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Fußball

Fußballverbandsliga: Enttäuschendes Wochenende für Stormarner Teams

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Stormarnlive

Enttäuschte Trittauer Spieler nach dem Abpfiff

Drei Niederlagen, ein Unentschieden : das ist die enttäuschende Bilanz der vier Fußballverbandsligateams an diesem Wochenende. WSV Tangstedt und VfL Oldesloe verpassen Befreiungsschläge, TSV Trittau enttäuscht, Eutin für Tremsbüttel ein Stück zu stark.

Eutin 08 – VfL Tremsbüttel 2:1 (0:0)

Gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Eutin hielten die Tremsbüttler lange gut mit. Doch in der 54. Minute  traf Florian Borckert zur Führung für den Favoriten.Maxi Lampel traf kurz nach seiner Einwechslung zum nicht unverdienten Ausgleich. (56.)

Doch der Eutiner Felix Ahlres vermieste den Stormarnern einen Punktgewinn mit seinem 2:1 in der 70. Spielminute.

TSV Trittau – GW Siebenbäumen 1:3 (1:2)

Nach einem ausgeglichenen Start erwischte die Führung der Gäste durch Benjamin Mecker (11.) die Platzherren eiskalt. Sie verloren den Faden und fanden ihn nicht wieder. Die gesamte Spieldauer über liefen sie jetzt einem Rückstand hinterher.

Diesen hatte Ommeed Sindi in der 39. Minute auf 0:2 hochgeschraubt. Mit einer puren Willensleistung drückte Kai Zimmermann nach Chaos im Strafraum der Gäste die Kugel noch vor der Linie zum Anschlusstreffer über die Linie (43.). Nun drückte Trittau bis zum Pausenpfiff, schaffte das 2:2 aber nicht mehr.

Sindi war es erneut, der vier Minuten nach Wiederanpfiff auf 1:3 erhöhte. Trittau mühte sich gegen nicht übermächtige Gäste, die sich die Führung aber nicht mehr aus der Hand nehmen ließen. Außer Einsatzwillen ließ der TSV Trittau auf eigenem Platz im Prinzip alles vermissen. Fehlpässe und verloren Zweikämpfe prägten das Bild. So gewann das bessere von zwei an diesem Tag schwachen Teams.

RW Moisling – VfL Oldesloe 5:1 (3:0)

Trainer Sven Buntfuß hatte vor der erstarkten Moislingern gewarnt. Doch nach dem Sieg im Derby gegen WSV Tangstedt wollten die Oldesloer gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf unbedingt punkten und so weiter Luft zu den direkten Abstiegsrängen erarbeiten.

Doch es kam ganz anders. Schon nach 45 Minuten lag die Buntfußelf 0:3 hinten. Die Platzherren schraubten das Ergebnis in der zweiten Halbzeit auf 0:5 hoch. Der Treffer von Kemal Akin in der 87. zum 1:5 zeigte zwar, dass die Kampfmoral stimmt, war aber natürlich nur noch Ergebniskosmetik. Oldesloe schafft es somit nicht, weiter Abstand zwischen sich und die Abstiegsränge zu bringen.

Eintrach Groß Grönau – WSV Tangstedt 3:3 (1:1)

Noch tiefer im Schlamassel steckt seit Wochen der WSV Tangstedt. Gegen die favorisierte Eintracht Groß Grönau holten die Stormarner aber wenigstens einen Punkt. Nachdem er bereits den Ausgleich zum 1:1 in der 45. Minute gemacht hatte, schoss Khan Khan seine Mannschaft beim Stand von 1:3 in der 79. und 92. Minute noch zum glücklichen Ausgleich und machte seinen Hattrick perfekt.

Ein respektables Ergebnis, dass aber dadurch, dass es ja nur einen Punkt für ein Unentschieden gibt, in Sachen Befreiungsschlag wenig bringt. Aber es war ein Punkt für die Moral.

 

 

 

 

 

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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