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Bargteheide

"Kleines Theater" lebt weiter – Caroline Dibbern tritt das Erbe ihrer Mutter an

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Stormarnlive

Caroline Dibbern

“Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben”, heißt es in Hermann Hesses Gedicht “Stufen”. Vor so einem Anfang steht in diesen Tagen Caroline Dibbern am Kleinen Theater in Bargteheide – auch wenn der Auslöser für diesen Anfang ein tragischer ist. Denn sie tritt in die Fußstapfen ihrer im vergangenen Jahr verstorbenen Mutter Kirsten Martensen. 

Man merkte Caroline Dibbern an, dass sie ein wenig aufgeregt war, als sie das erste Mal als künstlerische Leiterin des Kleinen Theaters vor die Presse trat. Verständlich – denn nun beginnt eine neue Phase in ihrem Leben. Und auch eine Phase in der Erfolgsgeschichte des Kleinen Theaters. 

Ihre Mutter hatte einen eigenen Stil die Theatergruppen und das gesamte Theater als Intendantin, Konzeptgeberin, Skriptautorin und  zentrale Persönlichkeit zu leiten. Es waren ihre Konzepte, ihr Elan und ihr Engagement, die das “Kleine Theater” überregional erfolgreich werden ließen. Ihre eigene Theaterschule war schnell sehr beliebt in der Region geworden. 

Daran hat sich auch durch ihren zu frühen Tod nichts geändert. “Unsere Theatergruppen sind weiterhin sehr beliebt. Wir haben sogar Warteliste bei den jüngsten Nachwuchstalenten”, bestätigte Geschäftsführerin Maren Kröger. Sie leitet die Geschäfte des KM Management zunächst alleine. “Der Pachtvertrag mit der Stadt läuft noch zwei Jahre. Dann schauen wir weiter”, sagte Kröger.

TeamTheater1Das eingespielte Team steht voll und ganz  hinter Caroline DibbernNeben Kröger gehört Angela Kroos zum engsten Kreativkreis rund um Dibbern. Die Mutter des mittlerweile international bekannten David Kross hilft, wo sie kann. Allgemein kann Caroline Dibbern auf ein großes, eingespieltes Team zählen. “Es sind ungefähr 25 Helfer plus unzählige Ehrenamtliche – Eltern, Unterstützer, die hinter der Bühne mitwirbeln”, so Kross.

“Lassen Sie uns erstmal anfangen und weitermachen”, sagte Kröger. Im Prinzip gehe alles so weiter, wie man es gewohnt sei: Weihnachts- und Sommermärchen und weitere kulturelle Veranstaltungen sind geplant. Nur dass Kirsten Martensen leider nicht mehr körperlich anwesend sei. Ihre Ideen und ihr Elan seien allerdings noch spürbar und lebten im Theater fort. Das Oldie Kabarett macht unter der Leitung von Renate de Costa weiter. “Kirsten hat auch früher schon , vielen Menschen hier Raum gelassen und viele Mitwirkende konnten sich einbringen”, so de Costa. 

 GElberVogel1Die Proben für das nächste Stück – “Der gelbe Vogel – laufen bereits auf Hochtouren. Zunächst sei Kirstens Tod ein unheimlich großer Schock gewesen. Doch schon bald hatte man das Gefühl entwickelt, gemeinsam in ihrem Sinn weitermachen zu wollen und zu können. “Jemand hat gesagt, dass Mama nur durch mehrere Personen ersetzt werden kann. Und so ist das auch. Wir gehen das jetzt zusammen an und wir schaffen das auch”, ist sich Dibbern sicher. “Mama jubelt jetzt natürlich”, sagt sie und kurz bricht ihr die Stimme weg. Es sind nachvollziehbar bewegende Momente im Leben der Schauspielerin und Casterin. 

Noch  lebt sie in Berlin und möchte erstmal pendeln. “Aber wer weiß, was kommt…”, sagt sie. Bereits die erste Probe mit ihren jungen Schauspielern haben “magische Momente” gehabt.  Und da ist er dann – der berühmte Zauber der jedem Anfang inne wohnt. 

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Bargteheide

Highspeed-Internet geht in Bargteheide in den fünften Bauabschnitt

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Symbolfoto: Stormarnlive.de

Bargteheide – Highspeed-Internet via Glasfaser mit der Standardleistung von 300 Mbit/s im Down- und im Upload wird künftig auch im Bauabschnitt 5, zwischen Lübecker Straße und Jersbeker Straße nutzbar sein.

Am kommenden Dienstag beginnt mit der Einwohnerinfoveranstaltung die Vertragsabschlussphase. Der Anschluss an das Gigabitnetz mit Glasfaser bis in das Haus ist für Kunden im Rahmen der Ersterschließung eines Gebietes kostenlos, wenn ein Auftrag für mindestens einen der Dienste Telefon, Fernsehen oder Internet gebucht wird.

Sofern die Mindestanschlussquote von 35 Prozent bis zum 31.1.2020 erreicht wird, ist der Baustart für Sommer 2020 vorgesehen.

Gebaut wird das Gigabitnetz mit bis zu 1.000 Mbit/s durch die Stadtwerke Bargteheide und dem Partner Vereinigte Stadtwerke Media GmbH (VS Media).

Informationen zu Leistungen und Preisen, zum Glasfaseranschluss, was bei der Hausinstallation zu beachten ist und was so ein Anschluss kostet werden auf den Infoveranstaltungen erläutert. An den Beratungsnachmittagen können Sie sich persönlich beraten lassen. Außerdem finden Sie Informationen auch unter www.vereinigte-stadtwerke.de/media.

Die Einwohnerinfoveranstaltungen finden statt am Dienstag, 20. August, und Mittwoch, 28. August, jeweils um 19.30 Uhr im Stadthaus, Am Markt 4 in Bargteheide. Beratungsnachmittage folgen am 3.9., 12.9., 19.9. und 24.9.2019 jeweils von 16 bis 18 Uhr im Ratssaal, Rathausstraße 24-26, Bargteheide.

Außerdem kommt das Infomobil zum verkaufsoffenen Sonntag am 15. September, die Mitarbeiter der Stadtwerke stehen von 13 bis 18 Uhr für alle Fragen zum Glasfasernetz zur Verfügung.

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Kultur

Bargteheider Natur- und Tierfotograf zeigt Arktis-Bilder im Stellwerk

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Bargteheide – Mit der Ausstellung „Faszination Licht und Leben in der Arktis“ von Jens Kähler präsentiert der Bargteheider Kunstkreis erstmals Arbeiten eines Bargteheider Natur- und Tierfotografen.

Eisbär in der Arktis. Foto: Jens Kähler

Was haben Walhaie mit Walrossen zu tun? Mantas mit Eisbären? Die Malediven mit der Arktis? Erstmal nicht viel. Im Falle von Jens Kähler allerdings schon. Denn das Tauchen auf den Malediven brachte ihm in jungen Jahren nicht nur viel Freude – sondern auch die Leidenschaft zur Fotografie. Als er in den 70er Jahren die faszinierende Unterwasserwelt im Indischen Ozean auf Dias festhielt, sollten diese eigentlich nur bleibenden Erinnerungen dienen. Aber es folgten unzählige Fotoserien, die eine wachsende Begeisterung Kählers für die Fotografie der Natur und Tierwelt widerspiegelten.

Im Laufe der Jahre sollte sich sein Fokus immer mehr über Wasser abspielen. Der Autodidakt beschäftigte sich ausführlich mit den Kranichen auf ihrem Zug von Nord nach Süd, fuhr nach Schweden, um sie bei der Balz und ihren Tänzen zu beobachten. Es folgten Reisen nach Polen und Bulgarien, wo Kähler Seeadler, Steinadler und Wölfe fotografierte.

Doch das Element Wasser ließ ihn nie los, sodass es ihn zu weiteren Aufnahmen in die Arktis und Antarktis zog.

Hier dokumentierte er auf beeindruckende Weise die einzigartige Welt von Walross und Eisbär sowie die fulminanten Lichter des Eises inmitten malerischer Eisberge. Kähler freut sich, eine Auswahl seiner schönsten Bilder im Stellwerk ausstellen zu dürfen.

Kunstkreis-Mitglied Lucia Schoop: „Wir sollten unbedingt auch einmal einem Bargteheider Natur- und Tierfotografen die Möglichkeit geben, seine Bilder in dem schönen Ambiente des Stellwerks zu zeigen“.

Die Vernissage ist am 30. August um 19 Uhr im Stellwerk Bargteheide.

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Bargteheide

Sozialdienstleister fusionieren: Tohus aus Bargteheide übernimmt Prosocial

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Bargteheide – Mit der Fusion am 13. August übernimmt die tohus gGmbH die Betreuungsangebote und die Mitarbeiter der prosocial gGmbH in Stormarn.

Beide Unternehmen sind gemeinnützig und gehören dem Unternehmensverbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf an. Während das Angebotsspektrum der tohus gGmbH auf den Schwerpunkten Wohnen, Arbeit, Beschäftigung und Inklusion für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Sucht und Doppeldiagnosen liegt, war das Augenmerk der prosocial gGmbH in der Vergangenheit auf Menschen mit Lernbehinderungen ausgerichtet.

Mit der Verschmelzung beider Unternehmen unter dem Dach der tohus gGmbH soll die fachliche Kompetenz jetzt gebündelt und erweitert werden.

Hintergrund ist die Tatsache, dass es aufgrund pränataler Diagnostik immer weniger Kinder mit angeborenen Lernbehinderungen gibt und in Einrichtungen der klassischen Behindertenhilfe deshalb mehr und mehr auch Menschen mit seelischen Erkrankungen aufgenommen werden.

Beide Therapiebereiche benötigen spezielle Fachleute und die sind bei tohus nun in einem Unternehmen zu finden. Vor zwei Jahren hat die Evangelische Stiftung Alsterdorf das Projekt „Inklusives Stormarn“ aufgelegt, um die Versorgung von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Eingliederungshilfe im Landkreis signifikant zu verbessern.

Mit neuen inklusiven Initiativen in Bad Oldesloe und Bargteheide wie der Teilnahme einer inklusiven Gruppe am Baltic Sea Circle gab es die ersten Anstöße dazu.

Foto: ToHus GmbH/hfr

Die Fusion von prosocial und tohus soll diesem Anliegen nun einen neuen Schub geben. Zu den von tohus übernommenen Angeboten gehören das Stationär betreute Wohnen in Bad Oldesloe und Bargteheide, das Ambulant betreute Wohnen in Bad Oldesloe und sechs WfbM-Arbeitsplätze für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Das prosocial-Angebot in Halstenbek im Landkreis Pinneberg übernimmt die Alsterdorf Assistenz Ost gGmbH, die ebenfalls zum Unternehmensverbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf gehört.

Schon vor einem Jahr haben die ersten Treffen zwischen den tohus- und den prosocial-Mitarbeitern stattgefunden, um einander kennenzulernen und sich auf die gemeinsame Arbeit einzustimmen.

Pastor Eckart Drews, Geschäftsführer der tohus gGmbH: „Wir haben die Fusion schon am 1. April dieses Jahres als Betriebsübergang vorbereitet. Alle Mitarbeiter von prosocial haben zugestimmt, sind seit diesem Zeitpunkt auch durch die Mitarbeitervertretung der tohus gGmbH vertreten und beschäftigen sich paritätisch mit einer Angleichung der Arbeitskultur beider Unternehmen. Auf der anderen Seite kann die tohus gGmbH Stormarner Bürgern mit der Fusion jetzt auch neue therapeutische Angebote machen.“

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