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Glinde

Glinde: Autofahrerin nach Verkehrsunfall gestorben

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Symbolfoto: Stormarnlive

Eine Autofahrerin erlag gestern Abend nach einem Verkehrsunfall in der Straße Avenue St. Sebastien in Glinde ihren lebensgefährlichen Verletzungen.

Die 62- jährige Glinderin fuhr gegen 16.05 Uhr mit ihrem Renault Clio auf der Avenue St. Sebastien stadtauswärts in Richtung Buchenweg. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die Frau mit ihrem Wagen plötzlich nach links von ihrer Fahrspur ab und stieß dann auf dem Gegenfahrstreifen gegen den Kantstein. Von dort prallte Renault Clio wieder ab und fuhr quer über die gesamte Fahrbahn auf den Grünstreifen. Dort drehte sich der Wagen einmal um die eigene Achse und schleuderte seitlich gegen einen Baum.

Die 62-jährige war in dem Wrack eingeklemmt und musste von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Glinde daraus befreit werden. Sie war zu der Zeit nicht mehr ansprechbar.

Nach der Versorgung durch den Notarzt und der Rettungssanitäter, musste die lebensgefährlich verletzte Frau (Art der Verletzungen hier nicht bekannt) mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Dort erlag sie in den Abendstunden ihren Verletzungen. Ein Sachverständiger der DEKRA wurde hinzugezogen. Die Beamten sperrten die Avenue St. Sebastien zwischen Poststraße und Buchenweg für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme bis ca. 20 Uhr voll ab. Die Ermittlungen zum Unfall dauern noch an.

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Glinde

Glinder Feuerwehr-Mitglied postet rechtsextreme Fotos und Videos in Whatsapp-Gruppe

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Glinde – Bei der Freiwilligen Feuerwehr Glinde hat ein Mitglied in einer privaten WhatsApp-Gruppe von Feuerwehrkamerad*innen über einen längeren Zeitraum Fotos und Videos mit verfassungsfeindlichen rechtsextremen und sexistischen Inhalten gepostet.

Als die Wehrführung davon erfuhr, reagierte sie sofort, erstattete Anzeige und beurlaubte das betroffene Mitglied vom Übungs- und Einsatzdienst.

Zeitgleich hat der Wehrvorstand, im Rahmen der gesetzlichen und satzungsmäßigen Möglichkeiten, ein Ausschlussverfahren des betreffenden Mitgliedes aus den Reihen der Feuerwehr eingeleitet.

Dieses Verfahren hatte jedoch keinen Erfolg, da die erforderliche 2/3 Mehrheit der Mitglieder nicht erreicht werden konnte.

Somit verbleibt das Mitglied weiterhin im aktiven Dienst der Feuerwehr.

Nach dem Gesetz gibt es für die Feuerwehr nun keine weiteren Möglichkeiten, dieses Mitglied dauerhaft auszuschließen.

“Diese Vorgänge sind der Versuch, die Wehr mit „rechtsextremistischen Gedanken und einer menschenverachtenden Haltung“ zu unterwandern”, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Stadt Glinde, der Stadtvertretung und des Gemeindewehrführers.

Die Glinder Wehr, das Glinder „Parteienbündnis gegen Rechts“ und der Bürgermeister der Stadt Glinde stellen sich gegen einen solchen Versuch.

“Diese Einstellungen oder der unreflektierte Umgang mit „post`s“ haben in der Freiwilligen Feuerwehr, in Glinder Vereinen, Verbänden, Kirchen und Organisationen keinen Platz”, heißt es in der Erklärung weiter:

“Solche Handlungen werden mit Nachdruck abgelehnt und ihnen wird aktiv entgegengetreten: Rechtsradikalismus und Sexismus werden nirgendwo geduldet und das betreffende Mitglied wurde und wird aufgefordert, aus Respekt vor der Wehr, diese freiwillig zu verlassen.”

Wehrführung, Politik und Stadtverwaltung haben eine Aufarbeitung des Vorfalls mit externer Unterstützung begonnen.

“Die vielen aktiven Kamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehr Glinde leisten einen sehr wichtigen, zu jeder Tages- und Nachtzeit 100 Prozent verlässlichen, anständigen und ehrenhaften Dienst für unser Gemeinwesen. Die Menschen können sich darauf verlassen, dass ihnen ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe, auch weiterhin gleichermaßen Hilfe durch die Kamerad*innen unserer Freiwilligen Feuerwehr zukommen wird!”, heißt es seitens der Stadt Glinde.

In einer Stadt, die sich mit einem starken Parteienbündnis und einer Bürgerinitiative erfolgreich gegen den „rechten Mode-Laden Tønsberg“ gewehrt hat, unterstützen die Unterzeichner gemeinsam ihre Freiwillige Feuerwehr.

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Glinde

Toter Säugling aus Glinde: Polizei gibt Suche nach Mutter auf

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Glinde – Die Herkunft des männlichen Säuglings, dessen Leichnam am 22. März 2019 von Schülern im Gellhornpark in Glinde aufgefunden wurde, konnte trotz intensiver, umfangreicher Ermittlungen und der Durchführung einer gerichtlich angeordneten DNA-Reihenuntersuchung nicht geklärt werden.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Von den Ermittlern wurden 528 Frauen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 48 Jahren aus dem geographischen Nahbereich um den Gellhornpark angeschrieben und aufgefordert, sich durch die freiwillige Abgabe einer Speichelprobe an der DNA-Reihenuntersuchung zu beteiligen.

Insgesamt 523 Frauen haben an drei Entnahmeterminen im Februar bzw. Juni 2020 entweder eine Speichelprobe abgegeben oder durch ein Attest nachgewiesen, dass sie als Mutter des Kindes ausscheiden.

Gegen die fünf Frauen, die weder eine Speichelprobe abgegeben noch ein Attest vorlegt haben, konnte nach weiteren Überprüfungen ein Anfangsverdacht nicht begründet werden.

Die Identität der Kindesmutter ist mithin weiter ungeklärt.

Da aktuell weitere Ermittlungsansätze nicht vorhanden sind, ist das Ermittlungsverfahren eingestellt worden.

Da die Ermittlungen bis zum Eintritt der Verjährung jederzeit wieder aufgenommen werden können, nimmt die Kriminalpolizei Lübeck Hinweise, die zur Klärung der Herkunft des Kindes führen könnten, nach wie vor unter 0451-131- 0 entgegen.

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Glinde

Glinde verteilt kostenlose Luca-App-Schlüsselanhänger

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Glinde – Die Stadt Glinde hilft mit, die Vorteile der Luca-App allen Bürger*innen zugänglich zu machen. Personen ohne Smartphone können dafür Schlüsselanhänger mit QR-Code nutzen, die der Kreis Stormarn an die Rathäuser verteilt hat.

Foto: Stadt Glinde

Die für Smartphones (auf Android- und iOS-Basis) kostenfrei verfügbare luca-App bietet eine schnelle und lückenlose Kontaktnachverfolgung, erstellt automatisch eine persönliche Kontakt- und Besuchshistorie und ermöglicht im Infektionsfall eine verschlüsselte und sichere Kontaktdatenübermittlung an das Gesundheitsamt. All jene, die kein Smartphone haben, sollten die Anwendung mit einem speziellen Schlüsselanhänger nutzen können, der die gleichen Daten speichert. Entsprechende Schlüsselanhänger können ab sofort kostenlos in der Glinder Stadtverwaltung bestellt werden.

Der QR-Code muss beim Betreten eines luca-Standorts von den Betreibern gescannt werden. Die Seriennummer darauf hat zwei Funktionen. Man braucht sie: 1. um den Schlüsselanhänger zu registrieren und 2. um im eigenen Infektionsfall die luca-Historie an das Gesundheitsamt zu übermitteln. Übermittelst man die Seriennummer, kann das Gesundheitsamt die Check-ins der letzten 14 Tage sehen. Anschließend kann das Gesundheitsamt diejenigen informieren, mit denen man zeitgleich an einem Ort war.

Die Schlüsselanhänger mit analogem QR-Code werden ab sofort kostenlos auf Anfrage verschickt. Mail mit Vor-/Nachname und Adresse presse@glinde.de.

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