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25 Jahre Musik, Tanz und gute Parties: Die Geschichte einer Diskothek

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hfr

Ur-Dj Otto Wittes inmitten der umfangreichen Plattensammlung.

Mit dem “TAM-TAM” eröffnete in Bargteheide die erste Disco. Dann ein Schock: Das spätere “Atahualpa” brannte 1987 nieder. Ein Jahr später eröffnete dann das Cuzco. Am 24. November wird es 25 Jahre alt.

Fast ist es eine Ewigkeit her, dass die Brüder Robert und Wolfgang Assmy im Jahre 1978 im schönen Städtchen Bargteheide die erste Diskothek, das “TAM-TAM” aus der Taufe hoben. Nach einigen Namenswechseln – es hieß zwischendurch Discotrain – machte die Disco als „Atahualpa“ lange von sich Reden.

Es fanden Veranstaltungen statt, die weit über die Grenzen Bargteheides bekannt waren. Besucher kamen von weit her und die Live Acts waren meist restlos ausverkauft. Die damals eher ländliche Kneipen- und Discothekenlandschaft hatte zu diesem Zeitpunkt ihren Höhepunkt und Bargteheide war “right on top”.

Leider fiel das Atahualpa im Dezember 1987 einem verheerenden Brand zum Opfer. Ein herber Verlust, nicht nur für Bargteheide, sondern auch für dessen Jugend. Auch das Archiv an Langspielplatten – ein Vermögen wert – wurde Raub der Flammen.

Die Assmys waren zwar konstatiert aber nicht müde und bekanntlicher Weise kommt ja auch der Phönix aus der Asche. So wurde nach einem aufreibenden Umbau am 24. November 1988 das Cuzco endlich im Hammoorer Weg 26 in den Räumlichkeiten der ehemaligen Tischlerei Klischat eröffnet. Schlagartig hatte Bargteheide wieder seinen Anziehungspunkt, wo Veranstaltungen für Jung und Alt stattfanden.

ATA BrAND 03Fotostrecke: Die Geschichte einer Diskothek Schnell war das Cuzco für Generationen von Discobesuchern ein Magnet, und viele Jugendliche hatten hier Ihren ersten Schwips. Man tanzte wieder zu Ur-Dj Otto Wittes Musik, der für das Cuzco schon fast eine musikalische Stil-Ikone war.

Aber nicht nur das: Otto ist seit 1978 dabei und hat auch wesentlich zum Aufbau der Discotheken mit beigetragen. Und wer erinnert sich nicht an „Going to my Hometown“ von Rory Gallagher, was immer zum Abschluss einer langen Nacht gespielt wurde und wer tanzte nicht nach „Car-Wash“ oder „Could you be loved“ von Bob Marley und Rose Royce bis der Schweiß in Sturzbächen vor den Augen rann.

Auch für das Publikum unter 18 war immer etwas dabei und den Abiturienten Bargteheides bot man die Möglichkeit Ihre offiziellen Abi- Feiern anhand einer Party im Cuzco zu finanzieren. Der Biergarten war innerhalb der Woche immer ein Erlebnis, man spielte gute Musik und bot kleine saisonale Snacks an.

Wolfgang-AssmyWolfgang Assmy, TAM-TAM-Mitbegründer und Disco-Urgestein, starb im Jahre 2009.Dann 2009 –verstarb plötzlich und unerwartet Wolfgang Assmy, das Urgestein der norddeutschen Disco Szene, was wiederum zu einem einschneidenden Punkt für das Cuzco wurde.

Man schränkte sich zusehends ein, eine der treibenden Kräfte hinter den Türen war verschwunden. Schließlich schloss man die Disco und konzentrierte sich nur auf Verpachtung oder vermietete die Räumlichkeiten an verschiedene Betreiber. Bis zum Jahre 2011 war nicht viel los, aber das Cuzco ist nicht in Vergessenheit geraten: Schüler und Institutionen, ja sogar die “Grünen” in Bargteheide machten mobil und setzten sich für eine Neueröffnung ein.

So entschieden sich Martina und Robert Assmy zu einem Wiederaufleben der Disco. Nach eifriger Renovierung öffnete das Cuzco wieder seine Türen. “Fast ist es ein Neuanfang”, so Robert Assmy. “Wir müssen unsere Gäste erst wieder sensibel machen. Nach einer so langen Pause haben sich viele umorientiert.”

Aber Dank auch Robo Mix – Robert Neubauer – der die Abende für das “junge Volk” musikalisch untermalt, einigen anderen klasse DJs und nicht zuletzt DJ Otto, der die klassischen Ü-25 Abende moderiert, zog das Leben wieder in die musikalischen Hallen ein.

Inzwischen öffnet die Disco am Hammoorer Weg regelmäßig und die Besucherzahlen nehmen stetig zu. Nun wird das Cuzco 25 Jahre alt, was ein Grund für eine riesen Sause ist. Am Wochenende 29. und 30. November wird also gefeiert, bist die Tanzfläche glüht!

Das Cuzco, die DJs und Martina Assmy lädt alle ein, dieses Jubiläum mit zu feiern – es gibt besondere Aktionen, Very Special Guests, viel zu sehen und natürlich – auch zu hören. Am Freitag den 29.11. wird es für das junge Volk interessant und der 30.11. gehört den älteren. Und so soll es auch noch eine Weile bleiben…

Fotostrecke: Die Geschichte einer Diskothek

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2. Bargteheider Kulturpicknick mit “Wort für Wort”

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Foto: Jan Roßmanek/hfr

Bargteheide – Der Bargteheider Poetry Slam “Wort für Wort” ist nach der Corona-Pause zurück. Nach einem halben Jahr Pause erklimmen am 12. September wieder Poetinnen und Poeten die Bühne um mit ihren selbstgeschriebenen Texten gegeneinander anzutreten, diesmal zum ersten Mal unter freiem Himmel.

Der Dichterwettstreit feiert sein Comeback mit einem Open Air Slam auf der Kircheninsel. Alles unter Einhaltung der Hygieneauflagen und mit genügend Abstand.

Die Organisatoren Lennart Hamann und Hannes Maaß haben in Zusammenarbeit mit dem Bargteheider Pastor Jan Roßmanek, dem Kulturpicknick Bargteheide und der Kirchengemeinde wieder vier der besten SlammerInnen des Landes eingeladen, die sich nur an drei einfache Regeln halten müssen: Die Texte müssen selbst geschrieben sein, kommen ohne Hilfsmittel aus und dürfen ein Zeitlimit von 6 Minuten nicht überschreiten. Ansonsten ist alles erlaubt.

Kulturpicknick Foto: Jan Roßmanek/hfr

Ob witzig, ernst, albern oder traurig, ob Kurzgeschichte oder Gedicht. Am Ende entscheidet das Publikum wer den Sieg und die Trophäe davonträgt. Abwechslungsreich und unterhaltsam, spannend und idyllisch wird es am 12 September zugehen.

Der Eintritt ist frei, es heißt aber: Wer zuerst kommt mahlt zuerst, denn die Kircheninsel hat unter den einzuhaltenden Auflagen ein BesucherInnen Limit von 150 Personen. Stühle sind nicht vorgesehen, können aber für ältere Gäste, die nicht auf dem Boden sitzen können bereitgestellt werden.

Auch der gewohnte Getränkeverkauf wird nicht stattfinden. Es empfiehlt sich also, eine Picknick-Decke, Getränke und eure Liebsten einzupacken.

Da die Veranstaltungsbranche seit März einen kompletten Shutdown erlebt, bitten wir bei der Veranstaltung um Spenden für die Veranstalter und die Auftretenden.

Am Einlass werden die Kontaktdaten der Gäste abgefragt. Abseits der Plätze, auf den Toiletten, sowie am Einlass ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. “Bei Symptomen von Covid-19 bzw. bei einem kürzlichen Aufenthalt in einem der Risikogebiete bitten wir euch, Zuhause zu bleiben”, so die Veranstalter.

Einlass: 17 Uhr

Beginn: 18 Uhr

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Bad Oldesloe

“Bleib zuhause – Sause” – Livestream als “Tele-Party”

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Jelle Stoltenberg und Julian Kott vor dem Inihaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am 25. Juli kehrt Musik ins oder besser vor das Bad Oldesloer Inihaus zurück. Noch gibt es keine Livekonzerte mit Publikum doch ab 17:30 Uhr laden Julian Kott und Jelle Stoltenberg zur “Tele-Party”.

Seit Monaten gibt es quasi kein richtiges Kulturleben und keine Konzerte einer sonst so lebendigen lokalen und regionalen Musikszene mehr. Die beiden Initiatoren der “Tele-Party” wollen dem entgegenwirken.

Schon viele Wochen planen sie daher an einem besonderen Stream-Format, das am 25. Juli, vor dem Inihaus stattfindet. Anders als bei anderen Streams werden hier vor allem semiprofessionelle Musiker aus der Region zu sehen sein und die Genres sind breit gestreut.

So gibt es akustische Musik mit dem bekannten Oldesloer Trio “irgendwiehörbar” als Auftakt ab 17:30 Uhr.

Auch Jon McKillin sorgt für akustische Klänge. Dazu kommt Hip-Hop unter anderem mit Sambosen, „Shaggie Sween“ und Frank Walter P.

“Schlagerbernd” moderiert und tritt natürlich auch selbst auf. Für Stoltenberg und Kott ist es ihre Streamingpremiere. Sie hoffen auf viele Zuschauer. Die Vorbereitungen seien umfangreich gewesen und vor allem das Suchen nach der passenden Location schwieriger als zunächst gedacht. Doch nun hat man den perfekten Ort gefunden. Zusätzlich werden – quasi als lebendige Kulisse – Grafitti-Künstler zu sehen sein.

Während des Konzerts kann gespendet werden, um die Produktionskosten wieder einzufahren. Überschüsse werden an kulturelle Zwecke gespendet.

Das Konzert wird live auf Twitch übertragen (www.twitch.tv/inihaus) . Anschließend sollen die Auftritte auch bei Youtube verfügbar sein. Los geht es live am 25. Juli um 17.30 Uhr.

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Kreis Steinburg

Wacken-Festival kündigt Metal-Online-Festival “Wacken world wide” an

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Wacken – Auch das weltgrößte Heavy Metal Festival “Wacken” im gleichnamigen Ort in Schleswig-Holstein fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Wasser.

In den vergangenen Wochen hat sich das Wacken-Team daher ein neues Format überlegt: ein online-Metal-Festival.

Gemeinsam mit der Telekom als Partner möchte man dieses mit “innovativen Digitalbühnen” in die ganze Welt übertragen.

Eine entsprechende Homepage wurde gelauncht.

Versprochen werden exklusive, gestreamte Konzerte bekannter Metal-Combos. Diese sollen auf der Homepage aber auch auf der Website und in der App von MagentaMusik 360 und MagentaTV zwischen dem 29. Juli und 1. August zu erleben sein.

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