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Fußball

Verbandsliga: Tremsbüttel erkämpft ein 2:2

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Stormarnlive

Nach einer intensiven Partie wurden die Punkte geteilt

In einer umkämpften Partie gegen GW Siebenbäumen konnte sich der VfL Tremsbüttel immerhin einen Punkt sichern. Der Gast, der als Viertplatzierter angereist war, wurde an den Rand der Niederlage gebracht. 

Das Spiel begann auf Augenhöhe. Vorteile waren auf beiden Seiten nicht direkt auszumachen. Beide Mannschaften hätten in Führung gehen können. Doch entweder stand der Pfosten im Weg oder die Schlussmänner parierten erstklassig. Es kamen aber auch kaum Großchancen zustanden. Das Spiel war ein – zunächst noch fairer – Kampf um die Herrschaft im Mittelfeld. 

In der 26. Minute traf Omeed Sindi für die Gäste zum etwas glücklichen 0:1. Der Favorit schien sich durchzusetzen. Doch die Tremsbüttler zeigten sich unbeeindruckt. Quasi mit dem Pausenpfiff traf Jan Beyer per direktem Freitstoß ins Netz zum verdienten Ausgleich. 

Siebenbäumen ließ sich nach der Pause von der Heimelf fast überrennen. Das 2:1 durch Cedric Lühmann (53.) war die Konsequenz. Die Gäste wollten absolut nicht verlieren. Doch statt spielerische Klasse zu beweisen, die man von einem Vierplatzierten erwartet hätte, setzten die Spieler aus Siebenbäumen zum Großteil auf Härte. Viele Zweikämpfe waren nun am Rande des Erlaubten. Nicklichkeiten prägten das Bild. Der junge Schiedsrichter Florian Toschka erschien ein wenig überfordert. 

Im Gegensatz zum Beginn der Saison hielt der VfL nun aber auch kämpferisch dagegen. Unanangenehm fielen Teile der Gästebank und -fans auf. Wenn die eigene Mannschaft sich hautpsächlich auf Kampf konzentriert und am Rande von Platzverweisen agiert, sollte man vielleicht das ständige Fordern von Karten gegen den Gegner einfach lassen. Es ist immer wieder seltsam hören zu müssen, wie eingeschränkt die Wahrnehmung mancher Fans wird, wenn es für ihre Mannschaft nicht läuft. 

TremsgegeSBTremsbüttel schienen sich auf das Spiel einstellen zu können. Doch kurz vor Schluss war es erneut Ommeed Sindi, der sich mit einer tollen Einzelleistung durch die Abwehr schummelte und in der 86. doch noch den Ausgleich erzielte. Kurz darauf sah auch noch Trittaus Tim Martens (90+1) eine ungerechtfertige Gelb/Rote Karte, die aber keinen Einfluss mehr auf den Spielausgang hatte. Denn kurz darauf war Schluss. 

“Also, dass das der Viertplatzierte gewesen sein soll – ich zumindest habe keinen Unterschied gesehen”, analysierte Tremsbüttels Coach Marco Schier nach dem Abpfiff. Ein Punkt sei okay, aber natürlich sei es schade, dass man so kurz vor Schluss “so ein dummes, sinnloses Gegentor fängt, das so gar nicht fallen darf”, sagte er. Von Siebenbäumen habe er eigentlich mehr erwartet. Das sahen auch manche der Tremsbüttler Spieler so. Sie sagten, dass sie etwas verwundert über die überharte Gangart der Gäste gewesen seien. 

 

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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