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Fußball

Verbandsliga: TsV Trittau nach dem ersten Derby in der Krise

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Stormarnlive

Da half auch hartes Einsteigen nicht mehr. Tangstedt besiegte den TSV aus Trittau

Beim TSV Trittau sind in der Fußballlverbandsliga die Wochen der Stormarnderbys angebrochen. Diese Woche ging es gegen den WSV Tangstedt. Es folgen die Spiele gegen VfL Tremsbüttel und VfL Oldesloe. Der Auftakt gegen Tangstedt ging gründlich daneben. 

“Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Entweder die Spieler hören mir nicht zu oder sie wollen es nicht verstehen”, war Trittaus Trainer Matthias Räck nach dem 1:3 gegen den WSV Tangstedt sichtlich bedient. Die Bilanz der letzten drei Spiele lautet nun 1:12 Tore und drei Niederlagen. Doch während in den Vorwochen noch Ansätze einer Besserung oder gute Phasen zu erkennen waren, lief gegen Tangstedt bei den Trittauern nichts zusammen. 

Tangstedt trat von Anfang an engagierter auf, während bei den Trittauern hier und da Einzelaktionen zu sehen waren. Auffällig war vor allem, dass manche Offensivspieler der Trittauer lieber über eine vergebene Chance oder einen Fehlpass meckerten, während der Rest der Elf schon in der defensiven Rückwärtsbewegung war. Bei einigen Spielern scheint der Teamgedanke sich iin Trittau noch nicht sehr verfestigt zu haben. Sicherlich ein Grund für die aktuelle Krise. 

Nach 44 Minuten belohnte Khan die Tangstedter für ihr Engagement mit dem 1:0. Nur eine Minute späer sah sein Mannschaftskamerad Hamed Ghawam Kordehi die rote Karte für ein hartes Tackling von hinten. Die gelbe Karte hätte es auch getan, aber der Schiedsrichter sah es anders. Die Gäste waren noch nicht wieder neu sortiert, als Max Johnsen den glücklichen Ausgleich für die Platzherren schoss. Würde es jetzt nach der Pause doch noch die Möglichkeit für den Sieg der Heimelf geben ?

Nein, weit gefehlt. Viel mehr zeigte die Defensive des TSV eine ungeplante Slapstickeinlage. Khan setzte die Defensive unter Druck, Trittaus Kapitän Kai Zimmermann sah sich zu einem Rückpass zum Ersatztorwart Karl Oskar Plichta genötigt. Der war aber total überrascht, trat über den Ball und der kullerte in Zeitlupe über die Linie. “Wie oft habe ich gesagt, dass der Torwart nicht angespielt wird?! Es ist unglaublich”, ärgerte sich Räck. Zehn Tangstedter führen nun wieder gegen elf Trittauer 2:1. (46.)

Natürlich versuchten die Spieler des TSV nun ihre Chance in der Flucht nach vorne. Aber ideen- und konzeptlos kam dabei wenig bis gar nichts raus. Im Gegenteil: einen der wenigen wirklcih guten Angriffe der Tangstedter schloss erneut Khan mit dem 1:3 ab. 

Die Tangstedter kämpften nun um jeden Ball und verteidigten gemeinsam erfolgreich die Führung. “Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatzwillen. Natürlich hatten wir auch Glück, aber die Einstellung stimmte. Wir wollen im unteren Tabellendrittel eine gute Rolle spielen. Das können wir”, so Tangstedts Trainer Bernd Begunk nach dem Spiel. 

Sein Gegenüber, Matthias Räck, hingegen war bedient. “In dieser Form verlieren wir auch gegen Kreisligisten. Das war gar nichts. Dabei war die Trainingswoche sehr gut. Ich hatte viel mehr erwartet. Wir befinden uns ab sofort im Abstiegskampf. Das ist Fakt”, so Räck. 

 

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Fußball

Verpasster Aufstieg des HSV: Coach Dieter Hecking geht

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Fußball-Taktik Symbolfoto: Andrey_Poppv/shutterstock

Hamburg – Die erneut verpasste Rückkehr des HSV in die Bundesliga hat Konsequenzen auf der Trainerbank. Der bisherige Cheftrainer Dieter Hecking beendet sein Engagement bei den Hamburgern. Das bestätigte der Zweitliga-Verein am Sonnabend.

„Wir hatten einen sehr offenen, ehrlichen Austausch miteinander und danken Dieter für seine vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit”, so Vorstand Jonas Boldt

“Nach ausführlichen Analyse- und Ausrichtungsgesprächen zwischen dem 55-jährigen Fußball-Lehrer und Jonas Boldt kamen Hecking und der Vorstand Sport zur Entscheidung, dass es keine Verlängerung des am 30. Juni abgelaufenen Vertrags mit dem Chefcoach geben wird”, heißt es im Statement des Vereins..

„Ich bin vor einem Jahr hier angetreten, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Klubs das große Ziel des Hamburger SV zu erreichen“, erklärt Dieter Hecking auf der Homepage des HSV.

„Wir haben in der zurückliegenden Saison einiges geschafft: Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, die Fans zufriedengestellt, mehrere sehr schwierige Situationen rund um die Mannschaft gemeistert und auch den HSV in ruhigere Bahnen geführt. Aber wir haben das angestrebte Ziel nicht erreicht. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“

„Ich werde, nach ausführlichen Gesprächen unter anderem mit Jonas Boldt, meine Tätigkeit in Hamburg nicht fortführen. Ich möchte den Verantwortlichen auch die Möglichkeit geben, in der Nach-Corona-Zeit und unter veränderten Bedingungen die nun nötigen Schritte zu gehen. Ich danke allen Kollegen, Mitarbeitern, der Mannschaft und den Verantwortlichen des HSV für die zurückliegenden Monate. Ich bedaure, dass wir das Ziel nicht erreicht haben“, so Hecking.

„Ich bedanke mich im Namen des HSV für die sehr gute und vertrauensvolle, ehrliche Zusammenarbeit. Dieter hat sich voll auf unsere Aufgabe eingelassen. Es ist für uns alle enttäuschend, dass wir das sportliche Saisonziel am Ende nicht erreicht haben“, so Boldt.

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Fußball

Blamage gegen Kleinstadtverein statt Aufstiegschance: Desolater HSV hängt in Liga 2 fest

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Symbolfoto: Michi S./Pixabay/hfr

Hamburg – Große Enttäuschung und Ernüchterung für alle HSV Fans. Mit 1:5 (0:2) hat der HSV seine Aufstiegschance im Spiel gegen den SV Sandhausen geradezu weggeworfen.

Im alles entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz hatte sogar der schon fesstehende Aufsteiger und Zweitligameister Arminia Bielefeld Schützenhilfe geleistet und HSV-Konkurrent Heidenheim deutlich mit 3:0 die Grenzen aufgezeigt.

Doch anstatt diese Vorlage anzunehmen, ging der Hamburger Sportverein geradezu unter.

Als besondere Demütigung traf sogar Ex-HSV-Kicker Dennis Diekmeier zum 5:1, der beim HSV zuvor viele Jahre vergeblich auf einen Treffer gewartet hatte.

Was nach dem ersten verpassten Aufstieg und der damit versäumten Rückkehr in die Bundesliga noch als “Betriebsunfall” gewertet wurde und damit begründet, dass man sich erst an die zweite Liga gewöhnen müsse, gilt sicherlich jetzt nicht mehr als Ausrede. Der HSV hat es schlichtweg selbst vergeigt. Mit einer Leistung wie gegen Sandhausen hätte man langfristig wohl sogar eher mit der Abstiegszone Richtung 3. Liga und nichts mit dem Aufstieg zu tun.

“Es gibt keine Entschuldigungen. Wir brauchen nicht nach Ausreden zu suchen. Wir haben uns in der Corona-Zeit nicht belohnt und uns viele Punkte wegnehmen lassen. Jetzt heißt es, schnell zu analysiere und den Kopf hochzunehmen“, so HSV-Präsident Marcel Jansen im Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Ob Trainer Dieter Hecking beim HSV bleiben wird, um den nächsten Anlauf Richtung Aufstieg in der Saison 2020/21 anzugehen, steht noch nicht fest.

Besondere Ironie an der Geschichte ist es, dass viele Fans nach dem Abstieg in Liga zwei Mannschaften wie “Sandhausen” aus der Kleinstadt bei Mannheim als beispielhaft für die Unattraktivität der zweiten Liga angeführt hatten. Jetzt hat dieses Sandhausen dem Fußballverein aus der Millionenmetropole den Aufstieg verhagelt.

Aufgestiegen sind derweil Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart. Um den dritten Aufstiegsplatz spielt der FC Heidenheim, der in der Relegation gegen SV Werder Bremen antreten wird.

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Bad Oldesloe

Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kicken wieder im Training

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Foto: SG Oldesloe/Reinfeld/von Hausen/hfr

Bad Oldesloe/Reinfeld – Die Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld kommen nach der Corona-Pause wieder zurück ins Training. Mit Abstand, in Kleingruppen und mit jeder Menge weiterer Einschränkungen kehren die Nachwuchs-Fußballerinnen zurück auf die Fußballplätze in Bad Oldesloe und Reinfeld.

Der Mindestabstand muss dabei eingehalten werden. Auf ein richtiges Fußballspiel mit Zweikämpfen müssen die Mädchen daher weiterhin noch warten.

Aber endlich kann wieder gedribbelt, getrickst, gepasst und auf das Tor geschossen werden. Auch die weiteren Einschränkungen können der Freude, dass endlich wieder gekickt werden kann, keinen Abbruch tun.

Das Training ist erstmal nur in Kleingruppen mit maximal fünf Mädchen möglich. Umkleidekabinen und Duschen sind noch geschlossen, berichtet Sprecher Nico von Hausen.

Das Trainings-Equipment soll nicht angefasst werden. Die Trainer tragen Einweghandschuhe und bauen alle Gegenstände auf und ab. 

Als eines der wenigen Teams in Schleswig-Holstein bietet die SG Oldesloe/Reinfeld Mannschaften für alle Altersgruppen von der F-Juniorinnen bis hin zu den Frauen an.

Damit dies auch in der nach den Sommerferien beginnenden neuen Saison so bleibt, werden neue Fußballerinnen gesucht.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Mädchen es Mädchsen sind, die den Fußballsport neu kennenlernen möchten oder bereits erfahrene Spielerinnen: interessierte Mädchen und Frauen können sich im Internet unter www.sg-oldesloe-reinfeld.de, telefonisch bei Carolin Relling (0175/2449839) oder Sven Wepner (04533/204878) oder per E-Mail an soccergirls@sg-oldesloe-reinfeld.de informieren.

Auch wer Interesse hat, als Co-Trainer/in einzusteigen, kann sich hierüber gerne melden. Besonders weibliche Betreuer werden zur neuen Saison gesucht.

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