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Norddeutschland

Heute wird es ungemütlich: Sturm Xaver wird noch schlimmer als Christian!

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Stormarnlive

Bereits bei Sturm Christian waren die Stormarner Feuerwehren im Dauereinsatz. Xaver soll noch schlimmer werden.

Alles was nicht niet- und nagelfest ist, sollte gut verstaut werden. In diesen Stunden kommt der Sturm – auch in Stormarn! Die Ausläufer von Tief Xaver sorgen in Schleswig-Holstein für Orkanböen von bis zu 140 Stundenkilometern. In Hamburg wird eine schwere Sturmflut erwartet.

Im ganzen Norden muss mit orkanartigen Böen und schweren Sturmböen gerechnet werden. Neben extremen Windverhältnissen soll es Regen und sogar Schnee geben!

bargteheide-baumSturm Christian: Zur Fotostrecke auf das Bild klicken!Dipl.-Met. Sabine Krüger vom Deutschen Wetterdienst: “Xaver hat nicht nur eine Menge Wind im Gepäck, sondern lenkt mit einer straffen, nördlichen Strömung zudem Polarluft zu uns, so dass die meist schauerartigen Niederschläge im Laufe des Freitags voraussichtlich bis in die Niederungen in Schnee übergehen.”

Bereits am heutigen Donnerstag dürfte die Feuerwehr auch im Kreis Stormarn im Dauereinsatz sein. Xaver soll noch heftiger wüten, als Sturm Christian Ende Oktober. Damals rückten die Stormarner Wehren zu 230 Einsätzen aus. Jetzt erstreckt sich der Zeitraum über zwei Tage.

Otto Heydasch vom Kreisfeuerwehrverband: “Wir warten ab, was passiert. Es gibt derzeit aber noch keine Anordnungen für eine Sitzbereitschaft. Die Feuerwehren sind aber dennoch auf alles vorbereitet.”

Bevölkerung sollte Vorkehrungen treffen

Der Feuerwehr-Sprecher appelliert an die Bevölkerung, gute Vorbereitungen zu treffen. Gegenstände wie Tannenbäume und Lichterketten sollten auf jeden Fall gut gesichert werden.

Weiter bittet Heydasch schon jetzt um das Verständnis der Arbeitgeber der freiwilligen Feuerwehrleute. Das habe allerdings in der Vergangenheit in Stormarn schon immer gut funktioniert.

Auch in den Nachbarkreisen bereiten sich die Einsatzkräfte auf das Sturmtief Xaver vor. In Anbetracht der aktuellen Wetterprognose für die zwei kommenden Tage bereitet sich die Polizeidirektion Bad Segeberg verstärkt auf das vorausgesagte Sturmtief vor. “Die personelle Stärke wird in allen Bereichen erhöht”, so Sandra Rüder von der Polizeidirektion Bad Segeberg.

Die Polizei weist nochmals darauf hin, den Notruf der Polizeileitstelle 110 wirklich nur in Notfällen und Gefahrenlagen zu wählen und alle anderen Anfragen zu einem späteren Zeitpunkt anzubringen. Während des Sturmtief Christian kam es immer wieder zu Verzögerungen in der Abarbeitung der Einsätze. Das hatte den Grund, dass akute Gefahrenlagen für Menschen oder Tiere natürlich Vorrang hatten.

Erfahrungen lassen vermuten, dass es zu diversen Verkehrsbeeinträchtigungen z.B. aufgrund von Ästen/Bäumen auf den Straßen, kommen wird.

Sandra Rüder: “Wer kann, sollte sein Fahrzeug sicher zu Hause stehen lassen und unnötige Fahrten vermeiden.”

In Hamburg stellen sich die Einsatzkräfte auf Hochwasser ein. Der Wind kommt von Nord-West. Das bedeutet Sturmflut-Gefahr. Diese Sturmflut könnte so heftig werden, wie die Jahrhundertflut 1962! Mit Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr ist zu rechnen.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Polizei rettet zwei Kleinkinder aus Hitze-Auto

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Lübeck – Am Donnerstag (3. Juni) mussten Beamte des 4. Polizeireviers Lübeck die Scheibe eines Pkw einschlagen, um zwei Kleinkinder aus dem Wagen zu befreien.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der Pkw stand in der Mittagszeit in praller Sonne und hatte sich plötzlich aufgrund eines technischen Defekts selbst verschlossen.

Gegen 13:30 Uhr wandten sich die besorgten Eltern zweier ein und zwei Jahre alten Kinder über Notruf an die Regionalleitstelle Lübeck und schilderten, dass sich ihr Pkw selbst verschlossen habe.

Die Kinder würden sich bei geschlossenen Fenstern im Wagen befinden. Der Zweitschlüssel sei nicht aufzufinden und in der prallen Sonne würde sich das Auto sehr schnell aufheizen.

Beamte des 4. Polizeirevier fuhren mit Blaulicht und Martinshorn in die Blanckstraße und entschieden vor Ort, dass man nicht auf einen bereits von den Eltern angeforderten Pannendienst warten könne.

Das Fahrzeug hatte sich schon so aufgeheizt, dass die Kinder schweißnasse Haare hatten.

Ein Beamter schlug eine Scheibe der Beifahrerseite ein und entfernte das Glas, so dass der Pkw geöffnet werden konnte. Die beiden kleinen Kinder waren zur Erleichterung aller Beteiligter wohlauf.

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Polizei und Feuerwehr

A24: Geisterfahrer kracht frontal in ein Auto: Zwei Menschen tot

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Talkau – Ein Mercedesfahrer (77) hat an der A24 zwischen Hornbek und Talkau (Kreis Herzogtum-Lauenburg) einen Rastplatz in die falsche Richtung verlassen und ist anschließend in einen Ford gekracht. Beide Insassen kamen ums Leben.

EInbahnstraße (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Der Verkehrsunfall ereignete sich am 30. Mai gegen 19.30 Uhr.

Nach bisherigem Erkenntnisstand fuhr ein 77- jähriger Mann aus Berlin mit einem Daimler-Benz vom Parkplatz Tramm verkehrt auf die Autobahn.

Er befuhr den linken Fahrstreifen in entgegengesetzter Richtung.

Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Ford zusammen. Bei dem Verkehrsunfall wurden der 77- jährige Berliner und die 58-jährige Beifahrerin aus dem Ford eingeklemmt.

Der 58- jährige Fahrer des Ford konnte durch die Polizeibeamten aus dem Fahrzeug geborgen werden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 58-jährige Hamburger noch an der Unfallstelle. Seine 58-jährige Beifahrerin aus Hamburg, wurde bei dem Verkehrsunfall tödlich verletzt.

Ein im Ford mitfahrender Hund blieb unverletzt und wurde in ein Tierheim gebracht.

Der 77- jährige Unfallverursacher musste aus dem Daimler befreit werden. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht werden.

Für die Unfallaufnahme musste die Fahrbahn für ungefähr dreieinhalb Stunden voll gesperrt werden.

Für die Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden, die Schadenshöhe wird auf 60.000 Euro geschätzt.

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Lübeck

Gammel-VW auf der A1 von Polizei stillgelegt

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Lübeck/Scharbeutz – Beamte des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers (PABR) Scharbeutz kontrollierten am Freitagnachmittag (14.05.) auf der Autobahn 1 einen VW Bora.

Rostiger Schweller Foto: Polizei

Die Bodengruppe und Fahrzeugschweller waren erheblich vom Rost betroffen, so dass eine erhebliche Gefahr bei Weiterfahrt bestand.

Die Beamten legten das Fahrzeug still. Eine Weiterfahrt wurde untersagt.

Gegen 14:00 Uhr fuhren die Beamten auf der A 1 in Richtung Hamburg. Im Bereich Bad Schwartau fiel ihnen ein VW Bora mit ausländischem Kennzeichen auf. Zunächst konnten sie sehen, dass die Rückleuchten kaum leuchten.

Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die Rückleuchten nachträglich mit dunklem Lack abgetönt waren. Dieses führte zu einer deutlich schlechten Signalwirkung. Die Fahrzeugschweller waren auf beiden Seiten über die gesamte Fahrzeuglänge korrosionsgeschwächt und teilweise war kein Metall mehr vorhanden.

Zudem hatte der Fahrer die Hohlräume mit Bauschaum ausgefüllt und der Fahrzeugform nachgeschnitten sowie in der passenden Fahrzeugfahre nachlackiert.

Die hinteren Bremsen waren ebenfalls zu bemängeln.

Dem 36-jährigen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt aufgrund dieser erheblichen Mängel untersagt und der Wagen bei einem Betriebssitz in der Nähe abgestellt. Der Fahrer erhielt eine Verwarnung und darf den VW Bora in diesem Zustand nicht mehr nutzen.

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