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Glinde

Reinbeker Rentner vermisst: Wer hat Gerhard Ohlrogge gesehen?

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Symbolfoto: Stormarnlive

Seit Samstagmorgen, 7. September, ab ca. 9 Uhr wird der 77- jährige Gerhard Ohlrogge aus seiner Reinbeker Wohnung in der Straße Kirschenweg vermisst.

Einem Mitarbeiter des Pflegedienstes fiel am Samstag auf, dass Herr Ohlrogge nicht in seiner Wohnung war. Der gesuchte wird täglich vom Pflegedienst mit Medikamenten versorgt. Der Mitarbeiter nahm zunächst an, dass dieser kurz einkaufen war.

Als er mittags noch nicht zurück war, suchte der Mitarbeiter zusammen mit einem langjährigen Bekannten des Vermissten die nähere Umgebung ab und telefonierten alle Krankenhäuser ab. Am Sonntagmorgen, als Herr Ohlrogge immer noch nicht zurückgekehrt war, meldete der Bekannte ihn bei der Polizei als vermisst.

Eine erhebliche Gesundheitsgefahr für Gerhard Ohlrogge kann nicht ausgeschlossen werden. Er ist orientierungslos und leidet unter Gleichgewichtsstörungen. Des Weiteren benötigt er Medikamente.

Eine groß angelegte Suchaktion (rund um den Wohnort, bis Glinde Holstenkamp, Waldgebiet östlich Haidkrugchaussee/ Stemwarder Straße, “Burgstall”- Gemüsehof) mit der Unterstützung der DLRG Stormarn, des DRK aus Büchen, Schwarzenbek und Börnsen sowie des ASB Lauenburg und der Johanniter Bad Oldesloe mit 21 so genannten Flächensuchhunden und “Mantrailern” (Personenspürhunde) bis heute Morgen gegen 00.15 Uhr verlief erfolglos.

Die Ermittlungen zu seinem Aufenthaltsort dauern noch an. Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass er sich irgendwo im Bereich Hamburg aufhält.

Beschreibung des Vermissten:

   - 77 Jahre alt    - ca. 1,80 Meter groß    - kräftige Statur    - Drei- Tage- Bart- grau/ unrasiert    - graue Haare    - dunkelgrüne (oliv) Weste, schwarze Trainingshose, braune       Lederschuhe, eventuell ein Basecap 

Die Kriminalpolizei in Reinbek bittet Zeugen, die Gerhard Ohlrogge ab 9 Uhr am Samstag noch irgendwo gesehen haben oder seinen letzten Aufenthaltsort kennen, sich dringend mit ihr unter der Rufnummer 040/ 727707- 0 in Verbindung zu setzen.

Des Weiteren nimmt auch jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

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Glinde

Glinde: Neujahrskonzert mit verschärften Corona-Regeln

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Glinde – Das lange geplante und ausverkaufte Neujahrskonzert der Stadt Glinde findet am Sonntag. 16. Januar 2022, um 17 Uhr im Forum im Schulzentrum Glinde trotz der aktuellen Corona-Lage wie geplant mit dem Blechbläserquintett „Harmonic Brass“ statt. Es werden aber für die Besucher*innen verschiedene Sonderregeln gelten.

Die „Harmonic Brass“ sind das erfolgreichste Blechbläserquintett Europas. Foto: Igor Semechin

Nach derzeitigem Stand (04.01.2022) gilt für den Konzertbesuch die 2G-Regel. Am Einlass ist das gültige Impfzertifikat mit dem Personalausweis zur Kontrolle vorzulegen. Es ist nur der Haupteingang geöffnet. Die Registrierung mit der LUCA-App ist freiwillig. Papierformulare werden nicht mehr bereit gehalten.

Die Maskenpflicht gilt im gesamten Gebäude, auch während des Konzerts auf dem Sitzplatz.

Die Garderobe ist kostenfrei im Foyer abzugeben. Das Konzert wird ohne Pause gespielt, ca. 75 Minuten, eine Kurze WC-Pause wird mittig erfolgen. Es wird leider kein Getränkecatering angeboten.

Mit ihrem neuesten Konzertprogramm „Die Donaureise“ ist dem Ensemble ein großer Wurf gelungen. „Harmonic Brass“ sucht die schönsten Geschichten über den Fluss, besteigt eine Ulmer Schachtel, erkundet die großartigsten Landschaften und Städte und präsentiert vor allen Dingen eines: Die Musik der Donau! Wie der Fluss ist auch die Musik seiner Anrainerstaaten: Mal lieblich verspielt, mal wild und ungezügelt. Wiener Schmäh` im Dreivierteltakt wird von wilden rumänischen Klängen abgelöst. Mal sind Fluss und Melodie kaum zu hören, mal sind sie ein gewaltiger Strom. Alles dargeboten mit typisch perfektem „Harmonic Brass“-Sound und einer ungebändigten Musizierlust.

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Glinde

Gebäudereiniger droht Konkurrenten mit Schusswaffe

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Glinde – Am Vormittag des 3. Januar 2022 ist es nach einer versuchten räuberischen Erpressung mit einer Schusswaffe in Glinde zur Festnahme zweier Tatverdächtiger gekommen.

SEK-Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Nach bisherigen Erkenntnissen suchte gegen 10.20 Uhr der 33-jährige Tatverdächtige aus Hamburg zusammen mit einer 43-jährigen Frau den Geschädigten in Glinde, Möllner Landstraße auf. Hintergrund sind mutmaßlich geschäftliche Auseinandersetzungen um Kunden im Reinigungsgewerbe.

Im weiteren Verlauf forderte der Täter Bargeld zum Ausgleich für Kundenabwerbungen unter Vorhalt einer Waffe.

Vor dem Eintreffen der Polizeibeamten setzten sich der Hamburger und die 43-jährige Frau bereits vom Tatort mit einem Fahrzeug ab.

Die beiden Tatverdächtigen wurden wenig später an ihrer Wohnanschrift in Hamburg durch ein Spezialeinsatzkommando der Hamburger Polizei festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck wird am heutigen Tage den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen des dringenden Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung beim Amtsgericht Lübeck beantragen.

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Polizei und Feuerwehr

Glinder (44) erschießt seine Kinder und sich selbst – Mutter schwer verletzt

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Glinde – Ein Mann (44) aus Glinde hat am zweiten Weihnachtsfeiertag seine zwei Kinder (11, 13) und dann sich selbst erschossen. Seine Frau (38) wurde mit schweren Schussverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Am Sonntagabend (26.12.), gegen 22:53 Uhr, wurde über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass es in einem Wohnhaus in der Straße Kleiner Glinder Berg in Glinde zu einer Schussabgabe gekommen sei.

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten in dem Haus zwei leblose Kinder sowie eine regungslose männliche Person vorfinden, die trotz Reanimation noch am Einsatzort verstarb. Eine Frau wurde nach einer medizinischen Erstversorgung schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Bei den betroffenen Personen handelt es sich um eine Familie, die bereits seit längerer Zeit in dem Haus lebt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden sowohl bei den zwei Kindern im Alter von 11 und 13 Jahren als auch bei dem 44-jährigen Mann und der 38 Jahre alten Frau Schussverletzungen festgestellt.

Aktuelle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich das Geschehen innerfamiliär zugetragen hat.

Vor diesem Hintergrund haben die Lübecker Staatsanwaltschaft und die Mordkommission der Lübecker Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes aufgenommen.

Die Klärung der weiteren Hintergründe ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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