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Norddeutschland

Hamburger Austauschschüler in den USA erschossen

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Privat/hfr

Diren D. (17) wurde in den USA erschossen

In wenigen Wochen wollte der Hamburger Austauschschüler Diren D. (17) zurück nach Deutschland kommen. Doch als er ein fremdes Grundstück in seinem Austauschort Missoula in Montana betrat, wurde er erschossen. Der Hausbesitzer hatte eine Einbrecherfalle gebaut und hielt den Austauschschüler für einen Dieb.

Drei Mal war der 29-jährige Hausbesitzer in den vergangenen Wochen Opfer von Einbrüchen. Daher habe er – so die Anklage – eine Art Falle präpariert, in die der 17-Jährige aus Hamburg tappte. Ohne lange zu fragen, schoss Markus K. auf ihn und traf ihn tödlich.

Es wurde Anklage erhoben. Doch ob der Todesschütze auch wirklich ins Gefängnis muss, ist noch unklar. Diren D., der seit 2013 als Austauschschüler in Missoula lebte und dort die Big Sky Highschool besuchte, soll dessen Garage betreten haben, die absichtlich einen Spalt geöffnet blieb, um mögliche Einbrecher zu verleiten. Per Babyfon und Videokamera überwachten der Todesschütze und seine Freundin den Bereich.

Als nun der Hamburger Diren die Garage betrat, feuerte Markus K. in die Dunkelheit und traf ihn tödlich am Kopf. Warum Diren D. in der Gegend war, ist unklar. Erstrecht weshalb er die Garage auf einem fremdem Grundstück betrat. Gerüchten zufolge soll er nach Trinken gesucht haben. Seine Gastfamilie wohnt in der derselben Siedlung und er ging davon aus, dass er in der Garage – ähnlich wie bei seiner Gastfamilie – ein Getränk finden würde.

In Montana ist es erlaubt sein Grundstück und seine Person auch mit Waffengewalt zu verteidigen. Dabei muss aber nachgewiesen werden, dass sich das potenzielle Opfer, das in diesem Fall zum Täter wurde, sich ernsthaft bedroht fühlte.

Der Hausbesitzer plädierte daher bereits auf “nicht schuldig”. Staatsanwaltschaft und Polizei sehen aber aktuell den Fall der Notwehr nicht für bewiesen. Der Schütze soll sogar regelrecht auf ein Opfer gewartet haben, heißt es in lokalen Medien.

In diesem Fall würde der Todesschütze für 10 Jahre bis lebenslänglich ins Gefängnis müssen. Wenn aber bewiesen werden kann, was der Anwalt von Markus K. anstrebt, dass er in Notwehr handelt, würde er freigesprochen.

Direns Vater ist nun auf seiner wohl traurigsten Reise in die USA. Auch die Gastfamilie benötigt seelsorgerische Unterstützung.

Die lokale Zeitung “Missoulian” berichtet, dass der fußballbegeisterte Diren in der 11. Klasse der High School sehr beliebt war. Alle seien geschockt über das Geschehene.

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Polizei und Feuerwehr

Hochwasser in Lübeck: Überschwemmung an der Obertrave

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Lübeck – Eine Sturmflut sorgte am Sonntag in Travemünde Lübeck für Hochwasser. An der Obertrave standen bereits am Vormittag mehrere Straßen unter Wasser, die Polizei musste Fahrzeuge abschleppen lassen.

Hochwasser in Lübeck (Symbolbild). Foto: Polizei

Offenbar hatten viele Menschen die Warnungen vor dem Hochwasser nicht wahrgenommen. Bereits am Sonnabend warnte die Feuerwehr drei Mal mit Lautsprecherdurchsagen.

In Travemünde stieg der Pegel am Vormittag auf 1,40 Meter über dem normalen Wasserstand, die Priwallfähre stellte den Betrieb zwischenzeitlich wegen starker Strömung ein.

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Schleswig-Holstein

Video: Ministerpräsident lobt Mitbürger – erste Erkenntnisse in der nächsten Woche

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Kiel – Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bedankt sich bei allen Mitbürgern und erklärt, dass man nächste Woche erste Bilanzen ziehen kann, ob die Maßnahmen die erhofften Effekte haben.

Der Ministerpräsident stellte an anderer Stelle bereits klar, dass Lockerungen der aktuellen Regelungen vor dem 19. April nicht zur Debatte stehen.

Am Wochenende trotz Frühlingssonne an die Regeln halten, in der kommenden Woche dann die aktuellen Zahlen auswerten und…

Gepostet von Schleswig-Holstein.de am Freitag, 27. März 2020
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Schleswig-Holstein

Stormarn: 18 weitere bestätigte Coronainfektionen in Stormarn an einem Tag – ingesamt jetzt 113

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Coronavirus Symbolfoto: Mintart/shutterstock

Bad Oldesloe – Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn ist stärker als in den Vortagen angestiegen. Während die Zahl gestern,27. März, noch bei 95 lag, beträgt sie jetzt 113 (Stand: 28.03., 15:00 Uhr)

Zwölf in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, die Anderen in häuslicher Quarantäne.

Zwei Personen konnten bislang als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

Insgesamt sind in Schleswig-Holstein mittlerweile über 900 Personen klinisch nachgewiesen mit dem Virus infiziert worden.

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