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Norddeutschland

Serientäter (39) in U-Haft: Das ist Bad Segebergs wohl kriminellster Bürger!

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg

Die Bad Segeberger Polizei nahm gestern einen Serientäter fest. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.

Wie viel kriminelle Energie kann ein einzelner Mensch haben? Der Mann, den die Bad Segeberger Polizei nun festnahm, hat unzählige Vorstrafen. Jetzt sitzt der Bad Segeberger (39) – im letzten Jahr erst aus dem Gefängnis entlassen – wieder in U-Haft. Unter anderem soll er Frauen mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt haben!

Erst im Juni 2013 wurde der 39-jährige Bad Segeberger aus der Haft entlassen. Jetzt sitzt er schon wieder in der Zelle. Er kann es einfach nicht lassen!

Seit Monaten ermittelte die Bad Segeberger Kriminalpolizei gegen den Mann. Der Vorwurf: Drogenverkauf an Minderjährige in 27 Fällen, diverse Bandendiebstähle, räuberische Diebstähle, Raub, Nötigung, versuchte gefährliche Körperverletzung zum Nachteil von Polizeibeamten, Hehlerei, Beleidigung und Bedrohung.

Dem Serientäter wird vorgeworfen, in Bad Segeberg Jugendliche teils mit Geschenken zur Begehung von Diebstählen angehalten zu haben. Die gestohlenen Waren setzte er um.

Er schreckte nicht davor zurück, auch Segeberger Geschäftsleute mit Androhung von Gewalt zum Ankauf der gestohlenen Ware zu zwingen. Doch das ist noch nicht alles!

Polizeisprecherin Sandra Mohr: “Es geht auch um den Vorwurf der schweren Körperverletzung zum Nachteil mehrerer Frauen, mit denen der ansteckend kranke Mann sexuelle Kontakte hatte.”

Planmäßig nahm die Polizei den 39-Jährigen am gestrigen Mittwochnachmittag mit einem größeren Kräfteaufgebot und unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen für die Beamten an seiner Wohnanschrift fest.

Nach der Vorführung vor einem Haftrichter brachten die Polizisten den Segeberger in die Justizvollzugsanstalt Neumünster. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Segeberg und der Staatsanwaltschaft Kiel dauern indes an.

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Schleswig-Holstein

Vier Cannabisplantagen: 60-Jähriger in U-Haft

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Norderstedt – Die Ermittlungsgruppe Rauschgift der Norderstedter Kriminalpolizei konnte am Mittwoch, den 11.September im Rahmen eines geplanten Zugriffs insgesamt vier Cannabisindoorplantagen in Norderstedt, Hamburg und Quickborn feststellen.

Verhaftung Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Gegen den Hauptverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen.

Nach monatelangen und intensiven Ermittlungen durchsuchten die Drogenfahnder insgesamt zehn Gebäude.

Im Fokus der Ermittler stand dabei hauptsächlich ein 60-jähriger Hamburger, der die vier Plantagen mutmaßlich betrieb. Aber auch andere Personen stehen in dem Verdacht, bei dem Betrieb geholfen zu haben. Diese Personen mussten sich ebenfalls polizeilichen Maßnahmen unterziehen.

In den Häusern, die zum Teil nur für den professionellen Betrieb von Cannabisindoorplantagen umgebaut wurden, konnten insgesamt über 800 Cannabispflanzen sowie mehrere Kilogramm geerntetes Blütenmaterial beschlagnahmt werden.

Doch auch ein fünfstelliger Bargeldbetrag, der mutmaßlich aus dem Verkauf der Drogen stammt und diverse Schreckschusswaffen fielen in die Hände der Fahnder.

Von drei vorläufig festgenommenen Personen, wurde der Hauptverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Amtsgericht Norderstedt vorgeführt, welches einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Er wurde einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die übrigen Verdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Alle Beteiligten haben mit Anklagen und möglicherweise mehrjährigen Haftstrafen zu rechnen. Die unerlaubte Herstellung von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge als Mitglied einer Bande, sowie unter der Mitführung von gefährlichen Gegenständen oder Waffen, wird mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter fünf Jahren geahndet.

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Lübeck

Paket mit “klebriger Substanz”: Sieben Postmitarbeiter ins Krankenhaus eingeliefert!

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Stockelsdorf/Lübeck – Ein bei der Post in Stockelsdorf eingegangenes Paket, aus dem eine klebrige Substanz ausgelaufen war, löste am Samstagmorgen einen Polizei- und Feuerwehreinsatz aus.

Zugestelltes Paket (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Ermittlungen ergaben, dass die aus einem beschädigten Paket ausgelaufene Substanz, das bereits am Freitag (13.09.2019) im Zustellstützpunkt Ahrensböker Straße eingetroffen war, bei sechs Personen Atemwegsbeschwerden hervorgerufen hatte. Die Personen wurden vorsorglich in benachbarte Krankenhäuser transportiert.

Bevor das Paket mit der fraglichen Substanz von der Feuerwehr in Stockelsdorf gesichert werden konnte, wurde es jedoch, offenbar als beschädigtes Frachtstück, in das Postverteilzentrum Lübeck in der Novgorodstraße weitergeleitet.

Die Feuerwehr Lübeck wurde durch die Feuerwehr in Stockelsdorf über diesen Sachverhalt informiert. Zwischenzeitlich ist ein Mitarbeiter im Postverteilzentrum in Lübeck ebenfalls in Kontakt mit dem Paket gekommen und musste zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren werden.

Die Halle des Postverteilzentrums in Lübeck, in der das Paket sich befand, wurde geräumt.

Zur weiteren Lageerkundung rückte der Gefahrgutzug der Berufsfeuerwehr Lübeck an. Die Einsatzleiter von Polizei und Feuerwehr trafen nach erfolgter Lagebeurteilung die Entscheidung, dass das betroffene Paket geöffnet wird, um eine Beprobung durchführen zu können.

Es stellte sich heraus, dass sich auf dem in Frage stehenden Trollie zwei Pakete befanden: in dem ersten war eine Lieferung Rotwein von einem Weinhandel, in dem zweiten waren zwei 10-Liter-Gebinde eines hochkonzentrierten Stalldesinfektionsmittels für Tiere, von denen eines beschädigt war. Die ermittelten Produkteigenschaften führten zu den beschriebenen Atemwegsreizungen der betroffenen Mitarbeiter.

Die Einsatzleiter der Einsatzkräfte Feuerwehr und Polizei konnten daher an dieser Stelle Entwarnung geben, der Dienstbetrieb in der Novgorodstraße wurde um 10.40 Uhr wieder aufgenommen.

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Polizei und Feuerwehr

Verdächtiges Paket: Großalarm bei der Post in Stockelsdorf

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Stockelsdorf– Ein bei der Post in Stockelsdorf (Kreis Ostholstein ) eingegangenes Paket, aus dem eine klebrige Substanz ausgelaufen sein soll, löste am Samstagmorgen, 14.9, einen Polizei- und Feuerwehreinsatz aus.

“Ermittlungen ergaben, dass die aus einem beschädigten Paket ausgelaufene Substanz, das bereits am Freitag (13.09.2019) im Zustellstützpunkt Ahrensböker Straße eingetroffen war, bei sechs Personen Atemwegsbeschwerden hervorgerufen hatte. Die Personen wurden vorsorglich in benachbarte Krankenhäuser transportiert”, so Polizeisprecher Dierk Dürbrook von der Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck.

Bevor das Paket mit der fraglichen Substanz von der Feuerwehr in Stockelsdorf gesichert werden konnte, wurde es jedoch, offenbar als beschädigtes Frachtstück, in das Postverteilzentrum Lübeck in der Novgorodstraße weitergeleitet.

Die Feuerwehr Lübeck wurde durch die Feuerwehr in Stockelsdorf über diesen Sachverhalt informiert. Zwischenzeitlich ist ein Mitarbeiter im Postverteilzentrum in Lübeck ebenfalls in Kontakt mit dem Paket gekommen und musste zur weiteren medizischen Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren werden.

Die Halle des Postverteilzentrums in Lübeck, in der das Paket sich befand, wurde geräumt. Zur weiteren Lageerkundung rückte der Gefahrgutzug der Berufsfeuerwehr Lübeck an. Die Einsatzleiter von Polizei und Feuerwehr trafen nach erfolgter Lagebeurteilung die Entscheidung, dass das betroffene Paket geöffnet wird, um eine Beprobung durchführen zu können.

Es stellte sich heraus, dass sich auf dem in Frage stehenden Trollie zwei Pakete befanden: in dem ersten war eine Lieferung Rotwein von einem Weinhandel, in dem zweiten waren zwei 10-Liter-Gebinde eines hochkonzentrierten Stalldesinfektionsmittels für Tiere, von denen eines beschädigt war. Die ermittelten Produkteigenschaften führten zu den beschriebenen Atemwegsreizungen der betroffenen Mitarbeiter.

Die Einsatzleiter der Einsatzkräfte Feuerwehr und Polizei konnten daher an dieser Stelle Entwarnung geben, der Dienstbetrieb in der Novgorodstraße wurde um 10.40 Uhr wieder aufgenommen.

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