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Fußball

Verbandsliga 13. Spieltag: Es wird eng im Tabellenkeller

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Stormarnlive

Wer strauchelt und wer besteht im Abstiegskampf?

In der Fußballverbandsliga stehen die Stormarner Team nah beieinander. Das Schlechte an der Situation ist, dass drei von ihnen im Tabellenkeller stecken. Nur Aufsteiger VfL Tremsbüttel ist aktuell im Mittelfeld unterwegs.

Der 13. Spieltag könnte so – passend zur mystischen Zahl – ein richtungsweisender werden. Hier die Partien des Wochenendes:

Sonnabend 12.10

VfL Oldesloe (Platz 15, 10 Punkte) – Büchen-Siebeneichener SV (Platz 12, 11 Punkte) 

Der VfL ist nach einem 1:1 gegen TuS Lübeck und den 3:1 Sieg im wichtigen Derby gegen den TSV Trittau deutlich im Aufwind. Um aber einen echten Befreiungsschlag zu landen, müsste ein Sieg gegen Büchen-Siebeneichen her. Der direkte Gegner im Abstiegskampf verlor bereits sieben seiner 13 Spiele und hat nur einen Punkt mehr als die Oldesloer. Gelingt hier ein Sieg, können die Oldesloer kurz durchatmen. Verlieren sie, straucheln sie trotz des umjubelten Sieges gegen Trittau doch wieder weiter in den Abstiegsstrudel.

TSV Pansdorf (Platz 1, 31 Punkte) – TSV Trittau (Platz 13., 11 Punkte)

In akuter Abstiegsgefahr ist plötzlich auch der TSV Trittau. Vor allem die Defensive bereitet Sorgen. In den vergangenen Partien konnten die Trittauer selten wirklich überzeugen. Die vergangenen drei Spiele waren die Stormarnderbys. Mit 1:3 gegen WSV Tangstedt, einem 0:0 gegen den VfL Tremsbüttel und einem 1:3 gegen den Vfl Oldesloe konnte der TSV keins dieser Prestigeduelle für sich entscheiden. Und jetzt muss die Elf von Matthias Räck zum Tabellenführer aus Pansdorf. Holt man hier einen Punkt, ist es sehr gut. Siegt man dort, ist es eine große Überraschung und damit vielleicht ein wichtiger Sieg für die Psyche und nicht nur für das Punktekonnte. Verlieren die Trittauer erneut, geht ihre Fahrt in die Tiefen des Tabellenkellers weiter.

WSV Tangstedt (Platz 14, 11 Punkte) – FC Dornbreite II (Platz 11, 12 Punkte)

Der dritte Stormarner Verein in Abstiegsnot ist der WSV Tangstedt. Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf aus Dornbreite muss ein Sieg her, um Boden in der Tabelle gut zu machen. Acht Mal ging der Gegner in zwölf Spielen bereits als Verlierer vom Platz. Diese Zahl wollen die Tangstedter ausbauen. Wenn es ihnen gelingt, könnten sie sich damit einen kleinen Puffer auf die Abstiegsränge erspielen.

VfL Tremsbüttel (Platz 8, 17 Punkte) – Sereetzer SV (Platz 16., 9 Punkte)  

Ausgerechnet der Aufsteiger spielt bisher von den Stormarner Mannschaften am souveränsten und holte die meisten Punkte. Doch auch dieses Spiel hat mit dem Abstiegskampf zu tun. Denn die Sereetzer stecken mittendrin. Und so könnten die Spieler aus Tremsbüttel ihren Kollegen aus den anderen Stormarner Mannschaften einen Gefallen tun und ihnen Schützenhilfe leisten. Denn wenn Sereetz nicht gewinnt, kann es nicht an Oldesloe, Tangstedt oder Trittau vorbeiziehen – egal wie diese im Endeffekt spielen. Es dürfte auch spannend sein zu sehen, ob Trainer Marco Schier es geschafft hat, seiner Elf wieder ein wenig mehr spielerischen Offensivgeist einzuimpfen.  Ein Sieg wäre natürlich nicht nur Schützenhilfe, sondern auch ein Schritt hin zu einer Etablierung im Mittelfeld der Liga.

 

 

 

 

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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