Folge uns!

Norddeutschland

Zigarette im Bett: Polizei ermittelt Brandursache nach Feuer in Wohnhaus

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: Stormarnlive

Der Brand in einem 20-stöckigen Norderstedter Wohnhaus am 5. September (wir berichteten) wurde offenbar durch das Rauchen einer Zigarette im Bett ausgelöst. Das teilten nun die ermittelnden Beamten mit.

Das Feuer, das in dem 13. Geschoss des Gebäudes ausbrach, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Zigarette zurückzuführen. Der 77-jährige Wohnungseigentümer, der bei dem Brand ums Leben kam, war offenbar mit einer brennenden Zigarette in der Hand eingeschlafen und hatte so das Feuer verursacht.

“Die genaue Todesursache des 77-jährigen Bewohners kann noch nicht bestimmt werden, eine Obduktion wurde noch nicht vorgenommen”, heißt es weiter seitens der Polizei.

Das Feuer griff nicht auf andere Wohnungen über. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden aus den Geschossen 13 und 14 ca. 30 Bewohner evakuiert. Insgesamt waren damals 95 Feuerwehrleute eingesetzt.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Polizei rettet zwei Kleinkinder aus Hitze-Auto

Veröffentlicht

am

Lübeck – Am Donnerstag (3. Juni) mussten Beamte des 4. Polizeireviers Lübeck die Scheibe eines Pkw einschlagen, um zwei Kleinkinder aus dem Wagen zu befreien.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der Pkw stand in der Mittagszeit in praller Sonne und hatte sich plötzlich aufgrund eines technischen Defekts selbst verschlossen.

Gegen 13:30 Uhr wandten sich die besorgten Eltern zweier ein und zwei Jahre alten Kinder über Notruf an die Regionalleitstelle Lübeck und schilderten, dass sich ihr Pkw selbst verschlossen habe.

Die Kinder würden sich bei geschlossenen Fenstern im Wagen befinden. Der Zweitschlüssel sei nicht aufzufinden und in der prallen Sonne würde sich das Auto sehr schnell aufheizen.

Beamte des 4. Polizeirevier fuhren mit Blaulicht und Martinshorn in die Blanckstraße und entschieden vor Ort, dass man nicht auf einen bereits von den Eltern angeforderten Pannendienst warten könne.

Das Fahrzeug hatte sich schon so aufgeheizt, dass die Kinder schweißnasse Haare hatten.

Ein Beamter schlug eine Scheibe der Beifahrerseite ein und entfernte das Glas, so dass der Pkw geöffnet werden konnte. Die beiden kleinen Kinder waren zur Erleichterung aller Beteiligter wohlauf.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

A24: Geisterfahrer kracht frontal in ein Auto: Zwei Menschen tot

Veröffentlicht

am

Talkau – Ein Mercedesfahrer (77) hat an der A24 zwischen Hornbek und Talkau (Kreis Herzogtum-Lauenburg) einen Rastplatz in die falsche Richtung verlassen und ist anschließend in einen Ford gekracht. Beide Insassen kamen ums Leben.

EInbahnstraße (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Der Verkehrsunfall ereignete sich am 30. Mai gegen 19.30 Uhr.

Nach bisherigem Erkenntnisstand fuhr ein 77- jähriger Mann aus Berlin mit einem Daimler-Benz vom Parkplatz Tramm verkehrt auf die Autobahn.

Er befuhr den linken Fahrstreifen in entgegengesetzter Richtung.

Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Ford zusammen. Bei dem Verkehrsunfall wurden der 77- jährige Berliner und die 58-jährige Beifahrerin aus dem Ford eingeklemmt.

Der 58- jährige Fahrer des Ford konnte durch die Polizeibeamten aus dem Fahrzeug geborgen werden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 58-jährige Hamburger noch an der Unfallstelle. Seine 58-jährige Beifahrerin aus Hamburg, wurde bei dem Verkehrsunfall tödlich verletzt.

Ein im Ford mitfahrender Hund blieb unverletzt und wurde in ein Tierheim gebracht.

Der 77- jährige Unfallverursacher musste aus dem Daimler befreit werden. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht werden.

Für die Unfallaufnahme musste die Fahrbahn für ungefähr dreieinhalb Stunden voll gesperrt werden.

Für die Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter beauftragt. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden, die Schadenshöhe wird auf 60.000 Euro geschätzt.

Weiterlesen

Lübeck

Gammel-VW auf der A1 von Polizei stillgelegt

Veröffentlicht

am

Lübeck/Scharbeutz – Beamte des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers (PABR) Scharbeutz kontrollierten am Freitagnachmittag (14.05.) auf der Autobahn 1 einen VW Bora.

Rostiger Schweller Foto: Polizei

Die Bodengruppe und Fahrzeugschweller waren erheblich vom Rost betroffen, so dass eine erhebliche Gefahr bei Weiterfahrt bestand.

Die Beamten legten das Fahrzeug still. Eine Weiterfahrt wurde untersagt.

Gegen 14:00 Uhr fuhren die Beamten auf der A 1 in Richtung Hamburg. Im Bereich Bad Schwartau fiel ihnen ein VW Bora mit ausländischem Kennzeichen auf. Zunächst konnten sie sehen, dass die Rückleuchten kaum leuchten.

Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die Rückleuchten nachträglich mit dunklem Lack abgetönt waren. Dieses führte zu einer deutlich schlechten Signalwirkung. Die Fahrzeugschweller waren auf beiden Seiten über die gesamte Fahrzeuglänge korrosionsgeschwächt und teilweise war kein Metall mehr vorhanden.

Zudem hatte der Fahrer die Hohlräume mit Bauschaum ausgefüllt und der Fahrzeugform nachgeschnitten sowie in der passenden Fahrzeugfahre nachlackiert.

Die hinteren Bremsen waren ebenfalls zu bemängeln.

Dem 36-jährigen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt aufgrund dieser erheblichen Mängel untersagt und der Wagen bei einem Betriebssitz in der Nähe abgestellt. Der Fahrer erhielt eine Verwarnung und darf den VW Bora in diesem Zustand nicht mehr nutzen.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung