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Bad Oldesloe

Pläne vorgestellt: Förderverein plant Hospiz für Bad Oldesloe

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FInn Fischer

Architektin Doris Rickmers stellte dem Sozialausschuss die Hospiz-Pläne vor.

Jeder stirbt einmal. Soviel ist sicher. Dennoch wird das Thema “Ableben” immer noch tabuisiert. Sabine Tiedtke möchte daran etwas ändern. Die ehemalige Krankenschwester plant ein Hospiz für Bad Oldesloe. Gestern stellte sie dem Sozialausschuss ihre Pläne vor.

“Die Idee wurde immer größer und hat mich nicht mehr losgelassen”, sagt Sabine Tiedtke. Seit fünf Jahren reift der Wunsch in ihrem Kopf, Menschen in Bad Oldesloe eine Einrichtung zu schaffen, die ihnen den letzten Weg erleichtert. “Wir wollen einen Ort schaffen, wo Tod, Sterben, aber auch das Leben stattfindet.”

sabine tiedtkeSabine Tiedtke möchte ein Hospiz für Bad Oldesloe. Foto:lebensweg-stormarn.deAm Anfang dieses Jahres gründete Sabine Tiedtke gemeinsam mit 25 Mitstreitern einen Förderverein, um das Hospiz in Bad Oldesloe irgendwann Realität werden zu lassen. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf 53 gewachsen. “Wir haben festgestellt, dass mittlerweile viele Menschen den Bedarf nach so einer Einrichtung sehen.”

Wichtig ist den Hospizlern, dass sich das Projekt in das gesellschaftliche Leben integriert. Sterbende sollen keineswegs abgeschoben werden. Auch öffentliche Veranstaltungen könnten sich die Initiatoren dort vorstellen.

Die Unterstützung ist groß: Eine Frau erklärte sich bereit, dem Förderverein ein Grundstück am Schwarzendamm zu schenken – zweckgebunden. Das Gebäude wurde von der Architektin Doris Rickmers geplant. “Jeder hat einen Eigenen Bereich. Man kann an dem Leben teilnehmen oder sich ganz zurückziehen. Wie man das möchte”, erklärt die Reinfelderin. “Das Gebäude soll einen dörflichen Charakter bekommen, sehr hell und grün.”

Acht Einzelzimmer, zwei Appartements und einen großen Gemeinschaftsbereich wird das Objekt den Planungen nach bekommen. Die Baukosten dürften sich in etwa auf 2,2 Millionen Euro belaufen.

Die Mitglieder das Sozialausschusses zeigten sich begeistert. Gudrun Möllnitz (CDU): “Ich persönlich finde die Sache fantastisch. Auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Man hätte sich damit schon eher auseinandersetzen sollen.”

Das Projekt dürfte allerdings noch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen. “Momentan ist auf dem Grundstück eine derartige Bebauung planungsrechtlich nicht möglich. Da wären noch große Hürden zu nehmen”, so die Einschätzung von Bürgeramt-Leiter Thomas Sobczak. Auch politisch steht das Projekt noch am Anfang.

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Bad Oldesloe

Erneut Impfaktion im Oldesloer Hölk ohne Anmeldung

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Bad Oldesloe – Am Mittwoch, den 19. Januar besteht im Treffpunkt Plan B Im Hölk 2 in Bad Oldesloe erneut die Möglichkeit, sich zwischen 9:30 und 17:30 Uhr gegen Corona impfen zu lassen.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe

Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Booster-Impfungen. Eine Impfärztin berät vor Ort. Kinder können ab 12 geimpft werden. Ab 14 Jahren dürfen sie allein in die Impfung einwilligen. Die Teams sind mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna ausgestattet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden muss lediglich ein gültiges Ausweisdokument und ein Impfpass, sofern vorhanden.  

Das Treffpunkt-Team empfiehlt allen, die noch nicht geimpft sind, diesen unkomplizierten Termin ohne Anmeldung im Treffpunkt unbedingt zu nutzen.

Quartiersmanagerin Maria Herrmann betont: „Die letzte Aktion im November mit fast 400 Teilnehmern war ein großer Erfolg. Deshalb haben wir uns entschieden, diese Impfangebote auch weiter zu organisieren. Wir sind sicher, dass auch diesmal alles in entspannter Atmosphäre abläuft“.

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Bad Oldesloe

Waren werden knapp: BrAWO-Center bittet um Möbelspenden

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Bad Oldesloe – Beim BrAWO-Center Bad Oldesloe werden die Waren knapp. Besonders die Auswahl an Möbeln, Haushaltswaren und Kinderspielzeug ist inzwischen überschaubar.

„Wer sich von alten, aber gut erhaltenen Möbeln trennen möchte, sollte uns anrufen. Wir vereinbaren einen Termin, bauen ab und transportieren die Möbelstücke zu uns“, erklärt Betriebsleiter Thorsten Ehlers. Auch alte Fahrräder, die wieder fahrtüchtig gemacht worden sind, stehen bei den Kunden hoch im Kurs. Dieser Bereich ist in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut worden.

Das BrAWO-Center, Im Hölk 2, ist telefonisch unter der Nummer 0 45 31 – 80 40 810 oder per E-Mail unter brawo-center.oldesloe@awo-bildungundarbeit.de zu erreichen.

Der Zulauf in der Einrichtung der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA) im Kreis Stormarn ist trotz der Pandemie ungebrochen. Neben Möbeln sind vor allem Kleidungsstücke, besonders Kinderkleidung, aber auch Hausrat wie zum Beispiel Töpfe, Pfannen, Geschirr, Handtücher und Gardinen sehr begehrt.

Die Sozialkaufhäuser der AWO BA – wie hier das BrAWO-Center Bad Oldesloe – verbinden drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen sorgen sie für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH). Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden wieder in den Verwertungskreislauf gebracht.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Polizei nimmt Verdächtigen nach Einbruch in Waschanlage fest

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Bad Oldesloe – In der Neujahrsnacht (01.01.2022) nahmen Polizeibeamten einen 42-jährigen Mann fest, der sich zuvor wohl Zutritt zu einer Waschanlage in der Lily-Braun-Straße in Bad Oldesloe verschafft hatte.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 3.40 Uhr wurden die Beamten in die Lily-Braun-Straße entsandt, nachdem dort der Einbruchsalarm ausgelöst wurde.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine gewaltsam geöffnete Tür an einem Rolltor fest. Bei der Absuche des Objektes befanden sich keine Täter mehr in den Räumlichkeiten.

Im Rahmen von sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte auf der B 208 in der Ratzeburger Straße ein 42-jähriger Tatverdächtiger aus Nordwestmecklenburg mit seinem Fahrzeug gestellt und vorläufig festgenommen werden.

In dem Wagen wurde Einbruchswerkzeug gefunden.

Stehlgut war nach erster Prüfung des Betreibers der Waschanlage nicht zu beklagen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Tatverdächtige nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er wird sich wegen des versuchten Diebstahls in einem besonders schweren Fall verantworten müssen.

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