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Bargteheide

Junger Bargteheider traf UN-Generalsekrtär Ban Ki Moon

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Stormarnlive

Patrick Rohde und 15 weitere junge Menschen trafen den Generalsekretär in Berlin

Von 2012 bis 2013 war der in Bargteheide aufgewachsene Patrick Rohde UN-Jugenddelegierter und hatte im Rahmen seiner Tätigkeit die Interessen der in Deutschland lebenden Jugendlichen vor den Vereinten Nationen in New York vertreten.Jetzt traf er den Generalsekretär der UNO
 

 
In Bargteheide war Patrick Rohde lange Zeit beim Pfadfinderstamm Geisterburg, später im Landesverband des Bund der Pfadfinderinnen und
Pfadfinder (BdP) und bei den Grünen aktiv.
 
In seiner Zeit als UN-Jugenddelegierter appelierte er an die Stadtvertreter*innen in Bargteheide einen größeren Fokus auf das Thema Jugendpolitik zu legen: “Jugend ist ein politisches Thema, das fast alle Bereiche des Lebens berührt. Leider denken wir dabei immer an die künftige Generation und vergessen zu oft das hier und jetzt.
 
Wir brauchen daher ein neues Verständnis von Jugendpolitik und müssen Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen! Politische Beschlüsse müssen aus Perspektive von Jugendlichen gedacht werden, nur so kann Politik wirklich nachhaltige, d.h. sozial, ökologisch und ökonomisch gerechte Lösungen finden.”
 
Am Donnerstag traf Patrick Rohde (25) in Berlin auf UN Generalsekretär Ban Ki Moon. Im Rahmen eines Gesprächs mit fünfzehn anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen,unterhielt sich Ban Ki Moon mit dem Bargteheider über das Thema Nachhaltigkeit. Der UN-Generalsekretär hatte 2012 die Stärkung der Jugend als eine von fünf Hauptzielen seiner zweiten Amtszeit erklärt.
 
Bei dem Treffen, dass in der Vertretung des Landes Hamburgs in Berlin stattfand, betonten die Jugendlichen vor allem die wechselseitige Wirkung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Themen. Auch Politik für Jugend spielte in dem Gespräch eine große Rolle: “Wir haben uns für feste jugendpolitische Strukturen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene und eine echte Partizipation von Jugendlichen auf Augenhöhe ausgesprochen, sagte Patrick Rohde im Anschluss an das Gespräch.
 
Auch Ban Ki-Moon untertütze diese Anliegen. “Jugendliche brauchen geschützte politische Freiräume genauso dringend, wie sie auch Jugend- und Vereinsräume benötigen. “
 
Für Jugendliche in Bargteheide und Umgebung, die sich vor Ort politisch engagieren wollen gibt es demnächst ein gutes Angebote. Am 11. und 12.04.14 bietet die Junge Volkshochschule den “YOLO-Demokratie-Workshop” an, der von der Studentin Luise Welker geleitet wird und Jugendlichen zeigen soll, wie sie mit und ohne Parteimitgliedschaft politisch aktiv sein können.
 

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Bargteheide

Nachwuchspolitiker Nils Bollenbach aus Bargteheide geht in Knast

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Nachwuchspolitiker Nils Bollenbach aus Bargteheide geht in Knast. Ganz freiwillig. Etwas ausgefressen hat der 21-Jährige nicht. „The Knast“ ist ein Kunstprojekt in in Berlin.

Nils Bollenbach geht in Knast. Foto: Privat

Nils Bollenbach hatte in den vergangenen Jahren eine steile Karriere Hingelegt. Mit 17 ist er bereits in den Ortsvorstand der Grünen Bargteheide gewählt worden, im Jahr darauf in den Kreisvorstand. 2019 wurde er zusätzlich in den Landesparteirat der Grünen Schleswig Holsteiner gewählt, kandidierte 2021 für den Bundestag und zuletzt für den Landtag.

„Es war eine super intensive Zeit. Ich habe sehr viel gelernt über mich, unsere Gesellschaft und das politische Zusammenleben“, sagt Bollenbach rückblickend auf die letzten Jahre. „Danken möchte ich vor allem den Mitgliedern im Orts- und Kreisverband die alle immer sehr herzlich zu mir wahren und mich auf meinem Weg unterstützt haben.“

Jetzt, wo die Politik für ihn erst mal ruht, setzt er dieses Interesse fort.

Im ehemaligen Frauengefängnis in Berlin Lichterfelde. Schon im Wahlkampf machte Bollenbach keinen Hehl darum, dass es in seinem Leben auch noch was anderes gibt als Politik – die Kunst.

„The Knast“ auf deutsch „der Knast“ heißt das neue Projekt, das von Künstler Lars Deike und dem prideART Berlin e.V. gestartet wurde. Das ehemalige Gefängnis diente bereits als Filmkulisse in Produktionen wie „Babylon Berlin“, nun dient es insgesamt 28 queeren Künstler*innen als Atelier und Ausstellungsfläche. Seit Anfang des Jahres ist auch Bollenbach Mitglied und bezieht seit Juni eine eigene Zelle, in der er sich überwiegend der Malerei und Akt Fotografie widmet. Auch neue Filmprojekte sind geplant.

„Ich bin unglaublich froh, Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft sein zu können. „The Knast“ bietet mir viele Möglichkeiten, mich als Künstler zu entfalten und weiterzuentwickeln“, so Bollenbach.

Dem Norden bleibt der 21-Jährige allerdings noch erhalten.

Anfang des Monats ist er nach Hamburg gezogen: „Berlin ist aufregend und ich bin gerne dort, da leben kann ich mir jedoch nicht vorstellen. Ich brauche meinen sicheren Anker und mein Herz schlägt nach wie vor für Bargteheide, nur braucht es im leben auch Veränderung um neue Prozesse zu starten.“

Auch der Politik will Bollenbach erhalten bleiben. Zwar legt er bis auf weiteres alle Ämter nieder, um sich auch auf seine berufliche Zukunft zu konzentrieren. Ab Oktober würde er gerne in Hamburg studieren. Jedoch fängt er bereits im nächsten Monat an, für den Hamburger Abgeordneten Dennis Paustian-Döscher zu arbeiten:

„Ich glaube, wenn man einmal drin war bleibt man politisch. Auch meine Kunst ist teilweise politisch und natürlich werde ich mich auch in Zukunft einmischen, wenn ich mit einer Sache unzufrieden bin. Ich freue mich meine Erfahrungen aus der Mitarbeiter Perspektive zu stärken und den Abgeordneten tatkräftig zu unterstützen.“

In jedem Fall steht fest, Bollenbach bleibt nicht tatenlos und wird auch in Zukunft von sich hören lassen.

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Bargteheide

Die DLRG in Bargteheide sucht kurzfristig einen neuen Bufdi

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Bundesfreiwilligendienst bei den Lebensrettern: Bei der DLRG Bargteheide ist kurzfristig eine Stelle freigeworden. Bewerbungen werden ab sofort angenommen.

Rettungsring (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

„Wir waren so glücklich, dass wir frühzeitig in diesem Jahr die Stelle besetzen konnten, um so schmerzlicher ist es, dass wir jetzt eine kurzfristige Absage aufgrund persönlicher Umstände erhalten haben“, so Martin Knaffel, Vorsitzender der Ortsgruppe.

Die Stelle ist zum 1. August oder spätestens zum 1. September dieses Jahres frei. „Wir bieten vielfältige Aufgabengebiete und geben viel Raum für die persönliche Gestaltung und Projektarbeit. Die Mitarbeit erfolgt hauptsächlich in der Schwimmausbildung, der Jugendarbeit, dem Kindergartenprojekt und im Wasserrettungsdienst, dazu kommt dann noch der persönliche Einsatz nach eigener Interessenslage.“, ergänzt Carsten Rüscher, stellv. Vorsitzender der Ortsgruppe.

Die DLRG Bargteheide hofft nun, dass die Stelle sehr schnell besetzt werden kann und freut sich auf die Kontaktaufnahme von interessierten jungen Menschen, die die kommenden 12 Monate die Ortsgruppe unterstützen möchte, über die Homepage unter www.bargteheide.dlrg.de/bfd oder telefonisch oder per Mail an einen der beiden Vorsitzenden.

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Bargteheide

Neue Babysitter in Bargteheide ausgebildet

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In den zurückliegenden Ferien startete im Kinderhaus Blauer Elefant Bargteheide erstmals wieder eine Ausbildung für Jugendliche, die gern Kinder betreuen möchten.

Foto: Kinderhaus Blauer Elefant

Nun stehen in Bargteheide neun neue und motivierte Babysitter*innen zur Verfügung.

Diese haben eine Ausbildung durchlaufen, in der sie die wesentlichen Dinge im Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern gelernt haben.

Jugendliche wurden von Hebammen ausgebildet

Dazu gehörte Basiswissen in der Säuglingspflege, das sie von einer erfahrenen Hebamme erlernen konnten, ein Erster-Hilfe-Kurs speziell für Kinder, die Grundlagen der Kleinkindpsychologie und ein Repertoire an Beschäftigungsmöglichkeiten mit Kindern.

Darüber hinaus hospitierten sie einen Tag in einer KiTa, welche die Jugendlichen freundlicherweise aufnahm.

Eltern, die eine Betreuung für ihre Kinder benötigen, egal, ob sie dies nur einmal oder regelmäßig wünschen, können sich an das Kinderhaus Blauer Elefant Bargteheide wenden, das die Babysitter*innen vermittelt. Es ist erreichbar von montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 04532 5170.

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