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Norddeutschland

Alveslohe: Großfeuer in einer Werkstatt

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Kreisfeuerverband Bad Segeberg/hfr

Es gab beim Feuer eine starke Rauchentwicklung

Am Samstag gegen 13:20 Uhr wurde den Feuerwehren Alveslohe, Kaltenkirchen und Ellerau ein Feuer in einer Garage gemeldet. Bei Ankunft der Freiwillgen Feuerwehr Alveslohe , in der Straße Im Rösch 6, war nicht nur eine starke Rauchentwicklung sondern auch Feuer aus den Seitenfenstern erkennbar.

Die Rettungsleitstelle in Norderstedt alarmierte die Freiwilligen Feuerwehren Alveslohe, Kaltenkirchen und Ellerau zu einem Großbrand in Alveslohe, Im Rösch 6. Das ersteintreffende Fahrzeug aus Alveslohe meldete eine sehr starke Rauchentwicklung und Flammen aus den Seitenfenstern einer ca. 150qm großen Werkstatt.

In dieser befanden sich nach Angaben des Besitzers mehrere Sauerstoff- und entzündliche Gasflaschen. Der Brand wurde im ersten Schritt durch die Seitenfenster bekämpft und ein weiterer Gastank hinter dem Gebäude gekühlt. Einsatzkräfte, die unter Atemschutz in die Werkstatt vorgedrungen waren, berichteten, dass sich dort Gasflaschen befinden, die am abpfeifenden Ventil bereits brennen.

FeuerAlveslohe2Sie kühlten die Flaschen und schafften sie sicher nach draußen. In der Garage befanden sich einige Motorräder, welche nicht von den Flammen verschont blieben. Aus einem Anbau neben dem Gebäude konnten ein Boot und ein Motorradanhänger erfolgreich gesichert werden.

Im Einsatz waren 93 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen. Gegen 14:30 war der Brand gelöscht.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden, die Kriminalpolizei ermittelt.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Mann schießt um sich – Projektil durchschlägt Kinderzimmerfenster

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Bereits am Sonntag, 5. Juli, meldeten laut Polizei Lübeck Anrufer zunächst, dass ein ihnen unbekannter Mann an ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Kutterweg in Lübeck Buntekuh geklingelt habe und sie durch den Türspion gesehen hätten, dass der Mann offen eine Schusswaffe bei sich trage.

“Wenig später wachte in der Nachbarschaft der Anrufer ein elfjähriger Junge in der Wohnung seiner Eltern in einem Mehrfamilienhaus davon auf, dass er draußen einen lauten Knall gehört hatte. Wenige Minuten später durchschlug dann ein Geschoss das Fenster seines Kinderzimmers. Das Projektil prallte an der Wand ab und landete auf dem Fußboden. Das Kind erlitt außer dem großen Schrecken glücklicherweise keine Verletzungen”, so Dr. Ulla Hingst von der Lübecker Staatsanwaltschaft.

Beamte der von den Eltern des Jungen umgehend verständigten Polizei fanden die mutmaßlich verwendete Waffe auf einer Grünfläche vor dem Haus auf.

Es handelt sich dabei um eine umgearbeitete Spielzeugwaffe, aus der halbautomatisch scharfe Munition verschossen werden kann.

In der Nähe trafen die Beamten sodann auch den Beschuldigten, einen 28 Jahre alten Lübecker, an und nahmen diesen vorläufig fest. Der Mann erklärte den Beamten gegenüber, er werde von Dämonen verfolgt.

Im Verlaufe des Sonntages wurde dann weiter festgestellt, dass zwei in der Nähe der tatbetroffenen Wohnung abgestellte Fahrzeuge Schusslöcher in der Seitenscheibe bzw. der Windschutzscheibe aufwiesen.

Der Beschuldigte bestritt geschossen zu haben, war aber damit einverstanden, nach den polizeilichen Maßnahmen auf einer psychiatrischen Station eines Lübecker Krankenhaus aufgenommen zu werden.

Nachdem eine von der Staatsanwaltschaft Lübeck beauftragte psychiatrische Sachverständigte zu der Einschätzung gelangt war, dass der Beschuldigte unter einer psychischen Erkrankung leidet und er krankheitsbedingt gefährlich für die Allgemeinheit ist, ordnete das Amtsgericht Lübeck am 7. Juli auf Antrag der Staatsanwaltschaft an, dass der Beschuldigte wegen des dringenden Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des unerlaubten Besitzes einer scharfen Schusswaffe einstweilen in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen ist. Er wurde daher in die Forensik nach Neustadt in Holstein verbracht.

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Lübeck

“Zu Verschenken”: Verletztes Kätzchen auf Parkplatz in Lübeck ausgesetzt!

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Lübeck – Was für ein trauriger Start ins Leben: Ein verletztes Katzenbaby ist in einem Käfig auf einem Parkplatz in Lübeck ausgesetzt worden. Auf dem Käfig war ein Zettel angebracht: „Zu verschenken.“

Fotos: Polizei

Am Donnerstag (02.07.) gegen 17:30 Uhr fand ein 16-jähriger Lübecker das verletzte schwarze Katzenbaby auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Korvettenstraße in Lübeck, das sich in einer grauen Transportbox befand und offensichtlich ausgesetzt wurde.

Der Jugendliche entschloss sich das Tier auf dem 2. Polizeirevier Lübeck abzugeben. Der junge Kater (schwarz mit weißen Abzeichen) befand sich in einem äußerst schlechten Zustand und ist dann ins Tierheim (Tierschutz Lübeck und Umgebung) gebracht worden.

Dort wurde das Katzenbaby sofort tierärztlich versorgt.

Die Mitarbeiter des Tierheims berichteten der Polizei, dass es erst circa acht Wochen alt ist, und hochgradig abgemagert war, Katzenschnupfen und mehrere Verletzungen inklusive Fliegenmadenbefall aufwies.

Wie lange sich das junge Katzenbaby in der Box befand ist nicht bekannt. Die Box hat ein hellgraues Ober- und ein dunkelgraues Unterteil.

Es wird hinsichtlich eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz ermittelt.

Die Polizei sucht Zeugen, die Personen dabei beobachtet haben wie die Transportbox im hinteren Bereich des Parkplatzes nahe des bewachsenen Begrenzungsstreifens zwischen dem ALDI Parkplatz und der Karavellenstraße abgestellt haben. Erkennt jemand dieses Katzenbaby oder die Transportbox? Sachdienliche Hinweise bitte ans 2. Polizeirevier Lübeck 0451-1310 oder per E-Mail ED.luebeck.2.PR@polizei.landsh.de

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Schleswig-Holstein

Elf Kilo Kokain übergeben: Spezialeinheiten nehmen Drogenhändler fest

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Kaltenkirchen – Nachdem in einem Industriegebiet elf Kilo Kokain ihren Besitzer wechselten, haben Spezialeinheiten von LKA und Zoll bei Kaltenkirchen zwei Drogenhändler festgenommen.

Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock.com

Zunächst erhielten die Strafverfolgungsbehörden Kenntnis von der bevorstehenden Übergabe einer großen Menge an Betäubungsmitteln.

Ein namentlich bekannter 41-jähriger ausländischer Staatsangehöriger begab sich hierzu aus seinem Heimatland mit einem Lkw auf die Fahrt nach Kaltenkirchen, wo ein 45-jähriger, ebenfalls polizeibekannter Lieferant ihm in einem Industriegebiet Drogen gegen Bargeld übergeben hat.

Bei dieser Übergabe wurden beide bereits von der Polizei beobachtet. Im Anschluss konnten beide Männer an unterschiedlichen Orten durch die eingebundenen Spezialkräfte der Polizei aus Hamburg und Schleswig-Holstein vorläufig festgenommen werden.

Im Führerhaus des Lastwagen wurden Pakete mit insgesamt rund elf Kilo Kokain aufgefunden und beschlagnahmt.

An der Wohnanschrift des Lieferanten konnten erhebliche Bargeldmengen im sechsstelligen Bereich beschlagnahmt werden.

Beide Männer wurden dem Polizeigewahrsam in Kiel zugeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel werden beide heute dem Amtsgericht Kiel mit dem Ziel des Erlasses von Haftbefehlen vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

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