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Fußball

Verbandsliga: VfL Oldesloe im Aufwind

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Stormarnlive

Jubel nach Marcel Noeskes Traumtor zum 2:0

Es war ein wichtiges Spiel für den VfL Oldesloe. Wohin würde die Reise gehen? Raus aus der Abstiegszone mit der aufsteigenden Form der letzten Wochen oder mit einer Niederlage zurück in die Krise? Mit dem Büchen-Siebeneichener SV kam ein direkter Konkurrent im Abstiesgkampf ins Travestadion.

Das Spiel begann eher zerfahren und mit einigen kleinen Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber ohne große Torchancen. Die VfL Hintermannschaft war erneut umgestellt worden. Aber das war kaum zu bemerken. Kunze und Bojarinow machten ihren ungewohnten Job in der Innenverteidigung sehr gut. “Es ist die jüngste Mannschaft, die ich je aufgestellt habe”, sagte VfL Trainer Sven Buntfuß. Das Oldesloer Angriffsspiel war gefällig, aber zunächst noch ungefährlich. “Ich glaube das manche Spieler am Anfang noch etwas nervös waren”, so Buntfuß.

ODSL

Vfl Oldesloe gegen Büchen Siebeneichener SV

Nikita Bojarinow überzeugte in der Defensive Das Mittelfeld wurde von beiden Teams stets schnell überbrückt, wobei der Oldesloer Spielaufbau mehr nach einem Konzept aussah. Oft fehlte nur der letzte Pass, um eine gefährliche Situation zu kreiren. Doch während früher nach misslungenen Angriffen schnell genervt abgewunken wurde, versuchte es der VfL nun immer wieder unermüdlich.

Ein kurzer Vergleich sei für die Anschaulichkeit erlaubt: Ich hatte mal einen Bekannten der baggerte in der Disco fast jede Frau an. Er holte sich Absagen und eine blutige Nase, aber er probierte es immer wieder. Er gab einfach nicht auf und ließ sich nicht frustrieren. Irgendwann – und das bei jedem Discobesuch – klappte es dann mit einer. So lief auch das Oldesloer Angriffsspiel – mit Ausdauer und Hartnäckigkeit zum Erfolg. Frust wurde nicht zugelassen.

50 Pässe blieben hängen oder gingen am Spieler vorbei. Doch zwei Mal schafften es die schnellen VfL Offensivkräfte sich durchzusetzen. Und diese beiden Male in der 51. und 56. Minute wurden mit den zwei entscheidenden Toren belohnt. Kupka (51.) und Noeske (56.) hatten unermüdlich gekämpft und auf ihre Chancen gelauert. Das 2:0 war das Ziel ihrer Bemühungen, aber eben auch vor allem das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Wie schon gegen den TSV Trittau waren die Spieler des VfL fast immer einen Schritt früher am Ball. Sie zeigten die größere Entschlossenheit.

Der Schiedsrichter Rene Klausutis ließ eine ganze Menge durchgehen. Daher war seine gelb-rote Karte gegen Oldesloe Akin (81.) in Relation ein wenig zu hart. Doch die Oldesloer schafften es auch mit zehn Mann die nun nochmal anstürmenden Gäste erfolgreich abzuwehren. Torwart Patrick Ave verhinderte mit einer Glanztat in der Schlussphase einen möglichen Anschlusstreffer.

“Wir sind zufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis”, so Buntfuß. “Der Charakter der Mannschaft stimmt.” Noch sei man aber mit Blick auf die Tabelle noch nicht wieder im Soll. “Die abgezogenen Strafpunkte und die unnötige Niederlage gegen Mölln – die Punkte fehlen. Hast du die auf dem Konto, stehst du bei 19 Punkten und alles wäre gut”. Nächste Woche gegen Sereetz geht es wieder gegen einen direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller. “Wenn wir dort punkten, können wir schon ein wenig mehr durchatmen.”

 

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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