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Trittau

Messe in Trittau: Ehrenamt in Stormarn gut aufgestellt

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Fotos: Finn Fischer

Etwa 40 Aussteller hatten bei der Ehrenamtmesse in Trittau ihre Stände aufgebaut und informierten interessierte Besucher.

Ohne freiwillige und unentgeltliche Arbeit könnten Projekte in Stormarn nicht umgesetzt werden. Die erste EhrenamtMesse in Trittau sollte das Engagement zahlreicher Vereine und Organisationen in das Licht der Öffentlichkeit rücken. Das ist gelungen.

300sl trittau-ehrenamtmesse-anja-wenkAnja Wenk (Orgelbauverein Trittau): “Es ist schön, hier von den Menschen eine Rückmeldung zu bekommen.”“Es ist schön, hier von den Menschen eine Rückmeldung zu bekommen. Außerdem ist die Messe eine gute Möglichkeit, mit anderen Organisationen in Kontakt zu treten”, resümierte Anja Wenk, die für den Orgelbauverein Trittau an einem Stand informierte. Ihr Verein setzt sich für den Bau einer neuen Orgel für die Martin-Luther-Kirche ein.

Rund 40 Vereine und Organisationen aus dem gesamten Kreisgebiet beteiligten sich an der Messe im Foyer des Trittauer Gymnasiums.

Choreografin Angela Kross und Geschäftsführerin Maren Kröger vom Kleinen Theater Bargteheide stellten an einem eigenen Stand die Kinder- und Jugendarbeit der Bühne vor.

“Wir präsentieren das Theater hier gerne und weisen auf aktuelle Projekte und die Theaterschule hin. Natürlich können wir auch etwas Werbung für aktuelle Aufführungen machen. So zum Beispiel für die sehr gelungene Inszenierung des ‘Gelben Vogel’, der gerade erfolgreich Premiere feierte”, so Angela Kross.

Ebenfalls für mehr künstlerische Vielfalt in der Region engagiert sich der Förderverein Oldesloer Musikschule, der sich nach der beschlossenen Schließung des Fachbreiches Musik der Volkshochschule gründete und seitdem das Angebot am Leben hält.

sl trittau-ehrenamtmesse-tretter-ecksteinDie Organisatoren Regina Tretter und Dr. Michael Eckstein (Bürgerstiftung Ahrensburg).“Für den Förderverein ist es gut hier zu sein, weil man Kontakt knüpfen und die eigene Arbeit vorstellen kann”, erklärt Musikschulleiter Alireza Zare, der mit Birgit Hupe und Johannes Schug vor Ort war.

“Die Bürger der Region haben die Messe als Treffpunkt wahrgenommen. Wir sind sehr zufrieden, auch wenn wir diesmal etwas weniger Besucher hatten, als beim letzten Mal in Ahrensburg”, sagt Mitorganisator Dr. Michael Eckstein von der Bürgerstiftung Ahrensburg.

Projektleiterin Regina Tretter ergänzt: “Es hat alles sehr gut geklappt. Von allen Seiten hatten wir Input und Unterstützung. Etwa 50 Helfer waren in die Umsetzung eingebunden.”

So hatte etwa der Elternverein des Gymnasiums Speisen und Getränke organisiert und Schülergruppen waren an dem Rahmenprogramm beteiligt.

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Freizeit

Hier dürfen Vierbeiner toben: Trittau richtet erste Hundewiese ein

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Trittau – Hundehalter aus Trittau und vor allem deren Tiere dürfen sich in den nächsten Wochen über mehr Lebensqualität freuen. Die Stadt richtet eine Hundewiese ein, auf der die Tiere unangeleint laufen und toben dürfen.

Die Pläne stellte jetzt Bürgermeister Oliver Mesch vor: „Wir haben bei uns in der Gemeinde viele Hundebesitzer und an uns wurde in den vergangenen Jahren immer wieder der Wunsch nach einer Auslauffläche herangetragen.“

600 Hunde gibt es in Trittau. Alle dürfen im Stadtgebiet und auch in den umliegenden Wäldern nur angeleint laufen.

Daher ist der Bedarf bei Tierbesitzern, die nicht gegen die Gesetze verstoßen wollen, groß.

Lange habe die Stadt daher nach einer geeigneten Fläche gesucht, wie Bürgermeister Mesch sagt. Rund 20 Standorte wurden geprüft, bis endlich einen geeigneter Ort gefunden wurde. Der befindet sich an der Kleingartenanlage am Lehmbeksweg. 1600 Quadratmeter sollen hier eingezäunt werden. Hundebesitzer Michael Happe freuts: „Schon eine kleinere Fläche wäre vollkommen in Ordnung gewesen. Das Areal ist schon ein Träumchen, hier stören die Hunde niemanden und es gibt keine Probleme mit Nachbarn.“

Dass Hunde auch mal von der Leine kommen, ist wichtig für das Sozialverhalten und im Stadtgebiet war das bislang nicht ohne weiteres möglich.

Zu verdanken ist die geplante Auslauffläche auch Sven Höpe, dem Vorsitzenden des Kleingartenvereins. „Ich wusste, dass die Stadt noch eine Fläche sucht und habe dann vorgeschlagen, das bei uns zu machen.“ Das Areal werde derzeit nicht genutzt und komme jetzt allen zugute. Die Auslauffläche hat auch noch einen anderen Vorteil, wie Sven Höpe sagt: „Mit Hunden in der Gegend haben wir hier nicht so viele Wildschweine.“

Damit es künftig nicht zu Problemen kommt, müssen Hundebesitzer einige regeln einhalten: Kein Müll und auch die Hinterlassenschaften der Hunde müssen weggeräumt werden. Kotbeutelspende gibt es bereits in der Nähe der Kleingartenanlage. Die Stadt Trittau übernimmt lediglich die Einzäunung. Für die Pflege will sich Michael Happe mit anderen Hundebesitzern einsetzen.

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Polizei und Feuerwehr

Trittau: Feuer in Einfamilienhaus sorgt für Großeinsatz

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Atemschutzträger im Einsatz Archivfoto: SL

Trittau – Heute Morgen, 6. Februar, kam es zu einem Feuer in einem Einfamilienhaus im Trittauer Feld in Trittau. Die 80-jährige Bewohnerin des Hauses, die sich bei Ausbruch des Feuers in dem Objekt befand, erlitt eine Rauchgasintoxikation.

“Gegen 10:10 Uhr brach aus noch nicht geklärter Ursache ein Feuer im Haus aus. Das Feuer breitete sich über den gesamten Treppenhausbereich aus und griff auf den Dachboden über. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Trittau, Lütjensee, Großensee und Glinde übernahmen die Löscharbeiten”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Angaben zur Sachschadenshöhe können noch nicht gemacht werden.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg ist noch vor Ort. Der Brandort wurde beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Kultur

„Alle Zeit der Welt“: Neue Ausstellung in der Trittauer Wassermühle

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Trittau: „Alle Zeit der Welt“: Die Künstlerin Anneke Kleimann zeigt ab dem 18. Januar eine Landschaft aus skulpturalen Zeitkörpern in der Galerie der Wassermühle in Trittau.

Anneke Kleimann. Foto: Sparkassen-Kulturstiftung

Im Jahr 2020 orientieren sich die Ausstellungen und Veranstaltungen der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn am Jahresthema „Wissen & Forschen“. Es werden Ausstellungen gezeigt, die naturwissenschaftliche Fragestellungen untersuchen und/oder die anverwandten Themen künstlerisch recherchieren.

Unter dem neuen Jahresthema ist ab dem 18. Januar in der Galerie in der Wassermühle Trittau und dem benachbarten Atelierhaus die Ausstellung von Anneke Kleimann „Alle Zeit der Welt“ zu sehen. Die in Berlin lebende Künstlerin (*1988 in Oldenburg) setzt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit der Materialisierung von Ephemerem auseinander.

Wie dem Titel der Ausstellung „Alle Zeit der Welt“ zu entnehmen ist, bildet die Auseinandersetzung mit der Zeit einen großen Schwerpunkt in Anneke Kleimanns Arbeit.

„Zeit und Erinnerung fließen wie eine unsichtbare Strömung durch Kleimanns jüngste Arbeiten.“ So auch die freie Kuratorin und Autorin Jesi Khadivi in ihrem begleitenden Katalogtext. Für ihre oftmals raumgreifenden Skulpturengruppen setzt die Künstlerin eine Vielfalt an Techniken ein und verwendet verschiedene Materialien wie Holz, Kunststoff, Papier und Zucker.

In einer ihrer neusten Arbeiten, Sun‘s Drawing, lehnen fünfzig wellenähnlich geformte Acrylglasrohre an der Wand. Basierend auf Skizzen der Künstlerin vom Schattenwurf der Sonne zu unterschiedlichen Tageszeiten, erzeugt die Installation an den Wänden eine dynamische Zeichnung, choreografiert von den sich im Laufe des Tages verändernden Lichtverhältnissen. Kleimann konfrontiert wissenschaftliche Erkenntnisse über Zeit mit ihrer Wahrnehmung und schafft auf diese Weise Werke, die in ihrer eigenen Formensprache eine neue Erzählweise über diese Phänomene entwickeln. So knüpft die Künstlerin hervorragend an das Jahresthema 2020 der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn „Wissen & Forschen“ an.

Anneke Kleimann studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und an der École nationale supérieure des Beaux-Arts de Paris. Sie ist Teil der internationalen Künstlerinnengruppe SOLID.

Auch zu dieser Ausstellung werden die Stiftungen wieder ein umfangreiches Kunstvermittlungsprogramm anbieten.

Es finden Schulworkshops, das Stormarner Kinderatelier sowie ein Künstlerinnengespräch statt. Denn auch 2020 schreiben die Stiftungen der Sparkasse Holstein die Bildungsarbeit groß: kulturelle Bildung ist ein integraler Bestandteil der Stiftungsarbeit.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Gudberg Nerger Verlag. Am Samstag, den 18. Januar 2020 um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau von Landrat Dr. Henning Görtz, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Zur Einführung spricht Jesi Khadivi, freie Kuratorin und Autorin. Im Rahmen der Finissage der Ausstellung findet am Sonntag, den 8. März um 15 Uhr ein Künstlerinnengespräch statt, moderiert von Inga Müller, Kuratorin der Ausstellung.

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