Folge uns!

Bad Oldesloe

Unsichtbare Gefahr: Autorin Stefanie Ross holt die Anti-Terror-Ermittler nach Bad Oldesloe

Veröffentlicht

am

Finn Fischer

Der neue Romantik-Thriller von Stefanie Ross ist die richtige Lektüre, um sich Zuhause gemütlich in den Ohrensessel zu setzen und in eine andere Welt einzutauchen.

Verfolgungsjagden, Navy-Seals und LKA, Verschwörungen, Chemiewaffen und – ja, Bad Oldesloe. So recht wollen die Geheimdienst-Thriller-Elemente des neuen Romans von Stefanie Ross nicht in die beschauliche Kleinstadtidylle passen – eigentlich.

Doch die Schriftstellerin hat das Experiment gewagt, die Handlung ihres neuen Buchs mit dem Titel “Zerberus – Unsichtbare Gefahr” – zumindest Streckenweise – in ihre Heimatstadt zu verlegen.

“Es gibt gleich zu Anfang eine Verfolgungsjagd durch Bad Oldesloe, unter anderem durch die Fußgängerzone. Das geht sehr spannend zu”, verspricht die Autorin. Auch sonst gäbe es viele Parallelen zur Kreisstadt. “Ein bisschen habe ich die Schauplätze abgewandelt. Aber die Stadt sollte schon zu erkennen bleiben.”

sl zerberus-buchViel Buch fürs Geld: Der Roman „Zerberus – Unsichtbare Gefahr“ hat 500 Seiten. Und viel Bad Oldesloe steckt auch noch drin.Ihr Romantik-Thriller, der seit kurzem erhältlich ist, spielt in Hamburg. In der Hansestadt ermitteln der Navy-Seal Mark Rawlins und sein LKA-Kollege Dirk Richter gegen einen überaus gefährlichen Gegner. Zuvor setzten Terroristen eine neuartige chemische Waffe gegen eine amerikanische Spezialeinheit ein. Die Spur führte schließlich in die Hansestadt. “Auf den Täter stoßen sie hinter den sauberen Glasfassaden Hamburgs.” So viel verrät Stefanie Ross.

“Zerberus” ist der Quasi-Nachfolger ihres Buches “Fatale Bilanz”, der ebenfalls in Hamburg spielte. Da der Roman in einem anderen Verlag erschienen ist, wurde die Handlung insoweit angepasst, als dass der Leser direkt einsteigen kann. Um die Handlung zu verstehen, ist es nicht unbedingt notwendig, “Fatale Bilanz” gelesen zu haben.

“Es gibt aber auch hier natürlich Querverweise zu meinen vorherigen Büchern. Das konnte ich mich nicht verkneifen”, erzählt Ross. So tauchen etwa einige Charaktere auf, die Ross-Fans schon aus anderen Büchern kennen.

Der Roman soll in erster Linie unterhalten – allerdings ohne den Bezug zur Realität zu verlieren. Präzise Schilderungen der Ermittlungsarbeit ist Stefanie Ross wichtig. Dass Mitglieder von US-Behörden auf deutschem Boden ermitteln, mag auf den ersten Blick wenig realistisch erscheinen. Aber das hat es schon gegeben. “Etwa nach dem ersten September haben LKA, FBI und die Navy-Seals eng zusammen gearbeitet. Vor allem in Hamburg”, so Stefanie Ross. Und nach den immer neuen Meldungen – sei es zur NSA-Affäre oder den Drohnen-Kriegen – scheint ohnehin alles möglich.

Auch das Szenario eines Giftgas-Anschlags scheint zumindest nicht undenkbar. “Ich finde es spannend, die Leute zu unterhalten. Das ist meine Motivation. Aber in jedem meiner Bücher ist auch eine Botschaft versteckt”, so die Oldesloerin.

Um möglichst viele Fakten realistisch zu verarbeiten, hat sie im Navy-Seal-Umfeld recherchiert, traf sich mit einem Ex-Kampfschwimmer und hat so jede Waffe, die in ihrem Buch vorkommt – von den chemikalischen natürlich abgesehen – selbst ausprobiert. “Meine Affinität zum amerikanischen Militär habe ich wohl dadurch, dass ich während eines Austauschs bei einer Offiziersfamilie in den USA gelebt habe.”

Das 500-Seiten-Buch “Zerberus – Unsichtbare Gefahr” ist ab sofort im Handel erhältlich.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Bad Oldesloe liefert Hilfsgüter für ukrainische Flüchtlinge nach Kolberg

Veröffentlicht

am

Bad Oldesle Millionen von Menschen sind aus der Ukraine vor dem Krieg geflohen. Auch in Bad Oldesloes polnischer Partnerstadt Kolberg sind mittlerweile viele Flüchtlinge angekommen. Deswegen plant die Stadt die Lieferung von Hilfsgütern.

Stadthaus am Oldesloer Marktplatz Archivfoto: SL

Die Stadt steht derzeit vor großen Herausforderungen um die Vielzahl an Geflüchteten aus der Ukraine zu versorgen.

“Die Einwohner von Kolberg haben ihre Herzen und Häuser geöffnet und ihre eigenen Hände zur Hilfe angeboten”, heißt es im Anschreiben aus Kolberg von der Stadtpräsidentin Anna Mieczkowska. Um die Kriegsflüchtlinge jedoch fortwährend versorgen zu können, werden viele Dinge benötigt, weshalb die polnische Partnerstadt sich an alle ihre Partnerstädte um Unterstützung gewendet hat.

Zu diesem Zweck hat die Kolberger Stadtverwaltung eine Liste mit konkret benötigten Gütern dem Anschreiben beigelegt. Dazu zählen insbesondere Hygieneartikel wie z. B. Windeln, Zahnbürsten und Zahnpasta, Desinfektionsmittel, medizinische Masken aber auch haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Konserven, Babynahrung, Kaffee, Tee sowie Schreibwaren für Kinder.

Bürgermeister Jörg Lembke hat umgehend der Partnerstadt die Hilfe aus Bad Oldesloe als Ausdruck der Solidarität in dieser schweren Zeit zugesagt und einen Spendenaufruf an die lokalen Unternehmen gestartet.

“Unsere Städtepartnerschaft ist geprägt von Freundschaft. Und Freunde stehen einander bei und unterstützen sich gegenseitig in schwierigen Zeiten. Mir ist bewusst, dass unsere Möglichkeiten zur Linderung der menschlichen Tragödien und des Schmerzes für die Menschen aus der Ukraine beschränkt sind. Daher lassen Sie uns gemeinsam in diesen schwierigen Zeiten füreinander da sein und den Menschen aus Kriegsgebieten, ob in Kolberg oder Bad Oldesloe, egal welcher Nationalität sie angehören, unsere Solidarität spüren”, so Jörg Lembke, Bürgermeister der Stadt Bad Oldesloe.

Die Welle der Hilfsbereitschaft seitens der Oldesloer Unternehmen im Rahmen dieser Hilfsaktion war überwältigend. Sie spendeten palettenweise benötigte Artikel und organisierten Transporte zur eingerichteten Sammelstation am Baubetriebshof.

„Ich freue mich, unseren Freunden in Polen bei dieser Kraftanstrengung die benötigte Unterstützung zu ermöglichen. Dafür danke ich allen Unternehmen für ihr beindruckendes Engagement, ohne das die Aktion nicht möglich gewesen wäre“, erklärt weiter Jörg Lembke stolz.

Auch die Bad Oldesloer Kommunalpolitik brachte ihre Solidarität mit der Partnerstadt Kolberg zum Ausdruck und stellte unverzüglich weitere finanzielle Mittel in Höhe von 4.000 Euro zur Verfügung.

Auch einzelne Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung stellten gesondert private finanzielle Mittel zur Verfügung. Mittlerweile kann ein ganzer Sattelzug mit Hilfsmitteln auf den Weg nach Kolberg gebracht werden. Den Transport stellt die Oldesloer Spedition Günter Börner Dienstleistungen OhG aus Bad Oldesloe.

Am 20. Mai um 12 Uhr wird der Sattelzug mit den Hilfsgütern beim Baubetriebshof verladen. Die Lieferung wird am 23. Mai in Kolberg durch die Stadtpräsidentin Anna Mieczkowska und die Oldesloer Bürgerworthalterin Hildegard Pontow empfangen.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

27-Jähriger am Oldesloer Bahnhof brutal zusammengeschlagen

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe Ein 27-Jähriger ist am Oldesloer Bahnhof von mehreren Personen angegriffen und schwer verletzt worden. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Oldesloer Bahnhof. Foto: Stormarnlive.de

Bereits am Montag (09.05.2022) ist es in der Johannes-Ströh-Straße, am Hintereingang des Bad Oldesloer Bahnhofes zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil eines 27-jährigen aus Bad Oldesloe gekommen.

Nach ersten Erkenntnissen ist der Oldesloer gegen 21.45 Uhr mit einer ihm unbekannten Personengruppe (fünf männliche Personen) in einen Streit geraten.

Der Geschädigte wurde dann aus dieser Gruppe heraus mehrfach geschlagen und getreten.

Er musste ärztlich versorgt werden und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der genaue Tatablauf ist nun Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe bittet Zeugen, die diese Tat beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 04531/501-0 zu melden.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Wahl in Bad Oldesloe: Jörg Lembke bleibt Bürgermeister

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe Kein Wechsel im Rathaus: Jörg Lembke hat die Bürgermeisterwahl in Bad Oldesloe deutlich gewonnen. Der Amtsinhaber erhielt 64,57 Prozent der Stimmen.

Bürgermeister Jörg Lembke (mitte) freut sich mit seiner Familie über den Ausgang der Wahl. Foto: Stormarnlive.de

„Ich hatte einen starken Gegner und da kann ich den Bürgern nur danken für das Vertrauen, dass sie mir entgegengebracht haben”, sagte Lembke zum Ausgang der Wahl.

Für seinen Herausforderer Tom Winter stimmten 35,43 Prozent der Oldesloer (3855 Stimmen). Trotz Niederlage ein solides Ergebnis. Der Lokalpolitiker wurde von den Grünen und Linken aufgestellt und von SPD und dem fraktionslosen Stadtverordneten Andreas Lehmann unterstützt.

Für einen Wechsel im Rathaus reichte das nicht. Hendrik Holtz (Die Linke): „Wir sind natürlich enttäuscht, dass unser großartiger Kandidat Tom Winter es nicht geschafft hat, die Mehrheit der Oldesloerinnen und Oldesloer für sich zu begeistern. Man muss an so einem Tag die Niederlage dann auch anerkennen.“

Trotz alledem wünscht Hendrik Holtz Bürgermeister Jörg Lembke ein gutes Gelingen für die nächsten sechs Jahre: „Wir werden seinen Weg als Bürgermeister kritisch begleiten.“

Hettwer gewinnt in Bargteheide: Kruse-Gobrecht nur 35 Prozent

Auch in Bargteheide wurde am Sonntag gewählt. Hier unterlag Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht gegen Herausforderin Gabriele Hettwer, die von einem breiten Parteienbündnis aus CDU, SPD, FDP und WfB aufgestellt wurde.

Hettwer kam auf 65,2 Prozent, Kruse-Gobrecht lediglich auf 34,8 Prozent. Für eine Amtsinhaberin ein ernüchterndes Ergebnis.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung