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Norddeutschland

Eutin: Untalentierter Einbrecher schneidet sich an Fensterscheibe – Krankenhaus!

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg

Ein Jahrhundert-Bruch war das nicht: Während eines Einbruchs in ein Mobilfunk-Geschäft in Eutin verletzte sich ein Einbrecher (17) an der von ihm selbst eingeworfenen Fensterscheibe so schwer, dass er ins Krankenhaus musste.

Weil er eine stark blutende Verletzung an seiner Hand hatte, weckte er seine Mutter nachts gegen 2.30 Uhr mit der Bitte, ihn ins Krankenhaus zu fahren: Er sei hingefallen.

Doch die glaubte ihm kein Wort von seiner Lügengeschichte und fand im Zimmer ihres Sohnes mehrere Mobiltelefone – ebenfalls blutverschmiert!

Nachdem sie ihren Sohn ins Krankenhaus gefahren hatte, informierte sie die Polizei und übergab den Beamten das offensichtliche Diebesgut.

Wie die weiteren Ermittlungen ergaben, hatte der Heranwachsende offenbar mit einem Blumenkübel gegen 2 Uhr eine Scheibe eines Telefongeschäfts am Markt eingeworfen und war durch die entstandene Öffnung in den Verkaufsraum gelangt.

Dabei hatte er sich der untalentierte Einbrecher an der Fensterscheibe geschnitten. Diverse Blutspuren waren am Tatort zu finden. Er entwendete Handys im Wert von 2000 Euro und verursachte einen Sachschaden von etwa 250 Euro.

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Polizei und Feuerwehr

Wohnzimmer-Einrichtung in Wald entsorgt: Überführt dieses hässliche Gemälde einen Umweltsünder?

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Ahrensbök – In einem Waldstück der Gemeinde Ahrensbök (Kreis Ostholstein), in unmittelbarer Nähe der B432 in Richtung Bad Segeberg wurde vermutlich in dieser Woche Abfall abgelegt.

Foto: Polizei

Es handelte sich um diverses Mobiliar, um eine braune Couch sowie um ein auffälliges größeres Bild.

Foto: Polizei

Die Entsorgung muss nun über die zuständige Försterei erfolgen.

Wer Beobachtungen zu der illegalen Entsorgung gemacht hat oder Hinweise zu den Verursachern dieses Umweltdeliktes geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Ahrensbök (ahrensboek.PST@polizei.landsh.de) in Verbindung zu setzen oder sich unter 04525-7979910 zu melden.

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Politik und Gesellschaft

Arme Kinder und Jugendliche leiden besonders unter der Coronakrise

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Kiel/Lübeck – Kinder aus armen Familien sind besonders von der Coronskrise betroffen. Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein ist alarmiert.

Foto: Shutterstock.com (Symbolbild)

Schon vor der Pandemie lebte in Schleswig-Holstein jedes sechste Kind in Armut, in Städten wie Kiel oder Lübeck sogar jedes dritte. Mit der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten verschlechtert sich ihre Lage.

„Es geht hier um ganz grundlegende Probleme – So fällt für Kinder aus einkommensschwachen Familien das beitragsfreie Mittagessen in Kita und Schule weg. Die Familien erhalten aber keine zusätzlichen Mittel, um das auszugleichen“, sagt die Landesvorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes in Schleswig-Holstein, Irene Johns.

Erschwerend hinzu komme, dass auch Tafeln und andere Organisationen geschlossen haben und günstige Lebensmittel oft schnell vergriffen sind.

So geraten gering verdienende oder erwerbslose Eltern zunehmend in die belastende Situation, dass die Versorgung ihrer Kinder für sie noch schwieriger wird als bisher. „Das ist nicht hinnehmbar“, sagt Johns.

Um auf die ernstzunehmende Situation aufmerksam zu machen und kurzfristig Hilfe zu leisten, habe zum Beispiel der Kinderschutzbund Elmshorn unter Leitung seiner Vorsitzenden Elke-Maria Lutz spendenfinanzierte Einkaufsgutscheine an einkommensschwache Familien gegeben.

Dies sei ein wichtiges Signal, denn die Familien brauchen unbürokratische Unterstützung, aber es könne natürlich nur eine Übergangslösung sein, so Johns.

„Die Politik ist jetzt gefordert für diese Familien kurzfristige Hilfen bereit zu stellen. Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein fordert daher, ihnen als Ausgleich für das wegfallende kostenlose Mittagessen aus den freiwerdenden Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes einen unbürokratischen Zuschlag von 90 Euro pro Monat und Kind zu zahlen. Damit könnte den besonders betroffenen Familien, die Leistungen zur Existenzsicherung erhalten, geholfen werden“, führt die Landesvorsitzende aus. Das aktuelle Vorgehen des Bundesfamilienministeriums beziehe sich nur auf Eltern, deren Einkommen Corona bedingt auf ein niedriges Einkommensniveau sinke.

Sie könnten jetzt anders als üblich bereits mit dem Nachweis für einen Monat geringen Einkommens (bisher sechs Monate) einen Kinderzuschlag beantragen – den sogenannten Notfall-KiZ vom 1.April bis 30.September, berichtet Johns.

Darüber hinaus weise der DKSB SH auf die Gefahr hin, dass die ohnehin verringerten Bildungschancen von Kindern armer Familien angesichts von Schulschließung weiter sinken.

„Gute Lernvoraussetzungen sind leider nach wie vor oft abhängig vom Einkommen der Eltern. Jetzt wo der Ausgleich durch die Schule wegfällt, wird das ganz besonders deutlich”, sagt Johns. Digitale Lernmöglichkeiten seien nicht überall vorhanden. Internetzugang und aktuelle Computer Soft- und Hardware sind für viele gar nicht bezahlbar: “Auch da ist jetzt Unterstützung gefragt.”

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Schleswig-Holstein

Video: Ministerpräsident Daniel Günther über die aktuelle Coronalage

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Kiel – Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) über die Telefonkonferenz mit der Bundesregierung und über die aktuelle Lage und andauernde Maßnahmen.

Ministerpräsident Daniel Günther berichtet über die Ergebnisse der heutigen Telefonkonferenz mit Angela Merkel, über…

Gepostet von Schleswig-Holstein.de am Mittwoch, 1. April 2020
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