Folge uns!

Bad Oldesloe

Betrunkene Rowdy-Rentnerin liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: Stormarnlive

Eine Rentnerin (77) lieferte sich am vergangenen Freitagmittag auf der Autobahn A1 eine wilde Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Bei ihrer Flucht ruinierte die betagte Nissan-Fahrerin eine Leitplanke und einen Streifenwagen der Polizei.

Einer Zeugin fiel gegen 13.30 Uhr die 77- jährige Rentnerin auf der Autobahn A1 im Bereich Ostholstein mit ihrem Nissan aufgrund ihrer Fahrweise auf. Die Beamten aus Ratekau versuchten die 77- jährige Hamburgerin bisher vergeblich zu stoppen.

An der Anschlussstelle Bad Oldesloe in Richtung Hamburg gelang es einer Streife des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe sich vor den Nissan “zu setzen”.

Die Fahrerin ignorierte vehement Blaulicht und Martinshorn sowie das Leuchtsignal “Bitte folgen”. Dann gab sie auch noch Gas und überholte den Streifenwagen.

Die Beamten versuchten nun die alte Dame zusätzlich mit der Anhaltekelle und Handzeichen zum Anhalten zu bewegen. Auch das beeindruckte sie offenbar nicht. Auf dem mittleren Fahrstreifen fuhren nun mehrere Lastwagen. Die 77- Jährige beschleunigte und überholte die Lkw auf dem rechten Fahrsreifen, um dem Streifenwagen auf dem linken Fahrstreifen zu entgehen.

In Höhe der Gemeinde Lasbek gelang es den Beamten die Frau auf dem Seitenstreifen zu stoppen. Als die Beamten gerade ausstiegen und zu ihr hin liefen, beschleunigte sie und fuhr an ihnen vorbei.

Die Beamten verfolgten die Frau weiter. Sie nahm weiterhin keine Notiz von der Polizei und blickte unbeirrt geradeaus. “Auch das heruntergelassene Beifahrerfenster des Streifenwagens und die Gesten und das Zurufen der Polizisten beeindruckte sie nicht”, heißt es seitens der Polizei.

Ein paar Kilometer weiter kollidierte die 77- jährige mit ihrem Wagen mit der rechten Außenschutzplanke und anschließend mit der rechten Seite des Streifenwagens. Die Ratekauer Beamten sicherten während dieses Fahrmanövers den nachfolgenden Verkehr durch leichtes “Aufstauen” ab.

Nun hielt die Frau in Höhe Gemeinde Lasbek an. Über die Erklärung der Nissan-Fahrerin staunten die Polizeibeamten nicht schlecht: “Die Rentnerin räumte während der Kontrolle ein, dass nichts getan habe und deshalb auch nicht anhalten müsse. Außerdem hätten ja auch andere Verkehrsteilnehmer gemeint sein können.”

Die 77- jährige war von Ratekau aus in Richtung Hamburg unterwegs. Die Beamten rochen bei ihr Atemalkohol. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihr einen Wert von 1,14 Promille. Daraufhin beschlagnahmte die Polizei Fahrzeugschlüssel und den Führerschein der Rentnerin. Ihre Tochter holte sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von der Wache ab. Der Sachschaden am Streifenwagen wird auf rund 8000 Euro geschätzt.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Weiterlesen
Werbung
Kommentar schreiben

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply

Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Das “Cafe im Bürgerhaus” öffnet wieder

Veröffentlicht

am

Foto: Kerstin Kuhlmann-Schultz/Stormarner Werkstätten/hfr

Bad Oldesloe – Nach der coronabedingten Schließung kann das “Café im Bürgerhaus Bad Oldesloe”, Mühlenstraße 22, seit dem 1. September 2020 wieder öffnen.

Montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr heißen die Mitarbeitenden der Stormarner Werkstätten wieder Gäste willkommen und servieren neben hausgemachtem Kuchen auch wie gewohnt Kaffee, Tee und andere Getränke. Dabei gelten auch hier die derzeitigen Abstands- und Hygieneregeln.

Das Café im Bürgerhaus, zentral in der Fußgängerzone gelegen, ist laut Stadtverwaltung ein beliebter Treffpunkt besonders für ältere Oldesloerinnen und Oldesloer, die hier zum Klönen, Kaffeetrinken, Kartenspielen oder einfach zum Beisammensein zusammenkommen.

Im angrenzenden Saal finden – derzeit noch sehr eingeschränkt – vielfältige Veranstaltungen, Kurse und Feiern statt.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Trotz Corona-Krise: Hako setzt auf Nachwuchstalente in der Ausbildung

Veröffentlicht

am

Foto: Hako Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Die Corona-Krise setzt Wirtschaft und Arbeitsmarkt noch immer spürbar unter Druck. Doch auch in schwierigen Zeiten investiert das Unternehmen „Hako“ aus Bad Oldesloe wie schon

seit rund 70 Jahren in junge Nachwuchstalente und begrüßte nun auf 15 Auszubildende, die am 2. September an einem der Hako-Standorte in Deutschland ins Berufsleben einsteigen.

Damit der neue Ausbildungsjahrgang 2020 nicht nur gut, sondern auch sicher in die Zukunft startet, hat Hako nach eigener Aussage alle notwendigen Rahmenbedingungen für Hygiene und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz geschaffen.


Als einer der weltweit führenden Hersteller von Reinigungs- und Kommunaltechnik ist sich das Unternemen aus der Kreisstadt darüber bewusst, wie wichtig gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Erfolg sind – sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich.

Ab Anfang September unterstützen zwölf angehende Industriekaufleute, Industriemechaniker, Fertigungsmechaniker, Mechatroniker, Lagerlogistiker und Elektroniker für Betriebstechnik die Teams am Hauptsitz in Bad Oldesloe.

In den Niederlassungen lassen sich drei Schulabsolventen zum Land- und Baumaschinenmechatroniker sowie zum KFZ-Mechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik ausbilden.

Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn 2021 werden unter jobs@hako.com schon jetzt gerne entgegengenommen.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Flasche mit hochexplosivem Gas illegal entsorgt

Veröffentlicht

am

Gasflasche und Teerpappe am Wegesrand Foto: Polizei RZ/hfr

Bad Oldesloe – Am 15. September erhielt der Ermittlungsdienst für Umwelt- und Verbraucherschutzdelikte der Polizei Bad Oldesloe Kenntnis von einer illegalen Abfallablagerung.

Diese befand sich im Ziegeleiweg, einem Sandweg im Ortsteil Wolkenwehe. Der Weg führt von Wolkenwehe zum Ortsteil “Glinde”.

“Bei den Abfällen handelt es sich um ca. 10 m² Teerpappe und eine große gelbe Gasflasche. Die Flasche, die ca. 1,4m lang ist und ca. 20 cm im Durchmesser misst, enthielt Acetylen, ein hochexplosives Gas”, so Polizeisprecher Jan Wittkowski .

Der Behälter verfügte über keine Schutzkappe am Ventil, woraus sich eine akute Gefahrenlage ergab, da jederzeit Gas hätte ausströmen können. Deshalb wurde durch den Kreis Stormarn eine Spezialfirma mit der sofortigen Entsorgung beauftragt.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts einer Straftat und bittet in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise: Wer hat die Ablagerung beobachtet? Wer kann Hinweise auf einen Verursacher oder ein genutztes Fahrzeug geben?

Hinweise bitte an den Ermittlungsdienst für Umwelt- und Verbraucherschutzdelikte der Polizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/501-543.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung