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Bad Oldesloe

Familienurlaub mit Tandem und Kind: In zwei Monaten von Lübeck bis in die Alpen

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hfr

Von Lübeck bis in die Alpen: Bettina und Holger Jung mit dem Tandem-Gespann und Tochter Anna-Lena.

Mit ihrem Tandem haben Bettina und Holger Jung bereits die halbe Welt bereist. Jetzt hat das Lübecker Paar ihren Zweisitzer um einen Baby-Anhänger ergänzt, denn Töchterchen Anna-Lena fährt mit. Zwei Monate Elternzeit verbrachte die Familie zu dritt mit einer Tandem-Tour bis in die Alpen. Am 5. Dezember berichten die Jungs in Bad Oldesloe in einem Vortrag über die Reise.

Chile, Argentinien, Uruguay, Vietnam, Malaysia, Peru, Australien, Kroatien, Griechenland, Madagaskar, Ägypten, Canada, USA und Polen. Die Liste der bereits bereisten Länder ist lang. Seit 22 Jahren sind Bettina und Holger Jung nun schon auf einem Tandem unterwegs, haben die halbe Welt gesehen.

Jetzt ist die Familie – und damit auch die Tandem-Reise-Crew – zu dritt. „Wir haben unsere Urlaube immer mit dem Fahrrad gemacht. So was ist immer kindgerecht. Man kann viel – und vor allem eine schöne Zeit mit seinem Kind verbringen“, findet Bettina Jung. Reisen mit dem Tandem war schon immer ihr Traum.

Der Wunsch ist vor 22 Jahren erstmals in Erfüllung gegangen und hat seitdem nichts von seinem Reiz verloren. Ihr damaliger Freund und heute Ehemann Holger Jung bastelte aus alten Fahrradteilen ein Tandem zusammen. Mittlerweile ist das Paar auf einen professionellen Zweisitzer umgestiegen – mit Anhängerkupplung für einen Kinderanhänger.

Mit Tochter Anna-Lena nehmen die Jungs von weiter entfernten Reisezielen vorerst Abstand und entschieden sich für eine Route durch Deutschland von Lübeck bis in die Alpen. Die Tour führte sie von ihrer Heimatstadt Lübeck erst nach Salzburg und dann entlang der Hohen Tauern bis nach Krimml.

“Lange Flugreisen und eine allzu fremde Umgebung wäre dann doch zu viel für die Kleine”, finden die Lübecker. “Kindgerechter kann man einen Familienurlaub eigentlich nicht gestalten. Wir können die ganze Zeit zusammen verbringen.”

Aber warum das alles mit einem Tandem? Eine praktische Erklärung dafür gäbe es eigentlich nicht. Mann kann weniger Gepäck mitnehmen, der Umgang ist komplizierter und es ist anstrengender.

Zwei Punkte machen für die begeisterten Zweiradfahrer alle Nachteile wett: “Man kommt immer gemeinsam am Ziel an und wo man mit dem Gefährt auftaucht, freuen sich die Menschen. Ein Tandem ist immer eine prima Grundlage für ein nettes Gespräch mit den Einheimischen.”

Am Donnerstag, 5. Dezember, um 19 Uhr berichten Bettina und Holger Jung in der Aula der Theodor-Mommsen-Schule (TMS), Hamburger Str. 42 über ihre Reise „Mit Baby und Tandem von Lübeck bis in die Alpen“. Der Eintritt kostet vier Euro (für ADFC-Mitglieder kostenlos).

“Wen einmal das Reisefieber gepackt hat, wird das nicht mehr los. Mit unseren Vorträgen wollen wir andere Menschen anstecken”, sagt Bettina Jung. “Reisen, ohne viele Koffer zu packen, das ist für viele Menschen etwas neues und besonderes.”

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Bad Oldesloe

Brand in Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe: Bewohnerin (83) von Feuerwehr gerettet

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Bad Oldesloe – Gestern, gegen 12:30 Uhr, ist in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit neun Wohneinheiten, in der Segeberger Straße in Bad Oldesloe, ein Feuer ausgebrochen.

Oldesloer Feuerwehr im Einsatz Archivfoto: SL

Die 83-jährige Wohnungsinhaberin wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte den Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindert werden.

Es entstand ein geringer Gebäudeschaden in noch unbekannter Höhe.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen.

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Bad Oldesloe

Coronavirus in Stormarn: Zwei weitere Todesfälle, Inzidenz bei knapp 90

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Bad Oldesloe – Erneut meldet der Kreis Stormarn zwei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Einer von ihnen war keine 40 Jahre alt.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wie das Kreis-Gesundheitsamt am Donnerstag mitteilt, sind zwei weitere Menschen gestorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei um einen Mann in der Altersgruppe 30 bis 40 und einen Mann zwischen 80 und 90 Jahren.

Damit sind insgesamt 105 Personen seit Beginn der Pandemie verstorben.

Innerhalb eines Tages meldet der Kreis Stormarn 41 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 3.734 (Stand: 14.1., 15:00 Uhr).

Davon gelten 3.157 Personen als genesen, 472 Personen sind aktuell infiziert.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 214 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 87,6 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

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Bad Oldesloe

Nachruf: Oldesloer Schützen trauern um Mitgründer des Jugend-Fördervereins

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Bad Oldesloe – Am 10. Januar 2021 verstarb nach schwerer Krankheit Wolfgang Twesten, Gründungsmitglied des Fördervereins der Jugendarbeit im Kreisschützenverband Stormarn im Alter von 79 Jahren.

Wolfgang Twesten ist im Alter von 79 Jahren verstorben

26 Jahre, mit zwei bis drei Jahren Unterbrechung, war Gründungsmitglied Wolfgang Twesten der Vorsitzende des Fördervereins der Jugendarbeit des Kreisschützenverbandes Stormarn v. 1912.e.V..

Der damalige stellvertretende Kreisjugendleiter Olaf Schippmann hatte sich 1991 Gedanken gemacht wie man das sportliche Schießen der Jugend im Kreis fördern könne. Seine Idee war, einen Förderverein für die Jugend zu gründen. Damit stieß er bei dem amtierenden Kreisjugendleiter Wolfgang Twesten und damaligen Kreisvorsitzenden K.-Günter Wasilewski auf offene Ohren.

Dieses wurde dann am 30. Januar 1992 auf der Gründungsversammlung des Fördervereins in die Tat umgesetzt. Zweck des Vereins war und ist es die Förderung der Jugendabreit.

Wie Anschaffungen von Sportgeräten und Zubehör, Förderung von Trainingsmaßnahmen, internationalem Austausch und vieles mehr. Mit stolz verkündete der damalige Kreisvorsitzende K.-Günter Wasilewski auf dem Kreisschützenschützentag am 7. März 1992 in Elmenhorst, dass die Gründung des Fördervereins einmalig in Schleswig-Holstein sei. Auf dem Kreisschützentag wurde dann einstimmig beschlossen, dass alle Vereine, Sparten und Gilden des Kreisschützenverbandes dem Förderverein beitreten. Und der Ahrensburger Schießstand wurde Leistungszentrum der Jugend, die Gilde, wie auch alle anderen Vereine und Gilden haben dem Förderverein ihre Schießstände für Trainingsmaßnahmen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Auf der Gründungsversammlung traten zehn Mitglieder dem Förderverein bei. Heute zählt der Förderverein 27 Mitglieder, würde aber gerne noch Mitglieder aufnehmen. Denn die Sportgeräte und Zubehör, die vor etlichen Jahren angeschafft wurde, sind mittlerweile aufgebraucht, und man möchte gerne die Ausrüstung und das Zubehör auf den neuesten Stand bringen.

Damals konnte der Vorstand des Fördervereins auch die Sparkasse Holstein mit ins Boot holen. Seitdem unterstützt die Sparkassen Stiftung Stormarn den Förderverein jährlich mit einem nicht unerheblichen Betrag.

Neben den vielen Trainingsmaßnahmen, wie allgemeine und spezielle Kondition, Aufbautraining und richtige Technik, unterstützt der Förderverein auch Fahrten zu nationalen und internationalen Schießsportwochen. Neben den jährlichen Schießsportwochen in ganz Schleswig-Holstein und in anderen Landesverbänden fuhr die Kreisjugend mit Trainern und Betreuern u.a. auch zum LG 3 Stellungs-Walther-Cup nach Frankfurt, zum Ems Dollart Turnier und auch nach Finnland.

Wolfgang Twesten lag die Jugend sehr am Herzen, daher hat er sich so für sie eingesetzt. Er hat, um die Jugend beim Training weiterzubringen, 1993 den B-Trainerschein absolviert. Bis zu seiner Krankheit vor zwei Jahren trainierte der langjährige Vorsitzende noch auf Schießständen im Kreis, um Jugendliche weiterzubringen. So trainierte er unter anderen über neun Jahre die Pölitzer Jungschützen. Auch viele andere Vereine im Kreis nutzten seine Hilfe. „Wenn ich sehe wie pflichtbewusst-, trainingsfleißig und zuverlässig die Jugendlichen sind, macht es immer wieder Spaß mit ihnen zu trainieren“, sagte Wolfgang Twesten immer wieder.

Auf der Mitgliederversammlung im Dezember 2018 stellte sich Wolfgang Twesten mit 77 Jahren nicht wieder zur Wahl. Ihm wurde von allen Anwesenden ein ganz großes Lob und Dank ausgesprochen.

Auch auf Initiative von Wolfgang Twesten wurde das Sesiani Jugendpokalschießen, was seit 1992 jährlich geschossen wird, eingeführt. Nach einem Gespräch mit dem Zeltwirt Adolf Sesiani überzeugte er Adolf und Rosi Sesiani, die Jugend im Kreisschützenverband zu unterstützen. Auch heute noch unterstützt der Zeltwirt Axel Sesiani die Jugend im Kreisschützenverband Stormarn jährlich mit 750 €.

„Der amtierende Vorsitzende Thomas Looft“ sagte, Wolfgang Twesten hat in Jahrzehnte langer ehrenamtlicher Tätigkeit für den Förderverein den Grundstein gelegt, und er habe mit seinem Team etwas Einmaliges aufgebaut.

Der Kreisschützenverband, und hier besonders die Jugend, haben ihm viel zu verdanken. Sein Engagement und seinen Erfahrungsschatz werden wir vermissen.

Die Schützen verneigen sich vor dem Verstorbenen: “Den Hinterbliebenen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus.”

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