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Kultur

Bargteheider Oldies kehren auf die Bühne zurück

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Kleines Theater/Erken-Schröder

Das Oldie Kabarett

Auch ohne seine kürzlich verstorbene Mentorin und Gründerin Kirsten Martensen macht das Oldie Kabaratt mit vollem Elan weiter. Das hatten die Seniorin bereits feierlich auf der Beerdigung der Bargteheider Theaterchefin versprochen. Jetzt kehrt das Oldie Kabarett mit einem Best of im Vorweihnachtsprogramm auf die Bühne zurück.

Das Bargteheider Oldie-Kabarett, 14 Oldies im Alter von 70 – 89 Jahren, darf in der Vorweihnachtszeit natürlich nicht fehlen. Auch in diesem Jahr tritt das tolle Kabarett mit einem vorweihnachtlichen Best – of auf die Bühne des Kleinen Theaters. Am Donnerstag, dem 12.12.2013 ab 19 Uhr beweisen die flotten Darsteller mit einem umfangreichen, weihnachtlich „angehauchten“ Programm, dass Alter nicht vor Frohsinn schützt!

Wenn um die 1200 Jahre Lebenserfahrung mit Heiterkeit, Frohsinn und zuweilen tiefgründigem Witz präsentiert werden, bleibt kein Auge trocken. „Wir sind Oldies – aber Goldies“ lautet das Motto des Bargteheider Senioren Kabaretts, das den ernsten Fragen des Älterwerdens mit Lachen begegnet. Selbstironisch, hintergründig, nachdenklich oder bissig nehmen sie das Alter, sich selbst und auch die Jüngeren auf die Schippe.

Dem gesellschaftlichen Ideal der ewigen Jugendlichkeit setzen die Oldies ein selbstbewusstes „Ich bin schön“ entgegen. Die Lacher auf Ihrer Seite sind garantiert, wenn sie feststellen, dass Großeltern nützlich sind, vor allem wenn kein Fernseher da ist. Schließlich sind sie „die einzigen Erwachsenen, die Zeit haben“ so wird aus einem Aufsatz einer Enkelin zitiert. Zum „alten Eisen“ zählen diese Oldies sich noch lange nicht. Schließlich schützt Lachen nachhaltig vor dem Verrosten.

Begonnen hat das Kabarett vor rund 24 Jahren, als Kirsten Martensen, die erst vor kurzem verstorbene Chefin des Kleinen Theaters in Bargteheide, gebeten wurde, mit Senioren zu arbeiten. Das Unternehmen wurde ein großer Erfolg. Als eine Video-Aufzeichnung einer der ersten Auftritte zufällig an das Schmidts-Theater gelangte, engagierte das Theater auf der Reeperbahn spontan die Oldies zu einer Fernsehaufzeichnung.

Auftritte in Frankreich, auf Mallorca und im deutschen Pavillon auf der Expo folgten und in der Sendung `Talk op Platt` wurden sie auch im NDR Fernsehen vorgestellt. Das Oldie Kabarett hat nach dem überraschenden Tod ihrer Gründerin Kirsten Martensen sofort erklärt: „Wir machen weiter, wie bisher!“

Im diesjährigen Weihnachtsprogramm im Kleinen Theater werden wieder einmal so wichtige Fragen geklärt wie „Wie kommt die Weihnachtsgans auf den Tisch?“, „Wird der Weihnachtsmann Opfer des deutschen Sparwillens?“ oder „Wie schenke ich richtig?“. Knecht Ruprecht verrät, was er so alles im Sack hat, das alte Ehepaar versöhnt sich unterm Weihnachtsbaum und noch so einige andere wichtige Dinge. Die wunderbare Oldie Gala sollte man nicht verpassen!

Der Eintritt am 12. Dezember kostet 15 Euro, ermäßigt: 13 Euro

Und noch mehr Neuigkeiten kommen aus den Reihen der Bargteheider Oldies:

Ab sofort gibt es wieder den schon legendären „Nacktkalender“ des Oldie-Kabaretts. Jetzt als Geburtstagskalender – also auf „immer und ewig“ nutzbar. Der attraktive, von Erken Schröder fotografierte Kalender kostet 15 Euro und kann im Kleinen Theater bestellt werden. Vor dort wird er auch gut verpackt an die Wunschadresse verschickt. Solange der Vorrat reicht.

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Bad Oldesloe

Vortrag über Realismus-Maler Harald Duve in Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe – Unter dem Titel „Kunst in Stormarn – ein kurzer Rückblick auf die letzten 150 Jahre“ stellt der ehemalige Kulturreferent des Kreises, Dr. Johannes Spallek, in den Jahrbüchern für den Kreis Stormarn Künstlerinnen und Künstler aus Stormarn vor, um aufzuzeigen, dass es in Stormarn ein interessantes Erbe der Bildenden Kunst gibt.

Harald Duwe: Ohne Titel (Stormarner Dorf), Foto: Johannes Spallek

“Durch meine gezielten Studien und gründlichen Recherchen konnte ich viel Neues entdecken”, sagt Spallek, “und bisher unbekannte oder kaum bekannte Kunstwerke erstmals beschreiben, wie z. B. das Leben und das künstlerische Werk von Karl Ballmer oder die Gemälde und zahlreichen „Kunst-am-Bau-Werke“ von Harald Duwe, die er in Stormarn realisierte.”

Der Heimatbund Stormarn (HBS) freut sich sehr, dass Johannes Spallek in einem ausführlichen Kunstvortrag neben diesen auch weitere bedeutende Stormarner Künstler besonders vorstellen wird.

„Bei meinen Studien geht es auch um die Frage nach dem Umgang mit dem kulturellen Erbe der Bildenden Kunst in Stomarn. Wo und wie kompetent wird sich um die Bildende Kunst, um Rezeption und den fachlichen Erhalt gesorgt?“ Eine hochaktuelle Frage! Wirdürfen sehr gespannt sein!

Der Vortrag findet im Kreisarchiv Sormarn, Bad Oldesloe, Mommsenstraße 14, statt und beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Begrenzte Teilnehmerzahl, es gilt die 3G-Regel.

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Bad Oldesloe

Fern von Aleppo: “Wie ich als Syrer in Deutschland lebe”

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Bad Oldesloe – Im Rahmen der Interkulturellen Woche liest Buchautor Faisal Hamdo am Sonntag, 10. Oktober 2021 um 17 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) Bad Oldesloe.

Foto: Claudia Höhne

Er spricht über seine Erlebnisse und Gefühle nach der Flucht aus dem syrischen Aleppo, vom Ankommen in einer neuen Heimat und von seiner Faszination für die deutsche Sprache und Kultur.

Hamburg ist seine neue Heimat. Seit sieben Jahren lebt und arbeitet Faisal Hamdo in der Hansestadt, nachdem ihm 2014, mit Anfang Zwanzig, die Flucht aus dem syrischen Aleppo gelungen war.

Mit großer Neugier und Offenheit taucht Faisal Hamdo seitdem in die Lebens- und Arbeitswelt in Deutschland ein.

In seinem Buch „Fern von Aleppo“ erzählt er von seiner Faszination für die deutsche Sprache, seinem Staunen über das innige Verhältnis der Deutschen zu ihren Haustieren oder über seine erste Begegnung mit dem Humor Loriots.

Manches bleibt ihm in Deutschland unverständlich, wie der Alkoholkonsum oder die mediale Präsenz von Sexualität. Sein Blick auf die deutsche Realität wird so zu einem Spiegel unserer Identität. Indem Hamdo die Erfahrungen hier mit seinem Leben in Syrien vergleicht, lernt der deutsche Leser zugleich den syrischen Alltag besser kennen. Voller Humor und berührender Lebensklugheit spricht er davon, wie das Leben sich anfühlt: mit einem Teil von Kopf und Herz in der umkämpften syrischen Heimat und einem anderen in der neuen Heimat Deutschland. 

Faisal Hamdo, 1989 in Aleppo geboren, arbeitete nach dem Studium der Physiotherapie mit behinderten Kindern sowie zwei Jahre ehrenamtlich in provisorischen Krankenhäusern seiner Heimatstadt.

Während des Arabischen Frühlings nahm er wie viele syrische Studenten an etlichen Demonstrationen gegen das Regime teil. 2014 flüchtete er aufgrund akuter Gefährdung über die Türkei nach Deutschland. Nach zahlreichen Sprachkursen und Berufsanpassungsqualifikationen arbeitete Hamdo zunächst in der Altenpflege und einer Physiotherapiepraxis. Im März 2016 wechselte der mittlerweile 27-Jährige an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und arbeitet seitdem auf der neurochirurgischen Intensivstation.

Tickets sind online, in der Stadtinfo im KuB sowie an der Abendkasse erhältlich. Für den Veranstaltungsbesuch ist der Nachweis über den vollständigen Impfschutz, über die Genesung oder ein aktueller negativer Coronatest erforderlich (3G-Regel).

Nähere Informationen sind auf www.kub-badoldesloe.de, in der Stadtinfo im KuB, per Telefon unter 04531 504-199 oder per Mail an stadtinfo@badoldesloe.de erhältlich.

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Kultur

Glinder Gutshauskonzerte: Der besondere Hörgenuss startet wieder

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Glinde – Im November beginnen wieder die Glinder Gutshauskonzerte an der Möllner Landstraße 53.

Dr. Marlies Lehmann, Jasmin Helfer, Denise Kunert Andrade (hinten von links) sowie Ian Mardon (sitzend) freuen sich auf die neuen Glinder Gutshauskonzerte. Foto Stadt Glinde

„Nachdem die Corona-Krise uns alle in Atem gehalten hat und im vergangenen Jahr keine der geplanten Konzerte stattfinden konnten, haben wir nun in diesem Jahr weitere Möglichkeiten geschaffen, um mehr Menschen mit unserer schönen Konzertreihe zu berühren. Deshalb werden alle Konzerte dieser Saison nicht nur eine begrenzte Anzahl an Zuhörern und Zuhörerinnen im Gutshaus zu verfolgen sein, sondern auch in einem Internet-Livestream übertragen“, erklärt der Künstlerische Leiter der Gutshaus-Konzerte Ian Mardon.

Los geht es am Freitag, 5. November, mit „Blütenträume“ von den „Hamburg Chamber Players“. Es erklingt Musik von Haydn, Dvořák und Hermann.

Am Freitag, 3. Dezember, folgt dann „Juventus Musica“ mit talentierten Nachwuchsmusikern. Während des Konzerts entstehen Bilder von Dr. Gesa Reher.

Am Freitag, 7. Januar 2022, ist dann Andrea Merlo aus Italien mit einem Klavierabend im Kaminzimmer des Glinder Guthauses zu Gast und entführt in die Welt Chopins.

Am Freitag, 11. Februar 2022, folgt dann „Die barocke Klangrede“ mit Brian Berryman (Kanada) auf der Traversflöte sowie Michael Fuerst (USA) auf dem Cembalo.

Zum Saisonabschluss kommt dann noch am Freitag, 4. März 2022, das „D.U.R. Streichquartett“. Das international besetzte Streich-Quartett spielt Werke von Beethoven, Ravel und Glass.

Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr. Drei Einführungen sowie der Empfang zum Saisonabschluss starten dann jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 17 Euro, das zweite Konzert kostet 12 Euro. Für alle fünf Konzerte der Konzertreihe, inklusive der Einführungen, kann ein Abo für 69 Euro (statt 80 Euro) gebucht werden. Der Zugang zum Internet-Livestream wird pro Konzertabend mit 10 Euro berechnet.

Weitere Informationen und Tickets gibt es beim Gemeinschaftszentrum Sönke-Nissen-Park Stiftung unter 040-710 00 415 oder per E-Mail an info@gutshaus-glinde.de.

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