich dieser auch haltbar machen lässt. In einigen Vorversuchen zeigte sich zwar die Klebefähigkeit, aber etliche Bakterien und Pilzstämme führten schon nach wenigen Tagen, dass auch sie sich auf diesem Nährboden wohlfühlen. Durch einfache Zugaben von Salz lässt sich eine fast unendliche Haltbarkeit herstellen, ohne dass die Klebefähigkeit abnimmt. Im Landesendscheid kamen beide Mädchen auf den dritten Platz.

Phillipp Müller und Niklas Nathmann hatten sich bei einem Besuch des Schülerlabors Quantensprung mit ihrem Physiklehrer der Fragestellung genähert, ob sich Handys mit Hilfe der eingebauten Beschleunigungs- und Lagesensoren auch zu einer Art Wellenmessboje eignen könnte. Diese Messbojen sind an vielen Standorten weltweit und auch vor den Küsten im Einsatz, kosten aber viele Tausend Euro pro Stück.

Die Herausforderung bestand zunächst in der Analyse der Datenströme, Sammlung der Rohdaten und Transfer mittels normaler Telefonfunktechnik auf einen landbasierten Server. Die weiteren Herausforderungen sind nun die Kalibrierung und Suche nach geeigneten Bojen, in denen handelsübliche Smartphones sicher untergebracht werden können. Die Jury fand, dass dies neben dem dritten Platz außerdem noch zwei weiteren mit Geldpreisen zusätzlich dotierten Sonderpreisen honoriert werden müsse.

Einen zweiten Platz belegten Fabian Haas und Joyce Joel Blöcker mit einem Schulverwaltungsprogramm, mit dem jede Schule einfach und schnell Nutzer, Namen und deren Passwörter verwalten kann. Nicht einzelne Personen lassen sich aufwändig eintragen und ändern, sondern mit Hilfe einer Datenbank werden alle Nutzer sofort geänderten Zugangsrechten zugeordnet. Auf der Landespräsentation fand diese Lösung so einen guten Anklang, dass beide demnächst in eine andere Schule eingeladen werden sollen, um diese Verwaltungssoftware zu installieren.

Das Gymnasium Trittau hat sich der Förderung von jungen Forschern verschrieben, pflegt Kontakte mit Forschungseinrichtungen, u.a. zur Technischen Universität Hamburg Harburg (TU-HH) und dem Helmholtz-Forschungszentrum in Geesthacht (HZG). Wahlpflichtkurse in den achten und neunten Klassen sollen die wissenschaftliche Kreativität beflügeln, ebenso wie eine wöchentlich zweistündige Arbeitsgemeinschaft.

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Polizei und Feuerwehr

Trittau: Feuer in Einfamilienhaus sorgt für Großeinsatz

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Atemschutzträger im Einsatz Archivfoto: SL

Trittau – Heute Morgen, 6. Februar, kam es zu einem Feuer in einem Einfamilienhaus im Trittauer Feld in Trittau. Die 80-jährige Bewohnerin des Hauses, die sich bei Ausbruch des Feuers in dem Objekt befand, erlitt eine Rauchgasintoxikation.

“Gegen 10:10 Uhr brach aus noch nicht geklärter Ursache ein Feuer im Haus aus. Das Feuer breitete sich über den gesamten Treppenhausbereich aus und griff auf den Dachboden über. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Trittau, Lütjensee, Großensee und Glinde übernahmen die Löscharbeiten”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Angaben zur Sachschadenshöhe können noch nicht gemacht werden.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg ist noch vor Ort. Der Brandort wurde beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Kultur

„Alle Zeit der Welt“: Neue Ausstellung in der Trittauer Wassermühle

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Trittau: „Alle Zeit der Welt“: Die Künstlerin Anneke Kleimann zeigt ab dem 18. Januar eine Landschaft aus skulpturalen Zeitkörpern in der Galerie der Wassermühle in Trittau.

Anneke Kleimann. Foto: Sparkassen-Kulturstiftung

Im Jahr 2020 orientieren sich die Ausstellungen und Veranstaltungen der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn am Jahresthema „Wissen & Forschen“. Es werden Ausstellungen gezeigt, die naturwissenschaftliche Fragestellungen untersuchen und/oder die anverwandten Themen künstlerisch recherchieren.

Unter dem neuen Jahresthema ist ab dem 18. Januar in der Galerie in der Wassermühle Trittau und dem benachbarten Atelierhaus die Ausstellung von Anneke Kleimann „Alle Zeit der Welt“ zu sehen. Die in Berlin lebende Künstlerin (*1988 in Oldenburg) setzt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit der Materialisierung von Ephemerem auseinander.

Wie dem Titel der Ausstellung „Alle Zeit der Welt“ zu entnehmen ist, bildet die Auseinandersetzung mit der Zeit einen großen Schwerpunkt in Anneke Kleimanns Arbeit.

„Zeit und Erinnerung fließen wie eine unsichtbare Strömung durch Kleimanns jüngste Arbeiten.“ So auch die freie Kuratorin und Autorin Jesi Khadivi in ihrem begleitenden Katalogtext. Für ihre oftmals raumgreifenden Skulpturengruppen setzt die Künstlerin eine Vielfalt an Techniken ein und verwendet verschiedene Materialien wie Holz, Kunststoff, Papier und Zucker.

In einer ihrer neusten Arbeiten, Sun‘s Drawing, lehnen fünfzig wellenähnlich geformte Acrylglasrohre an der Wand. Basierend auf Skizzen der Künstlerin vom Schattenwurf der Sonne zu unterschiedlichen Tageszeiten, erzeugt die Installation an den Wänden eine dynamische Zeichnung, choreografiert von den sich im Laufe des Tages verändernden Lichtverhältnissen. Kleimann konfrontiert wissenschaftliche Erkenntnisse über Zeit mit ihrer Wahrnehmung und schafft auf diese Weise Werke, die in ihrer eigenen Formensprache eine neue Erzählweise über diese Phänomene entwickeln. So knüpft die Künstlerin hervorragend an das Jahresthema 2020 der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn „Wissen & Forschen“ an.

Anneke Kleimann studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und an der École nationale supérieure des Beaux-Arts de Paris. Sie ist Teil der internationalen Künstlerinnengruppe SOLID.

Auch zu dieser Ausstellung werden die Stiftungen wieder ein umfangreiches Kunstvermittlungsprogramm anbieten.

Es finden Schulworkshops, das Stormarner Kinderatelier sowie ein Künstlerinnengespräch statt. Denn auch 2020 schreiben die Stiftungen der Sparkasse Holstein die Bildungsarbeit groß: kulturelle Bildung ist ein integraler Bestandteil der Stiftungsarbeit.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Gudberg Nerger Verlag. Am Samstag, den 18. Januar 2020 um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau von Landrat Dr. Henning Görtz, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Zur Einführung spricht Jesi Khadivi, freie Kuratorin und Autorin. Im Rahmen der Finissage der Ausstellung findet am Sonntag, den 8. März um 15 Uhr ein Künstlerinnengespräch statt, moderiert von Inga Müller, Kuratorin der Ausstellung.

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Wirtschaft

Volle Konten, mehr Kredite: “Solider Kurs” bei der Raiffeisenbank

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Trittau – Die Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG kann zufrieden auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurückblicken, wie die Vorstandsmitglieder Kai Schubert und Heiko Ernst gleich zu Beginn des jährlichen Pressegespräches betonen.

Die Vorstandsmitglieder der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG, Heiko Ernst (links) und Kai Schubert (rechts), sind zufrieden mit dem Ergebnis der Bank.

Trotz der insgesamt weltpolitisch schwierigen Lage und des immer weiter absinkenden Zinsniveaus hat die Bank ihren soliden Kurs gehalten. „Die Nähe zu unseren Kunden, motivierte Mitarbeiter sowie unser Denken und Handeln nach genossenschaftlichen Werten sind die Grundlagen des Erfolges“, so ihr Fazit.

Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank erhöhte sich im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf rund 760 Millionen Euro.

Die hohe Nachfrage nach gewerblichen und privaten Finanzierungen hat die Kundenkredite um 3,8 Prozent auf 436 Millionen Euro ansteigen lassen. Dieser Wert beinhaltet nur das bilanzielle wirksame Kreditgeschäft. Mit den Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe wurden Kredite in einer Gesamthöhe von 340 Millionen Euro vermittelt.

Beim Thema Geldanlage vertrauen die Menschen auch in Zeiten der Negativzinsphase auf die Beratungskompetenz der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG. Zuwachs gab es entsprechend auch bei den Kundeneinlagen zu verzeichnen. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent auf den neuen Stand von 535 Millionen Euro.

Das Jahresergebnis liegt mit rund 6,7 Millionen Euro deutlich über der durch die Bank geplanten Höhe.

Die Gründe für das gute Ergebnis sieht die Führungsspitze in der soliden Geschäftspolitik und der konsequenten Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen. „Es ist erfreulich, dass sich die Unternehmen und Privatkunden der Region auf unsere Bank verlassen und dem genossenschaftlichen Geschäftsmodell vertrauen“, so Heiko Ernst.

Erfreut zeigt sich der Vorstand auch über die Gemeinschaft der Raiffeisenbankmitglieder.

Durch eine Mitgliedschaft ist man Teilhaber der Bank und somit am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt. Gleichzeitig profitiert ein Mitglied von vielen Vorteilen und Mehrwert-programmen.

Die Anzahl der Bankeigentümer der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG betrug zum Jahresende 15.971 Mitglieder.

Die Raiffeisenbank hat auch im vergangenen Jahr wieder 50 soziale, kulturelle und sportliche Projekte in der Region unterstützt. Dazu stellte sie unter Einbeziehung der Zweckerträge aus dem Gewinnsparverein Spendengelder in Höhe von über 63.000 Euro zur Verfügung.

„Die Anforderungen an die Bank und unsere knapp 130 Kolleginnen und Kollegen sind hoch“ weiß Heiko Ernst. Die Branche ist in Bewegung, und das Kundenverhalten und auch die Kundenerwartungen ändern sich stetig. Banken stehen heutzutage vor großen Herausforderungen. Kai Schubert: „In dieser Situation sehen wir unsere Chance und wollen unser Knowhow einbringen. Individuelle und bedarfsorientierte Beratung, die die einzelnen Lebensphasen der Kunden berücksichtigt, ist heute wichtiger denn je.“

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