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Kultur

Übergabe der "Mühle" erfolgreich. Sven W. Pehla hat übernommen

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Stormarnlive

Verstehen sich: Ex-Betreiber Harry Struppek (l.), Kultkellner Ecki Arlitt und Neu-Betreiber Sven W. Pehla am Tresen der Kultkneipe

Die 110-jährige Ära der Familien Peemöller und Struppek als Betreiber der beliebten Kneipen-Gaststätte “Zur Mühle” ist nun auch ganz offiziell beendet. Doch zum Glück fand sich in Sven W. Pehla ein Nachfolger, der am 1. Februar zum ersten Mal die Türen der “Mühle” als neuer Chef öffnete. Die Geschichte der Gaststätte in der Fußgängerzone kann also weitergeschrieben werden.

Die Stimmung ist gut in der Mühle. Denn der Übergang von Harry und Ute Struppek zu Sven W. Pehla ging harmonisch und freundschaftlich vonstatten. Das war auch ein Faktor, der Harry Struppek sehr am Herzen lag. Er wollte seine Gaststätte nur an jemanden abgeben, der auch die Tradition erhält und nicht alles über den Haufen wirft, was in Jahrzehnten aufgebaut wurde.

Und so ist auch Kultkellner Ecki Arlitt in den ersten Tagen Pehlas an neuer Wirkungsstätte gleich wieder mit von der Partie. Auch die Stammtische, der Sparclub und weitere feste Termine sollen so im Kalender der Mühle erhalten bleiben, die besonders bei Sportlern sehr beliebt ist.

MuehlSL2014Das liegt auch daran, dass Harry Struppek ( einst Torschützenkönig in Schleswig-Holstein und Stürmerstar der 1964er Amateurmeistermannschaft des VfL OLdesloe ) seinem Verein immer die Treue gehalten hat und so die “Mühle” quasi  zum Vereinslokal des VfL machte.

Pehla – der selbst Schauspieler und kein Kicker ist – möchte nun auf keinen Fall die Sportler vertreiben und alles komplett anders machen. “Es geht so weiter, wie gewohnt. Da können alle beruhigt sein”, sagt er. Aber natürlich werde er eigene, neue Ideen einbringen, so wie er es schon im Old Esloe getan habe. “Ein kleines Kulturprogramm wird das Angebot hier erweitern”, verspricht Pehla.

So zum Beispiel mit dem beliebten Krimistammtisch, der schon bald an dieser Stelle fortgesetzt werden soll, nachdem er sich im “Old Esloe” etablierte und immer weiter gewachsen war. Und sicherlich wird man auch mal eine Neuauflage der “Quiznacht” in der Mühle erleben können.

So sollen neben den Stammgästen auch einige, neugierige neue Gäste für das beliebte Lokal in der Oldesloer Mühlenstraße gewonnen werden. Mit dem Auftakt waren alle Beteiligten sehr zufrieden. Denn gleich am ersten Tag war die “Hütte voll”.

Das “Old Esloe” hingegen hat offensichtlich nun tatsächlich für immer seine Türen geschlossen. Während dort eine lange Tradition endet, geht sie in der Mühle weiter.

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Kultur

“Tage wie dieser”: Theater Sandesneben holt verschobene Aufführungen nach

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Sandesneben – „Tage wie dieser“ ist der Titel des neuen Stückes von Klaus Mitschke, das am 30. Oktober 2020 im Lauenburger Hof in Sandesneben Premiere hat.

„Tage wie dieser Sandesneben 7“: v.l.: Susann Molter, Barbara Hergert, Jan Roetting und Anne Suer (vorn). Foto: Helga Köster

Geplant war die Aufführung bereits für den März dieses Jahres, doch es kam alles anders. Nun aber ist es wieder möglich, unter Einhaltung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen Theater zu spielen und das lassen sich die Sandesnebener Theaterleute nicht entgehen!

Über das Stück: Sarah hat es nicht leicht. Ihre Mutter erinnert sie seit Monaten ununterbrochen daran, dass sie schon viel zu lange Single ist und außerdem ihre biologische Uhr tickt. Dann ist da noch Sarahs beste Freundin Melissa, die demnächst ihr Studium abschließt und die zu Recherchezwecken bei einer Sexhotline arbeitet. Nicht einmal beim gemeinsamen Videoabend legt sie das Telefon beiseite. Und nun taucht auch noch der neue Nachbar auf, der sich versehentlich ausgesperrt und nebenbei beim Backen seine Wohnung in Brand gesteckt hat. Aber wer weiß, vielleicht entwickelt sich der Abend doch noch zu Sarahs Zufriedenheit?

Die Darstellerinnen und Darsteller vom Kleinen Theater Sandesneben proben derzeit auf Hochtouren. Sie freuen sich darauf, den heiteren Zweiakter „Tage wie dieser“ ab dem 30. Oktober 2020 an insgesamt acht Terminen im Lauenburger Hof Sandesneben aufzuführen – trotz Corona. Für die Zuschauer besteht während der Vorstellungen auf den Sitzplätzen keine Maskenpflicht.

Tage wie dieser“ ist an folgenden Terminen zu sehen: 30.10. (20 Uhr), 1.11. (20 Uhr), 2.11. (16 Uhr), 6.11. (20 Uhr), 8.11. (16 Uhr). Ausverkaufte Veranstaltungen nicht aufgeführt. Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro gibt es ausschließlich bei Anne Suer, Telefon 04534-8516. Keine Abendkasse.

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Kultur

Bargteheider Kino zerigt Berlinale-Film “Nackte Tiere”

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Bargteheide – Beim 1. Kurzfilmfestival 2020 im Kleinen Theater hat Melanie Waelde den Preis „Bestes Drehbuch“ gewonnen. Nun präsentiert das Kino im KTB am Sonnabend, 3. Oktober, um 19.30 Uhr ihren Kinofilm „Nackte Tiere“, der auf der Berlinale im Februar 2020 gezeigt wurde.

Und wieder wird dieser Kinoabend zu einem SPECIAL in Bargteheide, denn Melanie Waelde, die Autorin/Regisseurin ist zu Gast und wird zu den Hintergründen, insbesondere zum Anliegen ihres Langfilmdebüts erzählen.

In „Nackte Tiere“ bilden Katja, Sascha, Benni, Laila und Schöller eine Gruppe von jungen Menschen, die ratlos und rastlos durch die Welt stolpern. Dabei werden sie gezwungen, einen Schutzmechanismus zu installieren, um die Wechselwirkung zwischen „zusammen sein“ und „alleine sein“ steuern zu können.

Der Film spielt an einem Ort, wo Auto und Führerschein Freiheit bedeuten, wo der Schulabschluss bevorsteht und entschieden werden muss, ob man danach geht oder bleibt. Sie stehen an einer Schwelle. Sie leben in einer Phase wo sie anfällig sind, verloren zu gehen, wenn sie nicht wissen, was sie von der Welt wollen und was die Welt von ihnen will. Sie rennen ineinander hinein, voreinander weg. Sie küssen sich, sie schlagen sich. Sie lieben sich. Sie kreisen umeinander in einem Wechselspiel aus Abgrenzung, Gewalt, Liebe und Einsamkeit. Nähe und Schmerz sind eins.

Die fünf Jugendlichen im Film leben nach ihren eigenen Regeln, da sie sich in der deutschen Provinz auf der Suche nach Halt verloren fühlen. Aber nichts währt ewig.

Die ProtagonistInnen werden von DarstellerInnen gespielt, die trotz ihres jungen Alters bereits für diverse Kino- und Filmproduktionen vor der Kamera standen und für ihre Leistungen zahlreiche nationale und internationale Nachwuchs- und Förderpreise erhielten.

Unter anderem waren Sammy Scheuritzel (Sascha) in „Jeder stirbt für sich allein“, Paul Michael Stiehler (Schöller) im Tatort „Zeit der Frösche“ und Michelangeno Fortuzzi (Benni) in „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ in Hauptrollen zu sehen. Luna Schaller (Laila) gehört zum Hauptcast der Netflix-Serie „How to sell drugs online“ und Marie Tragousti (Katja) war die „Beste Hauptdarstellerin“ im pämierten Kurzfilm „Was wir wissen“. Alle fünf leben und studieren in Berlin.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Ferienleihfristen in der Stadtbibliothek

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Oldesloer Stadtbibliothek Foto: SL

Bad Oldesloe – Seit dem 24. September bis einschließlich 10. Oktober gelten für bestimmte Medien verlängerte Leihfristen:  CDs, DVDs, Konsolenspiele und Zeitschriften sind in diesem Zeitraum 21 Tage entleihbar.

Die Ferienleihfristen gelten auch für Verlängerungen, die in diesem Zeitraum vorgenommen werden. Vom 11. Oktober an gelten wieder die normalen Leihfristen. 

Die Stadtbibliothek ist während der Ferien wie folgt geöffnet: Montag und Dienstag von 10–13:30 und 15–18 Uhr, Donnerstag von 10–13:30 und 15-19 Uhr, Freitag von 10–16 Uhr und Samstag von 10–13 Uhr.

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