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Norddeutschland

Callcenter-Anrufe: Polizei warnt vor unseriösen Seniorenberatern in der Region

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Symbolfoto: Finn Fischer

Die Polizei warnt vor unseriösen Anrufen von angeblichen Seniorenberatern.

Die Polizei warnt aktuell vor “Seniorenberatern” die mit älteren Menschen in der Region Kontakt aufnehmen und ihnen Hausruftnotsysteme per langfristigem Vertrag anbieten und verkaufen wollen. 

In den vergangenen Wochen treten sog. Seniorenberater vermehrt an ältere Menschen in der Region heran, mit dem Ziel, langfristige Verträge über Hausnotrufsysteme anzubieten. Die Kontaktaufnahme mit den Senioren erfolgt nach einem festen System.

Zunächst wird die “Zielperson”, mutmaßlich durch ein sog. Callcenter angerufen. In diesem Gespräch wird durch Vorspiegelung teilweise falscher Tatsachen eine trügerische Sicherheit vermittelt, z. B. durch den Hinweis auf Zusammenarbeit mit Krankenkassen oder den jeweiligen Gemeinden.

In einem aktuellen Fall in Ratzeburg wurde der angerufenen Seniorin vermittelt, dass die Bundespolizei Ratzeburg ihr ein Beratungsgespräch anbietet. Anschließend vereinbart man dann einen Termin für eine persönliche Beratung. Kurze Zeit später erhalten die Geschädigten ein Schreiben einer Gesellschaft für Seniorenberatung aus Nordrhein-Westfalen, in welchem der Beratungstermin bestätigt wird.

Zum vereinbarten Termin erscheint dann ein sog. Seniorenberater, der nach bisherigen Erkenntnissen versucht, unter Ausnutzung der o. g. falschen “Tatsachen” oder auch durch geschickte eindringliche Gesprächstechnik, Verträge zur Errichtung einer Hausnotrufanlage anzubieten.

Derzeit sind im Bereich Ostholstein und Ratzeburg, aber auch in anderen Teilen des Bundesgebietes bereits mehrere Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges gegen Mitarbeiter dieser Gesellschaft anhängig.

Die Polizei rät, bei Kontaktaufnahmen durch sog. Seniorenberater zunächst keine Beratungstermine zu vereinbaren oder Verträge abzuschließen. Notieren Sie sich Namen und Rückrufnummern des Anrufers. Lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung. Holen Sie sich bei Bedarf Rat und Hilfe bei Ihrer Krankenkasse, Ihrer Gemeinde oder örtlichen Polizeidienststelle.

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Wirtschaft

Kein Verdienst während Quarantäne: SH streicht Entschädigung für Ungeimpfte ab Oktober

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Ungeimpfte bekommen während einer Quarantäne keine Entschädigung für Verdienstausfall. Diese Regelung soll in Schleswig-Holstein bereits ab dem 1. Oktober gelten – einen Monat früher als in anderen Bundesländern.

Foto: Tumisu/Pixabay

Bisher werden Arbeitnehmer im Falle einer Quarantäne entschädigt. Wer wegen einer Coronaerkrankung zu Hause bleiben muss, bekommt trotzdem eine Lohnfortzahlung.

Das wird sich jetzt ändern, zumindest für Ungeimpfte.

Die Landesregierung hat am Mittwoch beschlossen, bereits ab dem 1. Oktober keine Entschädigungen mehr an ungeimpfte Arbeitnehmer zu zahlen.

Ausgenommen sind nur Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Auch Ungeimpfte, die krank sind, sollen weiter Geld erhalten. Alle anderen müssen das finanzielle Risiko dann selbst tragen.

Das Land setzt damit einen Bundesbeschluss um, einen Ermessensspielraum gibt es nicht.

Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP): “Der Bundesgesundheitsminister hat unmissverständlich klargemacht, dass die Länder keinen Ermessensspielraum haben, dass es geltendes Recht ist, das umzusetzen.” 

Hintergrund der Entscheidung ist, dass am 26. September alle Impfzentren schließen. Jeder, der sich impfen lassen möchte, hat bis dahin die Möglichkeit gehabt und somit ein Impfangebot bekommen.

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Kreis Ostholstein

Wohnwagen gestohlen: Betrunkener Dieb dachte es wäre ein Geschenk

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Lensahn – Einem Urlauber ist am Montagnachmittag ein Wohnwagen gestohlen worden. Der Dieb konnte schnell ermittelt werden – und hatte eine Erklärung für seine Tat.

Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 14:55 Uhr wurde der Polizei über Notruf durch einen Urlauber aus Sachsen-Anhalt mitgeteilt, dass er gerade mit seinem PKW zum Strand fuhr, als ihm plötzlich sein Wohnwagen entgegen kam.

Da sein Tablet noch im Wohnwagen lag, konnte er der Polizei den aktuellen Standort mitteilen.

Die bereits verständigten Streifenwagen aus Oldenburg in Holstein und Lensahn fanden kurz darauf den Anhänger sowie den Fahrer vor seiner Wohnanschrift.

Der 52-jährige Mann erklärte, dass ihm der Wohnwagen von einem Freund geschenkt worden sei. Dies stellte sich nun aber, aufgrund eines Missverständnisses, als unwahr heraus.

Im Gespräch mit dem Ostholsteiner, der den Wohnwagen mit seinem eigenen Transporter gezogen hatte, bemerkten die Polizisten, dass er zudem betrunken war.

Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,12 Promille.

Dem Mann wurde daher eine Blutprobe auf der Wache in Oldenburg/Holstein entnommen sowie sein Führerschein beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt.

Er muss sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls sowie der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Den Wohnwagen konnte der Besitzer wieder mitnehmen und seinen Urlaub fortsetzen.

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Kreis Segeberg

Vermisste Hundewelpen im Tierheim abgegeben

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Elmshorn – Die am Sonntagvormittag in Elmshorn als vermisst gemeldeten Hundewelpen sind wieder da.

Foto: Privat/Facebook.com

Das hat die Polizei jetzt mitgeteilt. Die beiden Tiere wurden demnach bereits am Montag bei einem Tierheim abgegeben.

Zunächst ging die Polizei nach ersten Ermittlungen davon aus, dass die beiden Labradorwelpen von dem Grundstück der Halter entwendet wurden.

“Ob tatsächlich ein Diebstahl vorgelegen hat oder die beiden Labradorweibchen ausgerissen sind, lässt sich noch nicht sagen”, teilt ein Polizeisprecher jetzt mit.

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