Folge uns!

Norddeutschland

Hamburg: "Gefahrengebiete" aufgehoben

Veröffentlicht

am

Stormarnlive

Gefahrengebiet

Es gab viele Diskussionen rund um die “Gefahrengebiete” in der Innenstadt. Hatten sie tatsächlich eine echte juristische Grundlage? Was waren eigentlich die wirklichen Probleme und Gefahrenquellen und löst man sie durch die Einrichtung einer solchen Zone oder befeuert man sie nur? Ist das vielleicht sogar von manchen Politikern gewollt? Waren manche Eskalationen kalkuliert? Jetzt kehrt etwas Ruhe in der Hansestadt ein – die umstrittenen und unbeliebten “Gefahrengebiete” sind aufgehoben worden. 

“Die Einrichtung des Gefahrengebietes verfolgte das Ziel, durch die erweiterten Kontrollbefugnisse für die Polizei, Straftaten von erheblicher Bedeutung in dem Gebiet zu verhindern, um die Bürgerinnen und Bürger und in diesem Fall auch die Polizeibeamten besser zu schützen”, erklärte heute nochmal die Hamburger Polizei den Sinn hinter diesen Aktionen. “Seit Einrichtung des Gefahrengebietes konnten in diesem Bereich durch gezielte Kontrollmaßnahmen der Polizei potenzielle Störer erkannt und dadurch die Ausübung schwerer Straftaten weitgehend unterbunden werden”, heißt es weiter

Von vielen Anwohnern aber auch unbeteiligten Passanten, waren diese Kontrollen und die gesamte dadurch entstandene Atmosphäre aber eher als übertriebener Eingriff in ihr Privatleben empfunden worden. Augenzeugen berichten von nervös wikrenden Polizisten, die überengiert zu Werke gingen und zum Beispiel sogar Klobürsten beschlagnahmten oder Handschuhe als “gefährlich” einstuften. 

Die Klobürste wurde zum Symbol gegen die Gefahrengebiete und dadurch manche Auseinandersetzung zur absurden Begegnung. Demonstranten mit Klobürsten stehen schwer gerüsteten Polizisten gegenüber. So macht sich der Staat lächerlich und die bemitleidenswerten Polizisten werden lächerlich gemacht. 

Mehrere Journalisten in überregionalen Zeitungen, fragten sich in den vergangenen Tagen, ob der Innensenator übereilt gehandelt hatte und somit Hamburg sogar ein Stück weit blamierte. Es wurde zeitweise im Ausland sogar vor Reisen nach Hamburg gewarnt – ein absurder Umstand, wenn man genau darüber nachdenkt. 

Nun heißt es, dass die positive Entwicklung ohne Krawalle in den Gefahrengebieten es erlaube diese auszulösen. “Damit sind die mit der Einrichtung der Gefahrengebiete verfolgten Ziele erfolgreich erfüllt worden”, klopft man sich allerdings noch ein wenig auf die Schultern. Und:  “Die Hamburger Polizei wird ihre Präsenzmaßnahmen in den ehemaligen Gefahrengebieten in angemessener Form fortsetzen.” Was nun die “angemessene Form” ist, wird sich zeigen. 

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hatte die Maßnahme bis zuletzt verteidigt.So sagte er der Süddeutschen Zeitung im Interview:  “Das Instrument hat sich bewährt und wird sich weiter bewähren.” Die Kontrollen hätten die Maßnahme bestätigt, so Scholz in der Zeitung weiter.

Doch auch die massive Kritik in der Öffentlichkeit und der Umstand, dass der zweite Angriff auf die Davidwache nicht so ablief – wenn es ihn in dieser Form überhaupt gab – wie zunächst von der Polizei dargestellt, dürften dazu beigetragen haben, dass die Gebiete aufgelöst wurden. 

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Kreis Segeberg

Streit um Fernseher eskaliert: Camper (44) niedergestochen

Veröffentlicht

am

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 3. August, ist es im Seeweg in Bornhöved zu einer Auseinandersetzung auf einem Campingplatz gekommen, bei der ein 44-Jähriger lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hat. Drei jungen Männer flohen vom Tatort, konnten aber zwischenzeitlich ermittelt werden.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach den bisherigen Erkenntnissen erschienen die drei jungen Männer im Alter von 23 Jahren um 0:15 Uhr bei dem 44-jährigen Campingplatzgast.

Nach einem zunächst verbalen Streit soll einer der 23-Jährigen den 44-Jährigen unvermittelt angegriffen und ihm mehrere Stichverletzungen zugefügt haben. Im Anschluss floh das Trio vom Campingplatz.

Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus nach Neumünster. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Die Fahndung nach den Flüchtigen während der Nacht verlief zunächst erfolglos.

Im Laufe des Tages stellten sich zwei der Beteiligten bei der Kriminalpolizei in Bad Segeberg, woraufhin es am Abend zur Festnahme des mutmaßlichen Haupttäters kam, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel am Donnerstagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt wurde.

Das Amtsgericht Neumünster erließ Haftbefehl, so dass sich der Festgenommene aktuell in einer Justizvollzugsanstalt befindet.

Der Tatverdacht gegen die beiden weiteren jungen Männer erhärtete sich nicht. Sie wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die drei Männer kommen aus Bornhöved und dem Umland.

Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die Männer den 44-Jährigen aufgrund eines vorangegangener Streits über den Kauf eines Fernsehers aufsuchten.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Bad Segeberg unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Totschlags dauern an.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Hohenfelde: Diebe schleichen sich ins Schlafzimmer und klauen Schmuck

Veröffentlicht

am

Während die Bewohner Fernsehen schauten, schlichen sich Diebe in das Haus in Hohenfelde und klauten Schmuck aus dem Schlafzimmer.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am 23. Juni 2022 kam es gegen 15 Uhr in Hohenfelde zu einem sogenannten Einschleichdiebstahl.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befand sich die Hausbewohnerin in ihrem Wohnzimmer und schaute Fernsehen. Sie entdeckte gegen 15 Uhr zwei männliche Personen im Vorgarten. Als einer der beiden die Dame bemerkte flüchteten die beiden Männer.

Im Anschluss stellten die Bewohner fest, dass Goldschmuck aus dem Schlafzimmer entwendet wurde.

Wahrscheinlich gelangten die Täter unbemerkt durch eine unverschlossene Nebeneingangstür in das Haus.

Die Männer wurden als ca. 40 Jahre alt, ungefähr 1,80m groß, kräftig und mit Glatze beschrieben. Zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat zum Tatzeitpunkt verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

Weiterlesen

Lübeck

21:13: Cougars gewinnen Spitzenspiel gegen die Dolphins

Veröffentlicht

am

Lübeck In einem engen und sehr umkämpften Spitzenspiel gegen die Paderborn Dolphins haben die Lübeck Cougars mit 21:13 deutlich gewonnen.

Timo Oppermann (Nr. 93, Luebeck Cougars) beim Spiel Lübeck Cougars gegen Paderborn Dolphins. Foto: John Garve

Die Cougars sind dabei deutlich besser in das Spiel gekommen. Eine gute Leistung der Defense konnte den ersten Drive der Dolphins direkt nach vier Versuchen beenden.

Im darauffolgenden ersten Drive der Cougars sorgte ein 40 Yards Pass von Quarterback Jadrian Clark auf Receiver Michael Kresowaty für die ersten Punkte. Nur 5 Minuten später konnten die Paderborn Dolphins nach einem 1 Yard Run von Running Back Chris Elliot ausgleichen.

Im zweiten Quarter waren es dann wieder die Lübeck Cougars, die nach einem tollen Pass von Clark auf Receiver Karl-Bruno Schröder erneut in Führung gehen konnten.

Nur 10 Sekunden vor der Halbzeit waren es dann wieder die Dolphins in Person von Quarterback Carlos Martin Nieto, der nach einem Lauf für den Anschluss sorgen konnte. Dank eines geblockten Fieldgoals ginge die Cougars aber mit einer 14:13 Führung in die Halbzeit.

Späte Punkte in der zweiten Hälfte

In der zweiten Halbzeit dauerte es lange, bis die Cougars erneut Punkten konnten. 5 Minuten vor Ende des Spiels war es dann Runningback Ashton Hear, der auf 21:13 erhöhen konnte.

Die Dolphins versuchten daraufhin noch einmal alles, doch unserer Defense gelang es, die Führung zu sichern. Ausschlaggebend hier vor allem die Interception von Suero Monterro, zwei Minuten vor Ende des Spiels.

Die Cougars gehen damit mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen in das nächste Auswärtsspiel gegen die Hildesheim Invaders am kommenden Samstag.

Weiterlesen