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Norddeutschland

Callcenter-Anrufe: Polizei warnt vor unseriösen Seniorenberatern in der Region

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Symbolfoto: Finn Fischer

Die Polizei warnt vor unseriösen Anrufen von angeblichen Seniorenberatern.

Die Polizei warnt aktuell vor “Seniorenberatern” die mit älteren Menschen in der Region Kontakt aufnehmen und ihnen Hausruftnotsysteme per langfristigem Vertrag anbieten und verkaufen wollen. 

In den vergangenen Wochen treten sog. Seniorenberater vermehrt an ältere Menschen in der Region heran, mit dem Ziel, langfristige Verträge über Hausnotrufsysteme anzubieten. Die Kontaktaufnahme mit den Senioren erfolgt nach einem festen System.

Zunächst wird die “Zielperson”, mutmaßlich durch ein sog. Callcenter angerufen. In diesem Gespräch wird durch Vorspiegelung teilweise falscher Tatsachen eine trügerische Sicherheit vermittelt, z. B. durch den Hinweis auf Zusammenarbeit mit Krankenkassen oder den jeweiligen Gemeinden.

In einem aktuellen Fall in Ratzeburg wurde der angerufenen Seniorin vermittelt, dass die Bundespolizei Ratzeburg ihr ein Beratungsgespräch anbietet. Anschließend vereinbart man dann einen Termin für eine persönliche Beratung. Kurze Zeit später erhalten die Geschädigten ein Schreiben einer Gesellschaft für Seniorenberatung aus Nordrhein-Westfalen, in welchem der Beratungstermin bestätigt wird.

Zum vereinbarten Termin erscheint dann ein sog. Seniorenberater, der nach bisherigen Erkenntnissen versucht, unter Ausnutzung der o. g. falschen “Tatsachen” oder auch durch geschickte eindringliche Gesprächstechnik, Verträge zur Errichtung einer Hausnotrufanlage anzubieten.

Derzeit sind im Bereich Ostholstein und Ratzeburg, aber auch in anderen Teilen des Bundesgebietes bereits mehrere Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges gegen Mitarbeiter dieser Gesellschaft anhängig.

Die Polizei rät, bei Kontaktaufnahmen durch sog. Seniorenberater zunächst keine Beratungstermine zu vereinbaren oder Verträge abzuschließen. Notieren Sie sich Namen und Rückrufnummern des Anrufers. Lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung. Holen Sie sich bei Bedarf Rat und Hilfe bei Ihrer Krankenkasse, Ihrer Gemeinde oder örtlichen Polizeidienststelle.

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Polizei und Feuerwehr

Falsche Kennzeichen, kein Führerschein: Polizei verhaftet 31-Jährigen bei Verkehrskontrolle

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Trappenkamp – Die Beamten des Verkehrsüberwachungstrupps haben am Dienstag (19.01.2021) in Trappenkamp den richtigen Riecher bewiesen.

Polizeikontrolle (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 13:30 Uhr fiel den spezialisierten Beamten der Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg ein BMW besetzt mit zwei Personen auf.

Bei der durchgeführten Kontrolle in der Friedlandstraße konnten die Beamten ermitteln, dass die angebrachten Kennzeichen nicht für dieses Fahrzeug durch eine Zulassungsstelle ausgegeben worden waren.

Der PKW und die zwei Insassen, ein Mann und seine Beifahrerin, wurden daraufhin einer umfangreichen Kontrolle unterzogen.

Währender Kontrolle legte der Fahrzeugführer einen Kaufvertrag vor und erklärte, dass er das Fahrzeug noch nicht zugelassen bzw. versichert habe.

Anhand der Fahrzeugidentifizierungsnummer und im Abgleich mit den Kennzeichen stellten die Beamten dann fest, dass die angebrachten Kennzeichen für ein anderes Fahrzeug ausgegeben waren.

Der Fahrzeugführer konnte zudem keine erforderliche Fahrerlaubnis vorlegen.

Darüber hinaus ergab eine polizeiliche Überprüfung, dass für den 31jährigen Fahrzeugführer Aufenthaltsermittlungen verschiedener Staatsanwaltschaften vorlagen und er zur Festnahme ausgeschrieben ist.

Zur Verkündung des Haftbefehls wurde der Fahrzeugführer dem AG Neumünster vorgeführt.

Das Fahrzeug wurde vorrübergehend stillgelegt.

Ihn erwarten jetzt Strafanzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis.

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Lübeck

Hundehasser legt Nagel-Frikadellen in Lübeck aus!

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Lübeck – Eine Lübeckerin (33) konnte gerade noch rechtzeitig verhindern, dass ihre Hündin eine der mit Nägeln gespickten Frikadellen auffrisst. Das Tier hatte das Fleischbällchen bereits im Maul.

Fotos: Polizei

Am Dienstagmorgen (6.1.) ging die Hundehalterin mit ihrer Rottweilerhündin im Bereich der Zuwegung zur Grünanlage am Moislinger Dorfteich spazieren.

„Sie bemerkte, dass die Hündin eine Frikadelle im Maul hielt. Diese konnte rechtzeitig entfernt werden, so dass das Tier sich nicht verletzte“, berichtet die Polizei.

Bei genauer Betrachtung bemerkte die 33-jährige Lübeckerin, dass sich Nägel in dem Fleischbällchen befanden!

Foto: Polizei

Dieser Sachverhalt wurde zur Anzeige gebracht. Eine Absuche ergab, dass noch eine weitere Frikadelle ausgelegt war. Hinweise zu diesem Sachverhalt werden von der Polizeistation Moisling unter der Rufnummer 0451-1310 erbeten.

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Polizei und Feuerwehr

Lübecker (38) stirbt nach Angriff: Mordkommission ermittelt

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Lübeck – Am Mittwoch (30.12.2020) wurde in der Adolfstraße in Lübeck St. Getrud ein schwer verletzter Mann angetroffen. Die Verletzungen erwiesen sich als so schwer, dass er später im Krankenhaus verstarb.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Sachstand gehen die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Mordkommission der Polizeidirektion Lübeck von einem Gewaltverbrechen aus. Im Zuge der Ermittlungen werden dringend Zeugen gesucht.

Gegen 3:45 Uhr wurde die Polizeileitstelle über Hilferufe aus dem Bereich der Travemünder Allee informiert.

Die alarmierten Beamten fanden kurz darauf in der Adolfstraße einen 38-jährigen Mann mit schweren Verletzungen auf dem Boden liegend vor.

Trotz eingeleiteter Reanimation und notärztlicher Versorgung verstarb der Lübecker am Mittwochmorgen in einem Lübecker Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat die Obduktion des Leichnams durch die Lübecker Rechtsmedizin beantragt.

Aufgrund der Sachlage und der Art der Verletzungen ermitteln die Lübecker Staatsanwaltschaft und die Mordkommission der Polizeidirektion Lübeck wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes.

Die Klärung der weiteren Hintergründe ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei fahndet aktuell mit Hochdruck nach einem Tatverdächtigen.

Vor diesem Hintergrund werden Zeugen gesucht, die am Mittwoch in der Zeit von 03:30 Uhr bis 04:30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Adolfstraße beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegengenommen.

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