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Fußball

Fußballverbandsliga: 11. Spieltag – die Spreu vom Weizen

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Patrick Niemeier

Kann der VfL Oldesloe malwieder jubeln ?

Nach zum Teil desaströsen Wochen für die Stormarner Fußballteams in der Verbandsliga geht es nun darum, wieder in die Spur zu finden oder endgültig abzustürzen. Mit der Tabellenspitze haben alle vier Mannschaften nichts zu tun. Richtung Abstiegszone müssen hingegen (fast) alle schauen. Keine schöne Situation. 

 

Sonnabend, 28.09

VfL Oldesloe (Platz 15, 6 Punkte) – TuS Lübeck (Platz 4, 21 Punkte) 

Der VfL ist nach einem sehr guten Start in den ersten beiden Partien gnadenlos abgestürzt. Sieben Niederlagen in den ersten zehn Spielen. Dazu die drei Strafpunkte wegen mangelnder Schiedsrichter aus dem eigenen Verein – kurzum: Der VfL steckt in der Krise. Das hören manche Vereinsmitglieder nicht gerne. Aber wer nach zehn Spielen nur sechs Punkte hat, muss sich hinterfragen lassen.  Die hoch gelobte und hoch veranlagte Offensive stottert zu oft, die Defensive ist gut verstärkt worden, leistet sich aber zu viele individuelle Patzer. Gegen die Lübecker muss die Wende eingeläutet werden. Das Problem an der Sache. Die Gäste aus der Hansestadt haben erst ein Spiel in dieser Saison verloren. Somit wäre ein Unentschieden schon ein Erfolg für die Kreisstädter und zumindest malwieder ein Punktgewinn. 

Sonntag, 29.09

VfL Tremsbüttel (9., 15 Punkte) – TSV Trittau (Platz 12, 10 Punkte)

Nach einen super Start ist der Aufsteiger aus Tremsbüttel heftig ins Trudeln geraten. 9 der 15 Punkte stammen aus den ersten drei Saisonspielen. Es folgten demnach nur noch sechs Punkte in den folgenden sieben Partiene. Veliert man nun zuhause gegen Trittau, wir aus einem guten Saisonstart ein mittelmäßiger. Doch selbst dann wäre der Aufsteiger immerhin noch im Mittelfeld der Tabelle unterwegs. Ganz anders der TSV aus Trittau. Mit teilweise desolaten Leistungen haben die Trittauer in den vergangenen drei Spielen regelmäßigen Packungen kassiert. 0:4, 0:5 und 1:3 lauten die letzten drei Ergebnisse. Bilanz also 1:12 Tore und null Punkte. Trainer Matthias Räck war daher auch entsprechend bedient. “So spielen wie nur gegen den Abstieg. Die Spieler müssen mir zuhören. Im Training war alles gut, auf dem Platz alles schlecht”, sagte er nach dem 1:3 gegen dem WSV Tangstedt am vergangenen Wochenende. Für beide Mannschaften wäre ein Sieg im Derby ein kleiner Befreiungsschlag. Eine Niederlage würde vor allem in Trittau die Krise verschärfen. 

WSV Tangstedt (Platz 11, 11 Punkte) – Büchen Siebeneicher SV (Platz 13, 7 Punkte) 

Tangstedt startete sehr schlecht in die Saison, hat sich aber mittlerweile gefangen. Büchen-Siebeneichen scheint auf dem Papier ein schlagbarer Gegner zu sein. Allerdings haben die Gäste vergangene Woche ihren zweiten Saisonsieg gegen Travemünde eingefahren. Und einige ihrer Niederlagen gegen Favoriten wie Oldenburg (1:2) fielen auch nur sehr knapp aus. Es wird also kein einfaches Spiel für die Mannschaft von Bernd Begunk. Gelingt ein Sieg, kann man ein kleines Puffer zur Abstiegszone aufbauen. “Wir wollen im unteren Tabellendrittel eine gute Rolle spielen”, so Begunk nach dem Sieg gegen Trittau. Dieses Ziel könnte man gegen Büchen Siebeneichen gleich in die Tat umsetzen. 

 

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Bad Oldesloe

Turnier des VfL Oldesloe: Hier stand der BVB am Ende auf Platz eins

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Vom feierlichen Einlaufen der Mannschaften bis zur Siegerehrung schien tagsüber nur die Sonne. Das Wetter spielte wieder so richtig mit im Oldesloer Travestadion und auf dem Kunstrasenplatz.

Daher waren Schattenplätze beim 7. Internationalen Sparkasse Holstein Cup des VfL Oldesloe sehr begehrt.

Neben lokalen und regionalen U11-Teams waren wieder Bundesligamannschaften und Vereine aus insgesamt sieben Nationen in der Stormarner Kreisstadt am Start.

Foto: VfL Oldesloe/hfr

“Für Borussia Dortmund ist die familiäre Atmosphäre ausschlagebend Jahr für Jahr zu uns zu kommen”, unterstreicht VfL-Pressewart Nico v. Hausen die Bedeutung des Turniers für namhafte Vereine.

Turnierorganisator Erik Balschun konnte wieder ein attraktives und renommiertes Teilnehmerfeld zusammenstellen und so konnten die Zuschauer das eine oder andere Talent in Augenschein nehmen.

Im Travestadion hielt Björn Kuhlenkamp gekonnt die Zuschauer und Mannschaften auf Deutsch und Englisch auf dem Laufendem. In der Vorrunde gab es wie jedes Jahr große Unterschiede, wobei es für Mannschaften wie VfL Oldesloe III oder dem Rümpeler SV vor allem um das „Dabei gewesen sein“ ging.

Foto: VfL Oldesloe / hfr

„Das war ein tolles Erlebnis gegen so außergewöhnliche Mannschaften zu spielen”, hörte man aus Kreisen der Rümpeler. Doch auch die internationalen Teams waren voll des Lobes für eines der größten Turniere in Norddeutschland. Von Seiten des FC Trelleborg hieß es: „Es hat großen Spaß gemacht, sich bei einem toll organisierten Turnier mit großen Mannschaften zu messen. Wir danken allen für die große Gastfreundschaft”

Für den VfL Oldesloe und seine vielen ehrenamtlichen Turnierhelfer eine große Anerkennung. “Zwar steht der Fußball im Vordergrund, doch die Begegnungen untereinander machen genauso viel aus. Fußball verbindet einfach. Egal, ob man bei einem Bundesligisten kickt oder bei einem lokalen Vertreter”, so Nico v. Hausen.

Foto: VfL Oldesloe/hfr

In den entscheidenden Spielen waren dann die üblichen Verdächtigen unter sich. Der FC Trelleborg wurde beste ausländische Mannschaften auf Rang 7. Der VfL Oldesloe I konnte sich auf Platz 22 den Titel der besten Stormarner Mannschaft sichern.

Im Halbfinale schlug RB Leipzig das Team von Hannover 96 mit 2:0, während sich Borussia Dortmund knapp mit 1:0 gegen Werder Bremen durchsetzte.

Foto: VfL Oldesloe/hfr

Das Spiel um Platz drei gewann dann Hannover 96 deutlich mit 3:0 gegen Werder Bremen. Die 96er konnten sich dann auch noch über den Ferrotec-Fair Play-Award freuen.

In der Vorrunde nahm der Trainer bei hohen Führungen Spieler vom Platz. „Das soziale, faire Verhalten nahm die Jury zum Anlass die Mannschaft auszuzeichnen”, erklärte Nico v. Hausen. Die Verantwortlichen des Bundesligisten freuten sich sehr über die Auszeichnung. Neben dem Pokal gab es großen Beifall.

Zum großen Finale füllte sich das Travestadion dann. Die Stimmung war sehr gut und die Teams gaben trotz der Hitze alles.

Borussia Dortmund konnte die ersten Akzente setzen, spielte sich große Möglichkeiten raus und ging in der 5. Minute auch in Führung. Den Leipzigern merkte man die vielen Spiele und die Temperaturen deutlicher an als den Nachwuchskickern des BVB. Dortmund war dominant und spätestens als beim Stand von 3:0 ein Leipziger mit Zweiminuten-Zeitstrafe vom Platz musste, war das Spiel entschieden.

VfL-Vorsitzende Gudrun Fandrey übergab mit Fußballabteilungsleiter Marco Möller und Mitgliedern des Orga-Teams die Medallien. Aus den Händen vom Vorsitzenden des Föderkreises der Fußballjugend des VfL Oldesloe, Horst Rohde, bekamen die Schwarz-Gelben dann den großen Siegerpokal überreicht.

„Zwei großartige, aber auch anstrengende Tage. Eine Mammut-Aufgabe für Orga-Team, Fußballabteilung und Vereinsheim. Hochklassiger Jugendfussball mit einem verdienten Sieger. Wir konnten uns in diesem Jahr über mehr Zuschauer als im vergangenen Jahr freuen. Das große Finale sahen über 500 Zuschauer. Das ist für uns, aber gerade auch für die Nachwuchskicker, ein super Rahmen und zeigt, dass wir nicht so viel falsch gemacht haben”, zog von Hausen am Ende Bilanz.

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Bad Oldesloe

Die Fußballstars von Morgen in Bad Oldesloe? 7. Internationaler E-Jugend Cup

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Foto: VfL Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Der VfL Oldesloe lädt am 1. und 2. Juni schon zum mittlerweile 7. Mal die E-Jugend regionaler, internationaler und zahlreicher Bundesliga-Clubs zum Sparkasse Holstein Cup nach Bad Oldesloe ein.

Das Teilnehmerfeld ist wie gewohnt breit gefächert und bietet hochinteressante Namen aus der Fußballwelt. Turnierorganisator Erik Balschun konnte wieder ein illusteres Teilnehmerfeld zusammenstellen.

Das Turnier hat längst eine enorme Strahlkraft im In- und Ausland. “Zeitgleich findet in den Niederlanden ein großes Turnier statt, aber Borussia Dortmund hat den Sparkasse Holstein Cup vorgezogen”, führt VfL-Pressewart Nico v. Hausen als Beweis für den Stellenwert des Turnieres an.

“Vielleicht hängt das auch mit der gesunden Mischung aus familiärer Atmosphäre und starkem Teilnehmerfeld zusamme”,mutmaßt von Hausen.

Sage und schreibe 28 Clubs haben für 2019 zugesagt. Mannschaften aus 7 Nationen sind damit in der Kreisstadt zu Gast.

Für das internationale Flair sorgen Vereine aus Finnland/England, Bulgarien, Schweden, Polen und Tschechien.

Auch Oliver Ruddigkeit von der Sparkasse Holstein zeigt sich Jahr für Jahr begeistert. “Ein Turnier von dieser Größe und Qualität lebt aber nicht nur von den Teams. Es lebt vor allem von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Wir von der Sparkasse Holstein unterstützen dieses Event sehr gerne.”

“Viele sehen nur die beiden Turniertage, jedoch ist im Vorlauf noch mehr zu tun. Wir können froh und stolz sein, solche Ehrenamtler in unseren Reihen zu haben”, so die VfL Vorsitzende Gudrun Fandrey, die Mathias Pitann und Ulrike Zoppke als Beispiel für das ehrenamtliche Engagement nennt.

Beide sind seit sechs Jahren im Turnier eingebunden. Auch in diesem Jahr übernachten die Bundesligisten wieder bei Gastfamilien. “Das ist bei vielen Bundesligisten sogar Bedingung. Damit sollen soziale Kontakte geknüpft werden”, weiß Nico v. Hausen zu berichten.

Ein Rahmenprogramm sorgt für Unterhaltung neben dem Spielfeldrand. So gibt es eine große Tombola. Die AOK Nordwest veranstaltet ein Schätzspiel mit tollen Gewinnen und die Firma IP Dynamics ist mit einem interessanten Infostand vor Ort.

Das Autohaus Senger bietet eine kleine Autoausstellung und die Firma Ferrotec organisiert ein lustiges Minifußballspiel.

Zum dritten Mal lobt Guido Jasmund von der Firma Ferrotec wieder den “Ferrotec Fair Play Award” aus. So soll beim Turnier das beste Sozialverhalten belohnt werden. “Auch das kommt bei den Teams super an”, so von Hausen.

Für die jungen kickenden Hauptdarsteller geht es am 1. Juni um 9:30 Uhr mit dem feierlichen Einzug der Mannschaften los.

Auch Jan-Niclas Hensel von der E III fiebert dem Event entgegen. “Ich habe letztes Jahr schon mitgespielt. Gegen Wolfburg haben wir hoch verloren. Im ganzen Turnier haben wir ein Tor erzielt. Dieses Jahr wollen wir uns steigern”, betont der junge VfL-Spieler.

Auch seine Trainer Sebastian Marx und Jan-Ole Zoppke freuen sich auf das Turnier. Neben dem Wunsch nach zwei fröhlichen Fußballtagen eint natürlich eines alle Teilnehmer ganz besonders: den begehrten Siegerpokal am Ende in den Händen halten zu können und Lyngby BK beerben.

Alle Pokale werden übrigens wieder vom Förderkreis der Fußballjugend des VfL Oldesloe, der in 2019 sein 35jähriges Jubiläum begeht, gestiftet.

Am Samstag 1. Juni beginnen die Spiele im Travestadion und auf dem Kunstrasen Exer um 10:00 Uhr, Sonntag bereits um 9:00 Uhr. Am Sonntag nach dem großen Finale, das gegen 14:45 Uhr stattfindet, weiß dann auch Jan-Niclas Hensel ob er und sein Team sich verbessern konnten. Gegner in der Gruppe der E III sind zum Beispiel Hertha BSC und FC Slovan Liberec.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.vfloldesloe-cup.de und unter gleichem Namen auf Facebook.

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Bad Oldesloe

Neues Frauenfußballteam: SG Oldesloe/Reinfeld sucht noch Mitspielerinnen.

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Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe/Reinfeld – Ab nächster Saison hat Stormarn eine neue Frauenfußballmannschaft. Seit Sommer 2017 gibt es zwischen dem VfL Oldesloe und Preußen Reinfeld bereits die erfolgreiche Spielgemeinschaft im Mädchenbereich.

In dieser Saison konnten alle Alterstufen abgedeckt werden. Diese Zusammenarbeit wird sogar noch ausgebaut. Was im Herrenfußball zwischen VfL und Preußen wohl schwer vorzustellen wäre, wird bei den kickenden Frauen Realität.

Zur neuen Saison meldet die SG Oldesloe/Reinfeld eine Frauenmannschaft zum Spielbetrieb an. Trainiert wird sie von Sven Wepner, der von Michéle Caro Unterstützung bekommt.

Interessierte Frauen, die mitspielen wllen, können sich bei Sven Wepner, der in dieser Spielzeit bereits die B-Juniorinnen der SG coacht, unter (0152/54344190) melden. Bei ihm bekommt man auch Infos zum Probetraining.

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