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Norddeutschland

Bad Bramstedter Brandserie: Einsatzkräfte retten 250 Menschen aus brennendem Hotel!

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Arne Mundt

Einsatzkräfte retteten 250 Hotelgäste aus dem brennenden Gebäude.

Dramatische Nacht für die Gäste des Hotel „Gutsmann“ in Bad Bramstedt in der Nacht zu Sonntag: Gegen 2.50 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Bramstedt zu einem Feuer in das Hotel gerufen. Alle 250 Bewohner des Hotels mussten evakuiert werden.

Im Keller waren Mülltonnen in Brand geraten. Dicke Rauchschwaden stiegen an der Hausfassade empor.

Kreiswehrführer Rolf Gloyer: “Der Qualm breitete sich auch im Hotel auf Fluren aus. Wir mussten viele Gäste über Leitern retten.”

Rund 250 Gäste waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches in ihren Zimmern. Sie wurden in einer benachbarten Schönheitsklinik in untergebracht.

Zur Behandlung und Betreuung der über 200 Betroffenen Gäste, wurde für den Rettungsdienst des Kreises Segeberg Großalarm ausgelöst.

“Wir haben die Kollegen des Rettungsdienstes sowie die Schnell-Einsatz-Gruppen vor Ort. Zwei Gäste mussten mit Rauchgasinhalation ins Krankenhaus gebracht werden”, so Rettungsdienstleiter Nils Sahnwaldt. Auf dem Parkplatz der „Schönklinik“ wurden Zelte errichtet um evakuierte Gäste zu untersuchen.

Während der Behandlung der ersten evakuierten Gäste, wurde das gesamte Hotel von der Feuerwehr nach weiteren Gästen durchsucht.

Aufgrund der Verqualmung der Flure war der Rettungsweg für die Gäste abgeschnitten. Die Feuerwehr musste alle Bereiche unter Atemschutz prüfen.

Während die Feuerwehren rund um das Hotel im Einsatz sind, brennt es an zwei weiteren Stellen in der Stadt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte hatten unbekannte auf dem Vorplatz des Bauhofes einen Container in Brand gesetzt.

Außerdem wurden in der Innenstadt Tannenzweige und Grünzeug angesteckt. Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen aufgenommen und alle drei Brandorte beschlagnahmt.

Zahlreiche Brände in Bad Bramstedt: Das Werk eines Täters?

Mitbetrachtet werden bei den Ermittlungen alle Vorfälle der letzten Monate. Auch größere, noch ungeklärte Brände, die noch weiter zurück liegen, rücken in Anbetracht des Wochenendes erneut in den Fokus der Ermittler.

Besonders die Brände in einem Carportbrand (19. Oktober) und einem leerstehenden Einfamilienhaus (21. Oktober) werden auf mögliche Zusammenhänge überprüft. In allen Fällen schließt die Polizei Brandstiftung nicht aus.

Zeugen, die Hinweise auf mögliche Verursacher geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Bad Segeberg unter 04551-884-0.

Fotostrecke: Feuer in Bad Bramstedter Hotel

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Polizei und Feuerwehr

Hochwasser in Lübeck: Überschwemmung an der Obertrave

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Lübeck – Eine Sturmflut sorgte am Sonntag in Travemünde Lübeck für Hochwasser. An der Obertrave standen bereits am Vormittag mehrere Straßen unter Wasser, die Polizei musste Fahrzeuge abschleppen lassen.

Hochwasser in Lübeck (Symbolbild). Foto: Polizei

Offenbar hatten viele Menschen die Warnungen vor dem Hochwasser nicht wahrgenommen. Bereits am Sonnabend warnte die Feuerwehr drei Mal mit Lautsprecherdurchsagen.

In Travemünde stieg der Pegel am Vormittag auf 1,40 Meter über dem normalen Wasserstand, die Priwallfähre stellte den Betrieb zwischenzeitlich wegen starker Strömung ein.

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Schleswig-Holstein

Video: Ministerpräsident lobt Mitbürger – erste Erkenntnisse in der nächsten Woche

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Kiel – Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bedankt sich bei allen Mitbürgern und erklärt, dass man nächste Woche erste Bilanzen ziehen kann, ob die Maßnahmen die erhofften Effekte haben.

Der Ministerpräsident stellte an anderer Stelle bereits klar, dass Lockerungen der aktuellen Regelungen vor dem 19. April nicht zur Debatte stehen.

Am Wochenende trotz Frühlingssonne an die Regeln halten, in der kommenden Woche dann die aktuellen Zahlen auswerten und…

Gepostet von Schleswig-Holstein.de am Freitag, 27. März 2020
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Schleswig-Holstein

Stormarn: 18 weitere bestätigte Coronainfektionen in Stormarn an einem Tag – ingesamt jetzt 113

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Coronavirus Symbolfoto: Mintart/shutterstock

Bad Oldesloe – Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn ist stärker als in den Vortagen angestiegen. Während die Zahl gestern,27. März, noch bei 95 lag, beträgt sie jetzt 113 (Stand: 28.03., 15:00 Uhr)

Zwölf in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, die Anderen in häuslicher Quarantäne.

Zwei Personen konnten bislang als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

Insgesamt sind in Schleswig-Holstein mittlerweile über 900 Personen klinisch nachgewiesen mit dem Virus infiziert worden.

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