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Bad Oldesloe

Shantychor und Feuerwehrmusikzug: Der Tag der ungewöhnlichen Adventskonzerte

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Stormarnlive

Der Shantychor bei seinem Auftritt

In der Oldesloer Innenstadt entpuppte sich das Konzert des Shantychors als ein echter Adventshöhepunkt für viele Passanten und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr spielte spontan an ungewöhnlichen Orten. 

Der Auftritt des Oldesloer Shantychors im Advent ist längst eine Tradition in der Kreisstadt geworden. Vor der Gaststätte “Zur Mühle” –  dessen Betreiber, das Ehepaar Struppek, zum Jahresende aufhören – gaben die Shantys ihr Konzert. Lange Jahre hatten sie dies vor der “Alten Bierquelle” getan. Doch seitdem sie dort nicht mehr regelmäßig proben dürfen und ihre Treffen an einem anderen Ort abhalten, wollten sie dort auch nicht mehr auftreten. 

Ärgerlich für die Hindenburgstraße: Denn ihr Konzert sorgte mehrfach für einen richtigen Auflauf direkt am Mühlenplatz und in der Mühlenstraße. Während die einen beglückt schunkelten und ihren Punsch tranken, waren einige Passanten mit der Idee nicht so sehr einverstanden. Ihnen war das ungewöhnliche Weihnachtskonzert ein Dorn im Auge – “zu drängelig und unpassend”, urteilte eine Mecker-Minderheit. Die Oldesloer “Seebären” sangen diese Kritik einfach weg. Ihre gute Laune war ansteckend. 

AndrangAndrang beim Shantychorauftritt

Der Großteil der Vorbeikommenden lächelte entweder, klatschte kurz Beifall oder blieb stehen, um sich ein paar Lieder anzuhören. Eines steht fest: Die Shantys stahlen während ihrer Auftrittszeit dem kleinen Weihnachtsmarkt am Mühlrad ein wenig die Show. Etwas bedauernswert war  der Punschstandbetreiber vor C&A. Denn auch der Shantychor verkaufte eigenen Punsch und am Mühlrad gibt es ja einen weiteren Punschverkauf. 

So schnell kann es gehen. Wo vor kurzer Zeit noch die Angst bestand, dass es womöglich gar keinen Punschstand gibt, existierte  kurzzeitig nun fast ein Überangebot. Wie sehr Stände, der Weihnachtsmarkt und kleine Aktionen wie der Shantychorauftritt das Besucheraufkommen positiv beeinflussen, zeigte sich daran, wie trist Teile der Hindenburgstraße im Vergleich zu dem Bereich rund um den Mühlenplatz  plötzlich wirkte.In der Hindenburg- und Besttorstraße  kam weniger Weihnachtsflair auf und auch das Passantenaufkommen war deutlich geringer als in der Mühlenstraße. Es zeigt sich also: Publikumswirksame Aktionen werden durchaus wahrgenommen und “belohnt”. 

Die sehr aktiven Geschäfte wie Flip, die Weinwelt oder auch die Villa Fabelhaft im hinteren Bereich der Hindenburgstraße gaben sich in ihrem Bereich jede Mühe für weihnachtliche Stimmung zu sorgen. Es mangelte im Bereich des Marktplatzes aber ganz einfach an einem Publikumsmagneten ab dem frühen Nachmittag. Der vordere Teil der Hindernburgstraße wurde abgesehen von einem jungen Straßenmusiker im Prinzip gar nicht bespielt. 

“Denen, die heute da waren gut gefallen und Montag gibt’s noch mal Glühwein, Apfelpunsch und selbst gebackene Weihnachtsplätzchen. Es gibt zwar keine Buden aber die Kulisse ist doch auch sowieso schön”, so Petra Jenewein von Flip. 

 Auch wenn auf dem wenige hundert Meter entfernten Mühlradweihnachtsmarkt nun nicht gerade der Riesenandrang herrschte, waren dort zahlreiche, neugierige Passanten unterwegs. Ein echtes Manko des GOK-Marktes ist allerdings, dass er nicht komplett barrierefrei ist. Menschen mit Handicap – ob im Rollstuhl oder an Krücken – oder Familien mit Kinderwagen, können leider nicht richtig an ihm teilnehmen. Da sollte im nächsten Jahr nachgebessert werden.

Weihnachtskonzert2Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr bei Famila

Ortswechsel: Weitere besondere Weihnachtskonzerte gab derweil übrigens der Musikzug. Er tauchte spontan an unterschiedlichen Punkten in der Stadt auf und spielte ein paar Weihnachtslieder. So zum Beispiel im Supermarkt “Famila” – eine schöne Idee, die gut ankam und hier und da für feierliche Stimmung im Geschenkekaufstress sorgte. 

 

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Bad Oldesloe

Oldesloer Industriegleis: Sanierung könnte Stadt eine Million Euro kosten

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Bad Oldesloe – Eine Sanierung des alten Oldesloer Industriegleises im Gewerbegebiet bei Blumendorf ohne finanzielle Beteiligung der Stadt ist so gut wie vom Tisch: Die Stadtverwaltung wird im nächsten Wirtschafts- und Planungsausschuss eine Kostenschätzung vorstellen.

Ein Teil des Industriegleis am Sandkamp. Foto: Fischer

Demnach soll sich der Eigenanteil für die Stadt – sollte das Gleis tatsächlich reaktiviert werden – auf eine Million Euro belaufen.

Das liegt weit über dem bewilligten Budget von 50.000 Euro.

Die Stadt ist derzeit in Verhandlung mit der Eisenbahngesellschaft AKN, die das Gleis unter gewissen Voraussetzungen übernehmen würde. Nicht aber zu den Konditionen, die die Lokalpolitik ursprünglich beschlossen hat. Die aktuelle Kostenschätzung basiert auf einem Kontrollgang durch ein Ingenieurbüro und Vertreter der AKN. Dabei wurde festgestellt, dass 1200 Schwellen ausgetauscht werden müssten, damit wieder Züge auf der stillgelegten Strecke zwischen Gewerbegebiet und Oldesloer Bahnhof fahren können. Die Kosten dafür belaufen sich auf 950.000 Euro. Doch das ist noch nicht alles. In den nächsten Jahren müssen die restlichen 5000 Schwellen ausgetauscht werden. Bei einem Stückpreis von 300 Euro ergibt das zusätzliche 1,5 Millionen Euro.

In der Novembersitzung des Wirtschafts- und Planungsausschusses hatten politische Vertreter angeregt, die komplette Strecke zu sanieren. Das, so die Überlegung, könnte die Chance auf eine Erhöhung der Förderung aus Kiel und Berlin verbessern. Die Stadtverwaltung spekuliert jetzt auf eine Förderung auf Basis des Schienengüterfernverkehrsförderungsgesetzes (SGFFG) in Höhe von 1,2 Millionen Euro und eine weitere 150.000 Euro durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG-SH). Mit weiteren Zuschüssen von Kreis und Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft (WAS) kommt Bauamtsleiter Kurt Soeffing damit auf 1,45 Millionen Euro Fördermittel:

„Schriftliche Förderzusagen für die oben genannten Beträge liegen der Stadt jedoch nicht vor und müssten erst mit dem Fördergeber abgestimmt werden.“

Bei einer Antragstellung über eine Komplettsanierung könnten die Zuschüsse und Förderungen also höher sein, als im ursprünglichen Antragsverfahren. Soeffing: „Es verbleibt jedoch ein Restbetrag in Höhe von einer Million Euro.“ Der Wirdschafts- und Planungsausschuss wird am Montag, 2. Dezember, 19 Uhr, Stadthaus, Saal 2.09 über die mögliche Komplettsanierung beraten.

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Bad Oldesloe

Engagement für Mitschüler: Kreisschülervertretung stellt sich neu auf

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Foto: Häusgen/KJR/hfr

Bad Oldesloe – Am 25. November traf sich die Kreisschülervertretung zusammen mit zwei Mitarbeitern des Kreisjugendring Stormarn im Kreistagssitzungssaal, um wieder aktiv die Interessen der Schüle im Kreis Stormarn gegenüber der Politik zu vertreten uns, sich schulübergreifend auszutauschen und gemeinsame Aktionen zu organisieren.

Gemeinsam wurde ein neuer Kreisschülervertretungsvorstand inklusive neuem Kreisschülerprecher gewählt.

„Ich freue mich, dass es einen neugewählten Vorstand gibt, welcher die rechtliche Legitimierung der Kreisschülervertretung anstrebt“ so der bis dahin kommissarisch tätige Kreisschülersprecher und wiedergewähltes Vorstandsmitglied, Leon Graack (Anne Frank Schule Bargteheide).

Neuer Kreisschülersprecher ist Lucas-Constantin Mathies (Ida-Ehre-Schule, Bad Oldesloe)

Zur Erarbeitung der rechtlichen Legitimierung wurde ein erster Arbeitskreis innerhalb des Kreisschülerparlaments gegründet.

Ebenfalls erhielt die Satzung der Kreisschülervertretung eine überarbeitung und auch die nächsten Termine für das Kreisschülerparlament sind nun im Kalender des Jahres 2020 vorgemerkt. 

Die reaktivierte und neu aufgestellte Kreisschülervetretung freut sich nach eigener Aussage darauf, aktiv die Themen und Anliegen der Schüler/innen im Kreis Stormarn zu behandeln und zu vertreten. 

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Bad Oldesloe

In Reinfeld und Bad Oldesloe wird der Weihnachtsmann geweckt

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Reinfeld/Bad Oldesloe – In Reinfeld musste sich der Weihnachtsmann zehn Jahre lang selbst den Wecker stellen, bis der Handelsverein Reinfeld (HVR) die Tradition im verhangenen Jahr wieder aufleben ließ. Auch in diesem Jahr wird er wieder geweckt.

Veranstalten Weihnachtsmannwecken und Weihnachtsmarkt in Reinfeld Britta Lammert, Bürgermeister Heiko Gerstmann, Armin Adib-Moghaddam, Antje Fuhr und Martin Huss.

„Vor allem bei den Kindern ist das Weihnachtsmannwecken immer sehr beliebt gewesen“, sagt Martin Huss, der sowohl den außergewöhnlichen Weckdienst als auch den Reinfelder Weihnachtsmarkt in diesem Jahr geplant hat. „Letztes Mal lief das alles noch etwas chaotisch ab, aber aus den ‘Kinderkrankheiten’ haben wir gelernt“, sagt der Veranstalter. Unter anderem war der zeitliche Ablauf etwas durcheinander geraten. Diesmal soll alles nach einem festen Zeitplan ablaufen.

Am Freitag (29. November) können sich die Eltern mit ihren Kindern ab 18.30 Uhr am Rathausvorplatz einfinden. Nach einer Begrüßung soll der Weihnachtsmann dann pünktlich um 19 Uhr geweckt werden.

Der Reinfelder Weihnachtsmarkt vor dem alten Rathaus wird bereits drei Stunden vorher eröffnet. Ab 16 Uhr beginnen Gastronomen und Aussteller mit dem Verkauf. Laut Martin Huss soll es 25 Buden und Pagodenzelte geben. Unterstützt wird der Markt vom Handelsverein Reinfeld. HVR-Mitglied Armin Adib-Moghaddam hofft auf viele Besucher: „Es wäre schön, wenn ganz viele Reinfelder kommen und unser Engagement nicht als selbstverständlich ansehen.“ Denn der Weihnachtsmarkt lebe vor allem von den Menschen, die mitmachen.

Geöffnet hat der Reinfelder Weihnachtsmarkt (29.11. bis 1.12.) am Freitag und Sonnabend jeweils von 16 bis 21 Uhr, am Sonntag von 12 bis 18 Uhr.

Auch in Bad Oldesloe wird es in diesem Jahr wieder das traditionalle Weihnachtsmannwecken auf dem Marktplatz geben.

Weihnachtsmannwecken in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Wie in Reinfeld am 29. November, allerdings schon von 16.30 bis 18 Uhr. Wie es die Tradition will, wird sich auch die Freiwillige Feuerwehr daran beteiligen und Santa Claus nach dem Aufstehen mit der Drehleiter von einem der Balkone „retten“. Anschließend verteilt der dickbäuchige Wohltäter Süßigkeiten.

Für viele Familien gehört das Weihnachtsmannwecken bereits fest zur vorweihnachtlichen Planung. Die Stadtverwaltung rechnet in diesem Jahr mit 1000 Kindern.

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