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Norddeutschland

8.000 Euro "Kopfgeld": Polizei sucht mit Phantombild nach Angreifer auf Davidwache

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Polizei

Die Polizei Hamburg sucht diese Person in Verbindung auf den Angriff auf die Davidwache am 28. Dezember 2013

Flaschen und Steinfe flogen, Reizgas lag in der Luft, Polizisten wurden teils schwer verletzt. Jetzt fahndet die Hamburger Polizei mit einem Phantombild nach den Angreifern auf die Davidwache Ende Dezember.

Die Behörden wollen die Angreifer auf die Davidwache unbedingt fassen. Ermittelt wird unter anderem wegen versuchtem Totschlages. Für Hinweise hat die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg sogar eine Belohnung von 8.000 Euro ausgesetzt.

Das Phantombild zeigt einen der mutmaßlichen Täter, der bereits vor der Davidwache am 28. Dezember 2013 mit Zwischenrufen aufgefallen war. Später soll er auch eine Flasche auf Polizisten geworfen haben.

“Die abgebildete Person befand sich als Mitglied einer Gruppe von über 30 Personen zunächst auf der Fahrbahn der Davidstraße”, heißt es in dem Fahndungsaufruf der Polizei.

“Anschließend bewegte sich die Gruppe in Richtung Reeperbahn. Nach Eintreffen von Polizeibeamten vor dem Polizeikommissariat 15 (Davidwache) warfen die Personen Flaschen und andere Gegenstände in Richtung der Polizeibeamten.”

Diese Gewalttätigkeiten wurden von der abgebildeten Person durch Rufe wie “Scheiß Bullen”, “… auf die Fresse”, “Holt Euch noch mehr ab!” und “Habt Ihr noch nicht genug?” unterstützt.

Die bezeichnete Gruppe flüchtete danach über die Reeperbahn in Richtung der Hein-Hoyer-Straße, in der es bis zur Kreuzung der Seilerstraße zu weiteren Gewalttaten – unter anderem einem Flaschenwurf der abgebildeten Person – gegen Polizeibeamte kam.

Dort schleuderte auch ein bislang unbekannter Täter einen Stein aus kurzer Distanz in das Gesicht eines Polizisten und verletzte ihn dabei schwer, wobei der Täter eine tödliche Verletzung des Beamten zumindest billigend in Kauf nahm.

Zudem wurden zwei weitere Polizeibeamte durch einen Flaschenwurf und den Einsatz von Reizgas verletzt.

Die Generalstaatsanwaltschaft zahlt 8.000 Euro für Hinweise, die zur Aufklärung des versuchten Totschlags gegen den Polizeibeamten in der Hein-Hoyer-Straße führen.

Hinweise, die zur Identifizierung der auf dem Phantombild abgebildeten Person führen, nimmt jede Polizeidienststelle oder die Verbindungsstelle des Landeskriminalamtes unter Tel. 040 4286 56789 entgegen. Hinweise können auch schriftlich an die Staatsanwaltschaft Hamburg, Abteilung 71, Gorch-Fock-Wall 15, 20355 Hamburg, gegeben werden.

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Lübeck

Mann vergisst Brieftasche auf Autodach: Geldregen auf der B75

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Lübeck – Ein Mann hat seine Geldbörse auf dem Autodach vergessen. Das hatte Folgen: Der Inhalt verteilte sich auf der Bundesstraße in Lübeck-Kücknitz.

Foto: Stormarnlive.de

Einen nicht alltäglichen Einsatz hatten Beamte der Diensthundestaffel Lübeck am vergangenen Freitag (15.10.). Auf der Bundesstraße 75 im Bereich Kücknitz sammelten die Beamten 905 Euro in Scheinen von den Fahrbahnen und dem dortigen Mittelstreifen auf.

Bei der Polizeistation Kücknitz hatte am Vormittag ein städtischer Mitarbeiter eine Geldbörse als Fundsache abgegeben und gab gegenüber den Beamten an, dass er lose liegende Geldscheine im Bereich der 6-spurigen Bundesstraße 75, dem Fundort, gesehen habe.

Eine Funkstreife der Diensthundestaffel war direkt in der Nähe und die Beamten sammelten insgesamt Scheine im Wert von 905 Euro auf.

Die Beamten der Station Kücknitz konnten den Eigentümer der aufgefundenen Geldbörse ermitteln. Er konnte glaubhaft angeben, dass er gut 900 Euro im Portmonee hatte. Somit war die Zugehörigkeit der Geldscheine glaubhaft.

Offenbar hatte der 63-jährige Lübecker seine Geldbörse auf dem Fahrzeugdach vor Fahrtantritt abgelegt und dort vergessen.

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Norddeutschland

Zugunglück bei Sütel: Bahn zerteilt Fertighaus und entgleist

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Sütel – Am Freitagmorgen (01.10.21) kam zu einem Bahnbetriebsunfall am Bahnübergang Sütel, wobei ein Zug entgleiste.

Foto: Bundespolizei

Gegen 00:30 Uhr erhielt die Bundespolizei Kiel Kenntnis von einem Zusammenstoß zwischen einem Schwertransport und der in Richtung Puttgarden fahrenden Regionalbahn.

Daraufhin wurde die Strecke für den Zugverkehr gesperrt und Streifen der Bundespolizei aus Lübeck und Puttgarden fuhren unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten zum Unfallort.

Hier konnten die Beamten feststellen, dass ein Schwertransport, mit einem Mobilheim beladen, den beschrankten Bahnübergang Sütel passieren wollte.

Dabei setzte das Fahrzeug mit der Unterseite auf und musste die Fahrt unterbrechen.

Der betroffene LKW war das zweite Fahrzeug einer Kolonne von insgesamt drei Fahrzeugen, die alle sogenannte Mobilheime geladen hatten. Das erste Fahrzeug passierte hinter dem Begleitfahrzeug mühelos den Bahnübergang, während das Zweite auf dem Bahnübergang stecken blieb.

Noch bevor das Fahrzeug angehoben werden konnte, kam es zu dem Unfall. Hierbei entgleiste das Triebfahrzeug mit einer Achse. Aufgrund des starken Aufpralls wurde das Fahrzeug, die Ladung (Mobilheim) und die Regionalbahn stark beschädigt. Aus dem Zug und dem Sattelauflieger liefen Betriebsstoffe aus.

Die Trümmerteile erstreckten sich auf einer Strecke von ca. 80 Metern.

Neben der Landes- und Bundespolizei war die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen sowie eine Rettungswagenbesatzung im Einsatz. Insgesamt waren mehr als 30 Einsatzkräfte beteiligt.

Der einzige Fahrgast, die Lokführerin und der Fahrer des Schwertransportfahrzeuges erlitten einen Schock, blieben aber sonst unverletzt.

Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung hat die Unfallstelle durch zwei Sachverständige geprüft. Nach der Begutachtung wurde der Bereich des Unfallortes zur Beseitigung der Trümmerteile sowie der Bergung des LKW freigegeben.

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Polizei und Feuerwehr

Viehdiebe stehlen vier trächtige Kühe von einer Weide in Escheburg

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Escheburg – In der Nacht vom 26. auf den 27. September 2021 wurden von einer Weide im Speckenweg in Escheburg (Kreis Herzogtum-Lauenburg) vier Kühe entwendet.

Kug auf einer Weide (Symbolbild). Foto:Christoffer Borg Mattisson/Pixabay

Nach aktuellem Erkenntnisstand wurden drei trächtige Kühe sowie eine Kuh die gerade gekalbt hatte in der Zeit vom 26. September, 22 Uhr bis 27. September, 8.30 Uhr von der Weide entwendet.

Die Kühe sind braun/ weiß. Das kurz zuvor geborene Kalb wurde am Ort der Geburt durch die Täter zurückgelassen. Dieses lebt noch und muss jetzt von Hand aufgezogen werden. Die Zäune waren noch intakt.

Aufgrund der Spurenlage wurden die Tiere in einem Anhänger abtransportiert.

Die Polizei in Geesthacht hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich des Speckenweges in Escheburg beobachtet? Wer kann Angaben zum Verbleib der Tiere machen? Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer: 04152/ 8003-0 entgegen.

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