Folge uns!

Fußball

Fußballkreispokal: So liefen die Viertelfinals

Veröffentlicht

am

Stormarnlive

SSV Pölitz II vs SSC Hagen Ahrensburg II

Im Kreispokal standen die Viertelfinalpaarungen auf dem Plan. Und auch im Pokal der unteren Mannschaften fand bereits eine Partie der Viertelfinals statt. Stormarnlive berichtet, wer es ins Halbfinale schaffte und wer nicht. 

Kreispokal Viertelfinale: 


SG Union/Grabau – Bargfelder SV 0:2 (0:1)

Bereits am 24. September qualifizierte sich der Kreisligist Bargfelder SV durch zwei Tore von Carsten Rueder (43.) und Janek Leonhardt (83.) erwartungsgemäß gegen die Mannschaft aus Oldesloe/Grabau, die im Ligaspielbetrieb eine Klasse tiefer – also in der Kreisklasse A – aktiv ist. Im Endeffekt also ein knapper, aber ein erwarteter Favoritensieg. 

Vfl Tremsbüttel – SSC Hagen Ahrensburg 0:3 (0:1)

Nach der frühen Führung durch Hauke Iwersen (2.) tat sich der SH-Ligist aus Ahrensburg gegen den gerade in die Verbandsliga aufgestiegenen VfL Tremsbüttel relativ schwer. Die Tremsbüttler hielten gut mit, kamen aber nicht zum Torerfolg. In der 60. Spielminute erhöhte Niko Leptien auf 0:2 – eine Art Vorentscheidung. Trotz eines Platzverweis trafen die Ahrensburg in der 75. mit zehn Mann durch Daniel Scharf zum 0:3 und somit am Ende zu einem klaren Sieg des Favoriten. 

TSV Bargteheide – WSV Tangstedt 1:3 (1:3)

Auch im Duell zwischen dem Verbandsligisten WSV Tangstedt und dem Kreisligisten TSV Bargteheide blieb die große Überraschung aus. Schon früh ging die höherklassige Elf aus Tangstedt durch Sascha Kausch (4.) in Führung. Bargteheide hielt dagegen und kam in der 26. Spielminute zum nicht unverdienten Ausgleich durch Lennard Marten Schuldt. Doch Tangstedt schaffte es, das Spiel wieder komplett unter Kontrolle zu bekommen. Obwohl Trainer Bernd Begunk nur mit einer Rumpfelf nach Bargteheide gereist war ( er wechselte sich sogar kurz vor Ende aus Not selbst ein ), hatte sein Team das Spiel im Griff. Ein Doppelschlag durch Asadullah Khan Khan (37./40.) bedeute zugleich das Endergebnis. Denn in der zweiten Halbzeit ließen die Tangstedter sich den Sieg nicht mehr nehmen und brachten das Spiel erfolgreich über die Ziellinie. “Es war eine Notelf, viele wichtige Spieler fehlten, aber wir sind im Halbfinale. Ich bin zufrieden”, so Tangstedts Trainer Bernd Begunk.

SV Preußen Reinfeld – Witzhaver SV 5:0 (4:0)

Es war das Duell zweier Kreisligisten und sah doch mehr nach einem Klassenunterschied als die übrigen Viertelfinalpartien. Der Witzhaver SV hatte im Achtelfinale noch den Verbandsligisten TSV Trittau ausgeschaltet. Nun kam er gegen die Elf aus Reinfeld schon in den ersten 45 Minuten unter die Räder. Florian Köpke Jan Radde Patrick Claus Witten und Tassilo von Domarus trafen zwischen der 22. und 36. Spielminute gleich vier Mal für die Karpfenstädter und entschieden das Spiel noch vor der Halbzeit. In der zweiten Hälfte legte Yannick Lütjohann (78.) nochmal nach. Am Ende stand damit ein souveränes 5:0 für die Reinfelder.

Im Halbfinale treffen nun am 22. und 24 Oktober der

SSC Hagen Ahrensburg auf den Bargfelder SV 

und

der SV Preußen Reinfeld auf den WSV Tangstedt. 

 

Viertelfinale: Kreispokal der unteren Mannschaften. 

SSV Pölitz II – SSC Hagen Ahrensburg II 0:2 (0:0)

Iin einem Duell auf Augenhöhe setzten sich am Ende die Favoriten aus Ahrensburg durch. Die  Pölitzer Reserve hatte eine ganze Weile den eigenen Kasten sauber halten können. Doch in der 64. und 82. Minute trafen die Ahrensburger doch noch und ziehen so wie ihre erste Mannschaft ins Halbfinale ihres Pokals ein. 

 

 

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Fußball

SV Preußen Reinfeld verabschiedet “Krisso”: Kristof Rönnau beendet Karriere

Veröffentlicht

am

Reinfeld 127 Pflichtspiele – 130 Tore für den SV Preußen 09 Reinfeld. Mehr Worte braucht es nicht, um festzustellen, dass hier am Ende der Saison 2021/2022 ein ganz großer von der Bühne geht.

Foto: @appix_HL/SVP

Es war das Jahr 2016 als Kristof „Krisso“ Rönnau zum ersten Mal die Fußballschuhe für den SV Preußen schnürte, damals noch in der Verbandsliga Süd/Ost. Und schon hier beginnt die beeindruckende Bilanz unserer Nr. 11. In 31 Verbandsliga-Spielen knipste „Krisso“ gleich satte 43-mal und trug so mit seinen Toren entscheidend zum Aufstieg in die Landesliga bei.

In der Landesliga erstmal Akklimatisieren? Fehlanzeige! In seinen beiden Landesliga-Spielzeiten ging es direkt mit Toren satt weiter. Hier baute „Krisso“ seine überragende Bilanz direkt aus und konnte in 52 Landesliga-Spielen 63-mal einnetzen.

In der 2. Landesliga-Spielzeit bedeutete dies den Aufstieg mit dem SVP in das Oberhaus Schleswig-Holsteins.

In bislang 35 Einsätzen im Oberhaus traf „Krisso“ 18-mal für den SVP.

Jan-Henrik Schmidt, Sportlicher Leiter beim SV Preußen-Reinfeld: “Und wir hoffen, dass hier bis zum Saisonende noch ein paar Tore hinzukommen. Abseits von allen Statistiken verlieren wir mit Kristof leider auch einen richtig guten Typen. An eine Kabine ohne „Krisso“ wird man sich erst gewöhnen müssen.”

Weiterlesen

Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

Veröffentlicht

am

Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

Weiterlesen

Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung