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Bad Oldesloe

Stadtschule Bad Oldesloe: Gesundes Essen wird groß geschrieben

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Stadtschule

Gesundes Essen in der Stadtschule

Im Rahmen des Projektes „Gesunde Schule” erreichten die 4. Klassen der Stadtschule Bad Oldesloe ihren ersten Meilenstein: ein gemeinsames gesundes Frühstück.
„Gefrühstückt wird zwar seit der ersten Klasse gemeinsam, allerdings jetzt viel gesünder!”, so Britta Staack, Klassenlehrerin der 4b. Wir haben zuerst das bisher mitgebrachte Frühstück untersucht und uns überlegt, was daran gesund ist und was nicht.” so Staack weiter.

Nach der Analyse kam dann die Planung für gesunde Ernährung nach der Ernährungspyramide. „Wir haben gemeinsam mit den Kindern Rezepte rausgesucht, auf dem Markt eingekauft und am Ende alles selbst zubereitet. So wurden die theoretischen Inhalte für die Kinder erlebbar und viele neue Lebensmittel überhaupt zum ersten Mal probiert. Die Kinder lernen so ganz nebenbei noch, mit Messern umzugehen, Tischmanieren einzuhalten und dass man in der Gemeinschaft viel netter essen kann als allein.!” so Sven Klusmann, Klassenlehrer der 4c.

Mit Plakaten, T-Shirts für jedes Kind und 145,- € für die Stufe wurde das Teilprojekt „Gesundes Frühstück” von Kerrygold unterstützt.

Das gemeinsam geschnippelte Frühstücksbüfett duftete durch den ganzen Flur der Stufe 4 und war sehr bunt und vielfältig.

„Die Kinder sollen lernen, dass ausreichendes abwechslungsreiches und nahrhaftes Essen eine Menge Spaß machen kann!” so Kerstin Klinck-Ruschke, Konrektorin und Klassenlehrerin der Klasse 4a. Und dass die Kinder auch gesundes Essen mögen, wird schnell deutlich, wenn man durch die Klassen geht, in denen das gemeinsame Frühstück vorbereitet wird. Alle sind mit großem Eifer dabei und am Ende bleiben keine Krümel oder Obststückchen mehr übrig.

„Wir haben Obst- und Gemüseigel erfunden!”, so Sven, Keke, Leoni, Louis und Finjo, alle aus der 4b, stolz. „Bei uns gibt es Brotgesichter und Autos aus Fladenbrot!” ergänzen Sina, Johanna und Lucia aus der 4a. „Ich mag am liebsten Käsespieße”, so Lorenzo aus der 4c und meine Klassenkameraden Mark und Milad mögen vor allem Obstsalat!” In Klasse 4d wird sogar Saft gepresst. „Weil der so besonders lecker ist!” sagt Zoé dazu.

„Gesundes Essen gehört zum Wohlbefinden genauso dazu wie Bewegung und auf sich selbst zu achten,” so Klinck-Ruschke. „Mit der Unterstützung der FSJler (junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr) vom Projekt „Sport vor Ort” ist es uns gelungen, die sowieso durchgeführten Sportstunden um „Fit und Fun”-Stunden zu erweitern. Nun gibt es in den 4. Klassen eine Stunde Bewegung extra in der Woche.” so Klinck-Ruschke weiter. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur gesunden Schule.

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Bad Oldesloe

Covid-19 in Stormarn – 199 bestätigte Infektionen. 22 Stormarner in Kliniken

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Mundschutz Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Bad Oldesloe– Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn seit Beginn der Pandemie beträgt 199 (Stand: 06.04)

22 in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 124 in häuslicher Quarantäne”, teilte der Kreis am Montagnachmittag mit.

51 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Zwei Personen sind leider an den Folgen der Covid-19–Infektion verstorben.

Landesweit sind seit Beginn der Pandemie 1678 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Aktuell werden 156 Mitbürger landesweit in Kliniken behandelt. 20 Menschen in Schleswig-HOlstein sind mittlerweile landesweit an den Folgen einer Covid-19- Infektion verstorben.

Die meisten betätigen Infektionen gab es bisher im Kreis Pinneberg (325). Stormarn liegt immer noch bei der Anzahl der Infektionen auf Platz zwei.

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Bad Oldesloe

Nur noch mit Personal ohne Handicap: Werkstätten stellen jetzt auch Behelfsmasken her

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Bad Oldesloe – Die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe in Zeiten von Corona: Mitarbeitende mit Handicap müssen zu Hause bleiben, die Übrigen halten den Betrieb so weit es geht aufrecht und stellen jetzt auch noch Behelfsmasken her.

Normalerweise arbeiten in der Besteckkonfektionierung bis zu 36 Mitarbeitende mit Handicap. Jetzt sind es höchstens elf Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap – wie Tine Werner (li.) und Karina Marschner. Fotos: Stormarner Werkstätten

Aber auch trägerübergreifend werden die Frauen und Männer in Wohneinrichtungen für Menschen mit Einschränkungen gerade unterstützend eingesetzt.

„Gerade in diesen Zeiten, ist es wichtig, sich gegenseitig zu helfen, sich zu unterstützten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass sich unsere Kolleginnen und Kollegen sofort bereit erklärt haben, den Einrichtungen und damit auch den dort lebenden Menschen zu helfen“, sagt Stephan Bruns, Einrichtungsleiter der Stomarner Werkstätten Bad Oldesloe. Das sei das Gebot der Stunde.

Für die etwa 270 Mitarbeitenden der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe mit Handicap ist es gerade keine leichte Zeit – wie für viele andere Menschen auch nicht.

Sie dürfen nicht in den Werkstätten arbeiten. Das entschied das Land Schleswig-Holstein bereits Mitte März für alle Werkstätten als Schutzmaßnahme vor einer Corona-Erkrankung für die Menschen mit Beeinträchtigungen.

Nicht arbeiten zu dürfen, wirbelt ihr Leben durcheinander. Halt gebende Strukturen brechen weg, der persönliche Austausch mit den Arbeitskollegen fehlt.

Neben einer von den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe eingerichteten Hotline, die wochentags von 10 bis 12 Uhr besetzt ist, stehen den Mitarbeitenden mit Handicap deshalb jetzt online und per Post Bildungsangebote zur Verfügung, die über diese werkstattlose Zeit hinweghelfen sollen.

Dass schlagartig 270 Kolleginnen und Kollegen nicht mehr in den Werkstätten arbeiten, hat starke Auswirkungen auch auf den Werkstattalltag.

Es ist still geworden, aber nicht ganz still: Denn der Betrieb geht eingeschränkt weiter.

Auch wenn die Arbeitsbereiche runtergefahren wurden, Aufträge müssen trotzdem noch abgearbeitet werden.

Gefragt sind jetzt umso mehr die Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap, die sogenannten Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung (FAB).

Sie, die quasi als Ansprechpartner und Anleiter für die Mitarbeitenden mit Handicap agieren, stehen jetzt täglich an den Förderbändern, an dem die Besteckkonfektionierung für Hamburger Kliniken läuft.

Neu aufgenommen wird jetzt die Herstellung von einfachen Behelfs-Masken.

Schneiderei-Leiterin Judith Lübberstedt arbeitet mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen die Aufträge ab

Der Bedarf ist sehr groß, entsprechende Anfragen beispielsweise von Feuerwehren und Wohneinrichtungen wie den Stormarner Wegen erreichten die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe. In der Schneiderei werden diese Masken jetzt genäht – von fünf Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap.

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195 bestätigte Corona-Fälle in Stormarn

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Bad Oldesloe – Anfang der Woche wird die Zahl der Corona-Infizierten im Kreis Stormarn 200 erreichen. Am Sonntag meldete die Behörde 195 bestätigte Fälle.

21 der betroffenen Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 126 in häuslicher Quarantäne. 46 gelten als genesen, zwei Erkrankte haben da Virus nicht überlebt.

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